DE25512C - Neuerung an Ventilations- und Cirkulationsöfen - Google Patents

Neuerung an Ventilations- und Cirkulationsöfen

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Publication number
DE25512C
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DE
Germany
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ventilation
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DENDAT25512D
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English (en)
Original Assignee
a. E. G. rohleder, Inhaber der Firma albert rohleder in Pfeilhammer in Sachsen
Publication of DE25512C publication Critical patent/DE25512C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B7/00Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for convection heating 
    • F24B7/02Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for convection heating  with external air ducts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
in PFEILHAMMER (Sachsen).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1883 ab.
Diese Neuerungen beziehen sich auf einen Ventilations- und Circulationsöfen, in welchem, wie bekannt, entweder die Zimmerluft in Circulation gesetzt oder auch von aufsen Luft, welche vorher erwärmt, in das Zimmer eingeführt wird, und in welchem als wesentlich neue Einrichtung Wasser oder andere Stoffe verdampft oder verflüchtigt werden können. Diese neuartige Einrichtung ermöglicht, die zur Erwärmung des Zimmers dienende Luft einfach anzufeuchten oder dieselbe mitArzneimitteln oderDesinfectionsmitteln anzuschwängern.
Ein solcher Ofen, nach dem sogenannten Füllregulirsystem construirt, ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht,
Fig. 2 ein Verticalschnitt,
Fig. 3 ein Horizontalschnitt nach A-B, Fig. 2,
Fig. 4 ein Horizontalschnitt nach C-D der Fig. 2,
Fig. s ein desgleichen Schnitt nach E-F der Fig. 2.
Der Ofen besteht im wesentlichen aus dem von dem gebräuchlichen Luftmantel H umgebenen Heizkörper oder Ofen G. Dieser wird vorzugsweise aus Gufseisen hergestellt, in viereckiger oder cylindrischer Form, und zur Vergröfserung der Heizfläche mit Rippen α versehen, wie dies bei anderen Heizkörpern üblich ist.
Der Feuerungsraum Jist mit Chamottesteinen b ausgemauert, um das Durchbrennen der dem Feuer am meisten ausgesetzten Platten zu verhüten.
K ist die Feuerthür, welche mit einem kurzen Stutzen durch den Mantel H führt und von aufsen zugänglich ist. c ist der Vertical- oder Stehrost, während d den Horizontalrost andeutet, Fig. 2, 3 und 4.
Die vom Stehrost c gebildete Oeffhung kann durch eine luftdicht schliefsbare Thür L verschlossen werden, ebenso der Aschenfall M durch die mit Ventil versehene Thür O. Der Mantel H kann ebenfalls aus Gufseisen hergestellt sein. Ich ziehe jedoch vor, denselben, wie aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich, nur aus gufseisernen Eckrahmen herzustellen und die Seitenflächen durch dünne Bleche/ aus Schmiedeisen zu bilden, da hierdurch eine gröfsere Wärmeausstrahlung stattfindet und das Gewicht des Ofens reducirt wird.
Den oberen Theil dieses Mantels bildet eine mit Durchbrechungen oder Löchern g versehene Haube-JP, welche ein vasenförmiges Gefäfs Q aufnimmt, das die zum Anfeuchten der Luft etc. bestimmte Flüssigkeit enthält.
Das Gefäfs Q endet in ein mit feiner Oeffnung versehenes Rohr w und kann der Abflufs der Flüssigkeit durch einen Hahn h auf das genaueste regulirt werden, d. h. so, dafs dieser Ausflufs nur tropfenweise geschieht.
Wenn nun der Ofen heifs ist und man öffnet den Hahn h ein wenig, so fällt ein Tropfen der im Gefäfs Q enthaltenen Flüssigkeit auf den abgeschrägten oberen Theil i desselben, verdampft sofort und feuchtet dieser Dampf somit die durch die Haube P ausströmende erwärmte Luft.
Der unter dem Aschenfall Mbefindliche Theil des Ofens ist wie bei den meisten Constructionen solcher Ventilationsöfen in zwei Räume getheilt, welche durch eine Platte m getrennt sind, jedoch durch die Löcher η mit einander communiciren. Der Raum R steht, wie bekannt, vermittelst eines Rohres o, welches mit Drosselklappen p versehen ist, mit der Aufsenluft in Verbindung, während der Raum S, wie bei allen gewöhnlichen derartigen Oefen, durchbrochene Seitenwände hat, deren Löcher entweder verschliefsbar sind oder nicht. Das Rohr s, mit der Drosselklappe t versehen, ist oberhalb des Rauchrohres T in den Schornstein geführt und dient bekanntlich zum Absaugen der Zimmerluft, wie nachher beschrieben. Die Feuergase gehen, wie in Fig. 2 ersichtlich (durch Pfeile angedeutet), erst nach oben, dann wieder nach unten und endlich durch Rauchrohr T in den Schornstein. Man kann jedoch die Feuerzüge auch beliebig anders anordnen.
Die Wirkungsweise dieses Ventilations- und Circulationsofens ist eine dreifache. Bei geschlossenen Schiebern der Rohre s und 0 verbleibt die erwärmte Luft des Mantels H im Zimmer, natürlich müssen dann die Oeffnungen im Fufsende des Ofens offen sein.
Wird Klappe / geschlossen und nur t geöffnet, so wird die Zimmerluft abgesaugt, wenn die vorbesagten Oeffnungen offen sind.
Frische Luft wird dem Zimmer in bekannter Weise dadurch zugeführt, dafs Klappe/ geöffnet, t aber und die Oeffnungen im Fufsende des Ofens, hier Schieber r, geschlossen werden. Das zum Absaugen der Zimmerluft bestimmte Rohr s mufs natürlich stets oberhalb des Rauche rohres t in den Rauchfang führen.
Durch den aus dem Ofen beim Abziehen der Feuergase sich bildenden Zug werden, wenn man die Zimmerluft abführen will, letztere injectorartig angesaugt und mit abgeführt.

Claims (1)

  1. Pate nt-An spruch:
    Bei Ventilations- und Circulationsöfen vorbeschriebener Construction die Anwendung eines Gefäfses Q mit Tropfrohr w und Regulirhahn h, zum Zweck, die erwärmte Luft, welche durch die Haube P in das Zimmer tritt, durch Abtropfen der im Gefäfs Q enthaltenen Flüssigkeit etc. auf das doppelt abgeschrägte Kopfende i des Ofens zu befeuchten oder mit Arzneien oder Desinfectionsmitteln zu schwängern, indem der auf besagten Theil des Ofens fallende Tropfen sofort in Dampf verwandelt wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT25512D Neuerung an Ventilations- und Cirkulationsöfen Active DE25512C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010719B (de) * 1953-11-17 1957-06-19 Buderus Eisenwerk Ofen fuer feste Brennstoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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