DE883757C - Matrizenausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen - Google Patents

Matrizenausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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DE883757C
DE883757C DET783D DET0000783D DE883757C DE 883757 C DE883757 C DE 883757C DE T783 D DET783 D DE T783D DE T0000783 D DET0000783 D DE T0000783D DE 883757 C DE883757 C DE 883757C
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DE
Germany
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rods
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die
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rod
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Expired
Application number
DET783D
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English (en)
Inventor
Kurt Bendorff
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Typograph GmbH
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Typograph GmbH
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Publication of DE883757C publication Critical patent/DE883757C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

Landscapes

  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Matrizenauslösevorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Matrizenau.slösevorrichtung für Matrizensetz- und ZeilengieBmaschinen.
  • Es ist bei diesen Vorrichtungen bekannt, Elektromagnete zur Betätigung der Auslösestangen senkrecht übereinander anzuordnen:. Bei dieser Anordnung werden besondere Mitnehmer durch, die Elektromagnete bewegt und die zur Steuerung der Auslösestangen dienenden Hebel durch sich drehende Nockenwellen, auf und ab bewegt, sobald der zu einem Hebel ge@hörige Mitnehmer ele!ktromagnetisch eingerückt ist. Diese bekannte Einrichtung ist im Aufbau äußerst verwickelt, wobei noch ein besonderer Antrieb für die Drehung der Nockenwelle erforderlich ist. Es ist an sich nicht neu, die Auslösestangen ohne Zwischenschaltung eines Hebelwerkes auf elektrischem Wege zu steuern. Bei dieser Anordnung werden auf einer waagerechten Unterlage senkrecht .stehende Solenoidspulen verwendet, in welche äm Ende der Auslösestangen sitzende Eisenkerne eintauchen. Durch die Nebene.inanderanordnurng der Solenoidspulen auf einer waagerechten Unterlage wird die Führung der Auslösestangen unvorteilhaft, da die Lage der Stangen: sich nach der Lage der Solenoidspulen auf der waagerechten Unterlage richten muB. Auch ist bei dieser Anordnung der Raum in senkrechter Richtung zwischen dem Magazin und der elektrischen Steuervorrichtung nicht ausgenutzt. Diese, Nachtie.ile werden. gemäß der Erfindung !dadurch behöben, daß die` mit den Auslösestangen in-. Eingriff kommenden und in .der Längsrichtung dieser Stangen schwingenden Ankerschenkel in voller Breite der Auslösesfiängengruppe il@ur_ jeweils in eine Stange eingreifen. Diese Anordnung hat ,den Vorteil, das die Elektromagnete senkrecht üfiereinander gelagert werden können, trotzdem aber jedes Hebelgestänge zwischen den Ankern der Elektromagnete und der Auslöses#angen in Fortfall kommt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird der Zweck vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß den Ankerschenkeln: durch Aussparungen in den Auslösestangen das freie Schwingep ermöglicht wird und nur jeweils eine Ausgsparung' für den Ankereingriff verengt ist.
  • Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungs= form wird jede der Auslösestanben. mit nur .einer einzigen Aussparung versehen, in welche die mit besonderen, Nasen versehenen Schenkel der' die: Auslösestangen antreibenden Anker eingre.iferi.
  • Weiter ist es möglich, durch je eine Arisehlüg-,nese an -den Auslöses#angen den Eingriff für den vor den Stangen voribeischwingenden zugeordneten Anker zu bewirken.
  • Zur Vereinfachung der Herstellung der Auslösestangen kann auch die Anschlagnase auf die Stangen aufschiebbar und an ihnen! feststellbar sein.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen. beispielsweise dargestellt, und es zeigt Fig. i eine Vorderansicht der Magnetanordnung vor den Auslösestangen, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. i, Fig. 3 einen Grundriß zu Fig. i, Fig. 4 eirken Ausschnitt aus Fig. 2 in geige.niiber dieser vergrößertem Maßstab, Fig. 5 einen Grundriß zu Fi.g. 4, Fig. 6 eine perspektivische Seitenansicht zu Fig. 4, Fig. 7 und 8 dieselbe Ansicht wie Fig. 6 für zwei andere Ausführungsformen der. Verbindung zwischen Magnetaniker und Auslösestäberi und Fig.9 eine Einzelheit für eine andere AusfÜhrungsform der in Fig. 8 dargestellten Lösung.
  • In bekannter Weise werden, wie es aus Fig. i deutlich .erkennbar ist, die zu den- nicht dargestellten Matrizenauslösevorrichtungen führenden Auslösestangeü i nebeneinande'r'angeör.dnet. Urimittelbar vor den Auslösestäben i werden dann auf einen. Rahmen 2, der sich über die durch die Auslösestangen i gegebene Breite erstreckt,' die ElektrornagrIete 3 befestigt. Wie :bereits erwähnt, entspricht die Breite eines Magnets 3 bzw. seines Ankers 4 dir von mehreren, im dargestellten Beispiel sechs nebeneinander angeordneten Auslösestangen i eingenommenen Breite, so daß@ jeder Magnetanker 4 über eine Grüppe von liier sechs Auslösestangen i ragt, obwohl er nur mit einer einzigen dieser .Stangen i in Eingriff, gelangen kann. Diese z. B. sechs eine (Gruppe bildenden Elektromagnete 3 werden in- an- sich 'bekannter Weise, *le aus den Fig.2 und 4 erkennbar, senkrecht untereinander angeordnet. Um zu erreichen, -daß jeder Elektromagnet 3 bzw.-jeder Anker 4 nur mit einer einzigen ihm zugeordneten Ausl.ösestange i in Eingriff gelangen kann., sind verschiedene konstruktive Lösungen mägl.ii#h. '-Wie schon erwähnt, sind die Elektromagnete 3 senkrecht zur Bewegungsrichtung der etwa mittels Schlitz und Stiftführungen 5, 6 begrenzt vertikal verschiebebaren Auslösestangen i angeordnet. Vor den Magneten 3 sind die beim. Ausführungsbeispiel als Winkelstücke ausgebildeten Anker 4 um ihre Scheitelpunkte 7, etwa auf in dem Rahmen 2 vorgesehenen Achsen, schwenkbar gelagert. Die den Elektromagneten3 zugewandtenFlächenderWinkeistücke 4 stellen die eigentlichen Magnetanker dar, während die den Magneten 3 angewandten Arme der Winkelstücke 4 mit ihren freien Enden im Eingriff mit je einer Auslösestange i stehen: Sobald infolge der Erregung-eines. Elektromagnets 3 die Ankerflüche des zugehörigen. Winkelistückes, 4 angezogen wird, wird dieses in Richtung des Pfeiles A der Fig. 4 geschwenkt und bebt dabei den zugehörigen mit ihm im Eingriff stehenden Auslösestab i an. Nach erfolgter Stromunterbrechung, d. b. nach erfolgtem Matrizenauslösen, fällt der angehobene Stab i und der ihn bedienende Anker 4 wieder in seine Ausgangslage zurück. Wie aus, den Fig. 4, 5 und 6 erkennbar ist, können z. B. die Auslösestäbe i jeweils mit sechs untereinanderliegenden Aussparungen 8, 9 versehen sein, in die die freien Enden der Winkelstücke 4 eingreifen. Von diesen Aussparungen 8, 9 eines Auslösestabes i hat aber nur einte einzige Aussparung 9 jedes Stabes i eine geringere, der .Stärke des Winkelstückes 4 entspreche,nde Länge, die so klein ist, daß sie dem in sie eingreifenden Arm, des Winkelstückes 4 keinen Freilauf ,gestattet, so daß bei dem durch .die Erregung -des Elektromagnets 3 bewirkten Schwenken des Winkelstückes 4 der mit diesem im Eingriff stehende Auslösestab. i. angehoben wird. Die übrigen Auslösestäbe i, welche zu der gleichen Gruppe gehören, werden dann bei dem Schwenken des ' Winkelstückes q nicht bewegt, da ihre Aussparungen 8 sich so weit nach oben erstrecken, daß sie. dem in sie ragenden Arm des Winkelstückes 4 Freilauf gestatten; und wiederum werden beim Anheben eines Auslösestabes i die übrigen, ihn nicht bedienenden Winkelstücke 4 nicht bewegt, da die Aus@paruhgen 8 Sich auch sb weist nach unten ers#recken, daß sie keinen Eingriff zwischen einem Auslösestalb i und dem zu den anderen' Stäben i derselben Gruppe gehörenden Anker 4 gestatten. Daher liegen, wie es aus` den Fig. 4 und 6 erkennbar ist, die den Magneten 3 abgewändten freien Enden der .Winkelstücke 4 -jeweils in der Mitte :der sich oberhalb und unterhalb von ihnen: erstreckenden Aussparungen 8 von je fünf Auslösestäben i und stehen nur mit einer kleinen, ihre Ruhelage sichernden und den Eingriff mit je-einem, Auslösestäb i gewährleistenden Aussparung 9 in Verbindung.- Durch diese Anordnung ist also .die Aufgabe gelöst, dalßi ,beim Erregen eines Magnets 3 dessen über mehrere, z. B: sechs zu einer Grüppe vereinigten., nebeneinanderliegenden Auslösest'äbe i ragender Anker .l jeweils nur einen Auslösestab i mit Sicherheit anhebt.
  • An Stelle der vorbeschriebenen und in den Fig. ,4, 5 und 6 dargestellten Lösung können, ohne den Rahmender Erfindung zu verlassen, auch andere konstruktive Möglichkeiten hierzu angewandt werden. Zum Beispiel kann gemäß Fig. 7 die- Anordnung so ,getroffen werden, @daß das freie Ende jedes Winkelstückes .4 mit einer Nase io versehen ist, die in die Aussparung 9 des zugehörigen Auslösestabes i ragt und in dieser keinen Freilauf hat, während die übrigen Auslösestäbe i an. dieser Stelle dann keine Aussparungen mehr besitzen und das die Nase io tragende Ende des Winkelstückes .I an den übrigen Auslösestäben, i sich, ohne diese zu berühren, vorüberbewegen kann. Es ist also hierbei vor jedem Magnet 3 bzw. Winkelstück .l nur eine einzige, und zwar die kleine Aussparung 9, und nur in dem von. :diesem Magnet 3 bedienten Auslösestab i vorhanden, und jeder einzelne Auslösestab i hat auch nur eine solche Aussparung 9, in die das ihn bedienende Winkelstück 4. mit seiner Nase io eingreift. Die Nasen io der Winkelstücke 4 einer Magnetgruppe müssen dann natürlich den jeweils zu bedienenden. Auslösestangen i entsprechend gegeneinander versetzt angeordnet sein.
  • In umgekehrter Weise können aber auch gemäß Fib. 8 die Winkelstücke q. ohne Nase ausgebildet werden und keinerlei Aussparungen in den Auslösestäben. i vorgesehen sein, während der Eingriff zwischen einem Winkelstück .4 und Odem diesem zugehörige gen. Auslösestab i durch eine an diesem befindl,ichee Nase i i hervorgerufen wird. Jeder Auslösestab ihat dann. nur eine einzige solche Nase i i, die jeweils an der Stelle vorgesehen ist, wo das zugehörige Winkelstück d sich befindet. Da jedes Winkelstück 4 dann aber auch nur mit einer einzigen Nase i i in Eingriff gelangt und nicht mehr, wie in den früheren Fällen, von :einer Aussparung 9 in seiner Ruhelage behalten wird, muß zur Sicherung dieser Ru'hestel'lung ein fester Anschlag 12 für jedes Win:kelstück4 vorgesehen sein.
  • Für die zuletzt beschriebene und in der Fi:g.8 dargestellte Konstruktion ist es erforderlich, die einzelnen Auslösestäbe i in jeweils verschiedenen Höhen mit den Nasen: i i zu verseben. Dies: bedingt Schwierigkeiten und Verteuerungen ini der Fabrikation, und es ist daher vorteilhaft, bei Anwendung der in Fig. 8 dargestellten Lösung die Auslösestäbe i völlig glatt ohne Nasen i i herzustellen und besondere Nasen bzw. feststellbare Anschläge 13 vorzusehen, die auf die Auslösestäbe i geschoben und jeweils an den Stellen, wo sie zum Eingriff mit den zugehörigen Winkelstücken d. erforderlich sind, befestigt werden können, wie dies in Fig.9 veranschaulicht ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Matrizenauslösevorrich.tung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, bei der je eine Gruppe von Elektromagneten zum unmittelbaren Anheben der Auslösestangen senkrecht untereinander angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Auslösestangen in Eingriff kommenden. und in der Längsrichtung dieser Stangen schwingenden Ankerschenkel in voller Breite der Auslösestangengruppe nur jeweils in eine Stange (i) eingreifen.
  2. 2. Auslösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Ankerschenkeln (.4) durch Aussparungen (8) in den. Auslösestangen (i) das freie Schwingen ermöglicht wird und nur jeweils eine Aussparung (9) für den Ankereingriff verengt ist.
  3. 3. Auslösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch @gekennzeichnet, daß die Auslösestangen (i) mit einer einzigen Aussparung (9) für den Ankereingriff versehen und die Ankerschenkel (q.) mit in diese Aussparungen (9) eingreifenden Nasen (io) ausgerüstet sind. ,
  4. 4. AuslÖsevorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch je eine Anschlagnase (ii) an den Auslös,estangen zum Eingriff für den vor den Stangen vorbeischwingenden zugeordneten Anker (Fig.8).
  5. 5. Auslösevorrichtung nach denAnsprücheni und .I, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagnase (i3) auf die Stäbe (i) aufschiebbar unid an ihnen festzustellen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 6o9 313; UTSA.-Patentschrift Nr. 605 777.
DET783D 1939-12-06 1939-12-06 Matrizenausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen Expired DE883757C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US605777A (en) * 1898-06-14 Type bars
DE609313C (de) * 1931-10-18 1935-02-14 Mergenthaler Setzmaschfab Gmbh Elektrische Registerstreifensteuerung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bei der die Maschine auch ohne weiteres von Hand bedient werden kann

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US605777A (en) * 1898-06-14 Type bars
DE609313C (de) * 1931-10-18 1935-02-14 Mergenthaler Setzmaschfab Gmbh Elektrische Registerstreifensteuerung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bei der die Maschine auch ohne weiteres von Hand bedient werden kann

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