DE890771C - Eisenbahnwagenkipper - Google Patents

Eisenbahnwagenkipper

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Publication number
DE890771C
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DE
Germany
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tipper
rails
platform
run
dump pit
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Expired
Application number
DENDAT890771D
Other languages
English (en)
Inventor
zugl
Original Assignee
Dr.-Ing. E. h. Heinrich Aunnund, Homiberg/ Ndrh
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE890771C publication Critical patent/DE890771C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0347Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
    • B65G2814/0356Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted
    • B65G2814/0359Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers
    • B65G2814/0361Accessories
    • B65G2814/0365Moving devices for tipplers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Die bekannten Eiseribahnwagenkipper sind derart ausgebildet, daß sie entweder als ortsfeste oder als auf Normalspur oder besonderen Gleisen fahrbare Kipper benutzt werden können.
Die Erfindung betrifft einen. Eisenbahnwagenkipper mit einer gleisverfahrbaren Plattform und einer oder zwei unter der Wirkung einer Hubvorrichtung, beispielsweise eines Windwerkes, stehenden Hubscheren und zwei an der Plattform angeordneten Auflaufschienen und besteht im wesentlichen darin, daß die Auflaufschienen mit der Plattform bzw. den Hubscheren gelenkig verbunden sind, so' daß die Ablaufhöhe des Kippe» verstellbar ist, so daß er entweder als ortsfester Kipper mit erhöhter oder ebener Auf lauf schiene zum Überfahren durch geschlossene Züge oder als auf Normalspur fahrbarer Kipper zur Entladung an verschiedenen Gleisstellen benutzt werden kann. Durch die Erfindung kann in dieser und ähnlicher Weise ein Kipper geschaffen werden, der auf großen Werkanlagen alle Entladeaufgaben lösen kann, die an verschiedenen Plätzen auftreten. Er kann insbesondere sowohl als frei fahrbarer Kipper als auch in Kippergruben benutzt werden. Bei Verwendung in Kippergruben wird nach dem Vorschlag der Erfindung die Kippergrube vorzugsweise mit einer oder zwei schrägen Rampen ausgerüstet, über die der Kipper nach der Erfindung in die Kippergrube hineingefahren und aus ihr hervorgezogen werden kann.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann die fahrbare Plattform des Kippers vorzugsweise an ihren Stirnseiten mit Zug- und Stoßvorrichtungen versehen sein, die von den Anla.ufschienen überdeckt werden, während die Auflaufschienen derart hochiklappbar angeordnet sind, daß zum Verschieben des Kippers ein Verschiebe-Fahrzeug unter die Auflaufschienen fahren, und unmittelbar über die Zug- und Stoßvorrichtungen an der Plattform des Kippers angreifen kann.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert ist. Es zeigt
Fig. ι einen Kipper nach der Erfindung über einer Kippergrube in Seitenansicht,
Fig. 2 in einer um 9O'0 verdrehten Ansicht,
Fig. 3 den Kipper nach Fig. 1 in Kippstellung, Fig. 4 den Kipper nach der Erfindung auf ebener Gleisbahn und
Fig. 5 den Kipper in einer für die Verfahrbarkeit geeigneten Stellung.
Der in der Zeichnung dargestellte Kipper besteht im wesentlichen aus einer auf Normalspur oder besonderen Gleisen verfahrbaren. Plattform 1 mit den Hübscheren 2 und 3. Die Hubscheren 2 und 3 stehen über den Seiltrieb 4 unter der Wirkung eines Wimdwerkes 5 und sind derart in der Plattform 1 drehbar gelagert, daß beispielsweise die Hubschere 2 in die in Fig. 3 dargestellte Kipplage von dem Windwerk 5 hochgezogen werden kann, wenn, die Hubschere 3 in ihrer waagerechten; Lage durch eine lösbare und verstellbare Haltevorrichtung 6 festgehalten wird. Wird dagegen die Hübschere 2 festgehalten, so wird die Hubschere 3 durch die Betätigung des Windwerkes 5 in die Kipplage hochgezogen. In. dieser Weise wird die Möglichkeit gegeben, den Eisenbahnwaggon 7 je nach der Lage seines Bremshäuschens 8 nach rechts oder links über die Plattform 1 zu kippen. Der Eisenbahnwaggon. 7 kann daher unabhängig von der Lage seines B'remshauses 8 nach dem einen oder anderen Ende entladen werden. An den Hubscheren 2 und 3 sind jeweils die Auf lauf schienen 9 und 10 derart angelenkt, daß sie je nach der Lage der Plattform 1 eine verschieden geneigte Auf- oder Ablaufbahn für den Kipper bilden.
Fig. ι und 31 zeigen den Kipper in der Anwendung in einer Kippergrube 11, deren Endwände jedoch als schräge Rampenschienen 12 und 13 ausgebildet sind, so daß die Plattform 1 mit den Auflaufschienen 9 und 10 in die Kippergrube11 hineingefahren oider aus ihr herausgefahren, werden kann. Wie a.us Fig. 3 ersichtlich, können die Auflaufschienen 9 und 10 jeweils an dem Ende, nach welchem gekippt werden soll, von der zugehörigen Hubschere 2 oder 3 gelöst werden, so> daß hierdurch für den gekippten Wagen Platz geschaffen wird. : Die Auflaufsdhienen 9 und 10 sind mit den Stützen 14 und 15 versehen und legen sich mit ihren Spitzen 16 und 1,7, welche an den Auflauf schienen 9 oder 10 angelenkt sind, als Auflaufzungen auf die Gleise, auf denen die Plattform 1 verfahren wird, auf.
Der Waggon 7 wird am gekippten Ende durch Haltehaken 18 gehalten. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 werden die Eisenbahnwaggons 7 über einem in der Kippergrube 11 vertieft angeordneten Füllrumpf 19 entladen. Wie Fig. 4 erkennen läßt, kann jedoch der gleiche Kipper auch zur Entladung über einen auf einer ebenen Gleisbahn angeordneten Füllrumpf 20 oder an sonstigen Stellen des Gleises, beispielsweise auf einem hochgelegten Gleis, benutzt werden. Die an den Hubscheren 2 und 3 angelenkten Auflaufschienen 9 und 10 nehmen dann mit ihren Zungen 16 und 17 eine entsprechende Stellung ein.
Die Tiefe der Kippergrube 11 und die Neigung der Rampenschienen. 121 und 13 können so gewählt werden, daß der Kipper im Ruhezustand entweder eben in dem festen Gleis liegt, so· daß er von Loko<motiven überfahren werden kaim7 oder daß er etwas überhöht ist, wie es· in dem Beispiel der Fig. 1 dargestellt ist. Dann laufen die entleerten Wagen vom Kipper ab. Die Neigung der Rampenschienen muß aber so gewählt werden, daß die Hubschere 3 beim gekippten Wagen nur eine geringe Neigung hat, damit die Beanspruchung der Wagenachsen durch die Haltehaken nicht zu groß wird.
Die Plattform 1 ist an beiden Enden mit Zug- und Stoßvorrichtungen-2i, 212· versehen, an welche, wie in Fig. 5 veranschaulicht, eine Zugmaschine 23 angreifen kann, um diesen Kipper zu verfahren. Zu diesem Zweck werden dieHaltevorrichtungen beider Hübscheren, 2 und 3 gelöst und die Hübscheren 2 ' und 3 durch das Windwerk 5 über den Seilzug 4 in die in Fig. 5 dargestellte Lage gehoben, in der die Zug- und Stoßvorriehtungen 2Ί bzw. 22, welche vorher durch die Auf lauf schien en 9 und 10 überdeckt waren, für den Angriff der Zugmaschine go freigelegt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Eisenbahnwagenkipper mit einer glei'sverfahrbaren Plattform und einer oder zwei unter der Wirkung einer Hubvorrichtung, beispielsweise eines Windwerkes, stehenden Hubscheren und zwei beiderseits; der Plattform angeordneten Auflaufschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufschienen mit der Plattform bzw. den Hubscheren gelenkig verbunden sind, so daß die Auflaufhöhe des Kippers veränderlich ist.
2. Kipper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Kippergrube mit schrägen Rampen und Gleisen, versehen ist, über die der Kipper in die Kippergrube hineingefahren oder aus ihr herausgezogen werden kann.
3. Kipper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der schrägen Rampeni derart ist, daß das untere Räderpaar des Eisenbahnwagens beim Kippen auf einer nur schwach geneigten Hübschere des Kippers steht.
4. Kipper nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die fahrbare Plattform des Kippers an den Enden mit Zug- und Stoßvorrichtungen versehen ist, die von, den Auflaufschienen überdeckt sind, und die Auflaufschienen derart hochklappbar sind, da.ß zum Verschieben des Kippers ein Verschiebefahrzeug unter die Auflaufschienen fahren und unmittelbar an der Plattform angreifen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5427 9.
DENDAT890771D Eisenbahnwagenkipper Expired DE890771C (de)

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DE890771C true DE890771C (de) 1953-08-13

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DENDAT890771D Expired DE890771C (de) Eisenbahnwagenkipper

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