DE89154C - - Google Patents

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DE89154C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen aufrechtstehenden Flügel und betrifft die Mechanik desselben.
Die Gesammtanordnung des Instruments ist aus Fig. ι der Zeichnung ersichtlich, während die Fig. 2 und 3 die Mechanik darstellen.
Der untere Theil des Instruments ist, wie Fig. ι zeigt, im wesentlichen ebenso gestaltet wie. bei gewöhnlichen Pianinos; der obere Theil dagegen ist erheblich höher, und zwar wegen der Bafssaiten, welche bedeutend länger sind als bei gewöhnlichen Klavieren.
Die Saiten sind auf den verticalen Rahmen 6 aufgezogen, und zwar parallel zu einander, so dafs die Nachtheile der Saitenkreuzung vermieden werden.
Die Tasten 13 sind in der gewöhnlichen Weise auf dem üblichen Rahmen 12 gelagert, der Raum 10 über der Tastatur vor den Saiten ist vollständig frei und dient als Resonanzraum.
Die Mechanik ist in der Weise angeordnet, dafs das ganze Hammerwerk im unteren Theil des Klaviers angebracht ist und auch der Stimmstock 3 am Boden des Klaviers an Holzklötzen 2 liegt, auf welchen die Rückwand des Flügels aufsitzt.
Die gesammte Mechanik wird von fünf quer durch das Instrument hindurchgehenden Leisten oder Schienen 19,20,21,22 und 23 getragen, und zwar dienen 19 und 20 zur Aufhängung der Stofshebel für die Hämmer, 22 für die Dämpfung; 21 ist der Hammerstuhl und 23 die Hammerruheleiste,' an welcher die durch ihr Gewicht von den Saiten entfernten Hämmer anliegen.
Die Anordnung ist nun so getroffen, dafs die am Hammerstuhl 21 aufgehängten Hämmer 28 mit den Tasten nicht in unmittelbarer Verbindung stehen, sondern durch einen Hebel 29 bewegt werden , welcher einerseits an der Hammernufs 27 und andererseits an der Schiene 19 durch ein Zwischenstück 30 bewegt lieh befestigt ist. Dieser Hebel 29 trägt einen Anschlag 31, gegen welchen von einer Feder 36 ein Winkelhebel 32 gedrückt wird, der drehbar auf dem Hebel 33 sitzt, welcher am Ende der Taste 13 verstellbar angebracht ist. An der Schiene 19 ist aufserdem ein verstellbarer Anschlag 37 angebracht gegenüber dem freien Arm des Winkelhebels 32. Durch diese Anordnung wird erzielt, dafs, wenn die Taste angeschlagen wird, die Hebel 33, 32 und 29 den Hammer gegen die Saite führen, bis der freie Arm des Hebels 32 gegen 37 anschlägt. Hierdurch wird 32 von dem Ansatz 31 des Hebels 29 entfernt und der Hammer frei, so dafs er vermöge seines Eigengewichtes sofort wieder in seine ursprüngliche Stellung zurückfallen kann, auch wenn die Taste noch nicht wieder freigegeben ist.
Um zu ermöglichen, dafs derselbe Ton sofort nachgeschlagen werden kann, ist ein Hebel 39 angebracht, der beweglich an der Schiene 20 hängt und mit einer Zunge 40 in eine Aussparung der Taste 1 3 greift, während er andererseits an einen am Hammerstuhl 21 drehbar
gelagerten Hebel 42 angreift. Dieser Hebel 39 wird beim Anschlagen der Taste mitgehoben und führt dadurch einen Fänger 43 beim Vorgehen des Hammers gegen die Saiten hinter dem Gegenfänger 44 des Hammers her.
Wenn nun infolge des Auslösens der Stange 29 durch den Anschlag 37 und den Kniehebel 32 der Hammer in seine ursprüngliche Lage zurückfallen will, wird er von dem Fänger 43 daran gehindert; es wird ihm nur eine ganz geringe rückwärtige Bewegung gestattet, so dafs er ganz nahe an der Saite stehen bleibt (Fig. 3 punktirte Stellung). Wird jetzt die Taste sofort wieder nachgeschlagen, so bedarf es nur eines geringen Hubes der Stange 29, um den Hammer an die Saite zu führen, und hierzu reicht der Stofs aus, welchen der Winkelhebel 32, der im Augenblick des Loslassens der Taste von dem Anschlag 37 frei wird, gegen den oberen Theil des Ansatzes 31 führt, unter welchen er sich bei einem -rasch folgenden Nachschlagen der Taste selbstverständlich nicht sofort setzen kann.
Die Wirkung des Fängers 43 kann unterstützt werden durch eine auf dem Hebel 42 befestigte, in einen Schlitz der Stange 29 eingreifende Feder 46 (Fig. 2). Diese Feder wird mit dem Hebel 39 zusammen gehoben und verhindert beim Auslösen des Hebels 29, so lange, bis die Taste 13 freigegeben wird, dafs derselbe ganz herunterfällt.
Mit der Stange 39 ist auch der an der Schiene 51 drehbar aufgehängte Dämpfer 38 verbunden, und zwar in der Weise, dafs eine an 39 befestigte Feder 49 in den Gewichtshebel 48 des Dämpferhebels 47 so eingreift, dafs der Dämpfer beim Anschlagen der Taste von der Saite abgehoben wird und erst beim Freigeben der Taste sich wieder gegen die Saite legt.
Die in Fig. 3 dargestellte Mechanik ist im Allgemeinen die gleiche wie die vorbeschriebene, sie ist nur in einzelnen Theilen vereinfacht.
So ist der Kniehebel 32 zum Auslösen der Stange 29 unmittelbar auf die Stange 39 gesetzt und zur Uebertragung der Bewegung der Taste 13 ein einfacher Anschlag 53 an dem Hebel 39 angebracht. An Stelle einer Feder 46 ist zur Unterstützung der Wirkung des Fängers 43 auf dem Hebel 42 ein Hebel 55 angebracht, der sich durch Schrauben 58, 59 und 60 auf 42 in verschiedene Stellungen einstellen läfst und mit einer Zunge 57 durch Schlitze der Stangen 29 und 39 hindurchgreift.
Der Dämpfer wird hier durch eine Feder 66 gegen die Saite gehalten und beim Anschlagen der letzteren durch einen Bügel 6.3, der auf einem Ansatz 64 der Stange 39 liegt, von der Saite entfernt.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Klaviermechanik mitunter den Tasten hängenden Hämmern, dadurch gekennzeichnet, dafs der Nocken (31), auf welchen der in bekannter Weise mit der Taste (13) verbundene Winkelstöfser (32) wirkt, an einer durch Lenker (30) geführten und mit der Hammernufs (27) verbundenen Zugstange angebracht ist (Fig. 3).
2. Eine Ausführungsförm der unter !.gekennzeichneten Mechanik, bei welcher die Bewegung des Fängers (43) von der Taste aus durch eineZugstange(39)und einen Zwischenhebel (42) bewirkt wird (Fig. 3).
3. Eine Ausführungsform der unter 1. und 2. gekennzeichneten Mechanik, bei welcher der unter 2. genannte Zwischenhebel (42) und die unter 1. genannte Zugstange (29) durch eine Feder (46) derart verbunden sind, dafs nach der Auslösung die Stange (29) von der Feder so lange getragen wird, bis die Taste (13) freigegeben ist (Fig. 2).
4. Eine Ausführungsform der unter 1. und 2. gekennzeichneten Mechanik, bei welcher der an einer Schiene (51) drehhar aufgehängte und mit einem Gegengewicht (48) versehene Dämpfer (38) von einem an der Zugstange (39) befestigten Arm (49), welcher in eine Aussparung des Gegengewichts eingreift, bewegt wird (Fig. 2).
5. Eine Abänderung der unter 1. gekennzeichneten Ausführung der Mechanik in der Weise, dafs der Stöfser (32) auf der an der Taste (13) hängenden Zugstange (39), statt auf der Taste, angebracht ist (Fig. 3).'
6. Eine Abänderung der unter 4. gekennzeichneten Einrichtung in der Weise, dafs der Dämpferhebel (62) über seinen Drehpunkt nach oben hinaus verlängert ist und hier einen Bügel (63) trägt, der mit der Zugstange (39) in Eingriff steht (Fig. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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