DE705261C - Austragschleuse fuer staub- und feinkoernige Schuettgueter aus unter Unterdruck stehenden Behaeltern - Google Patents
Austragschleuse fuer staub- und feinkoernige Schuettgueter aus unter Unterdruck stehenden BehaelternInfo
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- DE705261C DE705261C DEM145351D DEM0145351D DE705261C DE 705261 C DE705261 C DE 705261C DE M145351 D DEM145351 D DE M145351D DE M0145351 D DEM0145351 D DE M0145351D DE 705261 C DE705261 C DE 705261C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Austragschleuse für staub- und feinkörnige Schüttgüter aus unter Unterdruck stehenden Behältern Gegenstand der Erfindung ist eine Austragschleusc zur Entleerung von Behältern, beispielsweise Staubabscheidern, in welchen aus betrieblichen Gründen ein geringerer Druck herrscht als in der Umgebung oder bei denen ein Eintritt von Luft oder Gas durch die Entleerungsöffnung vermieden werden soll.
- Für derartige Zwecke finden Hähne, umlaufende Zellenradschleusen. Schieber- und ILlappenkonstruktionenVerwendung je nach der Art des zu entleerenden Gutes, dessen Menge und der Anforderung eines mehr oder minder stetigen Austrages. In vielen Fällen genügt es. wenn die Entleerung der anfallenden Gutmenge entsprechend so vorgenommen wird, daß eine in dem zu entleerenden Gefäß verbleibende Höchstmenge an Gut nicht überschritten wird.
- Den vorbezcichncten bekannten Entleerungsvorrichtungen. haftet der Mangel an, da(.) bei ihnen dichtende Flächen aufeinandergleiten. Eine Schmierung dieser Dichtungsflächen ist nicht angängig. da die. Schmiermittel mit den auszuschleusenden Gütern in Verbindung treten, diese selbst verunreinigen und auch ihrerseits von ihnen verunreinigt und unbrauchbar werden. Die Dichtungsflächen müssen infolgedessen trocken aufeinanderlaufen. Dies führt. besonders wenn die auszuschleusenden Güter selbst noch eine schleißende Wirkung -ausüben. zu einem schnellen L: ndichttverden aller dieser Schleusen, zu einem beträchtlichen Kraftaufwand für ihre Betäti-ung und zu nennenswerten Unterhaltungskosten. Die Undichtigkeiten sind natürlich besonders scluidlich, wenn die Austragsvorrichtungen zur Entleerung von Behältern, 1)c#ispirls%veiseStaubabscheidern. dienen, deren 13etricb durch den Eintritt von Falschluft bzw. Gas durch die Schleuse hehr oder weniger ;gestört wird. Schließlich sind alle bezeichneten Vorrichtun-Ctl in der flertclfutlg ziemlich teuer und empfindlich gegen ein I'inkleminen von festen. größeren Stücken des auszutragenden Gutes zwischen den geseneinanderbewegten Dichtflächen. welches Bruch oder sotisti-e Betriebsstörungen im Gefolge hat.
- Erfindungsgemiif:) wird unterhalb der Austrittsilftiinit; des zu entleerenden Gefäßes ein schlauchartiger Körper angebracht, dessen oberes Ende offen gehalten wird, beispielsweise indem es an dem Austrittsflansch befestigt ist. Der schlauchartige Körper muß so beschaffen sein, daß er praktisch luftundurchliissig ist, also beispielsweise aus Leder, Segeltuch oder einem ähnlichen weichen, schmiegsamen Material besteht. Sein unteres Ende bleibt einfach offen. Der überdruck gegenüber dein Behälteriiinexn bewirkt ein Zusammenklappen des unteren Endes des schlauchartigen Körpers, welcher sich auf diese Weise: schließt. Ist der Druckunterschied so groß, daß dadurch der schlauchartige Körper in das Behälterinnere hineinezogen würde, so kann hiergegen in verschiedener Weise Vorsorge getroffen werden. I? tit%veder wird ein entsprechend steiferer Stoff für den ganzen Körper gewählt oder ,-ein unteres Ende wird mittels Bändern oder Laschen gehalten, die ihin jedoch hinreichend Spielraum zum Zusammenklappen lassen, oder der schlauchförmige Körper erhält Versteifungsstangen, welche bcispielsweisC in von oben nach unten verlaufenden Taschen an seiner Außenseite stecken.
- Saintnelt sich nun über dem Schlauchende auszuschleusendes Cut an, so erreicht dies nach einiger Zeit eine Höhe, bei welcher sein Gewicht ausreicht. uni entgegen der Wirkung des äußeren Druckes das untere Ende des' schlauchartig Körpers zu öffnen. Nun kann so lange Gut nach unten austreten, his der äußere Druck wieder die Oberhand ;;ewinnt und den Austritt verschließt.
- Diese Wirkung des äußeren Dri:rkes kann erforderlichenfalls durch einen nachgiebigen mechanischen Druck, beispielsweise mittels einer weichen Feder. unterstützt werden.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung wird der schlauchartige Körper mit seinem oberen Ende dicht in einem anderen Schlauch befestigt, welcher seinerseits an dem Austrittsstutzeil sitzt und unterhalb des ersten schlauchartigen Körpers in einem Abstand von demselben eineu zweiten in gleicher Weise befestigten enthält. Die so ausgebildete Schleuse arbeitet absatzweise und sicherer. Sowohl der äußere Schlauch als die in ihm enthaltenen schlauchartigvii Körper ziehen sich durch den Unterdruck in dem Behälter zusammen und schließen sich derart. Der obere Teil des Schlauches mit dem oberen schlauchartigen Körper füllt sich nun allmählich beispielsweise mit Staub. Ist dann das Stauligetvicht so groß getvorden, daß dadurch die Bodenöffnung des oberen schlauchförmigen Körpers frei wird. so fällt der Staub in den darunter befindlichen sclil:tticlifiirini<,eti Körper so lange, bis durch den Unterdruck der obere Teil des Schlauches wieder geschlossen wird. Derselbe Vorgang spielt sich ab in dein unteren Teil des Schlauches finit dein in ihm befindlichen unteren schlauchförmigen Körper. Es erfolgt also wechselweise ein Zli und Auf, d. h. die Schleuse steuert sich selber.
- In der Zeichnung sind neei .Xusfülirutigsbeispiele der 1?rlinduiig schematisch dargestellt. Es zeigen: Abb. 1 den unteren Teil eines Staubabscheiders mit daran anschließender erfindungsneinäßer_1tistragschletise inSeitenansicht außer Betrieb, Abb. 2 den gleichen Teil, jedoch in Betrieb, nachdem sich bereits Austraggut angesammelt 11<1t, Abb. ; die Anordnung finit zwei schlauchartig "en Körpern von etwas konisi7licr Form in einem Schlauch unterhalb chies Staubabschei degefäßcs.
- Das Staubabscheidegefäß i weist ati scincin unteren Ende eine Austrittsölfiul)' z mit Flausch 3 auf. 1?in -zylindrischer Schlauch .i aus Segeltuch ist mit seinem oberen Rand mittels eifies Gegenflansches y an Flansch _, befestigt, während sein anderes Ende frei herabhängt.
- In :111b. 2 ist der Schlauch 4. an seinen' unteren Lade noch durch den äufteren Oberdruck gegenüber dem Behälterinnern züisammengedrückt. In seinem oberen 'feil hat sich bereits Staub abgelagert und die Wände (los Schlauches auseinandergedrängt. Mit anwachsender Staubmenge wird der Schlauch feiner weiter nach unten auseinandergedrückt, bis das Gut frei nach unten' austreten kam).
- In .lhb. ,, ist der schlauchartige Körper .1 mich miten etwas konisch verjüngtausgebildet mid in einen Schlauch G mit seinem oberen Rand eingenäht. Dieser Schlauch seinerseits ist, wie vorstehend beschrieben. an der Austrittsöffnung angebracht. In: diesem Schlauch !i ist unterhalb des . schlauchartigen Körpers 4 ein zweiter gleichartiger Körper eingenäht. Die unteren Enden der beiden schlauchartigen Körper q. sind durch ein oder mehrere Laschen ; mit dein Schlauch 6 verbunden, welche so lang sind, daß sie ein Zugammenklappen der schlauchartigen Körper zulassen. Der Schlauch 6 ist an seinem unteren Ende mit einem Flansch 8 verbunden, der zum Anschluß an ein Sammelgefäß für den ausgetragenen Staub dient.
Claims (1)
- PAT1:-TNTANTSPRÜCHE: i. Austragschleuse für staub- und feinkörnige Schüttgüter aus unter Unterdruck stehenden Behältern, dadurch ge- kennzeichnet, daß unterhalb der Austragungsöffnung des Behälters ein oben geöffnet gehaltener. nach unten offener, aber durch den Unterdruck selbsttätig zusammenklappbarer. schlauchartiger Körper, beispielsweise aus Segeltuch. angebracht ist. @. Austragschleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schlauchartige Körper mit Versteifungen versehen ist, welche ihn in seiner Längsrichtung gestreckt halten. 3. Austragschleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr derartiger schlauchartiger Körper mit Abständen untereinander in einem Schlauch, beispielsweise , ebenfalls aus Segeltuch, mit ihren oberen Rändern dicht abschließend befestigt sind. .. Austragschleuse nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Ränder der schlauchartigen Körper durch vorzugsweise schräg nach aufwärts gerichtete Laschen mit dem umgebenden Schlauch verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM145351D DE705261C (de) | 1939-06-15 | 1939-06-15 | Austragschleuse fuer staub- und feinkoernige Schuettgueter aus unter Unterdruck stehenden Behaeltern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEM145351D DE705261C (de) | 1939-06-15 | 1939-06-15 | Austragschleuse fuer staub- und feinkoernige Schuettgueter aus unter Unterdruck stehenden Behaeltern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705261C true DE705261C (de) | 1941-04-22 |
Family
ID=7335767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM145351D Expired DE705261C (de) | 1939-06-15 | 1939-06-15 | Austragschleuse fuer staub- und feinkoernige Schuettgueter aus unter Unterdruck stehenden Behaeltern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705261C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022084B (de) * | 1953-07-09 | 1958-01-02 | Linderoths Patenter Ab | Austragschleuse fuer unter Unterdruck stehende Staubabscheider |
| DE1024319B (de) * | 1955-07-27 | 1958-02-13 | Heinrich Luehr | Filterelement in Taschen- oder Schlauchform fuer mehrkammerige Staubabscheideanlagen |
-
1939
- 1939-06-15 DE DEM145351D patent/DE705261C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022084B (de) * | 1953-07-09 | 1958-01-02 | Linderoths Patenter Ab | Austragschleuse fuer unter Unterdruck stehende Staubabscheider |
| DE1024319B (de) * | 1955-07-27 | 1958-02-13 | Heinrich Luehr | Filterelement in Taschen- oder Schlauchform fuer mehrkammerige Staubabscheideanlagen |
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