DE893793C - Verfahren zur Herstellung eines Vorproduktes fuer die Erzeugung von Kunstharzen aus Lignosulfonsaeure - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Vorproduktes fuer die Erzeugung von Kunstharzen aus LignosulfonsaeureInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines Vorproduktes für die Erzeugung von Kunstharzen aus Lignosulfonsäure Das Patent 883 752 betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Vorproduktes für die Erzeugung von Kunstharzen aus Lignosulfonsäure.
- Nach dem Verfahren des Patents 883 752 wird die Lignosulfonsäure mit Aminosäuren oder einem aus Aminösäuren bestehenden Stoffgemisch vermengt, das Gemisch auf einen pH-Wert von 3 bis q. gebracht und während einer bestimmten Zeit auf eine Temperatur von 2o bis q.0° erwärmt, wobei das aus einer Bindung von Lignosulfonsäure und Aminosäure bestehende Reaktionsprodukt ausfällt, das anschließend von der Lösung getrennt und bis zur Neutralität gewaschen wird. Es wurde gefunden,daß dieEinstellung des pH-Wertes für die Fällung des Komplexes aus Lignosulfonsäure-Aminosäure oder einem aus Aminosäuren bestehenden Stoffgemisch von den gewählten Ausgangsstoffen abhängig ist. Wesentlich ist es, den pH-Wert so einzustellen, daß bei Erwärmung des Gemisches während einer bestimmten Zeit auf eine Temperatur von 2o bis q.0° oder je nach den gegebenen Verhältnissen auch darüber hinaus bis ioo° das aus einer Bindung von Lignosulfonsäure und Aminosäure bestehende Reaktionsprodukt ausfällt.
- Es wurde ferner festgestellt, daß zur Erzielung des erstrebten Zweckes auch Gemische Verwendung finden können, für die eine Einstellung des pH-Wertes aufetwa 2 bis unter i am günstigsten ist.
- Die Verbindung von Lignosulfonsäure-Aminosäure kann man isolieren oder nicht isolieren. Es kann weiterhin das Verfahren mit oder ohne Druck ausgeführt werden..
- Beispiel i Einer wäßrigen Lösung von 8oo 1, welche 13o kg Lignosulfonsäure enthält, werden 56 kg Aminosäure, hergestellt wie im Beispiel i des Hauptpatents, zugesetzt, und zwar unter starkem Umrühren, und die Temperatur des Gemisches wird während 30 Minuten unter weiterem fortwährendem Umrühren auf 40 bis ioo° erhöht. Nach dieser Zeit wird der pu-Wert auf 1,5 bis i gebracht, worauf das gewünschte Produkt in Form einer flockigen Masse ausfällt, das abfiltriert und bis zur Neutralität ausgewaschen wird. Ausbeute: 36 kg = etwa 18 °/o.
- Beispiel 2 Man mischt in einem Autoklav 7oo g Lignosulfonsäure und 240 g Aminosäure, hergestellt durch Hydrolyse von Heferückständen oder anderen eiweißhaltigen Substanzen, mit 41 Wasser. Man erwärmt diese Lösung, die einen pH-Wert von 3 bis 4 aufweist, bei 6 atü während 4 Stunden. Die so erhaltene dicke Lösung wird auf pH i gebracht und der flockige Niederschlag behandelt wie bei Beispiel i. Ausbeute: 536 g = etwa 57'/,.
- _ Beispiel 3 Man mischt in einem Autoklav 7oo g Lignosulfonsäure, gelöst in 7oo g Wasser, und eine konzentrierte Aminosäurelösung, welche 24o g Aminosäure, hergestellt durch Hydrolyse von Heferückständen oder anderen eiweißhaltigen Substanzen, enthält, und gibt 14 g HCl bei, erwärmt 3 Stunden bei 2 bis 6 atü. Die so erhaltene Lösung wird nötigenfalls auf pzi i oder unter i gebracht und der flockige Niederschlag behandelt wie bei Beispiel i. Ausbeute: 840 g = etwa go %.
- Beispiel 4 Gemäß einer Variante mischt man in einem Autoklav 7oo g feste Lignosulfonsäure mit einer Lösung von Aminosäure, in welcher 240g Aminosäure, hergestellt durch Hydrolyse von Heferückständen oder anderen eiweißhaltigen Substanzen, enthalten ist. Man fügt 14 g H Cl zu und erwärmt die Lösung während 3 Stunden bei 2 bis 6 atü. Will man aber aus dem so erhaltenen dicken Sirup die Lignosulfonsäure-Aminosäure-Verbindung isolieren, so bringt man durch Zugabe von Salzsäure den Sirup auf pH x bis unter i. Der flockige Niederschlag wird behandelt wie bei Beispiel i. Ausbeute: 864 g = etwa 99- °/o.
- Das nach den Beispielen i bis 4 erhaltene Produkt läßt sich mit Formaldehyd, Hexamethylentetramin und Furfurol zu einem Kunstharz kondensieren, das für. Preßpulver usw. geeignet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Vorproduktes für die Erzeugung von Kunstharzen aus Lignosulfonsäure, bei dem die Lignosulfonsäure mit Aminosäuren oder einem aus Aminosäuren bestehenden Stoffgemisch vermengt, auf einen pH-Wert von 3 bis 4 gebracht und während einer bestimmten Zeit auf eine Temperatur von 2o bis 40° erwärmt wird, nach Patent 883 752, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch je nach den gewählten Ausgangsstoffen hier auf einen pH-Wert eingestellt wird, bei dein das aus einer Bindung von Lignosulfonsäure und Aminosäure bestehende Reaktionsprodukt ausfällt, wobei das Gemisch gegebenenfalls auf eine Temperatur von 4o bis ioo° während einiger Zeit erwärmt wird und die Erwärmung des Gemisches gegebenenfalls unter Druck erfolgt. '
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Also Published As
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