DE876244C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ebener Druckschriftplatten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ebener Druckschriftplatten

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DE876244C
DE876244C DEST3865A DEST003865A DE876244C DE 876244 C DE876244 C DE 876244C DE ST3865 A DEST3865 A DE ST3865A DE ST003865 A DEST003865 A DE ST003865A DE 876244 C DE876244 C DE 876244C
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Germany
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hammer
plate
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DEST3865A
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Inventor
Johann Stiel
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D5/00Working, treating, or handling stereotype plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ebener Druckschriftplatten Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen ebener Druckschriftplatten. In der Drucktechnik werden Druckschriftplatten, auch Stereotypplatten oder kurz Druckplatten genannt, durch Eingießen von Hartblei in die Mater, eine aus Asbestpapiermasse hergestellte Druckform, hergestellt. Zur Erzeugung eines einwandfreien Druckes müssen alle Buchstaben oder Linien dieser Druckplatte mit gleichem Druck auf das zu bedrukkende Papier wirken. Um das zu erreichen, wird die Rückseite der Druckplatte eben abgefräst.
  • Die so vorbereitete Druckplatte wird in der Maschine eingerichtet. Dieser meistens sehr zeitraubende Vorgang besteht darin, daß zwischen Druckplatte und Tisch der Maschine an den Stellen, an denen der Druck zu schwach ist, Papier gelegt wird. Nach jeder solcher Berichtigung wird wieder ein Probeblatt bedruckt und je nach dem Ausfall wieder eine Berichtigung vorgenommen. Dieses Probieren kann bis zur Erreichung eines befriedigenden Druckes häufig sehr lange dauern.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß selbst die genaueste Bearbeitung der Rückseite der Druckplatte die Zeit des Einrichtens wohl abkürzen kann, daß man aber von dem zu erstrebenden Ziel, sofort nach dem Einsetzen der Druckplatte in die Maschine ohne Einrichten mit dem Drucken beginnen zu können, noch sehr weit entfernt ist und daß dieses daran liegt, daß die Kronen der einzelnen Buchstaben oder Linien der Druckplatte nicht in einer genauen Ebene liegen.
  • Um diesen Mangel zu beheben, wird erfindungsgemäß die Druckplatte zweckmäßig unter Zwischenfügen eines Papierblattes mit der Schriftseite nach unten auf eine völlig ebene glatte Platte gelegt und dann auf der ganzen Rückseite leicht behämmert. Am Ton der Hammerschläge kann man wahrnehmen, wo die Schrift hohl liegt. Dort kann man die Hammerschläge etwas verstärken, bis auch hier bei der ursprünglichen Hammerschlagstärke der Ton der gleiche ist wie an den übrigen Stellen. Auf diese Weise kommen die Kronen aller Schriftzeichen und Linien in eine Ebene.
  • Wird diese 'so auf der Rückseite abgehämmerte Platte dann auf der Rückseite genau eben gefräst, so wird nach dem Einsetzen der Platte in die Maschine ohne oder mit nur geringem Einrichten mit einem einwandfreien Druck begonnen werden können.
  • Das Abhämmern der Rückseite der Druckplatte kann schnell maschinell mit einem kleinen mechanischen Hammer vorgenommen werden.
  • Die Zeichnung stellt einige Ausführungsbeispiele eines solchen mechanischen Hammers dar.
  • Abb. i zeigt einen durch einen Elektromotor angetriebenen Schwanzhammer, Abb. 2 einen Solenoidhammer in einem Maschinengestell und Abb. 3 einen in der Hand zu führenden Solenoidhammer.
  • In allen Fällen kann der Hammer entweder immer an der gleichen Stelle auf und ab schwingen, wobei die zu behämmernde Druckplatte unter ihm bewegt wird, oder die Druckplatte bleibt in Ruhe und der Hammer wird über sie hin und her bewegt. Besonders im letzten -Fall, bei dem mit der Hand geführten Solenoidhammer, ist dieses leicht möglich, während bei der Anordnung eines Maschinengestells der Hammer, wenn die Schriftplatte in Ruhe bleiben soll, an einem doppelt geknickten Arm anzuordnen ist.
  • In Abb. i ist a die Schriftplatte, die mit der Rückseite nach oben auf dem Maschinentisch b ruht und auf ihm verschoben werden kann. Das Maschinengestell c, an dem sich der Tisch b befindet, besitzt einen Arm d, an welchem der Doppelhebel e mit dem Zapfen f gelagert ist. Am hinteren Ende wird der Hebel c durch den Elektromotor g, auf dessen Achse ein Exzenter h befestigt ist, mittels der Kuppelstange i in schwingende Bewegung gesetzt. Dadurch schwingt der Hammer k, der mit Blattfedern in am vorderen Arm des Hebels e befestigt ist, auf und ab. Um die Stärke des Schlages zu ändern, ist der Zapfen f exzentrisch gelagert und kann mittels des Fußhebels 7a und Gestänges o gedreht werden. .
  • Statt des Antriebes durch einen Elektromotor kann der Hammer k auch durch ein Wechselstromsolenoid p (Abb. 2) in senkrechte Schwingungen versetzt werden. Mittels des Fußhebels n und Gestänges o kann der Hebel e und mit ihm das Solenoid in der Höhenlage und damit die Schlagstärke. des Hammers k auf die Druckplatte a verstellt werden.
  • Noch einfacher ist der in Abb. 3 dargestellte Solenoidhammer, der von Hand über die zu behämmernde Druckplatte geführt wird, die selbst in Ruhe bleibt. Der Hammer k und Solenoid p befinden sich. -an einem Ende eines Stieles q, an dessem anderen Ende sich ein Griff r befindet, während zwischen dem Solenoid p und dem Griff r am Stiel q eine Stütze s vorgesehen ist. Diese wird mit dem Griff r auf der Druckplatte a verschoben, wodurch der Hammer an jede Stelle der Druckplatte a gebracht werden kann. Durch Heben oder Senken des Griffes r kann das Solenoid der Druckplatte a mehr oder weniger genähert und die Hammerschlagstärke dadurch verändert werden. Die Stromzuführungsleitung kann durch Griff y und Stiel q hindurch zum Solenoid geführt werden.

Claims (3)

  1. PATEN, TA\TSPRLCHE: . i. Verfahren zur Herstellung ebener Druckschriftplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die in üblicher Weise aus Hartblei gegossenen Stereotypplatten zweckmäßig unter Zwischenfügen eines Papierblattes auf eine ebene metallene Platte mit dieser Platte zugekehrten Schriftzeichen gelegt und dann auf der nach oben gekehrten Rückseite der Stereotypplatte leicht behämmert wird, und zwar dort, wo die Platte beim Behämmern hohl klingt, länger und stärker, bis auch hier der gleiche Ton wie an den von vornherein fest aufliegenden Stellen erreicht wird, zum Zweck, die Krone aller Schriftzeichen in eine genaue Ebene zu bringen, worauf dann das Planfräsen der Rückseite folgt.
  2. 2. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt (f) eines durch einen Motor (g) angetriebenen Schwanzhammers mittels eines Fußhebels (n) in seiner Höhenlage verstellbar ist, während für die unter dem Hammer (k) zu verschiebende Druckplatte (a) ein ebener Maschinentisch (b) vorgesehen ist (Abb. i).
  3. 3. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein in seiner Höhenlage verstellbarer, durch ein Solenoid (p) betätigter Hammer (k) von einem Maschinengestell (c) über einen waagerechten Maschinentisch (b) gehalten wird, auf dem die Druckschriftplatte (a) unter dem Hammer verschoben werden kann (Abb. 2). q.. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stiel (q) am einen Ende mit einem Handgriff (r), am anderen mit einem Solenoidhammer (P, k) versehen ist und außerdem eine Stütze s aufweist, die es gestattet, durch Heben oder Senken des Griffes (r) den auf der Druckschriftplatte beliebig verschieblichen Solenoidhammer dieser mehr oder weniger zu nähern.
DEST3865A 1951-09-15 1951-09-15 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ebener Druckschriftplatten Expired DE876244C (de)

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