DE891978C - Flüssigkeitsvorratsbehalter - Google Patents
FlüssigkeitsvorratsbehalterInfo
- Publication number
- DE891978C DE891978C DENDAT891978D DE891978DA DE891978C DE 891978 C DE891978 C DE 891978C DE NDAT891978 D DENDAT891978 D DE NDAT891978D DE 891978D A DE891978D A DE 891978DA DE 891978 C DE891978 C DE 891978C
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- diaphragm
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- container
- liquid storage
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/22—Safety features
- B65D90/38—Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
- Flüssigkeitsvorratsbehälter Die Erfindung betrifft Flüssigkeitsvorratsbehälter und im besonderen die Überwachung eines biegsamen Diaphrams von ausdehnungsfähigen Flüssigkeitsvorratsbehältern.
- Die nachstend beschriebene Gewichtsüberwachung ist für ein biegsames Diaphragma eines beliebigen ausdehnbaren Flüssigkeitsvorratsbehälters verwendbar, kann aber, wie sich gezeigt hat, mit besonderem Vorteil zur Betriebsüberwachung eines halbkugelförmigen oder nahezu halbkugel förmigen biegsamen Diaphragms verwendet werden.
- Im Betriebe von aufblasbaren halbkugelförmigen Diaphragms nimmt das Diaphragma von seinem voll augeblasenen bis in en nicht aufgeblasenen Zustand eine ganz unregelmäßige Gestelt an. Das Diaphragma geht nämlich auf einer Seite nach unten und dreht sich umdie gegenüberliegende Seite. Während der letzten Stufen der Ausblasung streift es daher den Boden des Behälters, was eine Beeinträchtigung der Lebensdauer des Diaphragmas zur Folge hat. Überdies gibt die seitliche Ausbuchtung Anlaß dazu, daß sich darin Wasser ansammelt und hält, das infolge seines Gewichtes darin zurückgehalten wird, da das Gewicht des Wassers eine voLlständige Aufblasung des Diaphragmas verhindert und eine Beseitigung der das Wasser enthaltenden Ausbuchtung.
- Es hat sich gezeigt, daß die Anbringung eines Gewichtes in dem Mittelabschnitt eines halbkugelförmigen Diaphragmas den Mittelabschnitt zwingt, während der Druckentleerung der Außenkante des Diaphragmas voranzugehen, so daß das Gewicht sich geradling nach unten bewegt und die Gestalt des ausgeblasenen Diaphragms ganz regelmäßig ist. Unter einem regelmäßigen Ausblasungsmuster oder Gestalt soll verstanden werden, daß das Diaphragma eine regelmäßige und vorher festgelegte Gestalt an jeder Stelle des Behälters annimmt. Da das Gewicht die streifende oder kriechende Wirkung beseitigt, wird die Lebensdauer des Diaphragms verlängert, und falls Wasser auf der oberen Fläche des Diaphragmas eingeschlossen wird, befindet es sich in der Mitte an einer leicht zugänglichen Stelle, so daß es con Hand oder mechanisch zu entfernen ist.
- Das Flüssigkeitsvorratsbehälter gemäß der Erfindung besteht aus einem Mantel und einem biegsamen Diaphragma, das im Innern des Mantels in der Querrichtung längs einer ungefähr horizontalen Ebene befestigt ist und im weswntlichen die gleiche Größe und Form wie der oberhalb der genannten Ebene liegende Abschnitt des Mantels hat, ferner ein Geiwcht in solcher Anordnung trägt, daß das Diaphragma eine regelmäßige, vorher festgelegte Umrißform in allen seinen Lagen innerhalb des Behälters annehmen muß.
- Die Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, zeigt in Fig. 1 und 2 Schnitte durch einen Behälter mit aufblasbarem beigsamen Diaphragma in verschiedenen Lagen desselben während des Betriebes des Behälters.
- Der in der Zeichnung dargestellte Flüssigkeitsvorratsbehälter besteht aus einem wesentlich kugelförmigen Tank 10, der oben durch einen abgedreckten Kanal 11 gegen die Atmosphäre offen und mit einer kombinierten Zu- und Ableitung 12 versehen ist, die Unter Äquatorebene des Behälters liegt. Quer durch das Innere desselben ist längs seiner Äquatorebene das biegsame Diaphragma 13 befestigt. Das Diaphragma ist aus Gewebe hergestellt, das mit einem wasserfesten Stoff, beispielsweise mit synthetischem Gummi, imprägniert ist. Es hat wesentlich die gleiche Form wie der über der Äquatorebene liegende Abschnitt des Behälters, d.h. eine wesentlich halbkugelförmige Form, so daß es in seinen oberen und unteren Grenzlagen, die in Fig. 1 bzw. Fig. 2 durch ausgezogene Linien angedeutet sind, nahezu vollständig durch den Behälter abgestützt und daher nicht den darin befindlichen Spannungen des Druckes oder Vakuums untervorfen wird. In der Mitte des Diaphragmas, d.h. in seinem Mittelabschnitt, liegt ein Gewicht 14. In der dargestellten besonderen Ausführungsform ist das Gewicht ein scheibenförmigen Körper, der durch geeignete Mittel mit dem Diaphragma verbunden ist. Der als Ausführungsbeispiel gewählte kugelförmige Tank hat einen Durchmesser von 823,5 cm, das aus einer Metallscheibe bestehende Gewicht hat einen Durchmesser von 35,6 cm und wiegt 13,5 kg.
- Es ist zu beachten, daß der in der Zeichnung dargestellte, dem Aufblasungstyp angehörige Behälter an einen Flüssigkeitsvorratstank durch den Anschluß 12 angeschlossen werden kann. Während der Perioden des Dampablasses (der Verdampfung) aus dem Tank werden Dämpfe, wie beispielsweise Gasolinendämpfe, in das Innere des Behälters 10 geleitet und dort angesammelt. Bei einer Verdichtung der Dämpfe innerhalb des Vorratstanks werden Dämpfe aus dem Behälter 10 abgezogen und in den Tank zurückgeführt. Es ist daher nicht notwendig, expandierende Dämpfe in die Atmosphäre unter gleichzeitigem Eintritt von Verlusten abzuleiten.
- Wenn der Behälter mit DämPfen angefüllt ist, nimmt das Diaphragma die in Fig. 1 durch starke Linien angedeutete Lage an. Tritt eine Verdichtung von DÄmpfen in dem Flüssigkeitsvorratstank ein, so bewegt sich das Diaphragma nach unten und nimmt die durch punktierte Linien angedeutete Form an.
- WIe man bemerkt, ist die Form ganz regelmäßig, wobei der das Gewicht tragende Mittelabschnitt bei seiner Abwärtsbewegung dem übrigen Teil des Diaphragmas vorangeht. Geht die Verdichtung weiter, so bewegt sich das Diaphragma weiter nach unten in die in Fig. 2 angedeutete Lage. Bei einer weiteren Verdichtung fällt das Diaphragma gegen die Seitenwände des Behälters zusammen und nimmt die in Fig. 2 durch usgezogene Linien gekennzeichnete Lage ein.
- Die vorstehend beschrierbene und dargestellte Ausführungsform der Erfindung kann in mannigfacher Weise abgewandelt werden, um den der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken zu verwirklichen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Flüssigkeitsvorratsbehälter, bestehend aus einem Mantel, einem biegsamen Diaphragma, das in der Querrichtung im Innern des Behälters längs einer wesentlich horizontalen Ebene befestigt ist und ungelfähr die gleiche Größe und Form hat wie der oberhalb dieser Ebene liegende Abschnitt des Behälters, ferner aus einem überwachenden Gewicht, das von dem Diaphragma getragen und so auf demselben angeordnet ist, daß es das Diaphragma eine regelmäßige, vorher festgelegte Form in allen seinen Lagen innerhalb des Behälters annehmen läßt.
- 2. Flüssigkeitsvorratsbehälter nach Anspruch 1. dessen Manteil ein wesenlich kugelförmiger Mantel ist.
- 3. Flüssigkeitsvorratsbehälter nach Anspruch 1 und 2, in dem das biegsame Diaphragma quer im Innern des Behälters längs seiner Äquatorlinie befestigt ist und wesentlich die Größe und die Form einer Halbkugel des Mantels hat.
- Flüssigkeitsvorratsbehälter nach Anspruch 3, im dem das Überwachungsgewicht von dem Diaphragma in seinem Mittelabschnitt getragen wird, so daß das Diaphragma eine regelmäßige, vorher festgelegte Form in allen seinen Lagen innerhalb des Mantels annimmt.
- 5. Kombination eines Flüssigkeitsvorratsbehälters nach Anspruch 1, dessen oberer Abschnitt wesentlich die Form eines Kugelabschnitts hat, in dem dieses Diaphragma in der Querrichtung des Abschnitts längs einer wesentlich horizontalen Ebene befestigt ist und wesentlich die gleiche Größe und Form hat wie der oberhalb dieser Ebene liegende Abschnitt, mit dem erwähnten Gewicht, das die Form des Diaphragmas in allen Lagen innerhalb des Behälters überwacht und das im Mittelpunkt des Diaphragmas angeordnet ist, so daß das Diaphragma eine regelmäßige, vorher festgelegte Form in allen seinen Lagen innerhalb des Mantels annimmt.Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 460 981.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891978C true DE891978C (de) | 1953-08-20 |
Family
ID=581012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT891978D Expired DE891978C (de) | Flüssigkeitsvorratsbehalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891978C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290330B (de) * | 1958-09-13 | 1969-03-06 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Niederdruckgasbehaelter fuer Kernreaktoren |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE460981C (de) * | 1927-09-27 | 1928-06-09 | Standard Oil Co | Einrichtung zum Verhindern der Verdampfung aus Vorratsbehaeltern fuer Gasolin |
-
0
- DE DENDAT891978D patent/DE891978C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE460981C (de) * | 1927-09-27 | 1928-06-09 | Standard Oil Co | Einrichtung zum Verhindern der Verdampfung aus Vorratsbehaeltern fuer Gasolin |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290330B (de) * | 1958-09-13 | 1969-03-06 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Niederdruckgasbehaelter fuer Kernreaktoren |
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