DE8864C - Neuerungen an Luftheizungsapparaten - Google Patents

Neuerungen an Luftheizungsapparaten

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DE8864C
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E. PH. MÜLLER in Strafsburg i. E., Colmarstrafse 17
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B7/00Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for convection heating 
    • F24B7/02Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for convection heating  with external air ducts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1879.
Klasse 36.
ernst, ph: Müller in strassburg i. e.
Neuerungen an Luftheizungsapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1879" ab.
Die Erfindung beruht auf der Construction eines Luftheizungsapparates, welcher:
1. sowohl klein als Zimmerofen, wie auch in jeder Gröfse zur Heizung von Schulen, Kirchen, Fabriken etc. ohne Mauerwerk angefertigt und aufgesetzt werden kann und daher transportabel ist;
2. einen inneren, durchgehenden, freien Luftraum enthält, in welchen nach Belieben frische kalte Luft von aufsen eingeführt werden kann, die beim Passiren des Luftraumes sich erwärmt und, ohne sich mit der Zimmerluft zu vermengen, mittelst einer aufgesetzten konischen Röhre zur Erwärmung höher gelegener Räume benutzt wird.
Die Beschickung des Ofens geschieht durch die Thür Z, und es wird dabei die Klappe E geöffnet, damit der erste Rauch durch die in gleicher Höhe mit der Thür Z angelegte waagerechte Ausgangsöffnung an der Hinterseite entweichen kann. Ist das Feuer gut im Brand, so wird die Klappe E geschlossen, wodurch die Feuergase gezwungen werden, bis in den Untersatz hinabzuziehen und ihren Ausweg durch die Röhre H zu nehmen.
Die Ausfütterung des Cylinders A mit feuerfester Masse geschieht, wie folgt:
Der aus starkem Eisenblech verfertigte Feuercylinder A wird zuerst, damit derselbe durch die einzugiefsende feuchte Masse keinen Rost ansetze, heifs gemacht und inwendig mit Eisenlack angestrichen. Nach vollständigem Verhärten des Lackes wird dem Feuercylinder ein gufseiserner, in der Mitte mit einer Oeffnung versehener Boden dicht eingepafst, welcher derartige Einschnitte und Erhöhungen hat, dafs die darauf geformte Masse genau auf die Axen und Lager des Feuerrostes pafst.
Auf diesen gufseisernen Boden wird ein anderer fein durchlöcherter Cylinder gesetzt und die Masse mittelst eines eigens dazu construirten Trichters gleichmäfsig bis zur gewünschten Höhe eingelassen und festgestampft, wobei die überflüssige Feuchtigkeit durch die Löcher des eingesetzten Kerncylinders entweicht.
Ist die Masse genügend geprefst, so wird der den Feuerraum bildende Kerncylinder mittelst Hebelwerks herausgedreht, während dagegen der untere gufseiserne Boden und ein. oberer gufseiserner Ring dem Feuercylinder so lange belassen wird, bis die Masse so verhärtet ist, dafs sie sich nicht mehr verzieht.
Von dem Cylinder A gelangen die Feuergase oberhalb der Feuerungsthür in den durch einen zweiten und dritten Cylinder gebildeten geschlossenen ringförmigen Raum D und umströmen den Luftraum B.
Die Cylinder // und /// sind ebenfalls aus starkem Eisenblech construirt.
Die Verbindung zwischen A und D wird durch einen gufseisernen Hals m luftdicht so hergestellt, dafs alle Theile sich ausdehnen und zusammenziehen können, ohne die Wirkungsweise zu stören. Alle übrigen Theile, wie Untersatz, Thür, Ringe und Deckel sind von Gufseisen.
Der obere Verschlufs des Cylinders A ist mittelst eines schweren Eisendeckels hergestellt, welcher in einem mit fein gesiebtem Sande gefüllten Ringe ί liegt, so dafs bei Ausdehnung und Zusammenziehung der Eisentheile der Verschlufs stets luftdicht .bleibt und weder Rauch noch Kohlenoxydgas durchläfst.
Zur Erleichterung des Reinigens des Feuerraumes ist der Apparat mit einem excentrischen Axenrost oder sogenanntem Sturzrost versehen.
Eine kleine Einsatzthür am Untersatz unterhalb der Abzugsröhre H ermöglicht die innere Reinigung, ohne den Apparat, welcher durch zwei Rundeisenriegel zusammengehalten wird, auseinandernehmen zu müssen.
- Soll der Apparat nur als Zimmerofen dienen, so wird ein einfacher gufseiserner, durchbrochener Deckel als Zierde aufgelegt; soll dagegen der Apparat im Erdgeschofs oder Keller aufgestellt werden, wo im Aufstellungsraum keine Wärme gewünscht wird, so kann bei Einlegung eines Rostes mit verlängerter Axe und bei verlängertem Schlüsselgriff der Klappe E noch ein vierter Cylinder über das Ganze gestellt werden, wie die punktirte Linie in der Zeichnung andeutet, so dafs auch die vom Cylinder III nach aufsen abgegebene Wärme aufgefangen wird und gemeinschaftlich mit der im Innern erzeugten Wärme nach oben geleitet werden kann.
Die aufzusetzende konische Leitungsröhre für heifse Luft ist mit einer Thür versehen, die je nach der Bestimmung des Apparates das Einhängen eines kleinen Wasserbehälters ermöglicht, um durch Verdunstung dieses Wassers der passirenden heifsen Luft den etwa entzogenen Wassergehalt wieder beizubringen.

Claims (1)

  1. Pa tent-An sprüche:
    Die beschriebene Construction des den Ofen umgebenden und bis zum Fufse desselben herabreichenden ringförmigen äufseren Feuerkanals.
    Die Gesammtanordnung des Ofens wie beschrieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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