DE853592C - Drehofen - Google Patents

Drehofen

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Publication number
DE853592C
DE853592C DER5532A DER0005532A DE853592C DE 853592 C DE853592 C DE 853592C DE R5532 A DER5532 A DE R5532A DE R0005532 A DER0005532 A DE R0005532A DE 853592 C DE853592 C DE 853592C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hearth
flame
heating chamber
rotary kiln
fire
Prior art date
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Expired
Application number
DER5532A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Clifford Howard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rotary Hoes Ltd
Original Assignee
Rotary Hoes Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Rotary Hoes Ltd filed Critical Rotary Hoes Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE853592C publication Critical patent/DE853592C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0037Rotary furnaces with vertical axis; Furnaces with rotating floor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Drehofen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Ofen, z. B. zum Vorwärmen von Schmiedestücken, bei dem ein ringförmiger Herd als Boden einer ringförmigen Heizkammer in Drehung versetzt wird, um die zu erhitzenden Stücke durch die Heizkammer hindurchzuführen. Durch die Erfindung wird Einfachheit im Aufbau mit Wirksamkeit im Betrieb vereinigt.
  • Nach der Erfindung besitzt der Ofen in einem gewissen Abstand oberhalb des Herdes an der Decke der Heizkammer eine nach unten und radial verlaufende Feuerbrücke. Diese liegt zwischen einem Brennermundstüc'k, das die Flamme durch die Aüßenwarid des Ofens in das Innere eintreten läßt, und einer Öffnung zum Beschicken des Ofens und zum Herausnehmen der erhitzten Stücke ebenfalls in der Außenwand und hat die Aufgabe, die Flamme abzulenken und durch die Kammer zu führen, bis sie auf der anderen Seite der Feuerbrücke in eine zentrale Abzugsöffnung geleitet wird. Während die Flamme in einer Richtung durch die Heizkammer strömt, dreht sich der Herd mit dem Wärmegut in. entgegengesetztem Sinn. Naturgemäß liegt zwischen der Feuerbrücke und dem Herd genügender Raum, damit das Arbeitsgut unter ihr hinweg zu der Entnahmestelle geführt werden kann.
  • Der Herd kann an seiner Unterseite einen Kranz tragen, der die doppelte Aufgabe hat, den rotierenden Herd auf Tragrollen, die im Unterbau gelagert sind, abzustützen und den Antrieb einzuleiten.
  • Um das Durchschlagen der Flamme zwischen dem Drehherd und der Innen- und Außenwand der Heizkammer zu verhüten, können am Drehberd und an den Kammerwänden abwärts gerichtete Ringe vorgesehen werden, die mit ringförmigen, sandgefüllten Trögen, die am festen Unterbau sitzen, zusammenarbeiten.
  • Es können auch statt der einen Öffnung für das Ein- und Ausbringen des Wärmegutes zwei Öffnungen nebeneinander angeordnet werden. Die eine dient dann zum Beschicken des Ofens, die andere, die der Feuerbrücke näher liegt, zum Herausnehmen der erhitzten Stücke. Die Decke des Ofens wird zweckmäßig kreisrund und abnehmbar gemacht, damit ein z. B. für Reparaturzwecke bequemer Zugang zum Innern des Ofen; gewonnen wird.
  • In den Zeichnungen ist Fig. i ein senkrechter Schnitt durch den Ofen nach der Linie i-i der Fig. 2, Fig. 2 ein Grundriß des Ofens in kleinerem Maßstab; die Decke ist abgenommen gedacht, Fig..3 ein Detail nach der Schnittlinie 3-3 der Fig. i, in demselben :Maßstab wie diese gezeichnet. Nach der Erfindung enthält der Ofen die innere und äußere ringförmige Wand io und i i aus feuerfestem Mauerwerk, zwischen denen die ringförmige Heizkammer 12 liegt. Die äußere Wand io wird von einem eisernen Mantel 13 umgeben, während die innere Wand i i einen zentralen Abzugschacht 14 einschließt.
  • Die Wand io mit ihrem Mantel 13 ist auf einer ringförmigen eisernen Grundplatte 15 montiert, die in dem dargestellten Beispiel auf drei Stützen 16 mit, kastenförmigem Querschnitt ruht (in Fig. i ist nur eine davon dargestellt) ; diese liegen auf einem Fundament aus drei radialen Armen 17. Dieses eiserne Fundament ruht mit drei Beinen 18 und einem mittleren. Bein i9 auf dem Boden. Die innere Wand i i ist auf einer Bodenplatte 20 montiert, die den Abzugschacht nach unten abschließt. Sie wird ähnlich wie der äußere Teil durch Stützen 21 von dem Fundament 17 getragen. Die Arme 17 bestehen zweckmäßig aus flach liegenden U-Eisen, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Der Herd der Heizkammer besteht aus einem ringförmigen Mauerwerk aus feuerfesten Steinen 22, 22°, 22b, das auf einer Grundplatte 23 errichtet ist. Diese trägt an ihrer Unterseite einen Ring 24, mit dem sie auf drei Rollen 25 ruht (in Fig. i nur zwei sichtbar), die je in einem Arm des Fundamentes 17 gelagert sind. Der Durchmesser der Rollen 25 ist 'kleiner als das Innenmaß der U-Träger 17; durch Öffnungen in diesen treten die Rollen 25 hindurch, um den Ring 24 zu stützen. Die Rollen 25 sind je in einem Paar Lagerböcken 26, die an den Armen 17 festsitzen, drehbar gelagert.
  • Abweichend von der Darstellung der Fig. i kann der ringförmige Herd anstatt der drei Kränze 22, 22° und 22b auch aus einem oder mehreren Kränzen von Mauersteinen geeigneter Form aufgebaut sein, um ein gewünschtes Profil zu erhalten.
  • Der Herd wird in geeigneter Weise, z. B. durch ein Schaltwerk, das an dem Ring 24 angreift, angetrieben und in Drehung um den Abzugschacht 14 versetzt. In radialer Richtung wird er durch drei Rollen 27, von denen in Fig. i nur eine sichtbar ist, abgestützt, die in den Armen 17 um senkrechte Achsen drehbar gelagert sind. Diese Rollen fassen den Ring 24 zwischen sich und verhindern so eine seitliche Verschiebung des Herdes.
  • Die Decke des Ofens besteht aus feuerfestem Mauerwerk 28, das von einem äußeren Ring 29 zusammengehalten und durch eingebettete, zweckmäßig untereinander verbundene Verstärkungsringe 30, 31 mit T-Querschnitt befestigt ist. In der Mitte stellt ein Abzugrohr 32, das mit einem auswärts gerichteten Bodenflansch 33 in dem Mauerwerk 28 eingebettet ist, die Verbindung zum Schornstein her. Zweckmäßig kann die Decke mit einer oder mehreren Kranösen zum Anheben versehen sein.
  • Ober'h-alb des Herdes 22 in einer hinreichenden Höhe, um. den auf dem Herd liegenden Gegenständen den Durchgang zu gestatten, befindet sich eine Feuerbrücke 34, die radial quer durch die Heizkammer verläuft. Die Feuerbrücke kann, wie dargestellt, aus feuerfestem oder irgendwelchem anderen geeigneten Material sein.
  • Das Ö1 und die Luft für die Verbrennung innerhalb der Heizkammer werden durch einen Kanal 35 an der Seite des Ofens zugeführt; ein Ölbrenner ist bei 36 angedeutet. Die Feuerbrücke 34 zwingt die Flamme, entgegen dem Uhrzeiger (im Grundriß der Fig. 2 gesehen) die Heizkammer zu durchlaufen, bis nach Erreichung einer Ausströmöffnung 37 die Verbrennungsgase in den zentralen Abzugschacht eintreten können. Der Herd 22 dagegen dreht sich, imGrundriß gesehen, im Uhrzeigersinn, so daß die durch eine Öffnung 3,8 in der äußeren Wand io, 13 eingebrachten Stücke im Gegenstrom zu der Flamme bewegt und zunehmend erhitzt werden, bis sie unter der Feuerbrücke 34 hindurch zu derselben Öffnung 38 gelangen, durch die sie herausgenommen werden können.
  • Um das Entweichen von Heizgasen aus der Kammer zu verhindern, sind an den Bodenplatten 15 und 2o ringförmige Sandtröge 39,40 befestigt, in die von den Wänden io und i i her Ringe 41, 42 und' vom Herd 22 her ähnliche Ringe 43 und 44 eintreten, um einen vollständigen Abschluß zu erzielen.
  • Ein Schauloch, das normalerweise mit einem Pflock 45 verschlossen ist., kann in der äußeren Wand io, 13 vorgesehen sein, so daß das Arbeitsgut vor dem Durchgang unter der Feuerbrücke 34 beobachtet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehofen mit ringförmigem Herd, der den sich drehenden Boden einer ringförmigen Heizkammer bildet,, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Brennermundstück (36), das die Flamme durch die äußere Wand (io, 13) in den Ofen einführt, und einer Öffnung (38) zum Ein= und Ausbringen des Wärmegutes eine von der Decke (28) herabhängende Feuerbrücke (34) radial derart eingebaut ist, daß die Flamme von der Feuerbrücke weg durch die Heizkammer (i2) zu einer Austrittsöffnung (37) an der gegenüberliegenden Seite der Feuerbrücke geleitet wird, die in einen zentralen Abzugschacht (i4) mündet, während sich der Herd (22, 22a, 22b) entgegengesetzt zur l@ lammenrichtung dreht und zwischen Herd und Feuerbrücke noch Raum für das Passieren des Wärmegutes auf dem Herd unter der Feuerdrücke 'hindurch zu der Entnahmeöffnung gelassen, ist. Drehofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Herd (22. 22a, 22b) an seiner Unterseite einen Kranz (24) trägt, mit dem er sich bei seiner Drehung auf Rollen (25) abstützt, die im festen Unterbau mit zum Ofen radialem Achsen gelagert sind. 3. Drehofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich gegen seitliche Verschiebung der Herd (22, 22a, 22b) mit der Außenfläche des Kranzes (24) gegen Rollen (27) abstützt, die mit senkrechten Achsen im Unterbau gelagert sind. 4. Drehofen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkammerwände (io, i i) und der drehbare Herd (22, 22a, 22b) abwärts gerichtete flache Ringe (4i, 42 und 43, 44) tragen, die mit gegeigneten Sandtrögen (39,40) zusammenarbeiten, und ein Entweichen der Flamme durch die Ringspalte zwischen Herd und Kammerwänden verhindern.
DER5532A 1950-03-10 1951-03-10 Drehofen Expired DE853592C (de)

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DER5532A Expired DE853592C (de) 1950-03-10 1951-03-10 Drehofen

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DE (1) DE853592C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080131B (de) * 1956-11-15 1960-04-21 Iaofuia Ofenbau Union G M B H Zentriereinrichtung fuer den Drehherd von Drehherdoefen
DE1130460B (de) * 1956-11-15 1962-05-30 Iaofuia Ofenbau Union Ges Mit Drehherdofen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080131B (de) * 1956-11-15 1960-04-21 Iaofuia Ofenbau Union G M B H Zentriereinrichtung fuer den Drehherd von Drehherdoefen
DE1130460B (de) * 1956-11-15 1962-05-30 Iaofuia Ofenbau Union Ges Mit Drehherdofen

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