DE644728C - Trockenschrank zum Trocknen von Gusskernen - Google Patents

Trockenschrank zum Trocknen von Gusskernen

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DE644728C
DE644728C DEF80814D DEF0080814D DE644728C DE 644728 C DE644728 C DE 644728C DE F80814 D DEF80814 D DE F80814D DE F0080814 D DEF0080814 D DE F0080814D DE 644728 C DE644728 C DE 644728C
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DE
Germany
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cabinet
drying
gases
cores
furnace
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Fachanstalt fur Neuzeitliches Giessereiwesen Dipl-Ing Dr L Weiss GmbH
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Fachanstalt fur Neuzeitliches Giessereiwesen Dipl-Ing Dr L Weiss GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/12Treating moulds or cores, e.g. drying, hardening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Der Gegenstand der Erfindung betrifft
einen Trockenschrank, der insbesondere zum Trocknen von Kernen Verwendung finden soll, wie solche in der Gießereitechnik benötigt werden.
Während früher solche Trockenschränke entweder durch Ofengase oder durch eine Rostfeuerung beheizt wurden, ist das Neuartige an dem der Erfindung zugrunde liegenden Trockenschrank, daß er für die eine wie für die andere oben genannte Beheizung verwendbar ist. Der Trockenschrank kann einmal für eine selbständige Rostfeuerung und ein andermal für eine Befeuerung durch die Ofengase einer Ofenanlage, z. B. einer Metallschmelzanlage, verwendet werden. Beim Heizen durch Ofengase treten diese in den unten offenen Schrank ein, während die Beheizung mittels Rostfeuerung durch Einsetzen eines Feuerkastens in den unteren Schrankteil erfolgt.
Die Befeuerung durch Ofengase kann dann geschehen, wenn in der Gießerei gegossen wird und ein Schmelzofen brennt. Dann werden die Abgase, die sonst in den Schornstein geleitet werden, zum Heizen des Trockenschrankes verwendet. In den Tagen, wo nicht gegossen wird, aber dennoch die- Gußkerne für den nächsten Gußtag getrocknet werden müssen, wird die Befeuerung des Trockenschrankes unmittelbar durch eine Rostfeuerung herbeigeführt. Durch die Wirtschaftlichkeit, die man mit dem Schrank erreicht, wird hauptsächlich einem Bedürfnis kleiner Gießereien Genüge getan.
Um die zu trocknenden Gußkerne nicht zu zerstören, wird bei Befeuerung durch Ofengase der Trockenschrank so eingerichtet, daß die heißen Abgase unmittelbar in das Schrankinnere eintreten können. Bei Befeuerung durch ein Rostfeuer werden die heißen Gase durch besondere Heizkanäle geleitet, die den gesamten Schrank umgeben.
Abb. ι zeigt den Schrank von vorn gesehen bei halb geöffneten Türen. Abb. 2 zeigt den Ofen von der Seite und Abb. 3 stellt einen Querschnitt A-B dar.
Der Trockenschrank hat keinen Boden, sondern der untere Teil ist als Feuerkasten α eingerichtet, in den die Flammen aus dem Fuchs b von unten oder von der Seite hineinschlagen. Von diesem Feuerkasten α ziehen die heißen Gase in Kanälen c, die den eigentlichen Trockenschrank auf drei Seiten umgeben, an diesem empor und geben ihre Wärme an das Schrankinnere d ab. In dem Schrank sind verschiedene Fächer vorgesehen, in die die zu trocknenden Kerne eingelagert werden. Die Heizungskanäle c sind mit Reinigungsklappen e versehen, um von Zeit zu Zeit die in den Kanälen sich absetzenden Verunreinigungen zu entfernen. Die Heizgase ziehen durch eine Öffnung / in den Schornstein ab. Das Innere des Schrankes steht mit der
Außenluft in Verbindung oder auch mit dem Abzug (Schornstein) durch Kanäle g, durch (He der Wasserdampf entweichen kann. Der Schrank hat zwei getrennte Türen h und >, die an sich wieder unterteilt sein können. Die· eine Tür h schließt den oberen Teil dies.. Schrankes ab, in dem die Kerne zum Trockner! ■ liegen. Die untere Tür i verschließt den Feuerkasten a. Luftregeleinrichtungen k an
ίο geeigneter Stelle dienen zur Einstellung der gewünschten Zugluft.
Falls nun in der Gießerei kein Schmelzofen brennt, Abgase also nicht zur Verfügung stellen, kann der Ofen auch unmittelbar geheizt werden. Auf den Träger η wird dann ein Feuerkasten s mit einem Rost eingeschoben. Auf ihm wird dann ein selbständiges Feuer entfacht. Die Asche fällt dabei in den Fuchs o. dgl.
Will man ohne den Feuerkasten arbeiten oder den Trockenschrank aus irgendeinem Grunde von dem Loch im Fuchs wegschieben oder wegfahren, so wird auf den Träger / ein Boden m gelegt und auf den Träger η ein Rost ο geschoben. Auf diesem wird dann das Feuer entfacht und unterhalten. Die Asche fällt dann auf den Boden m.
Hat man aber Abgase zur Verfügung, die keine Verunreinigungen absetzen, oder sind die zu trocknenden Kerne gegen die unmittelbare Berührung mit den Heizgasen nicht empfindlich, oder legt man Wert darauf, daß die Kerne rasch und scharf getrocknet werden, so kann man die Heizgase — sollten sie entweder aus dem Fuchs oder aus einem selbständigen Feuer stammen — unmittelbar durch das Schrankiiinere leiten. In diesem Falle entfernt man den Boden /, so daß die Wärme unmittelbar in das Schrankinnere d eindringen kann.
Bei diesen beiden Arten der Feuerung werden Drosselklappen q geöffnet, so daß die Gase nach dem Durchgehen durch den Schrank in ■ de'ibfc Schornstein oder einen anderen Abzug gelängen. Auch die Abzugkanäle g kann man mit solchen Klappen r versehen. Letzten Endes kann man auch die Heizgase bei der Feuerung im Feuerkasten jt oder auf dem Rost 0 außerdem noch durch die Kanäle c führen.
Die beschriebene vielseitige Verwendung des Schrankes ist für kleine Gießereien ganz besonders wichtig. Bekanntlich wird in solchen Gießereien nicht alle Tage gegossen, und Abgase aus dem Schmelzofen stehen nicht immer zur Verfügung. Trotzdem müssen aber die Kerne für den nächsten Gußtag getrocknet' werden. So erweist sich der Trockenschrank als besonders vorteilhaft und wirtschaftlich, wenn an Ruhetagen in der Gießerei der Trockenschrank durch ein selbständiges βο Feuer erwärmt und Kerne getrocknet werden können. Um eine bessere Ausnützung der Abwärme zu erzielen, kann man die Innenwände des Schrankes noch mit Rippen versehen, da dadurch die Abwärme besonders gut gespeichert wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Trockenschrank zum Trocknen von Gußkernen, der durch Ofengase oder Rostfeuerung beheizbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Heizen durch Ofengase diese in den unten offenen Schrank eintreten und die Beheizung mittels Rostfeuerung durch Einsetzen eines Feuer- · kastens in den unteren Schrankteil erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF80814D 1936-03-01 1936-03-01 Trockenschrank zum Trocknen von Gusskernen Expired DE644728C (de)

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