DE893792C - Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisazolreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisazolreihe

Info

Publication number
DE893792C
DE893792C DEC3922A DEC0003922A DE893792C DE 893792 C DE893792 C DE 893792C DE C3922 A DEC3922 A DE C3922A DE C0003922 A DEC0003922 A DE C0003922A DE 893792 C DE893792 C DE 893792C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
production
series
bleaching agents
bisazole
optical bleaching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC3922A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dr Troesken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cassella Farbwerke Mainkur AG
Original Assignee
Cassella Farbwerke Mainkur AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cassella Farbwerke Mainkur AG filed Critical Cassella Farbwerke Mainkur AG
Priority to DEC3922A priority Critical patent/DE893792C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE893792C publication Critical patent/DE893792C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisazolreihe Das Patent 85o ooS betrifft ein Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisoxazolreihe, dadurch gekennzeichnet, daB man Verbindungen der allgemeinen Formel worin X eine direkte Bindung oder die Gruppe bedeutet und die Reste R Wasserstoff oder gleiche oder verschiedene gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppen bedeuten, bzw. in diese Verbindungen überführbare Ausgangsmaterialien durch Einwirkung von Aldehyden oder Säuren bzw. Säurederivaten in Bisoxazole der allgemeinen Formel worin X die obige Bedeutung hat und R' Wasserstoff oder gleiche oder verschiedene Arylgruppen oder gesättigte oder ungesättigte Alkyl- oder Aralkylgruppen bedeuten, überführt und diese Bisoxazole gegebenenfalls sulfoniert. Das Patent 855 404 betrifft eine Abänderung des Verfahrens des Patents 850 008 zur Herstellung von optischen Bleichmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man hier Verbindungen der allgemeinen Formel worin X eine direkte Bindung oder die Gruppe und die Reste R Wasserstoff oder gleiche oder verschiedene gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppen bedeuten, mit Ausnahme der im Patent 850 008 genannten o-Oxyaminoverbindungen nach dem Verfahren des Patents 850 008 in Bisoxazole überführt und diese gegebenenfalls sulfoniert.
  • Es wurde nun gefunden, daß man optische Bleichmittel von analogen Eigenschaften erhält, wenn man an Stelle der in den Patenten 85o oo8 und 855 404 genannten o-Oxyaminoverbindungen Verbindungen der allgemeinen Formel worin X eine direkte Bindung oder die Gruppe die Reste R Wasserstoff oder gleiche oder verschiedene gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppen, Y Schwefel oder die NH-Gruppe bedeuten, dem Verfahren des Hauptpatents unterwirft.
  • Die erfindungsgemäß hergestellten optischen Bleichmittel sind Bis-thiazole oder Bis-imidazole der folgenden Formel worin X und Y die obige Bedeutung haben und die Reste R' .Wasserstoff oder gleiche oder verschiedene Arylgruppen oder gesättigte oder ungesättigte Alkyl-oder Aralkylgruppen bedeuten.
  • Als erfindungsgemäß zu bleichende oder aufzuhellende Gegenstände seien beispielsweise Fasermaterialien, Papier, Seifen, Waschmittel, Salben in gefärbtem oder ungefärbtem Zustand genannt.
  • Beispiel i i6i Teile salzsaures 3, 3'-Dimercaptobenzidin und 16o Teile Benzoylchlorid werden in iooo Teilen Nitrobenzol langsam unter Rühren auf i2o bis i3o° erhitzt und i Stunde-bei dieser Temperatur gehalten. Dann steigert man die Temperatur im Verlauf von etwa r Stunde auf 2ro°, wobei man dafür Sorge trägt, daß das gebildete Wasser aus dem Reaktionsgemisch entfernt wird. Anschließend rührt man noch 3 Stunden bei 2io° nach. Nach Erkalten saugt man ab, wäscht gut mit Methanol aus und trocknet. Man erhält so. das entsprechende Bis-thiazol in Form grünlichgrauer Kristalle, die sich in konzentrierter Schwefelsäure farblos mit stark blauer Fluoreszenz lösen. Zur weiteren Reinigung kann man das Produkt aus Chlorbenzol umkristallisieren; die Chlorbenzollösung zeigt ebenfalls eine stark blaue Fluoreszenz.
  • Dieselbe Substanz wird erhalten, wenn an Stelle des salzsauren 3, 3'-Dimercaptobenzidins die entsprechende Menge des Zinksalzes des 3, 3'-Dimercaptobenzidins verwendet wird.
  • Wird eine ungebleichte gelbbraune Kokosfettseife mit geringen Mengen dieses Bis-thiazols homogen vermischt, so verschwindet der Gelbstich, und man erhält eine weiße Seife.
  • Beispiel 2 Man trägt unter Kühlung bei 2o bis 25° ioo Teile des gemäß Beispiel i erhaltenen Bis - thiazols in iooo Teile Oleum (2o°/oig) ein und erwärmt darauf 3 Stunden auf 7o bis 8o°, bis eine Probe in verdünnten Alkalien löslich ist. Nach dem Erkalten gießt man unter Rühren auf 5ooo Teile Eis und entfernt die überschüssige Schwefelsäure durch Zugabe von Kreide in der Wärme. Man saugt heiß vom gebildeten Gips ab, wäscht mit Wasser nach und versetzt das Filtrat zwecks Bildung des Natriumsalzes mit Sodalösung. Durch Eindampfen erhält man dieses als schwachgelbliches Pulver.
  • Baumwollgarn wird im Flottenverhältnis i : 40 bei 40° 2o Minuten lang mit einer Lösung behandelt, die im Liter o,125 g des erhaltenen Natriumsalzes des sulfonierten Bis-thiazols enthält. Das so behandelte Garn zeigt gegenüber dem unbehandelten einen wesentlich schöneren Weißton.
  • Beispiel 3 i6i Teile salzsaures 3, 3'-Dimercaptobenzidin und 35o Teile o-Chlorbenzoylchlorid werden in iooo Teilen Nitrobenzol auf etwa 13o° erwärmt und i Stunde bei dieser Temperatur gerührt. Daraufhin erhitzt man weiter auf etwa 2o5 bis 2io° und hält bei dieser Temperatur 3 Stunden. Nach dem Abkühlen wird abgesaugt, mit Methanol ausgewaschen und getrocknet. Das erhaltene Bis-thiazol bildet grünlichgelbe Kristalle, die sich in konzentrierter Schwefelsäure fast farblos mit blauer Fluoreszenz lösen.
  • Durch Sulfonieren in analoger Weise, wie im Beispiel 2 angegeben, erhält man das Natriumsalz des Sulfonierungsproduktes, das ebenfalls bei der Behandlung von Baumwollgarn diesem einen wesentlich schöneren Weißton verleiht.
  • Beispiel 4 214 Teile 3, 3', 4, 4@-Tetraaminodiphenyl werden mit 56o Teilen Benzoylchlorid in i5oo Teilen Nitrobenzol unter Rühren langsam auf 2io° erhitzt und 3 Stunden bei dieser Temperatur gehalten. Nach dem Erkalten saugt man ab, wäscht mit Methanol aus und trocknet.
  • Dasselbe Bis-imidazol wird aus 3, 3'-Dinitro-N, N'-dibenzoylbenzidin erhalten, wenn man dieses. in der Wärme mit Zinn und Salzsäure behandelt.
  • Wird dieses Bis-imidazol mit z. B. der zofachen Menge Oleum (2o°/oig) sulfoniert und in der üblichen Weise aufgearbeitet, so erhält man das Natriumsalz des Sulfonierungsproduktes des Bis-imidazols, das bei der Behandlung von Baumwolle dieser einen erheblich schöneren Weißton verleiht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abänderung des Verfahrens des Patents 850 oo8 und des Patents 855 404 zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisazolreihe, dadurch gekennzeichnet, daß man hier Verbindungen der allgemeinen Formel worin X eine direkte Bindung oder die Gruppe die Reste R Wasserstoff, oder gleiche oder verschiedene gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppen, Y Schwefel oder die N H-Gruppe bedeuten, nach dem Verfahren des Patents 85o oo8 in Bisazole überführt und diese gegebenenfalls sulfoniert.
DEC3922A 1950-10-21 1950-10-21 Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisazolreihe Expired DE893792C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC3922A DE893792C (de) 1950-10-21 1950-10-21 Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisazolreihe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC3922A DE893792C (de) 1950-10-21 1950-10-21 Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisazolreihe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE893792C true DE893792C (de) 1953-10-19

Family

ID=7013227

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC3922A Expired DE893792C (de) 1950-10-21 1950-10-21 Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisazolreihe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE893792C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1302051B (de) * 1955-04-21 1969-11-13 Sterling Drug Inc Verwendung von Benzimidazolylstilben-Verbindungen als optische Aufhellungsmittel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1302051B (de) * 1955-04-21 1969-11-13 Sterling Drug Inc Verwendung von Benzimidazolylstilben-Verbindungen als optische Aufhellungsmittel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE893792C (de) Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisazolreihe
DE850008C (de) Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisoxazolreihe
DE1695122C3 (de) Verfahren zur Herstellung von v-Triazolyl-cumarinen
DE1147232B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 5-Di-[benzimidazyl-(2')]-furanverbindungen
DE735478C (de) Verfahren zur Herstellung von 4, 5-Diarylimidazolinabkoemmlingen
DE1094696B (de) Verfahren zum optischen Aufhellen von Materialien aus Polyestern
DE1470242B2 (de) 7-arenotriazolyl-3-phenyl-cumarine, deren herstellung und verwendung
DE1802642B2 (de) Fluoreszierende 1- (PyrazolinylphenylsulfonyO-piperazine
DE855404C (de) Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bis-oxazolreihe
DE869490C (de) Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden heterocyclischen Verbindungen
DE1291316B (de) Verfahren zur optischen Aufhellung von organischem Fasermaterial
DE1291038B (de) Dioxoindanylchinolylbenzthiazole
DE842982C (de) Verfahren zur Herstellung chromhaltiger Azofarbstoffe
CH307524A (de) Verfahren zur Herstellung eines optischen Bleichmittels.
DE1519479C3 (de) Verfahren zum optischen Aufhellen von Fasermaterial aus gegebenenfalls veresterter Cellulose oder aus Polyamid
DE862933C (de) Verfahren zur Herstellung gelber substantiver Farbstoffe
DE952657C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelfarbstoffen der Phthalocyaninreihe
DE926249C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Bisazolen
DE1079049B (de) Verfahren zur Herstellung einer optisch aufhellend wirkenden Bisoxasulfosaeure
AT235234B (de) Optische Aufhellungsmittel
DE1469223C (de) Optische Aufhellungsmittel
DE1644540C (de) Saure Anthrachinonfarbstoffgemische, ihre Herstellung und Verwendung
DE948347C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen der Dioxazinreihe
DE1492069C3 (de) N-Substituierte-m-aminophenole und deren Verwendung
CH318823A (de) Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden heterocyclischen Verbindungen