DE878751C - Geraet zur Ausfuehrung von Kaltpressschweissungen - Google Patents
Geraet zur Ausfuehrung von KaltpressschweissungenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
- B23K20/02—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by means of a press ; Diffusion bonding
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Description
- Gerät zur Ausführung von Kaltpreßschweißungen Die Erfindung betrifft ein tragbares Gerät zur Ausführung von Kaltpreßschweißungen von Metallen, das bei Montagearbeiten an der Arbeitsstelle benutzt werden kann.
- Wenn jauch die verschiedenartigsten schlagartig wirkenden Geräte, bei denen aufgespeicherte Energie beim Freiwerden für Ausführung von Nietungen, zum Hämmern oder Stemmen Anwendung findet, bekannt sind, und wenn es auch naheliegend erscheint, derartig arbeitende Geräte zur Ausführung vorn Kaltpreßschweißungen anzuwenden, so fehlt es doch an .einem hierfür geeigneten Spezialgerät, das ohne Verwendung von elektrischen Antriebsmitteln, vorn Druckluft oder biegsamen Kraftübertragungsmitteln :an der Baustelle angewendet werden kann. Zweck der vorliegenden Erfindung isst es, daher, zur Ausführung von Kaltschweißungen ein Gerät zu schaffen, das, wie an sich allgemein bekannt, die durch Spannen einer Feder aufgespeicherte Energie zur Ausübung einer schlagartig wirkenden Kraft ausnutzt.
- Erfindungsgemäß wirkt der Hammer auf einen mit einem Preßstempel versehenen Aufschlagteil ein, der unter der Einwirkung einer Schraubenfeder steht, rund diesem Preßstempel gegenüber ist ein zweiter Preßstempel zugeordnet, der in der Höhe einstellbar am Gehäuse des Gerätes fest angebracht ist.
- Im folgenden soll .ein tragbarer Kaltpreßschweißapparat zur Herstellung von geschweißten Verbin- Jungen, insbesondere an oberirdisch verlegten Aluminiumkabeln, ian Hand der Zeichnung beschrieben werden von denen Fig. i im wesentlichen, einen Längsschnitt rund Fig.2 den Apparat in deiner Ansicht vom, vom darstellt.
- Das Gehäuse des Gerätes bildet ein zylindrischer Hohlkörper i laus weichem Stahl; der am unteren Ende durch :eine Stirnwand 2 verschlossen ist, das in eineue Stück mit -dem Gehäuse i iausgebildet ist. Dias obere Ende isst durch -einen Schraubdeckel 3 verschlossen: Im Gehäuse i gleitet ein Hämmer 4 mit einem Kopf 6 aus ungehärtetem Gußstahl, dessen. Stiel 5 sich van dem Kopf 6 nach -dem S,chra;ubdeckel 3 zu erstreckt. Zwischen dein Deckel 3 und der hinteren Fläche des Hammerkopfes 6 liegt eine kräftige Drucks:chraub!enf eder 7, die auf den Hammerkopf 6 drückt.
- Der Hiammter 4 kann gegen die Krafteiner Feder 4 bewegt werden und --wird dabei durch eine mittlere Stange 8 geführt, die der Schraubdeckel 3 trägt, !und die in einer Bohruri des Hammerstieles 5 und des Hammerkopfes 6 -gleitet.
- Der Stiel 5 des Hammers ist . mittels. zweiter Stifte 9 ;und eines Paares geschlitzter Lenkstangen i o, die seitlich des Stieles angeordnet sind, über ein Zwischenglied ;an den Arm i i angelenkt, der m einer Stütze 12 auf dem Schraubdeckel 3 drehbar gelagert ist. Das andere Ende des Armes i i ist mit einem Hebel 13 aus profiliertem Stahlblech fest verbunden.
- Durch Anheben des Hebels 13 zieht der Arm i i die Lenkstangen i o rund dem Hammer 4, 6 nach oben und spannt dabei die Feder 7. Der Hammer wird in: der gehobenen Stellung durch die' Nase 16 einer Fallklinke 14 gehalten, Üiedurch eine Feder 15 einwärts gedrückt wird. Die Klinke 14 hat einen Auslösefinger 17. Wenn die Klinke 14 den Hammer in seiner oberen Stellung hält, können der Arm i i mit dem Hebel 13 wind die Lenkstangen i o wieder in ihre ursprüngliche Lage. zurückgeführt werden. Hierbei Iaiufen die Stifte 9 in den Schlitzen 18 der Lenkstangen io und die inneren Seiten der Glieder r o gleiten auf Flächen i 9 .am Hummerkopf 6.
- Der auf dem Deckel 3 angeordnete Arm i i wird zur Vorabflachung der Litzen des Kabels verwendet, wund zu -diesem Zweck ist die Stützte 12 mit einer tebenen, schrägen Fläche 2o ausgebildet, die mit einer ebenen *Fläche 2.1 ian der Unterseite :des Armes i i zusammenarbeitet. Eine Litze kann zwisdhen den Flächen 20 und 21 unter leichter Anhebung des Armes i i untergebracht _ werden, und dann wird Ader Hebel 13i gegen den' Körper i gepreßt, rum die Litze auf das @erforderliche Maß abzuflachen. Die endgültige Lücke zwischen den Flächen 2o und 21 wird durch ,einen teinstellbaren Anschlag 22 bestimmt, der-.iauf dem freien Ende des Hebels 13 angebracht ist Lind gegen die Seite -des Körpers i anschlägt.
- Zwischen dem Kopf 6 des -Hammers q. und dem Boden 2 des Gehäuses i ,ist der Kopf 23 eines Aufschlagteiles 24 angeordnet, dessen Sti:eI 25 in einer Öffmiutg in .,dem Baden 2 gleitet. Dias Teil 23 steht unter dem Einfluß einer Feder 26, die in einer Bohrung des Hammers angeordnet ist.
- Wenn .der Hammer 4 angehoben ist, kann :das Schlagglied 24 gegen die Feder 26 durch einen Bolzen. 27 .im Kopf 23 des Schlaggliedes 24 bewegt werden, der parallel zum Stiel 25 des Schlaggliedes 24 durch ein Loch im Boden 2 des Gehäuses i hindurchgeht.
- Das Aufschlagteil 24 ist ,auch aus unigehärtetem Gußstahl hergestellt. Das freie Ende seines Stieles 25 ist verjüngt und endet in einer ebenen, rechteckigen. Stirnfläche, deren Breite etwa der Breite einer abgeflachten Litze und deren Länge der erforderlichen Schweißlänge entspricht. Das: Aufschlagteil 24 bildet praktisch ein Schweißwerkzeug, das Mit einem anderen Werkzeug 28 zusammenarbeitet, das an einem Uförmigen Ansatz 29 des Gehäuses befestigt ,ist. Der lange Schenkel 3o -dieses Ansatzes verläuft zur Gehäuseachse parallel, und der kurze Arm 3 I steht rechtwinklig zur Achse. Dias Gegenwerkzeug 28 .aus ungehärLetem Gußstahl liegt, unterlegt von einem Paßbl@ech 33, auf dem kurzen Schenkel 31 auf und ist durch eine Schraube 32 mit dem langen Sche@nkel3o verbunden. Die Stirnfläche dies Werkzeuges 28 ist genau so, ausgebildet wie -die Stirnfläche des Werkzeuges.25, so dlaß die beiden miteinander durch Kaltpnessun,g zu verschweißenden Teile aufeinanderliegend zwischen die beiden Werkzeuge- eingelegt werden können. Die Bewegung des Aufschlagbeiles 24 nach dem Werkzeug 28 zu ist durch den Kopf 23 des Aufschlagteiles 24 und die Innenfläche des Bodens. 2 des Gehäuses, i begrenzt, und das unter dem Werkzeug 28 liegende Paßblech 33 bestimmt die prozentuale Verminderung in der Dicke-,' die beim Schweißen erhalten wird.
- Beim Betrieb dies .oben beschriebenen Gerätes wird, wenn die ;getrennten Litzen zweier Kabellängen miteinander verbunden werden sollen., jedes Litzenpaar getrennt geschweißt. Um ein Paar zusammenzuschweißen, wird der Hebel 13 zuerst so eingestellt, daß die Hauptfeder 7 zusammengedrückt und der Hammer 4 in seiner gehobenen Stellung einsgeklinkt wird: Darauf wird jede Litze in der Vorrichtung in Verbindung mit dem Hebel 13 abgeflacht, Bund das. Aufschlagteil 24 wird gegen die ihn beeinflussende Feder 26 gehaben, um die beiden abgeflachbem Litzen a@ufieinanderliegend zwischen den beiden Stirnflächen der Werkzeuge 25 und 28 unterbringen zu können. Das Aufschlagteil 24 wird ausgelöst, so. daß die Feder 26 die Litzen in genauer Lage zueinander hält, und dann wird die Fallklinke 14 betätigt, :damit -die Hauptdruckfeder 7 den Hammer 4 auf das Aufschlagteil 24 hinabtreiben und so die Kaltpreßversehweißung der beiden Teile bewirken kann. Die Innenfläche des Bodem 2 fängt den Reststoß auf, nachdem die genaue prozentuale Verminderung erzielt wurde. Dann wird der Hebel 13 angehoben, um die geschweißten Teile herausnehmen zu können.
- Das freie Ende des Hebels 13 und der L-förmige Vorsprung 219 am dem festgeschlossenen Ende 2 des Körpers i sind mit quer laufenden Löchern 3q. und 35 versehen, in die Stäbe eingesteckt werden können, um das Hochheben des Hammers 4 zu erleichtern.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zur Ausführung von Kaltpreßschweißungen, bei dem der Schweißdruck schlagartig durch Auslösen eines unter dem Druck einer gespannten Feder stehenden Hammers ausgeübt wird, diadurch gekennzeichnet, daß der Hammer (4., 5, 6) auf einen mit einem Preßsitempel (25) vers heuen Aufschlagteil 1.24) einwirkt, der unter der Einwirkung einer schwachen Schraubenfeder (26) steht und daß dem Preßstempel (25) gegenüber ein in der Höhe einstellbarer zweiter Preßst@empel :am Gehäuse fest angeordnet ist.
- 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlaghammer (q, 5, 6) durch mit Führungsschlitzen (18) für am Hammer angeordnete Zapfen (9) versehene Lenkstangen (io) an einen Winkellieb e1 (i i, 13) angelenkt ist, der ;am Gehäuse (i) drehbar gelagert ist, und d;aß, zum Festhalten des Hammers in seiner gehobe@ne@n Stellung eine federbelastete Sperrklinke (14, 16) vorgesehen ist.
- 3. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet , daß ,am Aufschlagteil (2q.) ein durch den Gehäuseboden (2) nach außen hindurchgeführter Stift (27) vorgesehen ist. q. Gerät nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Arm (i i) in der Nähe seines Drehpunktes eine Preßfläche (21) vorgesehen ist, diie mit .einer am Gehäuse (i) festen Preßflächie zum Abflachen der zu verschweißenden Teile zusammenwirkt. Angezogene Druckschriftien: Deutsche Eatents,chriften Nr. 381 496, 414726, 730770, 585500, 517,726.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB878751X | 1948-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE878751C true DE878751C (de) | 1953-06-05 |
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ID=10629355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG1098A Expired DE878751C (de) | 1948-04-23 | 1950-02-17 | Geraet zur Ausfuehrung von Kaltpressschweissungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE878751C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE381496C (de) * | 1922-09-22 | 1923-02-16 | Max Schalkowsky | Schlaghammer |
| DE414726C (de) * | 1924-04-20 | 1925-06-15 | Ernst Sauer | Federhandhammer mit durch ein Daumenrad bewegbarem Baer |
| DE517726C (de) * | 1931-02-07 | Int Pressluft Und Elek Citaets | Vorrichtung zum Herstellen des Schliesskopfes kleiner oder Kaltniete | |
| DE585500C (de) * | 1930-02-04 | 1933-10-05 | Electric Hammers Ltd | Federschlagwerkzeug |
| DE730770C (de) * | 1940-02-28 | 1943-01-18 | Dante Solati | Vorrichtung, deren in einem Zylinder gleitender Kolben auf ein auswechselbares Werkzeug einwirkt |
-
1950
- 1950-02-17 DE DEG1098A patent/DE878751C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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