DE893724C - Aus Ziffernraedern bestehendes Zaehlwerk fuer Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl. - Google Patents

Aus Ziffernraedern bestehendes Zaehlwerk fuer Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl.

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DE893724C
DE893724C DES19179D DES0019179D DE893724C DE 893724 C DE893724 C DE 893724C DE S19179 D DES19179 D DE S19179D DE S0019179 D DES0019179 D DE S0019179D DE 893724 C DE893724 C DE 893724C
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DE
Germany
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wheel
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Application number
DES19179D
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English (en)
Inventor
Domenico Barberis
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SKF Industrie SpA
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RIV Officine di Villar Perosa SpA
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Aus Ziffernrädern bestehendes Zählwerk für Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl. Die Erfindung betrifft ein aus Ziffernrädern bestehendes Zählwerk für Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl., bei dem zwei benachbarte Ziffernräder nicht, wie bisher üblich, durch eine Zehnerschaltv orrichtung miteinander gekuppelt sind, die das folgende Ziffernrad jedesma.l dann um einen Schritt weiterschaltet, wenn das erste Ziffernrad durch die Nullstellung hindurchgeht, wobei also das folgende Ziffernrad entsprechend der Zahl der zu übertragenden Einheiten entsprechend oft um je einen Schritt weitergeschaltet wird. Die Weiterschaltung des folgenden Ziffernrads erfolgt vielmehr erfindungsgemäß in einem Arbeitsgang, so daß die Gesamtzahl der auf das folgende Ziffernrad zu übertragenden Einheiten, deren jede einer vollen Drehung des ersten bzw. vorhergehenden Ziffernrads entspricht, auf einmal übertragen wird, und zwar zu einem Zeitpunkt, in dem das zweite bzw. folgende Ziffernrad unabhängig vom ersten bereits um einen beliebigen Betrag weitergeschaltet wurde. Es erfolgt also nur eine einzige Weiterschaltung des zweiten Ziffernrads, und zwar um so viele Schritte, als Einheitenvöm ersten Ziffernrad übertragen. werden müssen.
  • Dies geschieht dadurch, daß erfindungsgemnäß die Summ-ierungsbewegung der Ziffernräder in zwei Halbzeiten derart erfolgt, daß in der ersten Halbzeit jedes Ziffernrad um den den eingetasteten Betrag verhältnisgleichen Winkelbetrag weitergedreht wird und die auf das folgende Ziffernrad zu übertragenden Einheiten in der ersten Halbzeit in je einem besonderen Organ aufgespeichert und in der zweiten Halbzeit auf das nächsthöhere Ziffernrad übertragen werden. Bei einem Zählwerk, in welchem die beiden ersten Ziffernräder die Dezimalbruchzahlen und die Einereinheiten zählen, führt das erste Ziffernrad gemäß. der Erfindung in der ersten Halbzeit einen dem für ihn eingetasteten Betrag verhältnisgleichen. Winkelausschlag aus, wobei dieser Betrag außer den Dezimalbruchzahlen auch von z bis 9 reichende Einereinheiten umfassen kann und das erste Ziffernrad dadurch außer der den Dezimalbruchzahlen verhältnisgleichen Drehung auch eine der Zahl der für ihn eingetasteten Einereinheiten entsprechende Zahl von ganzen Umdrehungen ausführt, wobei die auf das folgende, die Einereiriheiten summierende Ziffernrad zu übertragenden Einereinheiten in der ersten Halbzeit in einem besonderen Organ des ersten Ziffernrads aufgespeichert und in der zweiten Halbzeit auf das zweite Ziffernrad übertragen werden und dieses um eine der Zahl der zu übertragenden Einereinheiten verhältnisgleiche Zahl von Schritten weiterschalten. Das Aufspeicherungsorgan besteht dabei zweckmäßig-erweise aus einem Sektor, der eine der Zahl der möglichen, zu übertragenden Einheiten. entsprechende Zahl von Zähnen und Anschlägen. aufweist und um die Zählwerkswelle schwingt, wobei der dem ersten Ziffernrad zugeordnete Sektor während der Drehung -des ersten Ziffernrads aus der Ruhestellung heraus für jede zu übertragende Einheit um einen Schritt weitergeschaltet wird und nach beendeter Drehung des ersten Ziffernrads in der zweiten Halbzeit in die Ruhestellung zurückkehrt und dadurch mittels einer geeigneten Übertragungseinrichtung das zweite Ziffernrad um die im Sektor des ersten Ziffernrads wähnend der ersten Halbzeit aufgespeicherte Zahl von zu übertragenden Einereinheiten weiterschaltet. Die Zähne des Sektors sind dabei in einem Schlitz angebracht, der auf der gegenüberliegenden Seite eine gleiche Anzahl geeigneter Ebenen aufweist, die zusammen mit den Zähnen eine Sicherheitsvorrichtung bilden, welche die Weiterschaltung des Sektors um jeweils mehr als einen Zahn verhindert. Der Sektor schaltet erfindungsgemäß bei seiner Rückkehr in die Ruhestellung das zweite Ziffernrad mittels einer Klinke od. dgl. um einen dem Ausmaß der Rückkehrbewegung verhältnisgleichen Betrag weiter. Die Klinke wird zweckmäßigerweise durch- einen, mit der Kassenantriebsvorrichtun.g synchron laufenden Nocken von ihrem Zahnrad, welches auch das Zahnrad des zweiten Ziffernrads sein könnte, bei Beginn der ersten Halbzeit abgekuppelt und mit ihm zu Beginn der zweiten Halbzeit gekuppelt und bleibt während der gesamten Ruhezeit der Kasse gekuppelt, wodurch es die Kasse sperrt. Das zweite Ziffernrad wird infolge seiner von der Eintastung des ersten Ziffernrads unabhängigen. Eintastung während der Drehung des ersten Ziffernrads und unabhängig von dieser Drehung und. von dem im Sektor des ersten Ziffernrads aufgespeicherten und .erst in der zweiten Halbzeit zu übertragenden Betrag weitergeschaltet.
  • Im zweiten Ziffernrad werden dabei also die eingetasteten Einereinheiten gezählt, während im ersten Ziffernrad außer den Dezimalbruchzahlen auch eine bestimmte Zahl von Einereirnheiten, deren Zahl von z bis 9 reichen kann, gezählt wird:. Es handelt sich dabei um ein Zählwerk, bei welchem im ersten Ziffernrad ein besonderer Betrag unabhängig vom zweiten und gegebenenfalls den folgenden Ziffernrad zusammengezählt wird, d. h. es werden zwei verschiedene Beträge unabhängig voneinander gleichzeitig zusammengerechnet, wobei dann in der zweiten Halbzeit des Kassengangs der für das erste Ziffernrad eingetastete Betrag von ggnzen Einheiten und der sich aus der Zusam.menzählüng der Dezimalbruchzahlen ergebende Übertrag auf das zweite Ziffernrad übertragen werden. Diese Vorrichtung eignet sich damit für solche Kassen usw., bei denen beispielsweise der Kaufpreis auf einer besonderen Zählvorrichtung und ein weiterer zusätzlicher Betrag, beispielsweise der für diesen Kaufpreis abzuführende Umsatzsteuerbetrxg, auf das den Kaufpreis registrierende Zählwerk übertragen wird. Mittels eines einzigen Kassengangs zählt dabei das Zählwerk zu dem schon vorher zusammengezählten. Betrag zwei verschiedene Beträge hinzu, nämlich den Hauptbetrag (im Beispiel den Kaufpreis), der ganze Zahlen. und Dezimalzahlen enthält, und den Nebenbetrag (im Beispiel den als Umsatzsteuer für den Hauptbetrag abzuführenden Betrag), der nur eine bestimmte Anzahl von ganzen Einheiten, also keine Dezimalbruchzahlen enthält. Bei den bekannten Zählwerken müßte das Ziffernrad für den Hauptbetrag so viele Umdrehungen ausführen, als die Zahl der von beispielsweise I bis 9 reichenden Einheiten des Nebenbetrags ausmacht, um das nächsthöhere Ziffernrad um ebenso. viele Sehritte weiterzuschalten. Dies. würde entweder einen starken Zeitverlust oder bei einer sehr schnell erfolgenden Ausführung dieses Vorganges eine unsichere Arbeitsweise und eine starke Inanspruchnahme der Vorrichtung bedingen.
  • Dieser Nachteil wird beim Erfindungsgegenstand vermieden, da in der ersten Halbzeit das erste, die Dezimalbruchzahlen mituufrechnende Zählwerk eine Winkelverstellung ausführt, welche dem Hauptbetrag verhältnisgleich ist; es führt z. B. zwei volle und eine viertel Umdrehung aus, wenn. sich der Hauptbetrag auf a,25 DM beläuft. In der gleichen Zeit führt unabhängig davon das; zweite Ziffernrad eine dem Nebenbetrag verhältnisgleiche Winkelverstellung aus; es wird z. B. um, acht Schritte weitergeschaltet, wenn der Nebenbetrag sich auf 8 DM beläuft. Der vom ersten Ziffernrad zu übertragende Betrag von zwei Einheiten wird in dieser Zeit im Aufspeicherungsorgan des ersten Ziffernrads aufgespeichert und erst in der zweiten Halbzeit auf das zweite Ziffernrad übertragen. Da beide Operationen gleiehzeitig nebeneinander und unabhängig voneinander vor sich gehen, erfolgt erfindungsgemäß die Gesamtoperation sehr rasch, ohne daß die beiden Teiloperationen so rasch vor sich. gehen, daß die einzelnen Organe zu stark beansprucht werden oder das -einwandfreie Arbeiten der Gesamtvorrichtung gefährdet wäre.
  • Die Zeichnung gibt -ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
  • Fig. i zeigt die Zählwerkansicht von der rechten Seite der Zähl-,verkswellen aus gesehen; Fig. z gibt in verkleinertem Maßstab einen Schnitt durch Fig. i wieder.
  • Die voneinander getrennten Eintastungsorgane für die beiden. Beträge bereiten die lose auf der Welle A sitzenden Zahnräder i und 2 zur Einstellung der Ziffernräder 3 und q. vor, die lose auf der Welle B angeordnet sind. Das Ziffernrad 3 zählt außer den Dezimalbruchzahlen noch eine bestimmte, von i bis 9 reichende Zahl von Einheiten (im Beispiel i), .das Ziffernrad q. zählt nur ganze Einheiten. Der Antrieb des Ziffernrads 3 erfolgt durch das Zahnrad i, das mit dem lose auf der Welle C angeordneten Zahnrad' 5 kämmt, welches seinerseits mit dem auf der Wel-l-e B sitzenden Zahnrad 7 im Eingriff steht. In ähnlicher Weise erfolgt der Antrieb des Ziffernrads 4. durch das Zahnrad 2, das mit dem auf der Zelle C festgekeilten Zahnrad. 6 kämmt, das seinerseits mit dem auf der Welle B sitzenden und mit dein Ziffernrad d. verbundenen Zahnrad 8 im Eingriff steht. Die Wellen ,B und C bilden zusammen mit den auf ihnen angeordneten Zahnrädern u. dgl. eine um die Welle D drehbare Einheit (Fig. i). Erst nach der erfolgten Eintastung der beiden Beträge und der dadurch erfolgten Vorbereitung der Zahnräder i und 2 erfolgt zu Beginn des Registriervorgangs diie Schwenkung dieser Einheit und der Eingriff zwischen den Zahnrädern 5 und i bzw. 6 und 2, d. h. die Kupplung der beiden Zahnräder mit ihren Antriebsorganen i und 2. Während der ersten Halbzeit des Registriervorgangs dreht sich das Ziffernrad q um, einen Winkel, welcher der Einstellung des Zahnrads :2 verhältnisgleich ist, wodurch also die Summierung des Nebenbetrags erfolgt. Unabhängig davon dreht sich zur gleichen Zeit das Ziffernrad 3 um. den der Einstellung des Zahnrads i, verhältnisgleichen Betrag. Diese Drehung des Ziffernrads 3 führt aber lediglich eine Summierung der Dezimalbruchzahlen, nicht aber der betreffenden Einheiten herbei, da zwischen den beiden Ziffernrädern 3 und _ q. zu diesem Zeitpunkt keine zwangsläufige Kupplung besteht. (Zur Vereinfachung sei hierbei angenommen, daß das Ziffernrad 3 nur eine oder zwei Einheiten zählen kann.; im Bedarfsfall könnte es aber bis zu neun Einheiten zählen.) Diese Summierung erfolgt vielmehr erst in der zweiten Halbzeit, nachdem die von den Wellen B, C usw. gebildete Einheit wieder von den Zahnrädern i und 2 abgekuppelt worden ist.
  • Auf der Welle B ist drehbar ein Doppelhebel 9, 10 angeordnet, dessen Arm 9 von dem Stift i i des losen Zahnrads 5 jedesmal dann beaufsch.lugt wird, wenn das Ziffernrad 3 durch die Stellung o,oo hindurchgeht. Der andere Arm io des Hebels-9, io legt sich in einen besonders ausgestalteten Schlitz des um die Welle C drehbaren Sektors 13 ein. Auf der einen. Seite des Schlitzes des Sektors sind die Zähne 1q., 15 (im gezeigten Beispiel sind es zwei Zähne) angeordnet, in die sich ein Ansatz 12 des Hebelarms io einlegen kann. Wird der Hebel 9, io vom Stift i i# beaufsch.lagt, dann schwingt er entgegen der Wirkung der Feder ioa um die Welle B, wodurch der Anschlag 12 aus einem der Zähne 14., 15 heraustritt und damit den Sektor 13 freigibt. Unter der Wirkung der Feder ioa wird der Sektor dadurch um einen Schritt weitergeschaltet, d. h. so lange weiterbewegt, bis sich der Anschlag 12 in den folgenden Zahn 15 einlegt. Der Sektor wird also um einen Schritt weitergeschaltet, sobald. das Ziffernrad 3 durch die Nullstellung hindurchgeht, also sobald eine Einheit auf das Ziffernrad! 4 übertragen werden müßte. Geht das Ziffernrad ein zweites Mal durch die Nullstellung hindurch, sei es infolge einer vollen Drehung um 36o° oder weil sich bei der Zusammenzählung ein den Wert i,o übersteigender Betrag ergibt, dann. erfolgt auf die beschrieben-, -Weise eine zweite Weiterschaltung des Sektors 13, wodurch sich der Ansatz 12 in den vom Boden des Sektors gebildeten letzten Zahn einlegt. Den Zähnen 1q., P5 gegenüber weist der Sektor 13 geneigte Ebenen 16 auf, die derart angeordnet sind, da.ß der Sektor bei seiner Freigabe jedesmal nur einen einzigen Schritt vorwärts gehen kann, da die geneigten Ebenen 16 den Ansatz 12 so führen, daß er nicht einen Zahn überspringen kann, sondern sich in den folgenden Zahn einlegen muß. Der als Aufspeicherungsorgan dienende Sektor 13 zählt also ini der ersten Halbzeit die auf das zweite Ziffernrad zu übertragenden Einheiten zusammen, ohne sie in der ersten Halbzeit zu übertragen. Es wird also, vermieden, daß das zweite Ziffernrad: d. jedesmal um einen Schritt weitergeschaltet wird, wenn das erste Ziffernrad 3 durch die Nullstellung hindurchgeht, wenn also eine Einheit übertragen werden müßte. Die im Verlaufe der ersten Halbzeit im. Sektor zusammengezählten Einheiten, werden also in einem einzigen Gang übertragen.
  • Die Übertragung der im Sektor 13 aufgespeicherten Zahl von zu übertragenden Einheiten geschieht in der folgendem Weise: Der Sektor 13 weist ein Verlängerungsstück 18 auf, das einen Zapfen 17 trägt. Um diesen Zapfen 17 kann ein Hebel ig schwingen. Während. einer Schwingung des, Hebels i9 legt sich dessen umgebogener Ansatz 2o in eine Zahnlücke des Zahnrads 6a ein, das ebenso ausgebildet ist wie das Zahnrad 6 und welches auf die Welle C aufgekeilt ist. Das Ausschwingen; des Hebels i9 erfolgt entgegen der Wirkung der Feder 19a in. der zweiten Halbzeit des Registriervorgangs. Die Feder 19a bewirkt dabei die Abkupplung der Zahnräder 5 und 6 von den Zahnrädern, i und 2, und zwar dadurch, daß der Hebel 21 durch einen nicht gezeigten, mit der Kassenantriebsvorrichtung synchron laufenden Doppelnocken zum Ausschwingen gebracht wird und dabei gegen einen Ansatz 22 des Hebels ig stößt und, dadurch. den Hebel zum Ausschwingen um den Zapfen 17 bringt. Der Ansatz 2o legt sich dabei in die folgende oder in die übernächste Zahnlücke des Zahnrads 69 ein, je nachdem der Sektor 13 um einen oder um mehrere Schritte weitergeschaltet wurde, d. h. je nachdem sich der Ansatz 12 in den ersten. Zahn 15 oder in den vom Sektorboden gebildeten letzten Zahn des Sektors einlegte. Der Hebelei bewirkt nicht nur das Einlegen des Ansatzes 20. in eine Zahnlücke, sondern; auch die Schwingung des Sektors 13, 18, der bei seiner Rückkehr in die Ausgangsstellung mittels des als Klinke dienenden. Hebels i9 das Zahnrad 6a und damit das auf derselben Welle C verkeilte Zahnrad 6 mitnimmt und das Zahnrad 6a sowie das Zahnrad 6 uin einen oder zwei Zähne weiterschaltet, wodurch die im Zahnrad i eingestellte. und vorher im Sektor- 13 aufgespeicherte Zahl von Einheiten auf das Ziffernrad 4 übertragen wird. Ist die für das Zahnrad; i und damit für Glas Ziffernrad 3 vorgesehene Zahl von Einheiten größer als i (wie im dargestellten Beispiel), dann muß der Sektor 13 entsprechend mehr Zähne aufweisen. Sind also beispielsweise fünf Einheiten vorgesehen,, die möglicherweise auf das Zählrad 4 übertragen werden müssen, dann: muß: der Sektor 13 fünf Zähne aufweisen, während der sechste Zahn wieder vom Sektorboden gebildet wird; bei neun Einheiten muß der Sektor demnach neun Zähne aufweisen usw. In der Kassenruhestellung hält der Hebel 21 den Hebel i9 in einer Stellung, in welcher sich: der Ansatz 2o des Hebels in die Verzahnung des Zahnrads 6a eingelegt und dadurch eine vollständige Blockierung der Kasse usw. gegen ungewollte oder mißbräuchliche Bedienung sichert.
  • Die beschriebene Übertragungsvorrichtung für mehrere Einheiten zwischen Ziffernrad 3 und Ziffernrad 4 könnte bei Verwendung naheliegender Maßnahmen auch zur Übertragung der Einheiten vom Ziffernrad 4 auf das folgende, nach links zu liegende Ziffernrad usw. benutzt werden, falls dies besondere Erfordernisse, z. B. in Multiplikationsmaschinen, notwendig machen.
  • Die beschriebenen und dargestellten Einzelheiten können den jeweiligen. Erfordernissen entsprechend abgeändert werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Ziffernrädern bestehendes Zählwerk für Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl., in denen der Zählvorgang in zwei Zeitabschnitten derart erfolgt, daß im ersten. :die Vorbereitung und im zweiten die Weiterschaltung mittels eines zwischen das erste und das nächstfolgende Ziffernrad eingeschalteten Zwischenorgans bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, @daß .dieses Zwischenorgan aus einem Sektor (13) besteht, der mit so viel Zähnen (14, 15 ... ) versehen ist, als Einheiten übertragen werden können, und :der Sektor in :der ersten Halbzeit, in der die Ziffernräder mit den entsprechenden Eintastungsorganen im Eingriff sind, durch das erste Ziffernrad (3) nach jeder vollständigen Umdrehung 'dieses Ziffernrads um einen Zahnschrittvorgerückt wird, um in der zweiten Halbzeit, in der die Ziffernräder mit den entsprechenden Eintastungsorganen außer Eingriff stehen, in seine ursprüngliche Lage zurückzukehren und dabei mittels des Hebels (2z) über Zahnrad (6a) das nächstfolgende Ziffernrad (4) eine verhältnisgleiche Drehbewegung zu übertragen und so die Fortschaltung zu bewirken.
  2. 2. Zählwerk nach Anspruch i; bei dem die beiden ersten. Ziffernräder die Dezimalbruchzahlen und die Einereinheiten: zählen, dadurch gekennzeichnet, -däß das erste Ziffernrad (3) in der ersten Halbzeit einen dem für ihn, eingetasteten Betrag verhältnisgleichen Winkelausschlag ausführt und dieser Betrag außer den Dezimalbruchzahlen auch von i bis 9 reichende Einereinheiten umfassen kann und das erste Ziffernrad (3) dadurch außer der den Dezimalbruchzahlen verhältnisgleichen Drehung auch eine der Zahl der für ihn, eingetasteten Einereinheiten entsprechende Zahl von ganzen Ilmdrehungen ausführt und die auf das folgende, die Einereinheiten summierende Ziffernrad (4) zu übertragenden Einereinheiten in der ersten Halbzeit in einem besonderen (n3) dem ersten Ziffernrad zugeordneten Organ aufgespeichert und in der zweiten Halbzeit auf das zweite Ziffernrad. übertragen werden und dieses um eine der Zahl der zu übertragenden Einereinheiten verhältnisgleiche Zahl von Schritten weiterschalten.
  3. 3. Zählwerk nach Anspruch i und 2" dadurch gekennzeichnet, daß das Aufspeicherungsorgan aus einem Sektor (13) besteht, der eine der Zahl der möglichen, zu übertragenden Einheiten entsprechende Zahl von Zähnen und Anschlägen (i4,15) aufweist und um die Zahlwerkswelle (C) schwingt und der dem ersten Ziffernrad (3) zugeordnete Sektor (13) während der Drehung des ersten Ziffernrads aus der Ruhestellung heraus für jede zu übertragende Einheit um einen Schritt weitergeschaltet wird und nach beendeter Drehung .des ersten Ziffernrads (3) in der zweiten Halbzeit in. die Ruhestellung zurückkehrt und dadurch mittels einer geeigneten Übertragungseinrichtung das zweite Ziffernrad: (4) um die im Sektor des ersten Zählrads während der ersten Halbzeit aufgespeicherte Zahl von zu übertragenden Einereinheiten weiterschaltet.
  4. 4. Zählwerk nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (14, 15) des Sektors (13) in einem Schlitz angebracht sind, der auf der gegenüberliegenden Seite eine gleiche Anzahl geneigter Ebenen (16) aufweist, die zusammen mit den Zähnen eine die Weiterschaltung :des Sektors (13) um jeweils mehr als ,einen Zahn verhindernde Sicherheitsvorrichtung bilden.
  5. 5. Zählwerk nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sektor (13) bei seiner Rückkehr in die Ruhestellung das zweite. Ziffernrad (4) mittels einer Klinke (iig) od'. dgl. um einen d'em Ausmaß der Rückkehrbewegung verhältnisgleichen Betrag weiterschaltet.
  6. 6. Zählwerk nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (i9) durch einen mit der Kassenantriebsvorrichtung synchron laufenden Nocken von ihrem Zahnrad (6a), welches auch das Zahnrad (6) des zweiten Ziffernrad (4.) sein könnte, bei Beginn der ersten Halbzeit abgekuppelt und mit ihm zu Beginn der zweiten Halbzeit gekuppelt wird und während der gesamten Ruhezeit der Kasse gekuppelt bleibt und dadurch die Kasse u. dgl. sperrt.
  7. 7. Kasse nach Anspruch r bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ziffernrad (4) in, folge seiner von der Eintastung des ersten Ziffernrads unabhängigen Eintastung während der Drehung des ersten Ziffernrads und unabhängig von dieser Drehung und von dem Sektor (i3) des ersten Ziffernrads aufgespeicherten und erst in der zweiten Halbzeit zu übertragenden Betrag weitergeschaltet wird.
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