DE42310C - Neuerung an Gasöfen - Google Patents
Neuerung an GasöfenInfo
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- DE42310C DE42310C DENDAT42310D DE42310DA DE42310C DE 42310 C DE42310 C DE 42310C DE NDAT42310 D DENDAT42310 D DE NDAT42310D DE 42310D A DE42310D A DE 42310DA DE 42310 C DE42310 C DE 42310C
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- Germany
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- heating
- air
- heated
- oven
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Commercial Cooking Devices (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Der Ofen selbst wird in jeder erforderlichen Gröfse als Heizofen, als Kochofen oder aber
auch als Heizofen mit Kocheinrichtung hergestellt und kann mit jedweder Ummantelung
umkleidet werden. Derselbe ist, wenn nicht mit Kacheln etc. umkleidet, leicht transportabel;
seine speciellen Einrichtungen bestehen im Folgenden:
Es sind Rohre α b, Fig. 2, abwechselnd von
einer Seite zur anderen in senkrechter und waagrechter Stellung neben einander angebracht,
welche infolge ihrer Anordnung die Erwärmung, Circulation und Ventilation im höchsten Mafse auszuführen im Stande sind,
an ihrem unteren Ende einen Trichter mit feinem Gazesieb haben, um zu verhüten, dafs
alle gröfseren Staub- u. dergl. Theilchen mit aufgezogen, verbrannt und so die Luft verschlechtert
würde. An ihrem oberen Ende haben die Rohre zwei Ausmündungen e. Für
die abziehende erwärmte Luft, welche mit den Abstellschiebern f, Fig. 5, beliebig regulirt
werden, und zwar so, dafs im Winter die inneren und im Sommer die äufseren Ausmündungen
geschlossen sind. In letzterem Falle wird die warme Luft aus den Rohren dem
Schornstein zugeführt und auch so eine sehr wirksame Ventilation im Sommer bewirkt.
Natürlich ist dieses nur der Fall bei einem Ofen, welcher Heiz- wie Kochzwecken gleichzeitig
zu dienen hat. Die Erwärmung empfangen die Rohre in ihrer waagrechten Lage,
ohne jedoch direct von der Flamme berührt zu werden.
Fig. 5. Die zwei Abschlufsschieber f werden durch die Schieberstange g mit der
Wechselconstruction h bewegt.
Die Zuführung von frischer Luft geschieht durch einen von aufsen unter dem Ofen ausmündenden
Kanal i, Fig. 2 und 3, welcher je nach Belieben mit den Aufsaugrphren verbunden
werden kann.
In den Zwischenräumen derjenigen Rohre, welche an ihrem unteren Ende den Trichter
und am oberen Ende die zwei Ausmündungen haben, sind ebenfalls die Rohre /,- Fig. 4, angeordnet;
dieselben sind an ihrem unteren Ende offen, dagegen am oberen geschlossen,
und dienen, wie alle übrigen Rohre, beim Gebrauch der Kochröhre k, Fig. 2, 3 und 10,
im Sommer dazu, das Ausstrahlen der Wärme zu verhüten. Hier kommt wieder nur der
Ofen mit Kochröhre in Frage.
Die Beheizung geschieht dadurch, dafs ein geeignetes Rohr m, Fig. 3, das Gas einem
oder mehreren Rohren n, Fig. 3, nach beliebiger Form zuführt, aus welchem dasselbe an
einer über den Rohren angeordneten Schale o, Fig. 3, emporsteigt, sich auf diesem Wege genügend
mit Luft vermengt und nun erst den eigentlichen, auf dem Schalenrande angebrachten
Brennern r, Fig. 3, zugeführt wird. Unmittelbar über den Brennern ist ein Metallring
p, Fig. 3 (Gufseisen etc.), in Prismaform, nur oberhalb breiterer Fläche, angeordnet, um
das Berühren der Rohre von der Stichflamme u. s. w. zu verhüten bezw. die directe Hitze
zu vertheilen.
In dem Gaszuführungsrohr ist ein Verschlufs c, Fig. 3, mit Stange und Hebelarm,
sowie mit Scalaeintheilung zur Regulirung des Gasverbrauchs. Gleichzeitig wird mit dieser
Regulirung durch eine Verbindungsstange die Klappe jK, Fig. 3 und 4, in dem Abzugsrohr
bewegt, damit der Abzug nach der Zuführung regulirt werden kann. In dem Zuführungsrohr ist ein Klappenverschlufs d, Fig. 7, angeordnet,
um eine Explosion unmöglich zu machen.
Die Kochröhre, im Heizofen angeordnet oder auch als selbstständiger Ofen hergestellt,
enthält im wesentlichen folgende Einrichtungen :
Beim Oeffnen der vorderen Verschlufsthüren q, Fig. 9, zieht sich gleichfalls in Verbindung
mit dieser in der Decke durch die Hebelconstruction t, Fig. 9, der Schieber s,
Fig. 9, auf, welcher den Kanal u öffnet, um die unter der Decke stark angesammelten Heizgase
nicht mehr wie bisher beim Oeffnen der Thüren nach vorn entweichen zu lassen, sondern
dieselben durch das Abzugsrohr dem Schornstein zuzuführen.
Ferner ist der bewegliche Boden v, Fig. 2 und 10, angeordnet, welcher bei der in einem
Heizofen eingebauten Kochröhre im Winter geschlossen bleibt, damit ein Ausströmen von
Heizgasen ins Zimmer nicht stattfinden kann.
Der Boden kann nach Belieben geöffnet werden, und ist für solche Fälle noch ein
Rost unter demselben angebracht. Bei dem selbstständigen, nur Kochzwecken dienenden
Ofen kann die Ummantelung verschieden hergestellt werden, um das Ausstrahlen der Wärme
nach aufsen zu mindern bezw. zu verhüten. Desgleichen können in diesem Ofen Wasserkasten
mit Ablafshahn angebracht werden; bei dem Ofen, welcher nur Heizzwecken dient, ist
eine Schale angebracht, um Wasser verdampfen zu lassen.
Fig. 3, 4 und 10 sind das Abzugsrohr zum Schornstein, während in Fig. 2, %, die angebrachten
Platten den Zweck haben, die aufsteigende Wärme länger zu halten.
C und D, Fig. 2, ist eine Blechummäntelung.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:An einem Ofen für Heiz- und Kochzweckemit Gasfeuerung:ι. Die Anordnung der Rohre α b in senkrechter, sowie horizontaler Richtung neben und oberhalb des Brenners, welche von der Heizung erwärmt und von der zu erwärmenden Luft durchströmt werden, zum Zwecke gröfserer Heizfläche, sowie vermehrter Circulation und Ventilation, zugleich aber auch zur Verhütung der Wärmeausstrahlung im Sommer dienend.
- 2. Die Anordnung der Abschlufsschieber f, welche durch ihre Wechselconstruction h mit der Schieberstange g die Rohrausmündungen beliebig zu schliefsen und so das Ausströmen der erwärmten Luft nach innen oder aufsen zu leiten vermögen.
- 3. Die Anordnung der Schale 0 mit den Brennern r zum Zwecke genügendster Vermischung von Gas und Luft, wodurch der geringste Verbrauch herbeigeführt wird.
- 4. Die Anordnung des beweglichen Bodens v, um bei Kochzwecken directere Hitze zu erhalten, bei Heizzwecken aber das Zimmer etc. vor ausströmenden Heizgasen zu schützen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42310C true DE42310C (de) |
Family
ID=317719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42310D Expired - Lifetime DE42310C (de) | Neuerung an Gasöfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42310C (de) |
-
0
- DE DENDAT42310D patent/DE42310C/de not_active Expired - Lifetime
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