DE1007199B - Hilfsvorrichtung fuer das anfaengliche Aufblasen von schlauchlosen Reifen - Google Patents
Hilfsvorrichtung fuer das anfaengliche Aufblasen von schlauchlosen ReifenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine verbesserte Hilfsvorrichtung für das Aufblasen von schlauchlosen Reifen
und bezieht sich auf ein aufblasbares Band zum Eindrücken oder Verformen der Lauffläche schlauchloser
Reifen, um hierdurch die Randwülste der Reifen bei 5 ihrem anfänglichen Aufblasen zunächst einmal auf
der Radfelge zur Anlage zu bringen.
Seit der Einführung schlauchloser Reifen für Kraftfahrzeuge sind durch das Problem, den Reifen
in solcher Lage auf die Radfelge zu bringen, daß ein Aufblasen möglich wird, eine Anzahl von Geräten geschaffen
worden, mit denen der Reifen an der Lauffläche in radialer Richtung eingedrückt wird, damit
die Reifenseitenwände nach außen gezwungen und die Randwülste so an die Felge angelegt werden, daß
ein anfängliches Aufblasen des Reifens möglich wird. Diese Hilfsgeräte sind im allgemeinen als zusammenziehbare
Bänder oder Drahtseile ausgebildet, die bei einer Straffung durch mechanische Hilfsmittel die
erforderliche Verformung des Reifens hervorrufen können. In den Händen unerfahrener oder achtloser
Personen sind diese Geräte jedoch wegen ihres Aufbaues gefährlich, da beim Aufblasen des Reifens ohne
eine entsprechende Anpassung der Bandeinstellung übergroße Zugkräfte in dem Band auftreten können,
die letztlich zu einem Zerreißen des Bandes, Seiles oder der zugehörigen Teile führen können.
Erfindungsgemäß wird eine Hilfsvorrichtung der vorgenannten Art vorgeschlagen, welche den Reifen
in Abhängigkeit von einem beim Aufblasen auftretenden Druck eines Druckmittels verformt und nicht
mehr Bänder, Drahtseile od. dgl. verwendet, welche durch am Umfang angreifende Spannungen zusammengezogen
oder verspannt werden müssen.
Die verbesserte Hilfsvorrichtung zum Aufblasen schlauchloser Reifen hat die Form eines biegsamen
Schlauchabschnittes, der sich leicht flach zusammenlegen läßt. Ein nahtlos gewebter Feuerwehrschlauch
von geringer Größe mit einer Breite von etwa 6,3 cm in zusammengelegtem Zustand hat sich in der Praxis
bereits bewährt und ist ein gutes Beispiel für eine jederzeit leicht im Handel erhältliche Schlauchart,
mit der die Erfindung verwirklicht werden kann. Ein Schlauch mit einer biegsamen inneren Gummiauskleidung
und einem biegsamen, gewebten oder geflochtenen äußeren Mantel aus Baumwolle, Zellwolle
oder sonstigen natürlichen oder künstlichen Textilfasern reicht vollkommen aus, da er sich, ohne das
Material über die ursprünglich durch das Weben oder Flechten festgelegte Größe des Mantels hinaus
zu dehnen oder zu strecken, aufblasen läßt.
Es wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den schlauchlosen Reifen vor dem anfänglichen Aufblasen
mit einem Stück eines nicht aufgeblasenen, flach lie-Hilfsvorrichtung
für das anfängliche
Aufblasen von schlauchlosen Reifen
Aufblasen von schlauchlosen Reifen
Anmelder:
Henry Harrison Merriman,
Jackson, Mich. (V. St. A.)
Jackson, Mich. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. Februar 1955
V. St. v. Amerika vom 14. Februar 1955
Henry Harrison Merriman, Jackson, Mich. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
genden, biegsamen Schlauches zu umgeben, dessen Enden so aneinander befestigt sind, daß ein in sich
geschlossenes Band entsteht, welches die Lauffläche des nicht aufgeblasenen Reifens eng umschließen
kann. Dieses Schlauchband wird dann aufgeblasen, wodurch sich der Querschnitt des Bandes von der
flachen Gestalt zur aufgeblasenen Querschnittsform ändert, die zum kreisförmigen Querschnitt tendiert.
Da sich das Band einer Ausdehnung über die ursprüngliche durch Weben oder Flechten festgelegte
Gestalt hinaus widersetzt, hat das Aufblasen des Bandes und dessen Gestaltsänderung vom flachen zum
kreisförmigen Querschnitt zur Folge, daß sich der Innendurchmesser des Bandes vermindert und die
Lauffläche des Reifens eingedrückt und verformt wird.
Um die Handhabung der erfindungsgemäßen Hilfsvorrichtung zum Aufblasen schlauchloser Reifen
sicherer und einfacher zu machen, ist eine selbsttätige Überdrucksicherung vorgesehen, welche übermäßig
hohe Drucke, die sich einstellen können, wenn der Reifen bei angelegter Hilfsvorrichtung vollständig
aufgeblasen wird, beseitigt. Bei einer der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen erfolgt
die selbsttätige Beseitigung des Überdruckes mit einer handbetätigten Klemme, die gleichzeitig als
Ausblasventil wirkt und so bemessen ist, daß ein schnelles Entleeren der Hilfsvorrichtung bewirkt
werden kann.
Somit ist der Zweck der Erfindung die Schaffung einer Hilfsvorrichtung der vorgenannten Art, bei der
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die Kontraktion des Reifens durch Aufblasen der dem es um die Lauffläche 24 eines auf die Radfelge 28
Hilfsvorrichtung bewirkt wird. aufgesetzten schlauchlosen Reifens 26 gewickelt Eine weitere Aufgabe ist die Schaffung einer Hilfs- wurde, zwischen dem Bodenteil 20 und der einstellvorrichtung
zum anfänglichen Aufblasen schlauch- baren Klemmbacke 30 eingeschoben. Die Klemmloser
Reifen, die gemäß einer Ausführungsform aus 5 backe 30 ist gegenüber dem Bodenteil 20 beweglich
einem Stück eines aufblasbaren, zusammenlegbaren und hierzu mit einer Schraubspindel 32 versehen, die
und relativ undehnbaren Schlauches besteht, das so in einem Quersteg 34 eingeschraubt und mit Hilfe
ausgebildet ist, daß mit ihm die Lauffläche des des Knopfes 36 gedreht werden kann, um den in der
Reifens umspannt werden kann. Schlauchklemme 16 befindlichen Teil des Schlauches 12
Eine weitere Aufgabe ist die Schaffung einer auf- io zusammenzuquetschen oder freizugeben,
blasbaren Hilfsvorrichtung der vorbeschriebenen Art, Je nach der Größe des Reifens 26 wird ein mehr
die sich für verschiedene Reifenabmessungen ein- oder weniger großes Stück des Endes 23 vom
stellen läßt. Schlauch 12 durch die Schlauchklemme 16 hindurch-Eine weitere Aufgabe ist die Schaffung einer auf- gezogen, damit der Schlauch die Lauffläche 24 des
blasbaren, ringförmigen Hilfsvorrichtung der vor- 15 Reifens 26, wie in Fig. 3 dargestellt, straff umbeschriebenen
Art in Gestalt eines flachen Schlauches, schließt. Am äußeren Ende 23 ist zum Schutz des
welcher mit einer kombinierten Ventilklemme ver- Schlauches ein geeigneter Metallring 38 aus nachsehen
ist, die das Aufblasen und das Entleeren folgend noch näher zu erläuternden Gründen so besteuert
und die Größe der Hilfsvorrichtung festlegen festigt, daß das Schlauchende nicht verschlossen wird
kann. 20 und das Druckmittel aus dem Innern .des Schlauches
Eine noch weitere Aufgabe der Erfindung ist die herausgelassen werden kann.
Schaffung einer aufblasbaren Hilfsvorrichtung der Wie sich besonders aus Fig. 2 ergibt, ist gemäß
vorbeschriebenen Art, die auch in den Händen un- der einen Ausführungsform der Schlauch 12 ein
erfahrener Personen sicher und wirkungsvoll arbeitet. Stück eines nahtlosen Schlauches mit einer äußeren
Nachfolgend sind verschiedene Ausführungs- 25 Textilumhüllung 40, bei der die Ketten 43 mit einem
beispiele der Erfindung an Hand der Zeichnungen spiraligen Schuß 44 verwebt sind, um die dichte
ausführlich beschrieben. Es zeigt Innenauskleidung 45 aus Gummi od. dgl. geeignetem
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Reifen und Material zu verstärken, wie dies für Fachleute auf
eine Felge zur Erläuterung der Arbeitsweise der dem Gebiet der Feuerwehrschlauchherstellung u. dgl.
Hilfsvorrichtung, 3° bekannt ist.
Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt eines auf- In der Praxis hat sich herausgestellt, daß der geblasbaren
Schlauches, normte Feuerwehrschlauch von IV2 Zoll Durchmesser, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Reifens und einer der flach liegend eine Breite von etwa 6,3 cm hat, für
Felgenanordnung mit an der Lauffläche des Reifens die Zwecke der vorliegenden Erfindung ideal ist
angesetzter Hilfsvorrichtung, 35 wegen seiner Biegsamkeit und guten Faltfähigkeit
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der und weil er sich leicht flach zusammenlegen läßt und
Fig. 5 durch die zur Hilfsvorrichtung gehörige nach dem Aufblasen im wesentlichen undehnbar ist.
Klemme, Es können auch anders ausgebildete Schläuche oder Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V der flexible Rohrleitungen mit ähnlichen Kennzeichen mit
Fig. 4 durch die zur Hilfsvorrichtung gehörige 40 dem gleichen Ergebnis verwendet werden.
Klemme, Wie in Fig. 1 dargestellt, kann der Reifen 26, wenn Fig. 6 eine Teilansicht auf eine weitere Aus- er anfänglich auf die Felge 28 aufgelegt wird, eine
führungsform der Erfindung, Gestalt annehmen, die der in Fig. 1 in ausgezogenen
Fig. 7 eine Seitenansicht zu Fig. 6, Linien dargestellten ähnlich ist, und bei der es nicht
Fig. 8 eine der Fig. 7 ähnliche Ansicht einer noch 45 möglich ist, den Reifen durch Luftzufuhr durch den
weiteren Ausführungsform der Erfindung, Ventilstutzen 44 aufzublasen. Um den Reifen 26
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform der erfin- gegenüber der Felge 28 in eine Lage zu bringen, in
dungsgemäßen Hilfsvorrichtung, welche mit ein- der ein anfängliches Aufblasen des Reifens 26 durchzelnen
aufblasbaren Blasen arbeitet, führbar ist, wird, wie in Fig. 1 und 3 dargestellt, die
Fig. 10 eine bandartige Hilfsvorrichtung, bei der 50 Lauffläche 24 mit der Hilfsvorrichtung 10 umgeben
an der Innenseite ein aufblasbarer Abschnitt ange- und über den Ventilstutzen 46 in den Schlauch 12
ordnet ist, im Querschnitt, Luft eingeblasen, so daß dieser die in Fig. 1 ge-Fig.
11 eine Seitenansicht eines kombinierten Luft- strichelt eingezeichnete Gestalt annimmt. Da der
einlaß- und Sicherheitsventils gemäß einer Aus- Schlauch 12 sich nach seinem Aufblasen praktisch
führungsform, 55 nicht strecken kann, bildet dieser zusammen mit der Fig. 12 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, bei der Klemmvorrichtung 16 ein Ringband, welches die
der Reifen vollständig aufgeblasen und die Hilfs- Lauffläche 24 des Reifens radial nach innen drückt
Vorrichtung entleert ist und und verformt, wie es in Fig. 1 mit gestrichelten Fig. 13 eine Seitenansicht einer Reifenmontier- Linien dargestellt ist. Durch diese Verformungskräfte
Vorrichtung, auf die gerade ein Reifen aufgelegt und 60 werden die Seitenwände und Randwülste des
mit einer erfindungsgemäßen Hilfsvorrichtung ver- Reifens 26 nach außen gegen die Felgenhörner 48 der
sehen ist. Felge 28 gedrückt, wodurch dann der Reifen in eine Bei der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Aus- Lage gelangt, in der ein anfängliches Aufblasen
führungsform der Erfindung besteht die Hilfsvorrich- möglich ist. Es versteht sich, daß beim Aufblasen
tung 10 aus einem Schlauch 12, dessen eines Ende 14 6g des Schlauches 12 das von diesem gebildete Ringständig verschlossen und an einer Schlauchklemme 16 band an der an der Lauffläche 24 anliegenden Innenmit
Nieten 18 befestigt ist, die sich durch den Boden- seite in geringem Maße Falten bilden kann. Wenn
teil 20 und eine Zwischenplatte 22 der Schlauch- das anfängliche Aufblasen des Reifens 26 durchgeklemme
erstrecken. führt wird, bewirken die radial gerichteten Reaktions-Das andere Ende 23 des Schlauches 12 wird, nach- 70 kräfte, mit denen die Lauffläche 24 gegen die Hilfs-
vorrichtung 10 drückt, daß sich der Druck innerhalb des aufgeblasenen Schlauches 12 erhöht. Um zu verhindern,
daß sich innerhalb des Schlauches 12 ein übermäßig hoher Druck einstellt, kann ein Sicherheitsventil
50 vorgesehen werden, um die Luft aus der aufgeblasenen Hilfsvorrichtung 10 abzulassen.
Wenn der Reifen 26, wie in Fig. 12 dargestellt, aufgeblasen ist, wird die bewegliche Klemmbacke 30
aus der Klemm- und Abdichtstellung herausbewegt, so daß die Luft leicht über das freie Ende des
Schlauches 12, welches durch den Metallring 38 geschützt ist, aus der Hilfsvorrichtung 10 entweichen
kann. Wenn dann auf diese Weise die Hilfsvorrichtung 10 zusammengefallen und keinen Kräften mehr
ausgesetzt ist, wie dies in Fig. 12 dargestellt ist, läßt sie sich bequem vom Reifen 26 abnehmen.
Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 6 und 7 ist die Hilfsvorrichtung 10' ähnlich wie
die der Fig. 1 bis 5 aufgebaut, jedoch ist hier die Klemmvorrichtung 16' mit einer exzentrisch am
Klemmrahmen 54 gelagerten Rolle 52 versehen, die sich mit einem Handgriff 56 von der einen Stellung
in die andere bewegen läßt. Um im Bereich der Rolle 52, wenn diese den Schlauch 12' zusammendrückt,
einen engen Abströmpfad zu schaffen, sind an der Rolle 52 Rinnen 58 vorgesehen, über die die
Luft zu dem mit dem Metallring 38 geschützten offenen Ende des Schlauches 12' entweichen kann,
wenn nach dem Aufblasen der Hilfsvorrichtung 10' das anfängliche Aufblasen des Reifens durchgeführt
wird. Bei dieser Ausführungsform kann gegebenenfalls auf ein Sicherheitsventil, wie es beispielsweise
bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 50 dargestellt ist, verzichtet
werden.
Wie Fig. 8 zeigt, kann auch, anstatt ein Ende des Schlauches 12", von dem die Hilfsvorrichtung 10"
gebildet wird, durch die Klemmvorrichtung 16" hindurchzuziehen, das Ende eines gewebten Streifens 60
benutzt werden, welcher, wie dargestellt, mit dem freien Ende des Schlauches verbunden ist. Auf diese
Weise wird, ohne die Einstellmöglichkeit auf verschiedene Reifengrößen zu beeinträchtigen, für die
Hilfsvorrichtung 10" nur eine geringere Länge Schlauch benötigt.
In Fig. 9 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der ein Ringband 62 aus
Textilien oder anderen relativ biegsamen und nicht dehnbaren Materialien auf der Innenseite eine Mehrzahl
von einzeln aufblasbaren Zellen 64 aufweist. Bei der Benutzung wird das gewebte Ringband 62 um
die Lauffläche des Reifens herumgelegt, worauf die einzelnen Zellen 64 über ihre Ventilstutzen 66 aufgeblasen
werden. Auf diese Weise wird die Lauffläche am Umfang an verschiedenen, voneinander getrennten
Punkten des Reifens in genügender Weise örtlich so verformt, daß die Seitenwände und die Randwülste
in die richtige Lage kommen, um ein anfängliches Aufblasen zu ermöglichen.
Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, die der Fig. 9 ähnlich ist, mit Ausnahme
der Tatsache, daß das gewebte Ringband 68 nunmehr eine nicht unterteilte aufblasbare Zelle 70 aufweist,
die sich im wesentlichen über den gesamten Innenumfang des Bandes 68 erstreckt.
In der Fig. 11 ist ein kombiniertes Druckmittel-Einlaß- und -Sicherheitsabströmventil dargestellt, bei
dem der Ventilstutzen 72 so ausgebildet ist, daß nach Bewegen der Kappe 74 in die gestrichelte Stellung
dort eine genormte Luftpumpenkupplung zum Aufblasen des Schlauches 12 aufgesetzt werden kann.
Mit Hilfe einer Feder 76 wird die Kappe 74 normalerweise in der mit ausgezogenen Strichen dargestellten
Stellung gehalten, so daß in dem Schlauch in Abhängigkeit von der Spannung der Feder 76 ein Luftdruck aufrechterhalten bleibt.
Wenn der Druck innerhalb des Schlauches 12 die Kraft der Feder 76 übersteigt, kann ein Teil der
Luft entweichen, so daß ein gefahrenbringender Druckanstieg im Schlauch 12 verhindert wird, wenn
sich ein solcher beim vollen Aufblasen des Reifens bei angelegter Hilfsvorrichtung 10 sonst einstellen
würde.
Die Fig. 13 zeigt einen Ständer 78, der bei der Montage und beim Aufblasen den Reifen 26 und
die Felge 28 aufnehmen kann. Um die die Lauffläche 24 umgebende Hilfsvorrichtung 10 in ihrer
Lage zu sichern, sind über Kreuz angeordnete Haltebänder 80 vorgesehen, deren Enden, wie dargestellt,
an über den Umfang verteilten Punkten mit dem Schlauchband 12 verbunden sind.
Claims (8)
1. Hilfsvorrichtung für das anfängliche Aufblasen von schlauchlosen Reifen, mit der der
Reifen durch ein seine Lauffläche umspannendes Band so verformt wird, daß er dichtend an der
Radfelge zur Anlage kommt, dadurch gekennzeichnet, daß das Band als aufblasbarer, zusammenlegbarer
und im wesentlichen undehnbarer Schlauchabschnitt (12) ausgebildet ist, der sich
relativ flach um die Lauffläche (24) des Reifens (26) herumlegen und mit einer seine beiden Enden
(14, 23) verbindenden Haltevorrichtung (16) zu einem Ring schließen läßt, wobei zum Aufblasen
des Schlauchbandes Anschlüsse (46) vorgesehen sind, über die in das Innere des Schlauches (12)
ein Druckmittel eingeleitet werden kann, um den flachen Schlauchquerschnitt zu ändern und durch
den kleiner werdenden Innendurchmesser des Schlauchbandes (12) die Lauffläche (24) des
Reifens (26) radial nach innen zu verformen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (16) zum
Verbinden der beiden Schlauchenden (14, 23) zur Anpassung an verschiedene Reifendurchmesser
längenverstellbar ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung eine an
dem einen Ende (14) des Schlauchbandes (12) befestigte Klemme (16) ist, welche das andere
Ende (23) des Schlauchbandes (12) längs verschieblich zwischen Klemmbacken (20,30) aufnimmt,
mit denen der Schlauch (12) an der Einspannstelle flach gedrückt und abgedichtet werden
kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Schlauchklemme
(16) hindurchgeführte freie Ende (23) des Schlauchbandes (12) nach außen hin offen ist, um
durch Lösen der Klemme eine Schnellentleerung des Schlauches (12) zu bewirken.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung des aufblasbaren
Schlauches (12) mit einer für das unter Druck stehende Strömungsmittel im wesentlichen
undurchlässigen Auskleidung (45) versehen ist
und an seiner Außenseite eine gewebte Umhüllung (40) aufweist, die den Schlauch (12) im
wesentlichen undehnbar macht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Schlauch (12) ein Sicherheitsventil
(50) vorgesehen ist, über das, wenn bei angelegtem Schlauchband (12) durch das Aufblasen
des Reifens (26) ein Überdruck auftritt, das Druckmittel austreten kann.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für das Aufblasen des
Schlauchbandes (12) ein Rückschlagventil und zur Entleerung des Schlauchbandes ein gesondertes
mit der Hand zu betätigendes Absperrorgan (36) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlauchband (12)
zur Außenluft hin geöffnete Drosselkanäle (58) vorgesehen sind, über die das Schlauchband (12')
beim Aufblasen des Reifens (26) vor dem Entstehen eines übergroßen Druckes automatisch entleert
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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