DE875798C - Faerbepraeparat - Google Patents

Faerbepraeparat

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DE875798C
DE875798C DEH4758A DEH0004758A DE875798C DE 875798 C DE875798 C DE 875798C DE H4758 A DEH4758 A DE H4758A DE H0004758 A DEH0004758 A DE H0004758A DE 875798 C DE875798 C DE 875798C
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DE
Germany
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dyes
water
color preparation
parts
preparation separately
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Expired
Application number
DEH4758A
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English (en)
Inventor
Bernhard Dr Raecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0097Dye preparations of special physical nature; Tablets, films, extrusion, microcapsules, sheets, pads, bags with dyes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description

  • Färbepräparat Es ist bekannt, Farbstoffe, insbesondere Waschblau, dadurch in dosierbare Form zu bringen, daß man Papier mit einer bestimmten Menge derselben imprägniert und beim Gebrauch das imprägnierte Papier dem zur Herstellung der Farbstofflösungen bestimmten Wasser bzw. den Lösungen zugibt. Solche Farbstofflösungen enthalten naturgemäß Papierfetzen bzw. -fasern und sind, abgesehen von ihrem unreinlichen Aussehen auch für manche färberische Zwecke ungeeignet, da die Fasern sich auf dem Stoff absetzen können und zu Flecken oder ungleichmäßigen Anfärbungen Anlaß geben können.
  • Es wurde nun gefunden, daß man diese Nachteile in einfacher Weise dadurch beseitigen kann, daß man, statt die Farbstoffe auf Papier aufzutragen, sie Folien aus wasserlöslichen Cellulosederivaten einverleibt. Solche Farbstoffe enthaltende Folien, deren Trägerstoffe sich klar in Wasser und wäßrigen Lösungen lösen, werden zweckmäßig in die Form von Heften oder Büchern gebracht und stellen so dem Verbraucher ohne besondere Beanspruchung von Verpackungsmaterial die Farbstoffe in dosierbarer Form zur Verfügung. Es genügt dann z. B., aus einem Heft ein oder mehrere Blätter herauszureißen und diese oder Teile von ihnen in einer gegebenen Wassermenge aufzulösen, um Farbstofflösungen der gewünschten Stärke zu erhalten. Die die Folien enthaltenden Hefte können einen Aufdruck erhalten, der in auffälliger Form den Gehalt der einzelnen Folien an Farbstoffen und die zur Herstellung einer Lösung von bestimmter färberischer Wirkung benötigte Menge angibt.
  • Neben den Farbstoffen können die Folien auch noch andere den Färbevorgang unterstützende Stoffe, wie Egalisierhilfsmittel, Netzmittel, Konservierungsmittel u. dgl. enthalten. Geeignete wasserlösliche Cellulosederiv ate sind z. B. Methyl- und Äthylcellulosen, die Oxyalkylcellülosen, unter welchen vor allem die Oxäthylcellulosen zu nennen sind, Salze von Celluloseäthercarbon- und -sulfonsäuren, beispielsweise der Celluloseglykolsäure und der durch Einwirkung von halogenäthansulfonsauren Salzen oder von Butansulton auf Alkalicellülose erhältlichen Äther und andere mehr. Auch die wasserlöslichen Salze von Polyuronsäuren, z. B. Salze der Alginsäuren, sind verwendbar.
  • An Farbstoffen sind die üblicherweise für das Färben von Textilien, Eiern u: dgl., ferner Nahrungsmitteln, wie Fruchtgelees, Sirupen u. dgl., verwendeten pflanzlichen oder synthetischen Farbstoffe zu gebrauchen. Genannt seien als Beispiel der Farbstoff aus Blaubeeren, Kreuzbeeren, Kirschen, ferner Kurkuma, Safran, Caramel u. dgl. Verwendbare synthetische Farbstoffe' sind beispielsweise Naphthol gelb (S ch u l t z Farbstofftabellen, 7. Aufl., Bd.1 [19311, Nr. i9), Orange GG (a. a. O: Nr. 39), Brillant-Ponceäu 4 R (a. a.0. Nr. z13), Azorot A (a. a. O. Nr.2i 1), Säuregrün SF (a. a. O. l#Tr. 765) und andere mehr. Beim Färben von Nahrungsmitteln mit den erfindungsgemäß unter Verwendung unschädlicher . Farbstoffe hergestellten Lösungen ergibt sich weiterhin der besondere Vorteil, daß man völlig unschädliche, ja nützliche Stoffe, z. B. die verdickend wirkenden Alginate, als Trägerstoffe verwenden kann.
  • Die Herstellung der Folien ist sehr einfach und kann zweckmäßig -in der Weise erfolgen; daß man eine den Farbstoff und ein wasserlösliches Cellulosederivat enthaltende viskose Lösung in Formdünner Schichten auf Platten, Walzen u. dgl. aufträgt, die Schicht trocknet und schließlich von der Unterlage abnimmt. Darauf werden die erhaltenen Folien auf die gewünschte Größe zugeschnitten und gehefter. Wählt man solche wasserlöslichen Cellulosederivate, die neutralisierte salzbildende Gruppen, wie - C O O Na-Gruppen enthalten;- so ist darauf zu achten, daß diese Cellulosederivate nur zusammen mit solchen Farbstoffen verwendet werden, mit denen sie keine unlöslichen und damit unwirksamen Niederschläge bilden. Man braucht natürlich nicht den reinen Farbstoff zu verwenden,. sondern kann auch entsprechende Extrakte, z. B. aus Beeren, Farbhölzern ü. dgl., verwenden.
  • Beispiel i 4GewichtsteileMethylcellulose werden mit 4oGewichtsteilen kochendem Wasser übergossen und nach kräftigem Durchrühren in eine Suspension von 1o Gewichtsteilen Waschblau (S ch u 1 t z Farbstofftabellen, 7. Aufl. [193r], Nr: 143536) in 6o Gewichtsteile kaltes Wasser eingerührt. Das Rühren wird bis zur vollständigen Lösung der Methylcellulose fortgesetzt. Die erhaltene viskose Lösung wird dann in einer ungefähr o,5 mm dicken Schicht auf polierte Platten gestrichen und beiRaumtemperatur getrocknet. Die erhaltene Folie läßt sich anstandslos von der Unterlage abnehmen. Sie löst sich klar in kaltem Wasser auf. Die Lösung kann vorzüglich zum Blauen von Wäsche verwendet werden.
  • An Stelle von Waschblau können andere Farbstoffe, z. B. bläu fluoreszierende Farbstoffe der Stilbenreihe verwendet werden.
  • Beispiel 2 In Zoo Gewichtsteile Wasser werden 5 Gewichtsteile Cochenille gelöst und darauf unter weiterem guten Rühren 4 Gewichtsteile Natriumalginät bis zur klaren Lösung eingerührt. Die hochviskose homogene Masse wird in ungefähr i mm dicker Schicht auf Glasplatten verteilt und getrocknet. Die Folie läßt sich gut abheben und ausgezeichnet zum Färben von Marmeladen, Gelees. Fruchtsirupen, Likören u. dgl. verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Färbepräparat, bestehend aus einer Farbstoffe enthaltenden Folie aus wasserlöslichen Cellulosederivaten oder Alginaten. Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschriften Nr. 78 2I7, 73 001; deutsche Patentschrift Nr. 523910; britische Patentschrift Nr. 354696; französische Patentschrift Nr. 921455, »Der Parfümeur«, 1947, Nr. 7, S. 13I.
DEH4758A 1950-08-01 1950-08-01 Faerbepraeparat Expired DE875798C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242556B (de) * 1961-10-16 1967-06-22 Ciba Geigy Elektrolytarme Farbstoffpraeparate zum Faerben von wasserunloeslichen, filmbildenden Substanzen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT73001B (de) * 1912-03-16 1917-01-25 Leon Dr Lilienfeld Verfahren zur Herstellung von plastischen und elastischen Massen, künstlichen Fäden und Gespinsten, Films, künstlichem Haar, Überzügen jeder Art und dgl.
AT78217B (de) * 1912-03-16 1919-09-25 Leon Dr Lilienfeld Verfahren zur Darstellung neuer Zellulosederivate.
DE523910C (de) * 1926-04-23 1931-05-13 I G Farbenindustrie Akt Ges Verfahren zur Erhaltung der feinen Verteilung von unloeslichen oder schwer loeslichen Farbstoffen
GB354696A (en) * 1929-02-07 1931-08-13 Ig Farbenindustrie Ag Manufacture of pigments in high state of dispersion
FR921455A (fr) * 1945-11-15 1947-05-08 Savon de toilette

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