DE892185C - Verfahren zur Herstellung einer gutleitenden Verbindung zwischen dem Ende einer Gluehdrahtwendel und einem zur Versteifung dienenden Metallteil - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer gutleitenden Verbindung zwischen dem Ende einer Gluehdrahtwendel und einem zur Versteifung dienenden Metallteil

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DE892185C
DE892185C DET2283D DET0002283D DE892185C DE 892185 C DE892185 C DE 892185C DE T2283 D DET2283 D DE T2283D DE T0002283 D DET0002283 D DE T0002283D DE 892185 C DE892185 C DE 892185C
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DE
Germany
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metal part
reinforcement
filament
producing
conductive connection
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Expired
Application number
DET2283D
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English (en)
Inventor
Josef Lehmann
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/06Attaching of incandescent bodies to mount
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/08Manufacture of heaters for indirectly-heated cathodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Solid Thermionic Cathode (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer gutleitenden Verbindung zwischen dem Ende einer Glühdrahtwendel und einem zur Versteifung dienenden Metallteil Bei Glühdrahtwendeln besteht häufig das Bedürfnis, das Werndelend@e zu verstärken. Diese Verstärkung des Wendelendes. hat insbesondere die Aufgabe, ein Anschweißen der Wendel gan die Stromzuführungen zu erleichtern und für :eine geringere Temperatur der Wendelenden im Betrieb zu sorgen. In vielen Fällen hat die Wengdelen!d.enverstärkung auch .die Aufgabe, die Unterstützung der Wendiel zu verbessern. Dies ;gilt insbesondere dann, wenn die Wendel als Heizkörper ,einer mittelbar geheizten Kathode dient und mit einer Isolierschicht bedeckt ist. Zur Verstärkung ider Wendelenden hat man bereits vorgeschlagen, auf die Enden der Wendel Drahtwendeln @od. dgl. als Verstärkugg raufzubringen. Es ist fauch aus der Glühlampemtechnik bekannt, in den Enden der Wendel einen Teil des beim Wendelwickeln benutzten Dtornes zu belassen.
  • Die Erfindung geht ebenfalls von einer Glühdrahtwendel Baus, deren Enden durch Bein, Metallteil, insbesondere ein in :der Wendelachse angeordnetes Drahtstück, verstärkt sind und bei der eine Verbindung zwischen dem Ende der Wendel und dem Metiallteil mit Hilfeeines hochschmelzenden Metalls hergestellt ist. Um die Störuneben zu beseitigen, die sich wiederholt bei der Benutzung von Wendeln mit verstärkten Enden. :ergeben haben, wird -gem;äß der Erfindung vorgeschlagen, Beine geleitende Verbindung zwischen dem Ende der Glühdrahtwendel und dem zur Versteifung dienenden Metallteil dadurch herzustellen, daß Molybdän !oder Wolfram in die zwischen dem Metallteil und dem Wendelende vorhandenen: Zwischenräume kubaphoretischeingelagert rund bei hoher Temperatur, beispielsweisie bei 170o° C, festgebrannt wird. Wenn die Wendel mit einer Isiolierschicht versehen, wird, sio ist es vorteilhaft, das Aurdbremnen des verbindenden Metalls ;gleichzeitig mit dem Sintern dein Isolierschicht vorzunehmen.
  • An sich ist ,es bereits bekannt, den Kontakt zwischen :dem Ende der Glühdrahtwendel und dem in, idasselbe hineingesteckten Versteifungs,dmaht dadurch herzustellen, daß :das Wendelende durch Molyb,dänpiulver verstärkt -,vir d. Dieser bekannte Vorschlag gibt jedoch keine in jeder Hinsicht befriedigende Lösung. Zunächst ist in: vielem Fällen: allein schon Uie Tatsache unbequem, daß dieser Metallüberzug eine merkliche -Verdickung des Wehdielendes mit sich bringt und der bei den Kathoden üblicher Größe beschränkte Platz zur Unterbringung der Wendelenden nicht -mehr ausreicht. Ein weiterer Nachteil dies bekannten Vorschlags besteht :darin, daß ein solcher Metallüberz4g, der durch Eintauchern der Wendelenden in. eine Metallplaste und anschießendes Sintern hergestellt wird, niemals ganz gleichmäßig iausfällt rund an seiner Oberfläche Erhebungen :und Vertiefungen aufweist, d. h. rum .eineu Stelle dünn und an seiner anderen Stelle dicker ist. Diese Ungleichmäßigkeit führt zu- Schwierigkeiten beim Anschweißten der Wendelenden an die Kathodenhalter. Es hängt vom Zufall ab, iob die Schweißelektroden an eine dickere oder dünnere Stelle des Überz4ges aufgesetzt werden. Hat man nun :die elektrische Schweißvorrichtung so eingestellt, :daß bei seiner mittleren Dicke des aufgesinterten Metallüberzuges eine gute Schweißverbindunig zustande kommt, so brennt die Wendel -durch, falls die Schweißeliektroden'an seiner dünnen Stelle :des übtrzuges iangesetzt werden, öder die Verschweißung kommt nur unvollständig zustaln!de, wenn die, Schweißelektnoiden mit seiner dicken, Stelle des übierzuges in Berührung kommen. Diese Schwierigkeiten haben sich beider laufenden Fabrikation sehr störend bemerkbar gemacht und zu teilweise sehr beträchtlichen Ausfällen ,geführt.
  • Außerdem iergab. sich noch eine weitere Schwierigkeit, ,die auf einem Kandieren Gebiet liegt. Dien Metallüberzug überbrückt :das von ihm bedeckte Wendelstück reit :einem Widerstand, der unter anderem von der Dickei und Gleichmäßigkeit des Überzuges abhängt. Daher hat :eine ungleichmäßige Beschaffenheit des überzuges zurr Folge, dlaß der Gesamtwiderstand der Wendel von Röhre zu Röhre schwankt. Diese Unterschiede machen sich besonders stark dann bemerkbar, wenn ein wesentlicher Teil der Wendel verstärkt werden muß, wie es beispielsweise bei Kathodenstrahlröhren sich häufig als notwendig erweist. Derartige Schwankungen bewirken Schwankungen. der von der Wendel aufgenommenen Heizleistung siowie der Temipenaibuxverteilurng ivluf der Wendel.
  • Durch idie Erfindung werden die genormten Schwierigkeiten beseitigt. Dies ist darauf zurückzuführen, :daß :die elektro@phoretische Einlagerung des Molybdäms :oder Wolframs in die zwischen :dem Wendelende und dem zur Verstärkung dienenden Metallteil vuzhandenen Zwischenräume einerseits einen sauberen :und zuverlässigen elektrischen Kontakt zwischen: diesen beiden Teilen herstellt, andererseits aber auch einen gleichmäßigen Ausfall der Glühwendeln verbürgt. Die elektrophoiretis.che Abscheidung kann unterbrochen werden, wenn die Zwis.chenrä,uune in " hinreichendem Maß ausgefüllt sind. Infolgedessen liegen für die Verschweißung mit den Kathodenhaltern stets gleichmäßige Verhältnisse vor, so daß ein Durchschweißen der Wendel @ebenso vermieden wird wie eine kalte Schweißstelle. Auch die elektrischen Widerstandsverhältnisse sind durchaus .gleichmäßig.
  • Inder Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel für den Gegenstand der Erfindung dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel handelt es sich um die Heizwendel einer mittelbar geheizten iatho,de mit kleiner EmssionsRäche. Die Heizwendel besteht aus einem gewenidelten Draht i, der in der dargestelltem Weise zu. einer Kehrdoppelwendel g:ewendelt -und mit einer Isolierschicht 2 bedeckt ist. Im. den Wendelenden befinden sich Drahtstücke 3, und idie gutleibenide Verbindung zwischen der Wendel i -und :dem Verstärkungsdraht 3 ist mit Hilfe ,der :aufgetragenen und aufgesinterten Molybdänschicht 4 hergestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellungeinier gutleitcndein, Verbindung zwischen :dien Ende einer Glühdrahtwendiel und :einem zur Versteifung dienexnden Metallteil, insbesondere einem in der Wendelachse angeorüneten Drahtstück, mit Hilfeeines hochschmelzenden Metalls, dadurch ;gekennzeichnet, dad3 Molybdä.n oder Wolfram in die zwischen,dem Metallteil und dem Wendelende vorhandenen Zwischenräumte kataphoretisch eingelagert und bei hoher Temperatur, beispielsweise 1700° C, festgebrannt wird.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung einer isolierten GGlühdriahtwendL-l für einte indirekt ;geheizte Kathoide junter Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch ;gekennze@chn:et, daß das Festbrennen :des verbindenden: Metalls gleichzeitig mit dem Brennen ,der Isolierschicht erfolgt.
DET2283D 1941-05-09 1941-05-09 Verfahren zur Herstellung einer gutleitenden Verbindung zwischen dem Ende einer Gluehdrahtwendel und einem zur Versteifung dienenden Metallteil Expired DE892185C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965432C (de) * 1953-12-18 1957-06-06 Siemens Ag Gewendelter Heizer mit fuer den Anschluss versehenen UEberwendeln zur Elektrodenbeheizung in elektrischen Entladungsgefaessen
DE1033338B (de) * 1953-12-17 1958-07-03 Siemens Ag Rohrfoermige Kathode fuer elektrische Entladungsgefaesse

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033338B (de) * 1953-12-17 1958-07-03 Siemens Ag Rohrfoermige Kathode fuer elektrische Entladungsgefaesse
DE965432C (de) * 1953-12-18 1957-06-06 Siemens Ag Gewendelter Heizer mit fuer den Anschluss versehenen UEberwendeln zur Elektrodenbeheizung in elektrischen Entladungsgefaessen

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