DE88775C - - Google Patents

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DE88775C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/24Mirrors or other arrangements for inspecting loom parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung ist für solche Schützenfänger bestimmt, welche aus einer sich über die ganze Rietbreite eines Webstuhles erstreckenden Schutzplatte gebildet werden, und wirkt in der Weise, dafs eine mit der Schutzplatte in Verbindung stehende Hebelanordnung beim Anlassen des Stuhles durch die Antriebswelle unter Zuhülfenahme eines Excenters verstellt wird und mit Hülfe einer federnden Riegelvorrichtung so lange in dieser Stellung verharrt, bis durch Abstellen des Stuhles die Verriegelung gelöst wird und eine Feder die Hebelanordnung und somit auch die Schutzplatte in die Anfangsstellung zurückbringt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι einen Theil des Webstuhles in Vorderansicht,
Fig. 2 in Oberansicht,
Fig. 2 a eine Seitenansicht des ganzen Stuhles.
An dem Ladedeckel α ist eine Schutzplatte h scharnierartig angebracht, welche sich über die ganze Rietbreite erstreckt. Die Lade wird in der üblichen Weise von der Hauptantriebswelle durch Kurbel f und Kurbelstange e angetrieben. Befindet sich die Schutzplatte in ihrer gesenkten Stellung, so bildet dieselbe mit der Schützenbahn d und dem Rietblatt b einen Kanal, aus welchem der Schützen nicht herausspringen kann. Das freie Ende der am Ladendeckel drehbaren Schutzplatte h steht mit einem Hebel i in gelenkiger Verbindung, welcher an einer am oberen Maschinengestell gelagerten Stange 0 befestigt ist. Beim Drehen der Stange ο wird ein zweiarmiger Hebel mn mitgenommen, dessen Ende m durch eine Feder q mit dem Maschinengestell in Verbindung steht, während der Hebelarm η durch eine Verbindungsstange ν mit einem am Maschinengestell bei k festgelegten biegsamen Metallstreifen \ verbunden ist. Der biegsame Metallstreifen \ hat das Bestreben, mit seinem vorderen Ende mit Bezug auf die Fig. 1 nach links 'zu drücken, und wird hieran durch einen stehenden Arm t des Riemengabelhalters u verhindert.
Der Arm t besitzt zwei Kerben, eine obere und eine untere x. Ist der Stuhl abgestellt und befindet sich aus diesem Grunde der Riemengabelhalter in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung, dann fängt sich der Metallstreifen \ in der oberen Kerbe des Armes t.
Wird nun der Stuhl angelassen und bewegt sich der Riemengabelhalter u nach rechts (Fig. 1), so wird der biegsame Metallstreifen- \ ebenfalls nach rechts gedrückt und kommt in die Bahn einer Excenterscheibe s, welche auf
der Hauptantriebswelle ο' sitzt. Bei der Drehung der Excenterscheibe s wird nun der Metallstreifen ^ nach abwärts gedrückt, und da er stets das Bestreben hat, mit Bezug auf die Fig. ι und 2 nach links zu drücken, so wird er in seiner tiefsten Stellung in die Kerbe χ einspringen und sich darin fangen, so dafs der Streifen \ die in Fig. 2 a punktirt angegebene Lage jf' erhält. Beim Niederziehen des Streifens \ wurde auch die Hebelanordnung vmni und /, sowie die Schutzplatte h in die in. Fig. 2 a punktirt angegebene Lage gezogen, welche durch die Buchstaben mit Indexstrich erkenntlich ist. Die Feder q ist hierbei gleichzeitig gespannt worden.
Sobald der Stuhl wieder abgestellt wird und der Riemengabelhalter u (Fig. 1) nach links geht, wird der Metallstreifen \ freigegeben und die Feder q verläfst ihre mit q' bezeichnete Lage und zieht sämmtliche Theile in die mit vollen Linien veranschaulichte Lage zurück, so dafs die Schutzplatte h gehoben und das Rietblatt dem Arbeiter zugänglich wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sperr- und Auslösevorrichtung zum An- und Abstellen eines Schützenfängers, welcher durch eine über die ganze Rietbreite eines Webstuhles sich erstreckende Platte gebildet wird, gekennzeichnet durch einen biegsamen, am Maschinengestell mit seinem einen Ende festgelegten Metallstreifen (%), welcher sich gegen einen senkrechten. Arm (t) des Riemengabelhalters (u) legt, beim Ingangsetzen der Maschine in die Bahn einer von der Hauptmaschinenwelle getragenen Excenterscheibe (s) gelangt, durch diese nach abwärts gedrückt wird und sich dann in einer Kerbe des Armes (t) fängt, wodurch die Verstellung einer mit der Schutzplatte verbundenen Hebelanordnung (Im η und ν) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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