DE891184C - Einrichtung zur Verbindung von Schachtelteilen mittels Einfassschienen - Google Patents

Einrichtung zur Verbindung von Schachtelteilen mittels Einfassschienen

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DE891184C
DE891184C DEN1734D DEN0001734D DE891184C DE 891184 C DE891184 C DE 891184C DE N1734 D DEN1734 D DE N1734D DE N0001734 D DEN0001734 D DE N0001734D DE 891184 C DE891184 C DE 891184C
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lever
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strips
press
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DEN1734D
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English (en)
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Andrew Mathis Kamper
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NO NAIL CASES Ltd Pty
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NO NAIL CASES Ltd Pty
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/68Uniting opposed surfaces or edges; Taping by stitching, stapling or riveting

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  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verbindung von Schachtelteilen mittels Einfaßschienen Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Verbindung der Faltteile von Schachteln mittels Einfaßschienen, bei der eine Mehrzahl vom: Bilättern (Vorderteil, Boden, Hinterteil und gegebenenfalls Deckel z. B. einer Schiebeschachtel) durch zwei .gezahnte Verbdnidunibsst;reifen verbundeni werden, welche gleichzeitig die Schachtelenden verstärken.
  • Die derzeit zur Herstellung derartiger Teile verwendeten Maschinen arbeiten vollautomatisch und sind daher sehr umständlich gebaut und teuer.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, die nur halbautomatisch arbeitet und daher verhältnismäßig billig in der Herstellung ist und eine einfache Arbeitsweise besitzt. Derartige Maschinen können' unter bestimmten Verhältnissen wirtschaftlich verwendet werden, unter denen die bekannten Maschinen sehr unvorteilhaft sind, z. B. für die Herstellung von kleinen Schiebeschachteln aus Teilen verschiedener Abmessungen.
  • Die Einrichtung besitzt in bekannter Weise zwei Tragglieder, die dazu bestimmt sind, die vorher gezahnten und mit Flanschen versehenen Verbindungsstreifen parallel zueinander und mit frei liegenden Zähnen zu halten sowie zwei Preßköpfe zum Andrücken der Blätter gegen die Streifen, um die Zähne in diese Blätter einzupressen. Bei einer solchen Einrichtung besteht die Erfindung darin, daß wenigstens einer dieser Preßköpfe von dem anderen Preßkopf nach oben und seitwärts wegbewegt we;r'dle@n kann, um,die Blätter- zwischen den Preßköpfen auf die Streifen bringen zu können. Blattanschläge sind zweckmäßig seitwärts zu den Schachtelteilen zwischen einer Arbeitsstellung, in der sie zwischen zwei von den Traggliedern gehaltene Streifen eingreifen, und einer Ruhestellung, in der sie von der Ebene der Schachtelteile frei sind, bewegbar. Die Preßköpfe sind zweckmäßig um Achsen schwenkbar, die parallel zu den Streifen und im wesentlichen in der Ebene der Schachtelteile liegen, wobei die Blattanschläge auf den Preßköpfen angeordnet sein können. Die Steuereinrichtung ist mit Vorteil so ausgebildet, daß eine Einschaltbewegung des Steuergliedes eine Bewegung der Preßköpfe bewirkt, und zwar so weit, daß die Blattanschläge in ihre Arbeitsstellung gelangen, die Preßköpfe aber einen genügenden Abstand auf= weisen, um die Blätter zwischen den Preßköpfen auf die Streifen bringen zu können. Während einer weiteren Bewegung des Steuergliedes werden die Preßköpfe in ihre Arbeitsstellung gebracht und darauf wieder zurückgezogen, so daß die Blattanschläge in ihre Ruhestellung gelängen.
  • In der Zeichnung ist die Einrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Grundriß der Einrichtung, Fig. 2 einen teilweisen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i, Fig. 3, einen Schnitt nach der Linie 3-3, der Fig. i in größerem Maßstab, Fig. 4 einen Grundriß zu Fig. 3, Fig.5 einem: Sch@nlitt nach, der Linie 5-5 der Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. q; in noch größerem Maßstab, Fig. 7 eine Einzelheit in Ansicht nach den Pfeilen 7-7 der Fig.4. Fig. 8 eine Seitenansicht auf eine Kupplung, teilweise im Schnitt, Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. i in größerem Maßstab, Fig. ila einen Schnitt durch eine Einzelheit nach Fig. i in größerem Maßstab, Fig. ii ein Schaltschema der elektrischen Steuereinrichtung.
  • Entsprechend den Fig. i und 2 ist die Einrichtung mit zwei Traggliedern für die Streifen ausgerüstet, die mit 2oA, 2n'B bezeichnet sind. Das Tragglied 2o4 ist auf Querbalken 21 und 22 befestigt, während das Tragglied 2o$ entlang dieser Querbalken verschiebbar ist, um Schachtelblätter verschiedener Breite verarbeiten zu können. Die Verschiebung erfolgt mit Ritzel und Zahnstange (in Fig. i nicht dargestellt). Die Zahnstange 2,3; ist mit den Querbalken verbunden, während das in die Zahnstange eingreifende Ritzel 24 auf einer gemeinsamen Welle 25; aufgekeilt ist, die mit Hilfe der Räder 2$ und, 27 und des Handrades 2$ betätigt wird.
  • Die zwei Tragglieder sind im übrigen gleich ausgebildet. -Jedes der Tragglieder besitzt eine Längsp:latfie 29, die auf einem Winkel,träg;er 3o be feesgt ist. Zur Verbindung mit d1m QnerbAk en dienen die Auflager 11. An der Platte 29 ist eine Gleitbahn 32, für den oberen Trum einer Rollenkette 3,3 befestigt. Diese Rollenkette ist durch ein Zahnrad 3;¢ angetrieben, welches auf einer Welle 35. (Fig. 3; und 4@ befestigt ist. Die Welle 36 ist in Lagern 36 drehbar, welche auf der Platte 29 in der Nähe des Maschinenendes an der Stelle angeordnet sind, an welcher die Schachtelteile ausgeschoben wend gen. Des andere Endre dler Förderkette-. isst um ein loses Rad geschlungen, welches in Fig. i verdeckt ist. Die Förderkette ist an jedem schwenkbaren Glied mit einem Magnet 317 versehen, der eine Längsnut 3,8 besitzt (Fig. 5; und i o). An dem oberen Ende der Platte 29 ist ein Träger 39 befestigt, der mit einer Fläche 4,o zur Führung des Flansches der gezahnvtu Streifen, dient, deren einer Schenkel mit 4,a bezeichnet ist. Ein Winkeleisen 42 ist an dem Träger 39 so befestigt, daß sein nach abwärts gerichteter Flansch gegenüber dem Träger 39 in Abstand gehalten ist, wodurch eine Ausnehmung entsteht, in die der Flansch des Streifens eingreift.
  • Der Preßkopf auf jedem der Tragglieder ist mit einem Träger 43; (Fig. io) versehen, der mit Ansätzen 44 auf einer Welle 45 befestigt ist. Die Welle 45 ist in an der Platte 29 befestigten Lagern 46 gehalten, und zwar derart, daß die Wellenachse sich um einen geringen Betrag über den Flächen der Fördermagnete auf dem oberen Trum der Förderkette befindet. Mit dem Träger 43 ist ein Preßteil 4,7 aus Stahl verbunden, der einen längs laufenden Absatz ,4 besitzt. Der Träger 43, und der Teil 4; bilden eine T-förmige Längsnut 49.
  • Auf jedem Preßkopf ist eine Anzahl, z. B. vier einstellbare Blattanschläge 5o und ein fester Blattanschlag 51i befestigt. Jeder der Anschläge 5o ist mit einem flachen Fortsatz versehen, dessen Dicke dem Abstand entspricht, der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Blättern der Schachtelteile eingeschaltet werden soll. Dieser Fortsatz ist an einem Winkelarm 5p befestigt, der auf dem Absatz q;8 aufsitzt und der mit Hilfe der Bolzen 5j3" die in den T-Schlitz 49 eingreifen, mit dem Preßkopf einstellbar verbunden ist.
  • Die Preßköpfe arbeiten gemeinsam durch einen hin und her gehenden Antriebsmechanismus, der aus einer schwingenden Welle 5,, (Fig. i und 2) besteht, die in den Lagern 55@ 56, -5r7 und 5:8 gehalten ist. Mit dieser Welle sind zwei Kurbeln 59 verbunden, die durch Verbindungsstangen 6o mit zwei Hebeln 6i auf der Welle 4[5t gekuppelt sind. Die schwingende Welle 54 ist über eine dünne und daher relativ elastische Welle 62 mit einer schwingenden Antriebskurbelwelle 6J (Fig. 9) verbunden, die durch einen Lenker 64 mit einer umlaufenden Kurbelwelle 65;, deren Radius kleiner ist als der Radius der Kurbelwelle 63, gekuppelt ist. Die Kupplung 66 einer bekannten Bauart hat einen angetriebenen Teil 67, der mit der Welle 65 fest verbunden ist.- Der treibende Teil der Kupplung trägt ein Zahnrad 68, welches auf der Welle 65, drehbar ist. Ein Ausschalthebel 69 zur Lösung der Kupplung ist auf dem angetriebenen Teil 67 schwenkbar gelagert und durch eine nicht dargestellte Feder in der Eingriffsstellung gehalten, die in Fig.9 eingezeichnet ist. Dieser Ausschalthebel wirkt mit den Arischlägtn 70 unid 7 1 auf dem. Hebel' 72 zu-stammen, der auf einer Welle 73 anr-l-ordhet ist, die mit Hilfe eines Solenoids 74 über einen Arm p5 v erschwenkt wird, so daß die Anschläge abwechselnd in die Bahn des Ausschalthebels 69 gebracht werden können. Das Zahnrad 6:8, wird ständig im Sinne des eingezeichneten Pfeiles (Fig.9) durch einen Motor 76 (Fig. i) über die Riemen 77 und die Welle 7;&, auf der das Zahnrad 79 befestigt ist, und eine Kette 8o angetrieben.
  • An der Austrittsöffnung der Maschinen sind zwei Paare von federbelasteten Rollen & und 82 angeordnet, wobei jedes Paar in an sich bekannter Weise durch ein Getriebe 83 (Fig. 1, 31 und q.) angetrieben ist. Diese Getriebe besitzen eine Kuppelwelle 8,4 und Antriebszahnräder 85, welche über Ketten 8;6 (in den Fig. 4. und 5; nicht dargestellt) mit einem auf den Antriebswellen 3,5 des Förderbandes befestigten Zahnrad 87 verbunden sind. Eine der Wellen 3.5 trägt ein Zahnrad 83, welches über eine Kette 89 mit dem Zahnrad go (Fig. i) auf der Welle gi verbunden ist. Diese Welle gi kann mit der Welle 78 durch eine Reibungskupplung 92! gekuppelt werden. Diese Kupplung ist in Fig.8 schematisch dargestellt. Sie weist einen treibenden Teil 93 .auf, d!e@r auf :der Welle 78 befestiigt ist, und besitzt einen angetriebenen Teil 9.4, der auf der Welle gi verschiebbar ist und durch ein Solenoid 95 über einen Winkelhebel 96 und einen Anschlagring 97 betätigt werden kann.
  • In den Fig. 3 bis 7 ist eine Einrichtung zum Festhalten der Streifen 41 in ihrer genauen Lage dargestellt. Diese Einrichtung besteht aus einem an jeder Maschinenseite angeordneten Anschlaghebel, 98, der an seiner Inneniseite mit einer Rodle 98A versehen und auf der Welle 99 befestigt ist, deren Lager ioo und ioi an der Platte 29 angeordnet sind. Auf der Welle 99 ist ein Hubhebel ia2 aufgekeilt, der unter Einwirkung einer Feder 1o3 nach unten gezogen wird. Ein Hebel inl@ wirkt mit einem einstellbaren Anschlag iooA zusammen, der so angeordnet ist, daß die Nase des Anschlaghebels 98 in die Nuten 3ß! der Fördermagnete 37 eindringt, jedoch ein Reiben des Anschlages auf den Magneten verhindert. Ein Haltehebel io5 ist auf einer Welle io6 befestigt, die in dem Lager ioo drehbar ist und die einen Anschlag 107 und einen Hebel iog trägt, der unter der Ein-- einer Zugfeder iog steht. Auf der Welle w 'irkun., io6 ist außerdem ein Hebel i io befestigt, der gegen eine Rast iii;i auf dem Lagergehäuse ioii (Fig. 6) einwirkt.
  • Das Ende der Welle 45 ist mit einem Vorsprung 112 in Form eines Viertelkreisausschnittes versehen, neben dem ein exzentrischer Zapfen 113 angeordnet ist, der zur Lagerung einer Klinke 114 dient, die unter Einwirkung einer Feder 115 steht und mit dem Hubhebel io2 zusammenwirkt. Ein Ansatz 116 auf dieser Klinke wirkt gegen den Ansatz 1i2 ein.
  • Eine Ablenkschiene i r7 (Fig. 3 und q.) ist in dem Weg der Zähne jedes Streifens geneigt angeordnet und besitzt eine schräge Arbeitsfläche 1181 ' die auf einem Arm 11,9 an dem Getriebe 83 befestigt ist. Die Steuereinrichtung entsprechend der Fig. i i umfaßt einen Steuerschalthebel i2o, der zwischen zwei Stellungen schwingt, wobei die Kontakte 121 und 122 abwechselnd geschlossen werden. Der Kontakt .122 schaltet die Stromquelle 12131 an das SOllenoid 7q., während der Küntalt 122z das Solenoid 95 über einen Unterbrecher 12.1, an die Stromquelle 123 anschließt. Der Unterbrecher 12:i wird durch einen Hebel 125 geschlossen, wenn die Preßköpfe vollständig angehoben sind. Der Hebel 12;5 ist auf der schwingenden Kurbelwelle 63 befestigt.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung arbeitet in der folgenden Weise: Der Motor 76 wird angelassen, der Schalter 112;o befindet sich in der in der Fig. i i voll ausgezogenen Stellung. Die Preßköpfe sind voll angehoben. Der Ausschalthebel 69 der Kupplung 66 liegt an dem Anschlag 7o an. Der Schalter 124 ist durch den Hebel 12.5: geschlossen, so daß die Kupplung 92 mit Hilfe des Solenoids 95 eingerückt ist. In der Fig. 2 ist der linke Preßkopf vollkommen angehoben gezeichnet, -während der rechte Preßkopf vollkommen gesenkt ist. Es ist selbstverständlich, daß in der Praxis diese Stellung nicht erreicht wird, da die Preßköpfe gemeinsam zur Wirkung kommen. Die Förderketten befinden sich in Bewegung. Ein Paar gezahnte und mit Flanschen versehene Verbindungsstreifen aus weichem Stahl werden von Hand aus an dem Eintrittsende zu den Förderketten geführt und von den Magneten erfaßt und so lange vorgeschoben, bis ihre Vorderenden gegen die Anschlaghebel 98 stoßen. Hierauf gleiten die Fördermagnete entlang der Streifen. Nun wird' der Schalthebel i2o in die in der Fig. vi gestrichelt eingezeichnete Stellung bewegt, so daß das Solenoid 95: stromlos wird und die Kupplung 92 für die Förderketten außer Eingriff kommt. Zur gleichen Zeit wird das Solenoid 74 erregt und die Welle 73 verschwenkt, so daß der Anschlag 7o aus der Angriffsstellung, der Anschlag 7,1 jedoch in die Eingriffsstellung kommt. Dadurch kommt die Kupplung 66 in Eingriff und wird so lange im Eingriff gehalten, bis ihr angetriebener Teil 67 so weit gedreht worden ist, daß der Ausschalthebel 69 gegen den Anschlag 71 einwirkt und angehalten wird. Die Bewegung der Welle 65 verdreht die Kurbelwelle 63 so lange, bis die Blattanschläge 5@ und 5a die in der Fig. 2 gestrichelt eingezeichnete Stellung einnehmen, in der ihre unteren Enden die Ebene der Schachtelteile durchdringen.
  • Die notwendige Anzahl von Schachtelblättern 126, im vorliegenden Falle vier Stück, werden nun von Hand aus zwischen die angehobenen Preßköpfe eingeführt und auf die nach oben gerichteten Zähne q.1A der Streifen gelegt. Die Blattanschläge 5,0 sind in der Längsrichtung in einem derartigen Abstand gehalten, daß die Blätter zwischen ihnen ohne Spiel in der Längsrichtung gehalten sind. Die nach abwärts reichenden Flansche der Winkeleisen 42 bewirken, daß die Blätter in seitlicher Richtung genau auf die Streifen zu liegen kommen. Der Schalthebel i-o wird nun wieder in seine Ansgangslage zurückgedreht. Ein Schließen der Kontakte i2;i durch den Schalthebel i2o erregt das Solenoid 9:5i nicht sofort, weil der Unterbrechungsschalter i24f noch offen ist. Das Solenoid 741 wird abgeschaltet. Dadurch kommt der Anschlag 711 außer Eingriff mit dein Ausschalthebel 69 und der Anschlag 70 in seine Arbeitsstellung. Auf diese Weise wird die Kupplung 66 eingerückt und bleibt im Eingriff, bis der angetriebene Teil so weit bewegt ist, daß der Ausschalthebel 69 gegen den Anschlag 71a anstößt. Die sich daraus ergebende Bewegung der Welle 69 bewirkt eine Verdrehung der Kurbelwelle 63;, so daß die Preßköpfe in die in der Fig.2 rechts dargestellte Lage gebracht werden, wobei die Blätter nach unten gedrückt werden, bis die Zähne der Streifen voll in diese eingedrungen sind. Die Preßköpfe werden hierauf sofort wieder angehoben, bis sie die in der Fig. 2 links in vollen Linien eingezeichnete Stellung erreicht haben. Gleichzeitig werden die Blattanschläge 501 in ihre Ruhestellung über die Ebene der Schachtelteile bewegt. Sobald die Wellen 45 auseinanderbewegt werden, wirken die Klinken 114 an ihren Enden gegen die Hubhebel im ein und heben die Nase der Anschlaghebel 98 von den Blättern ab, und zwar so lange, bis sie durch Einwirkung des Hebels 104 unter den Anschlag ioi51 wieder zurückgezogen werden. Die Klinken werden schließlich nach oben und seitlich von den Hubhebeln abgehoben. Nachdem die Preßköpfe zur Ruhe kommen, schließt der Hebel ie51 auf der schwingenden Kurbelwelle 63, den Unterbrecherschalter i-24, so daß-das Solenoid 95 erregt wird und die Förderketten und die Rollen &i und 82 in Bewegung versetzt werden. Das gepreßte Blatt wird nun nach außen bewegt, wobei die einzelnen Zähne der Streifen durch die Ablenkschiene 117 nach innen gebogen, die Blätter in eine feste Berührung mit den Streifen gerollt und die einzelnen Zähne beim Durchtritt der Blätter durch die Rollen 8i und 82 festgepreßt werden. Wenn die Vorderkante der Blätter gegen den Anschlag i07,' stößt, werden die Anschlaghebel 9& angehoben und mit Hilfe der Rollen 98A, die an der oberen Fläche der Blätter gleiten, in Abstand von den Blättern gehalten. Sobald die Preßköpfe während des nächsten Arbeitskreislaufes nach unten bewegt werden, bleiben die Klinken 'ili4 hinter den Wellen 45 zurück, bis die Klinkennasen unter den Hubhebel iv2 greifen können, wodurch die Klinken unter Einwirkung der Federn 11,51 in ihre Normalstellung zu den Wellen gebracht werden.
  • Die elastische Verbindungswelle 62 ermöglicht es, daß die Preßköpfe einen im wesentlichen gleichmäßigen Druck, abgesehen von kleinen Änderungen zufolge der Dicke der Blätter, ausüben, so daß die Gefahr einer Überbeanspruchung der Arbeitswerkzeuge vermieden ist.

Claims (7)

  1. .PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Verbindung von Schachtelteilen mittels Einfaßschienen, die zwei Tragglieder für die gezahnten und mit Flanschen versehenen Einfaßschienen,welche die Schienen parallel zueinander und mit frei liegenden Zähnen haften-, und außerdem zwei Pfeßköpfe besitzt um die Blätter auf die Zähne der Streifen zu drücken und die Zähne in diese Blätter zu pressen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Preßköpfe (413 47) nach oben und seitwärts von dem anderen Preßkopf eintfernbar ist, um die Blätter (i126) zwischen den beiden Preßköpfen auf die Streifen (4g) bringen zu können.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet dürch; BIattanschläge (50, 5 i), die quer zu den Schachtelteilen zwischen einer Arbeitsstellung, in der sie zwischen zwei von den Traggliedern gehaltene Streifen eindringen, und einer Ruhestellung, in der sie außerhalb der Ebene der Blätter liegen, bewegbar sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßköpfe um Wellen (415i) schwenkbar sind, deren Achsen parallel zu den Streifen und im wesentlichen in der Ebene der Schachtelteile liegen.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattanschläge (5o, 51) mit den Preßköpfen (43, 4,7) verbunden sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßköpfe mittels einer einen Steuerhebel (i2o) aufweisenden Einrichtung steuerbar sind, derart, daß in einem ersten Arbeitsgang die Preßköpfe (413a 47) weit genug vorbewegt werden, um die Blattanschläge (5o, 51) in ihre Arbeitsstellung zu bringen, die Preßköpfe aber noich sio, weit voneinander gehalten sind, daß die Blätter zwischen den beiden auf die Streifen eingeführt werden können, während in einem zweiten Arbeitsgang die Preßköpfe vollkommen niedergedrückt und hierauf wieder in ihre Hochstellung zurückgezogen werden, so daß die Blattanschläge in ihre Ruhestellung gelangen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5,, bei der die Preßköpfe gemeinsam zur Wirkung kommen, gekennzeichnet durch einen schwingenden Antriebsteil mit einer elastischen Verbindung (62).
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6b bei der schwingende Antriebsmittel zur gemeinsamen Bewegung der Preßköpfe angeordnet sind, die durch eine Kurbel oder einen ähnlichen Antriebsteil über eine Kupplung bewegt wer-.den, wobei der angetriebene Teil der Kupplung mit einem Ausschalthebel versehen ist, der mit diesem Teil umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Ausschalthebel (69) mit zwei verstellbaren Anschlägen (7ä und 7(i) zusammenwirkt, die durch Betätigung des Schalthebels (i2o) abwechselnd in die Bahn des Ausschaltbebels bewegt werden. 8'. Einrichtung nach Anspruch 7 mit einer Fördereinrichtung, die über eine zweite Kupplung angetrieben ist und zur Beförderung miteinander verbundener Teile dient, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ausschalthebel (69) der ersten Kupplung (66) steuernden Anschläge (70, 71) mit Hilfe einer elektromagnetischen Einrichtung (71q) abwechselnd in Arbeitsstellung gebracht werden und daß die zweite Kupplung durch eine zweite elektromagnetische Einrichtung (9S) gesteuert wird, in deren Stromkreis ein Unterbrecherschalter (12,1i) eingeschaltet ist, der durch ein schwingendes Antriebsmittel für die Preßköpfe betätigt wird, wobei das Steuerglied als Schalter (r20) ausgebildet ist, um die Stromkreise der beiden elektromagnetischen Einrichtungen (7.q und 9,5) erregen zu können. g. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, die mit Fördermitteln zur Fortbewegung verbundener Schachtelteile zu Rollen zum Umbiegen der einzelnen Zähne der Streifen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Preßköpfen und den Biegerollen in der Bahn jedes Streifens eine Ablenkschiene (117) angeordnet ist, um die einzelnen Zähne (4;1A) umbiegen zu können. io. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkschiene (117) aus einer Arbeitsfläche (1;1i8) besteht, die in einem spitzen Winkel zu der Ebenes der heranbewegten Blätter und geneigt zu der Bahn der Zähne liegt. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 171 6-13, 2 113 0,52; britische Patentschrift Nr. qotg 9g5.
DEN1734D 1938-08-23 1939-08-23 Einrichtung zur Verbindung von Schachtelteilen mittels Einfassschienen Expired DE891184C (de)

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US1171613A (en) * 1915-02-11 1916-02-15 Sanitary Package Company Box-making machine.
GB409995A (en) * 1932-06-03 1934-05-10 Alfred Louis Rosenmund Machines for use in making boxes
US2113052A (en) * 1936-11-30 1938-04-05 Kieckhefer Container Company Box making machine

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