DE873091C - Pumpensicherung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen - Google Patents

Pumpensicherung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

Info

Publication number
DE873091C
DE873091C DEM10673A DEM0010673A DE873091C DE 873091 C DE873091 C DE 873091C DE M10673 A DEM10673 A DE M10673A DE M0010673 A DEM0010673 A DE M0010673A DE 873091 C DE873091 C DE 873091C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
controlled
line
pump piston
machine according
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM10673A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Rossetto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mergenthaler Linotype GmbH
Original Assignee
Mergenthaler Linotype GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mergenthaler Linotype GmbH filed Critical Mergenthaler Linotype GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE873091C publication Critical patent/DE873091C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/52Moulding or casting devices or associated mechanisms
    • B41B11/74Devices for supplying molten metal
    • B41B11/88Pumps; Stop-motions or safety devices therefor

Landscapes

  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Pumpensicherung für Matrizensetz- und Zeifengießmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Matrizensetz-und Zeilengießmaschinen der unter dem gesetzlich geschützten Handelsnamen Linotype bekannten Art, bei denen in Umlauf gesetzte Matrizen und keilförmige Spatienstücke zu einer Zeile aneinandergereiht und die Spatienkeile durch eine Ausschließschiene zur Ausübung ihrer Keilwirkung zwecks Ausschließung .der Zeile zwischen zwei Schraubstockbacken veranlaßt werden sowie .dann eine Gießform zur Berührung mit der gesetzten Matrizenzeile und ein Gießtopf zum Anschluß an die Gießform durch Vorwärtsbewegung gebracht wird, worauf durch Verschiebung eines Pumpenkolbens geschmolzenes Letternmetall aus dem Gießtopf in die Form für die Herstellung der Gußzeile gepreßt wird. Bei diesen Maschinen wird das Letternmetall unter einem erheblichen Druck in die Gießform übergeführt, und daher ist es außerordentlich wichtig, daß die Matrizenzenle zwischen den Schraubstockbacken voll ausgeschlossen und die Gießform bis zur engen Berührung mit der Matri.zenzeile und der Gießmund des Gießtopfes bis dicht an die Rückseite der Gießform vollständig vorgeschoben wird, um für den Übergangsweg des Letternmetalls vom Gießtopf nach der Form und von dieser nach der Matrizenzeile eine vollkommene und zuverlässige Abdichtung zu gewährleisten. Wird diesen Bedingungen für die beiderseitige einwandfreie Abdichtung der Gießform nicht restlos genügt, so wird das unter hohem Druck stehende flüssige Metall an allen undichten Stellen durch die an diesen vorhandenen kleinen Löcher.oder Schlitze hindurchgepreßt werden und als feiner Strahl herausspritzen.
  • Der Pumpenkolben ist für gewöhnlich gegen Verschiebung durch ein Sperrglied verriegelt, .das durch Nachgeben des rechten Schraubstockbackens oder eines Teiles dieses Backens ausgelöst wird, wenn . die gesetzte Zeile durch die Ausschließungsstange auf .das richtige Maß ausgedehnt .ist. Wenn auch im allgemeinen diese Verriegelungsvorrichturig bei ,den Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen der eingangs gekennzeichneten Bauart zufriedenstellendarbeitet, d. h. bei einwandfreier Zusammensetzung der Matrizenzeile und bei vollständiger Vorwärtsversthiebung,der Gießform und des Gießtopfes ein zu frühes, ein Verspritzen von Metall hervorrufendes Auftreten des Preßdruckes des Pumpen-. kol,bens verhindert, so bietet sie doch keine unbedingte Sicherheit gegen derartige Verspritzungen von Letternmetall, @da sie nicht gegen eine durch etwa vorkommende Störungen veranlaßte unzeitgemäße Auslösung geschützt ist. Beispielsweise kann,der Fall eintreten, daß infolge einer Querlage oder sonstigen Falschausrichtung von Matrizen beim Setzen der Zeile ein hinreichender Druck auf die Schraubstockbacken ausgeübt wird, um .das den Pumpenkolben verriegelnde Sperrglied auszulösen, obgleich die Zeile sich nicht voll ausdehnen kann. Ebenso wird, wenn die Vorwärtsbewegung der Gießform oder des Gießtopfes eine Hemmung oder sonstige Störung erfährt, so daß die Berührung zwischen der Matrizenzenle und der Gießform oder zwischen dieser und -dem Gießmund des Gießtopfes nicht oder zu spät zustande kommt, die erforderliche Abdichtung zwischen diesen Teilen nicht erreicht werden, obwohl die Matrizenzeile vollständig ausgedehnt sein und daher die Entriegelung des Pumpenkolbens herbeiführen kann.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit zwei zwischen sich eine gesetzte Zeile von Matrizen und eintreib baren Spatienkeilen aufnehmenden Schraubstockbacken und mit einei zum Eintreiben der Spatienkeile in die Zeile zwecks deren Ausschließung zwischen den Backen anhebbaren Ausschlußschiene sowie mit einer zur Berührung mit der gesetzten Zeile vorsc.hiebbaren Gießform und mit einem dicht an .diese heranführbaren Gießtopf, ferner mit einem vom Gießtopf nach der Form geschmolzenes Letternmetall drückenden Pumpenkolben und mit einem diesen an einer Verschiebung verhindernden Sperrglied da-hin zu vervollkommnen, @daß für das Arbeiten des auf dem Pumpenkolben wirkenden Sperrgliedes eine unbedingte Sicherheit erreicht ist, die den geschilderten und sonstigen Störungsmöglichkeiten Rechnung trägt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einfachen Mitteln dadurch gelöst, daß die Auslösung des Sperrgliedes für den Pumpenkolben durch die Aufwärtsbewegung der Ausschließschiene und die Vorwärtsbewegung iderGießform gesteuert wird. Wenn auch praktisch die Abhängigkeit der Wirkungsweise des Kolbensperrgliedes von ,diesen beiden Bewegungen in der Regel den Zweck der Erfindung erfüllt, erweist es sich .doch als vorteilhaft, die Auslösung -des Sperrgliedes für Iden Kolben auch noch durch !die Vorwärtsbewegung des Gießtopfes zu steuern. Wenn eine der Schraubstockbacken so ausgebildet ist, daß sie unter der Ausdehnungswirkung der Spatienkeile nach auswärts nachgibt, kann auch diese Auswärtsverschiebung der einen Schraubstockbacke zur Steuerung der Auslösung des Pumpensperrgliedes herangezogen werden.
  • Im einzelnen kann die Erfindung in der Weise verwirklicht werden, daß ein elektrischer Auslöser für die Entriegelung .des Sperrgliedes des Pumpenkolbens und ein durch die Aufwärtsbewegung der Ausschließschiene gesteuerter elektrischer Schalter für die Erregung dieses elektrischen Auslösers vorgesehen wenden. Der elektrische Schalter kann auch durch die Vorwärtsbewegung der Gießform und weiterhin auch durch das Vorschieben des Gießtopfes zwecks Erregung des elektrischen Auslösers gesteuert werden, und wenn eine der Klemmbacken nach auswärts durch die Spreizkraft der Spatienkeile verschiebbar ist, -kann auch durch diese Backenbewegung die Steuerupg des Schalters bewirkt werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den d ie Erfindung verkörpernden Teil einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine beispielsweise in einer Ausführungsform.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufischt, und Fig. 3 gibt die zur Anordnung nach Fig. i und 2 gehörige elektrische Schaltanordnung wieder. Gemäß Fig. i und 2 ist eine -aus Matrizen und eintreibbaren Spatienkeilen zusammengesetzte Zeile i zwischen zwei Schrau'bstockbacken 2a und 2v vorgesehen, deren Abstand für bestimmte lange Zeilen vorher eingestellt ist. Dabei tritt gewöhnlich ein kleiner Zwischenraum zwischen der linken Backe und der benachbarten letzten Matrize der Zeile infolge der geringen Schwankungen der tatsächlichen Längen der üblicherweise gesetzten Zeilen auf, aber dieser oder irgendein anderer normaler Spalt in der Zeile wird durch das Eintreiben der Spatienkeile beimAusschließender Zeile ausgefüllt.
  • Das Ausschließen der Zeile erfolgt gewöhnlich in zwei Stufen mit Hilfe zweier senkrechter Stangen 3, von denen nur eine in Fig. i ersichtlich ist, und mittels einer waagerechten Ausschließsehiene q., welche an den unteren Enden der Spatienkeile angreift. In der. ersten Ausschließu.ngsstufe ist die Schiene q. in einer zur Matrizenzeile schrägen Lage und in der zweiten Stufe in waagerechter Lage wirksam. Um diesen Lagenwechsel der Ausschließschiene q. herbeizuführen, werden die senkrechten Stangen 3 unabhängig voneinander durch zwei mittels Nocken gesteuerte federbelastete Hebel 5 axial verstellt, von denen Fig. i nur einen zeigt. Die Hebel 5 sind um eine Welle 6 schwenkbar und %verden durch Federn 7 nach oben gezogen und mit je einem auf der Hauptnockenwelle g der Maschine sitzenden Nocken 8 in Berührung gehalten. Eine Gießform io, die (vgl. Fig. 2) auf einem drehbaren Gußrad 13 angebracht ist, kann durch Vorwärtsverschiebung in Ber'ü'hrung mit der zwischen den Schraubstockbacken 2a, -2b gehaltenen gesetzten Zeile i gebracht und ein Gießtopf t i, der (vgl. Fig. i) an den Schenkeln 12 abgestützt ist, läßt sich nach vorn kippen, so daß sein Gießmund 14 sich dicht an die Rückseite der Gießform io legt. Wenn der Anschluß der Gießform io mit der Matrizenzeile i einerseits und dem Gießtopf i i anderseits hergestellt ist, wird das geschmolzene Letternmetall in die Form io und gegen die Zeile i durch einen Pumpenkolben 16 gepreßt, der mit einem federbelasteten, durch einen Nocken gesteuerten Winkelhebel 15 gelenkig verbunden ist. Der mehr oder weniger waagerecht liegende Arm i5a des Winkelhebels 15 ist mit einer Nase ,5b versehen, unter :der ein ausschwenkbares Sperrglied 17 für gewöhnlich seine Arbeitslage einnimmt, in der es den Kolben 16 an einer Verschiebung hindert.
  • Bei einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine von der bisher beschriebenen bekannten Bauart-wird nun erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß das den Kolben 16 verriegelnde Sperrglied 17 durch ein Solenoid i8 oder ein gleichwertiges elektrisches Gerät beeinflußbar ist, das bei Erregung das Sperrglied 17 unter .der Nase 15b des Winkelhebels i5 wegzieht, so daß dieser nach abwärts schwenken kann und somit der Kolben 16 für die Ausführung des Gießvorganges freigegeben ist. Solange dagegen das Solenoid i8 das Sperrglied 17 nicht auslöst, bleibt dieses im.Eingriff mit der Nase 15b des Winkelhebels 15 und hemmt dessen Abwärtsbewegung, so daß der Kolben 16. seinen Arbeitshub nicht ausführen und der Gießvorgang daher nicht stattfinden kann.
  • Das Solenoid i8 wird durch drei mit ihm in Reihe liegende Schalter besteuert, von denen einer, der für gewöhnlich offene Schalter i9, an dem Maschinenrahmen mittels eines Armes 2o aufgehängt ist. Der Schalter i9 wird durch den Kopf eines an dem Gießtopf i i mittels einer Leiste 22 verstellbar gehaltenen Schraubenbolzens 21 geschlossen, wenn der Gießtopf i i vollständig in seine Gießlage an der Form io übergeführt, d. h. wenn nicht nur diese mit der gesetzten Zeile, sondern außerdem auch der Gießmund 14 des Topfes mit der Form io zur dichten Berührung gebracht ist. Der Schalter i9 überwacht somit das tatsächliche Erfülltsein von zwei für die einwandfreie Durchführung des Gietvorganges einzuhaltenden Bedingungen und veranlaßt erst bei gleichzeitiger Verwirklichung dieser beiden Bedingungen die Erregung des Solenoids i8 und damit die Auslösung des Kolbensperrgliedes 17.
  • Ein zweiter Schalter 3o, der für gewöhnlich geschlossen ist, befindet sich unmittelbar über den Ausschließhebeln 5. Normalerweise wird die Ausschließleiste - im gegebenen Augenblick durch die unter der Einwirkung von Federn stehenden Hebel 5 mit Hilfe der Stangen 3 angehoben, bis -sie die Spatienkeile genügend weit in die Matrizenzeile i eingetrieben hat, daß diese mit ihren Enden dicht an den Backen 2a, 2b anliegt. Der höchste Anstiegspunkt der Hebel 5 wird daher für gewöhnlich etwas unter dem Punkt ihres Anschlages an dem Schalter 30 (vgl. -die Strecke einFig.3) liegen, so daß der Schalter 3o in geschlossenem Zustand und in Bereitschaft für die Erregung des Solenoids i8 bleiben wird.. Wenn indessen eine besonders zusammengesetzte Zeile dadurch, daß sie zu weit hinter der Gießschlitzlänge der Form zurückbleibt oder nicht,die genügendeZahl von Spatienkeilen für ihre volle Ausdehnung zwischen den Schraubstockbacken enthält, einen ungewöhnlich hohen Anstieg der Aus,schließhebel5 gestattet, werden diese zur Berührung mit dem Schalter 3o kommen und ihn zur Verhinderung einer Erregung des Solenoids i8 öffnen und offen halten.
  • Ein dritter Schalter 29, der in seiner Ruhe stellung den Stromkreis des Solenovds i8 unterbricht, ist so angeordnet, daß er durch die Ausschließung der Matrizenzeile beeinflußbar ist. Ist die Zeile beim Ausschließen genügend ausgedehnt worden, so wird sie die im Schraubstockrahmen 23 gleitbar geführte rechte Backe 2a oder einen Teil davon zu einer kleinen nachgiebigen Bewegung nach rechts veranlassen. Wenn der Betrag dieser Verschiebung stets auch nur sehr gering ist und durch einen auf eine Hemmplatte 25 treffenden Anschlag 24 begrenzt wird, so ist er doch hinreichend, die Schraubstockbacke oder einen Teil von ihr zur Berührung mit einer Stellschraube 26 zu bringen, die an einem kurzen Schwenkhebel 27 sitzt, der dadurch entgegen der Wirkung einer Rückholfeder 28 verstellt wird und dabei den für gewöhnlich offenen Schalter 29 im Erregerstromkreis .des Solenoids i8 schließt. Solange diese Einwirkung der Schraubstockbacke 211 oder eines Teiles davon auf den Schalter 29 nicht eintritt, wird dieser durch die Feder 28 offen gehalten, welche auch diese Backe oder diesen Backenteil in ihre normale Stellung nach links drückt.
  • In der Schaltanordnung nach Fig.3 wird die Erregungsenergie für das Solenoi-d i8 durch ein Wechselstromnetz von i io Volt geliefert, dessen Spannung auf 28 Volt herabtransformiert wird. Das erregte Solenoild i8 dreht,das mit seinemAnker gelenkig verbundene schwenkbare Sperrglied 17, das durch seine Wirkung als Anschlag für die Nase 15b des Winkelhebels 15 den Abwärtshub des Pumpenkolbens 16 hindert, aus der Schwenkbahn der Nase ,5b heraus und gibt dadurch den Kolben 16 für die Förderung des Letternmetalls nach der Gießform io frei. Der Schalter 30 ist für gewöhnlich geschlossen, um die Erregung .des Solenoids zu ermöglichen, bis die Ausschließhebel ungewöhnlich hoch ansteigen und seine Kontakte öffnen. Dieser Zustand tritt jedoch nur ein, wenn die Spatienkeile nicht im Stande sind, die Matrizenzeile zwischen den Schraubstockbacken 2a, 2b voll auszudehnen. Der Schalter 29 ist normalerweise offen, um die Erregung des Solenoids i8 so lange zu verhindern, bis ein genügender Druck auf die Schraubstockbacken ausgeübt wird, um die rechte Backe :211 zu veranlassen, den Hebe127 unter Überwindung der Gegenkraft .der Feder 28 zu verschwenken und dadurch die Kontakte des Schalters 29 zu schließen. Der Schalter ig ist für gewöhnlich wie der Schalter 29 offen und verhindert in .dieser Offenlage die Erregung des Solenoids i$, bis der Gießtopf i i seine volle Vorwärtsbewegung ,bis zum dichten Anschluß seines Gießmundes 14 an die Rückseite der Gießform io und außerdem :diese ihre volle Vorwärtsbewegung bis zur,inni@gen Berührung mit der Matrizenzeile i ausgeführt hat. Das Solenoid i8 bleibt somit stromlos und unwirksam, !bis alle drei Schalter 30, 2g und ig gleichzeitig geschlossen werden, und auf diese Weise wird das den Pumpenkolben 16 gegen Verschiebung verriegelnde Sperrglied 17 durch die mittels ihrer Bewegungen das Offnen und Schließen der Schalter 30, 29, ig bestimmenden Teile der Maschine gesteuert und bei Offenlage auch nur eines dieser drei Schalter die Durchführung ,des Gießvorganges wegen der dann bestehenden Betriebsunsicherheit selbsttätig verhindert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Matrizensetz- und Zei.lengießmaschine mit zwei zwischen sich eine gesetzte Zeile-von Matrizen und eintreibbaren Spatienkeilen aufnehmenden Schraubstockbacken und mit einer zum Eintreiben der Spätienkeile in die Zeile zwecks deren Ausschließung zwischen den Backen anhetybaren Ausschließschiene sowie mit einer- zur Berührung mit ,der gesetzten Zeile vorschiebbaren Gießform und mit einem dicht an diese heranführbaren Gießtopf, ferner mit einem vom Gießtopf nach , der Form geschmolzenes Letternmetall drückenden Pumpenkolben und mit einem diesen an einer Verschiebung verhindernden Sperrglied, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Sperrgliedes (z7) für den Pumpenkolben (i6) durch die Aufwärtsbewegung der Ausschließschiene (4) und die Vorwärtsbewegung der Gießform (io) gesteuert wird (Fig. i bis 3).
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, @daß die Auslösung des Sperrgliedes (i7) für den Pumpenkolben (1b) auch durch die Vorwärtsbewegung des Gießtopfes (ii) gesteuert wird (Fig. i bis 3). '
  3. 3. Maschine nach Anspruch i' oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein einer unter der Ausdehnungswirkung der Spatienkeile nachgiebig nach auswärts beweglichen Schraubsfockbacke (2a) die Auslösung des Sperrgliedes (i7) für den Pumpenkolben (i6) auch durch diese Auswärtsbewegung der einen Schraubstockbacke (za) gesteuert wird (Fig. i bis 3).
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche i bis 3,. dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer Auslöser (i8) für die Entriegelung ,des Sperrgliedes (i7) des Pumpenkolbens (z6) und ein durch die Aufwärtsbewegung der Ausschließschiene (4) gesteuerter elektrischer Schalter (30) für die Erregung des elektrischen Auslösers (z8) vorgesehen ist (Fig. i bis 3).
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, .dadurch gekennzeichnet, daß ein durch die Vorwärtsbewegung der Gießform (io) und die Vorwärtsbewegung des Gießtopfes (i i) gesteuerter Schalter (ig) für die Erregung des elektrischen Auslösers (i8) vorgesehen ist (Fig. i bis 3).
  6. 6. Maschinenach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein einer unter der Ausdehnungswirkung der Spatienkeile nachgiebig auswärts beweglichen Schraubstockbacke (2a) ein von dieser Auswärtsbewegung der einen Backe (2a) gesteuerter Schalter (2g) im Erregerstromkreis des elektrischen Auslösers (i8) liegt (Fig. i bis 3).
  7. 7. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der durch ,die Aufwärtsbewegung .der Ausschließungsschiene (4) gesteuerte Schalter (30) für gewöhnlich geschlossen ist und nur bei einer übermäßig weitgehenden Aufwärtsbewegung der Ausschließschiene geöffnet wird (Fig. i bis 3). B. Maschine nach Anspruch 7, @da-durch gekennzeichnet, daß die durch die Bewegungen des Gießtopfes (ii) und der einen Schraubstockbacke (2a) gesteuerten beiden Schalter (ig und 29) für gewöhnlich offen sind und nur bei voller normaler Durchführung der sie steuernden Bewegungen :geschlossen werden (Fig. i bis 3).
DEM10673A 1950-09-02 1951-08-18 Pumpensicherung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen Expired DE873091C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US873091XA 1950-09-02 1950-09-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE873091C true DE873091C (de) 1953-04-09

Family

ID=22204398

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM10673A Expired DE873091C (de) 1950-09-02 1951-08-18 Pumpensicherung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE873091C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1255243B (de) Spritz- oder Druckgiessmaschine
DE873091C (de) Pumpensicherung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE8216059U1 (de) Vorrichtung zum trennen von fluessigkeitsleitungsenden
DE948246C (de) Patrizensetz- und Zeilenenddruckmaschine
DE906458C (de) Ausschliesssicherung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE951813C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Giesspumpensicherung
DE884579C (de) Maschine zum Aufzeichnen von Angaben durch Symbole, insbesondere Kartenlochmaschine
DE569785C (de) Vorrichtung zum Erzielen eines Daueranschlages bei Schreibmaschinen, Schreibrechenmaschinen u. dgl.
DE2821989C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Sicherung der Gießeinheit einer Warmkammer-Druckgießmaschine gegen unbeabsichtigtes Auslösen des Gießvorganges
DE948249C (de) Zeilenausfuell- und Zeileneinmittvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE900346C (de) Ausschliessvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
AT17149B (de) Vorrichtung zum Einstellen des Maternrahmens über der Gußform bei Typengieß- und Setzmaschinen.
AT237651B (de) Verfahren und Einrichtung zum Setzen von Zeilen aus einzeln gegossenen Lettern
DE564505C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit im Kreislauf auf Draehten gefuehrten Matrizen, bei der die gesetzte Zeile zur Abgiessstelle gebracht und nach dem Abgiessen wieder von ihr wegbewegt wird
DE974270C (de) Schuhbodenpresse
DE283394C (de)
DE964144C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine
AT99215B (de) Typenüberführungsgetriebe für Letterngieß- und Setzmaschinen.
DE658803C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer Vorrichtung zum Einmitten der Matrizenzeile in dem Giessschlitz oder zu ihrem Beistellen an die eine oder die andere Seite
DE946062C (de) Zeilenueberfuehrungsschlitten fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE278491C (de)
DE10041254C2 (de) Verschluß für eine fotografische Kamera
DE213372C (de)
DE654237C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit zwei Zeilenklemmbacken, die zum Ausfuellenoder Einmitten einer Zeile gegeneinanderbewegt werden koennen
DE250162C (de)