DE98193C - - Google Patents
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- DE98193C DE98193C DENDAT98193D DE98193DA DE98193C DE 98193 C DE98193 C DE 98193C DE NDAT98193 D DENDAT98193 D DE NDAT98193D DE 98193D A DE98193D A DE 98193DA DE 98193 C DE98193 C DE 98193C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C5/00—Inflatable pneumatic tyres or inner tubes
- B60C5/10—Inflatable pneumatic tyres or inner tubes formed as a single discontinuous ring with contiguous ends which may be connected together
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ein aus einzelnen neben einander gereihten hohlen elastischen Ringen gebildeter Luftradreifen
ist durch die amerikanische Patentschrift Nr. 477769 bekannt geworden. Da diese Ringe
allseitig geschlossen sind, so dafs sie nicht von neuem wieder mit Luft gefüllt werden können,
so klappen, sie nach längerem Gebrauch zusammen. Dieser Reifenanordnung gegenüber
kennzeichnet sich der Luftradreifen nach vorliegender Erfindung dadurch, dafs er weder
zusammenfallen noch unbrauchbar werden kann, selbst wenn er an verschiedenen Stellen durchbrochen
oder zerschnitten wird. Aufserdem kann dieser Reifen, wenn er beschädigt ist,
leicht und mit verhältnifsmäfsig geringen Kosten reparirt werden.
Der Reifen besteht aus einzelnen kleinen Ringen aus Gummi oder ähnlichem Material,
welche aufrecht Seite an Seite gestellt sind, so dafs sie einen grofsen hohlen Ring bilden,
welcher den Radkranz vollständig umschliefst. Die Höhlung dieses hohlen Ringes, welche bei
der Reifenanordnung nach jener amerikanischen Patentschrift durch eine Schnur oder einen
Draht ausgefüllt ist, dient als Druckluftschalter, aus welchem durch Anbringung von Ventilen
an den einzelnen Ringen die Druckluft gleichzeitig in die einzelnen Ringe übertreten kann,
letztere aufblähend. Will man nun die Druckluft wieder aus den Ringen entfernen, so werden
mit Hülfe eines durch die Höhlung des hohlen Ringes hindurchgezogenen Schlauches, welcher
aufgebläht wird und sich gegen die Ventile an den einzelnen Ringen anlegt, diese Ventile geöffnet,
damit, die Prefsluft aus den Ringen entweichen kann. In der amerikanischen Patentschrift
Nr. 498373 ist eine ähnliche Vorrichtung eines aufblähbaren Schlauches beschrieben und
dargestellt. Dieselbe unterscheidet sich aber von vorliegendem Erfindungsgegenstand dadurch,
dafs bei ersterer das Aufblähen des Schlauches ein Verschliefsen von Ventilen bewirkt, um die
in den Luftreifen eingeblasene Luft in demselben zu halten, während, wie bereits angeführt,
bei vorliegender Vorrichtung das Aufblähen des Schlauches ein Oeffnen der Ventile
und dadurch ein Oeffnen der einzelnen, den Reifen bildenden Ringe behufs Abführung der
in ihnen aufgespeicherten Luft bewirken soll.
Fig. ι zeigt eine perspectivische Ansicht eines Theiles des Reifens mit einer verschnürten
äufseren Umhüllung.
Fig. 2 zeigt eine perspectivische Ansicht eines Theiles eines sogenannten Klammerreifens.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen einen der hohlen Ringe von der Seite, von der Kante und im
Schnitt. ·'.■■«
Fig. 6 ist theils perspectivische Ansicht, theils Schnitt verschiedener durch ein Band zusammengehaltener
Ringe.
Fig. 7 zeigt die zusammengehaltenen Ringe mit einer äufseren Umhüllung.
Fig. 8 zeigt theils Ansicht, theils Schnitt eines aufgeblähten Reifens.
Fig. 9 zeigt einen nicht aufgeblähten Reifen.
Fig. 10 bis 12 sind Einzelheiten.
Der Reifen (Fig. 1 und 2) besteht aus einer Anzahl kleiner Hohlringe α aus Gummi oder
anderem elastischen Stoff, die Seite an Seite
gestellt und von einer äufseren Umhüllung b umschlossen sind. Einer dieser kleinen Ringe
ist in den Fig. 3 bis 5 besonders dargestellt.
Wird einer oder selbst verschiedene dieser kleinen Ringe beschädigt, dann wird dadurch
der ganze Reifen noch nicht unbrauchbar, denn sowie ' einer der Ringe zusammenfällt,
drängen die an jeder Seite daneben liegenden Ringe nach und füllen den Raum aus, welchen
der zusammengefallene Ring zuerst einnahm. Selbst wenn mehrere Ringe zusammenfallen,
tritt keine nennenswerthe Formveränderung des ganzen Reifens ein.
Soll ein beschädigter Reifen reparirt werden, dann braucht man nur die beschädigten Ringe
herauszunehmen und an ihre Stelle neue zu setzen.
Die eingesetzten, Seite an Seite stehenden Ringe α bilden einen grofsen Hohlring mit
einer durchgehenden Höhlung c. Damit diese Oeffnung c luftdicht ist, sind um die Ringe a
Gummibänder d gelegt. Ein jedes dieser Bänder liegt ungefähr um drei oder vier Ringe,
so dafs, wenn ein Ring beschädigt ist, man nur das Band abzuschälen braucht, welches
den Theil des Reifens bedeckt, zu dem dieser Ring gehört.
Die Art und Weise des Füllens der einzelnen Ringe α ist in den Fig. 8 bis 12 gezeigt. Jeder
Ring α ist mit einem Einlafsventil e und einem
Ventilstutzen f ausgestattet. Ein Ventil m führt von aufsen an irgend einer geeigneten Stelle
in die Mittelhohlung c. An dem inneren Theil des Ventiles m zwischen zwei Ringen α sitzt
eine Gummischeibe m1. Wird nun Druckluft durch das Ventil m in die Mittelhöhlung c gedrückt,
dann tritt diese durch das Ventil e mit gleichem Druck in die Ringe a.
Der Gummischlauch h, der lose in der Mittelhöhlung c liegt, dient zum Entleeren der
Ringe a. Das eine Ende desselben ist. mit dem Ventil k versehen und das andere Ende
geschlossen. Sollen nun die Ringe α entleert werden, dann wird zunächst das Ventil m
geöffnet und die Druckluft in die Röhre h gedrückt. Die letztere dehnt sich dadurch aus,
preist sich gegen die Ventilstifte / und öffnet somit die Ventile e. Die Druckluft kann dann
aus den Ringen α durch die Mittelhöhlung c und das offene Ventil m entweichen.
Fig. 9 zeigt einen leeren und Fig. 8 einen gefüllten Reifen.
Aus Fig. 11 ist zu ersehen, dafs, wenn die
Röhre h nicht gefüllt ist, sie auf die Ventilstifte nicht einwirken kann, während Fig. 10
zeigt, wie die aufgeblähte Röhre h gegen die Ventilstifte / drückt und die. Ventile öffnet.
Beim Druck auf den ganzen Reifen von aufsen werden die Ringe seitlich zusammen-
und gegen einander gedrückt, so dafs sie einen etwa durchlochten Ring und seine Durchlochung
zusammendrücken.
Claims (2)
1. An Luftradreifen, welche aus einzelnen neben einander liegenden hohlen elastischen
Ringen bestehen, die Einrichtung, dafs dieselben an ihrer Innenfläche mit Ventilen
(ef) versehen sind, welche infolge eines im. Mittelkanal erzeugten Druckes gemeinsam
geöffnet werden, so dafs sie die Ringe aufblähen.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten
Einrichtung, bei welcher ein gegen die Spindel gelegter Luftschlauch h nach Aufblähung ein gemeinsames Oeffnen
der Ventile bewirkt, so dafs die Luft aus den Ringen entweichen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98193C true DE98193C (de) |
Family
ID=369182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98193D Active DE98193C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98193C (de) |
-
0
- DE DENDAT98193D patent/DE98193C/de active Active
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