DE87765C - - Google Patents
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- DE87765C DE87765C DENDAT87765D DE87765DA DE87765C DE 87765 C DE87765 C DE 87765C DE NDAT87765 D DENDAT87765 D DE NDAT87765D DE 87765D A DE87765D A DE 87765DA DE 87765 C DE87765 C DE 87765C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/46—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports
- G07F11/50—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted
- G07F11/52—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted about horizontal axes
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Vorliegende Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer mit umlaufender Fächertrommel,
deren Gehäuse an einer Stelle zum Zwecke der Waarenausgabe einen Ausschnitt von der
Breite eines· Waarenfaches hat. Alle bisher bekannten Selbstverkäufer dieser Art besitzen
den Uebelstand, dafs zwischen der Gehäusewand und den in den Fächern der Waarentrommel
befindlichen Verkaufsgegenständen eine beträchtliche Reibung stattfindet, durch welche
die Wirksamkeit der Vorrichtung beeinträchtigt wird. Insbesondere wenn es sich um den
Verkauf von Zeitungen, Brochüren u. s. w. handelt, macht sich dieser Umstand störend
bemerkbar.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, den genannten Uebelstand zu vermeiden, und
dieser Zweck wird im wesentlichen dadurch erreicht, dafs man die einzelnen Fächer der
Trommel durch drehbare Klappen verschliefst, die sich selbsttätig öffnen, sobald sie sich
der Ausgabeöffnung gegenüber befinden, und die beim Weiterdrehen der Trommel selbstthätig
geschlossen werden.
Beiliegende Zeichnung stellt den neuen Selbstverkäufer dar, und zwar zeigt denselben
Fig. ι in Seitenansicht, Fig. 2 im Schnitt nach Linie C-D der Fig. 3, Fig. 3 im Schnitt
nach Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt das Auslösewerk, die Schutzvorrichtung und die Einwurfsrinne in Vorderansicht.
Eine Trommel E ist in beliebig viele Abtheilungen e eingetheilt, welche zur Aufnahme
der Verkaufsgegenstände dienen und durch Klappen m verschlossen werden. Ein Ring F
hält im Allgemeinen die Klappen m verschlossen; an der tiefsten Stelle der Trommel,
unmittelbar über dem Ausfall. G, ist derselbe jedoch ungefähr um die Breite einer Abtheilung
ausgeschnitten. Gelangt bei der Drehung der Trommel eine Abtheilung, z. B. Abtheilung
ι (Fig. 2) an diesen Ausschnitt, so öffnet sich die Klappe m vermöge ihres Eigengewichtes,
wobei sie noch von dem Gewicht des auf ihr ruhenden Gegenstandes unterstützt wird, dreht sich um ihr Scharnier η nach
unten, und der Gegenstand fällt, durch den Ausfall G geführt, nach vorn. Bei der
nächsten Auslösung dreht sich die Trommel in der Pfeilrichtung um eine Abtheilung
weiter, wobei die Klappe m der Abtheilung 1 durch den Ring F wieder geschlossen wird,
und die Klappe m der Abtheilung 2 gelangt gleichzeitig über den Ausschnitt oberhalb des
Kanals G.
Zur Fortschaltung der Trommel nach Einwurf einer entsprechenden Münze, und nur in
einem solchen Falle, kann beispielsweise folgende Einrichtung getroffen werden, auf
welche der Patentschutz sich jedoch nicht erstrecken soll, da dieselbe im wesentlichen als
bekannt zu betrachten ist.
Die Drehung der Trommel wird durch ein Uhrwerk H bewirkt, welches vermittelst einer
Hemmvorrichtung festgehalten oder infolge Einwurfs eines Geldstückes ausgelöst werden
kann. Ein Federhaus 0 (Fig. 3) wirkt durch einen Zahnkranz einerseits auf ein Zahnrad ρ
und somit auf die Trommel E, andererseits
vermittelst einiger Zahnräder und Triebe auf die Excenterscheibe J und den Windfang M
ein, und zwar ist das Uebersetzungsverhältnifs zwischen Excenterscheibe und Trommel derart
getroffen, dafs bei einer einmaligen Umdrehung der Scheibe J die Trommel E sich
um eine Abtheilung weiterdreht. Bei der durch die Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform
beträgt dies Uebersetzungsverhältnifs ι : 30.
In der Vorderwand des Kastens ist eine Oeffnung 10 angebracht, die gerade so grofs
ist, dafs eben nur ein Geldstück bestimmter Gröfse, z. B. nur ein Fünfpfennigstück, passiren
kann, welches dann in einer hinter der Oeffnung befindlichen Rinne bis zu einer Waage 12
weiterrollen kann. Zur Anordnung dieser Waage ist der Boden der Rinne an einer
Stelle entfernt worden und an dessen Stelle der eine flach gestaltete Arm einer in Spitzen
gelagerten Kippwaage gebracht, die durch ein auf dem anderen Arm verstellbar angeordnetes
Laufgewicht 13 (Fig. 4) so ausbalancirt ist,
dafs sie durch das betreffende Geldstück, also z. B. ein Fünfpfennigstück, zum Umkippen
gebracht wird. Das Geldstück fällt hierbei durch einen unter der Waage befindlichen Trichter
und einen Kanal 14 auf das löffelartige Ende t eines Hebels L hinab, löst hierdurch die
Hemmvorrichtung aus und rollt schliefslich in ein Sammelgefäfs. Wird ein Geldstück, welches
die ungefähre Gröfse des Fünfpfennigstückes hat, z. B. ein Einpfennigstück, eingegeworfen,
so rollt dasselbe vermöge seines geringeren Gewichtes über die Waage hinweg und gelangt durch einen Kanal 15 nach unten,
ohne das Werk in Thätigkeit zu setzen.
Um schwerere Gegenstände als ein Fünfpfennigstück, z. B. Bleischeibchen, unschädlich
zu machen, kann vor der Waage irgend eine geeignete Anordnung getroffen werden, welche
das Bleischeibchen versinken läfst, bevor es die Waage erreicht. Ist der letzte Gegenstand
aus der Trommel verkauft, so wird ein an der Trommel E befestigter Ansatz 16 auf eine
schiefe Fläche 17 ■ des unteren Armes eines Hebels 18 gelangen, drückt denselben hierbei
seitwärts und bringt damit einen Verschlufsschieber vor die Einwurfsöffnung. Wird hierauf
das Werk mit der Hand gelöst, so gleitet bei der Drehung der Ansatz 16 über die
Fläche 17 hinweg, und der Schieber fällt zurück. Die Trommel ist dann zur Neubeschickung
eingestellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstverkäufer mit drehbarer Fächertrommel, deren Gehäuse an einer Stelle zum Zwecke der Waarenausgabe einen Ausschnitt von der Breite eines Waarenfaches hat, dadurch gekennzeichnet, dafs die Fächer der Trommel zur Verminderung der Reibung zwischen der Gehäusewand und der Waarentrommel oder den Verkaufsgegenständen durch drehbare Klappen verschlossen sind, die sich selbstthätig öffnen, sobald sie sich der Ausgabeöffnung gegenüber befinden, und die beim Weiterdrehen der Trommel selbstthätig geschlossen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87765C true DE87765C (de) |
Family
ID=359712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87765D Active DE87765C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87765C (de) |
-
0
- DE DENDAT87765D patent/DE87765C/de active Active
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