DE872839C - Deckenstein und Balken aus diesen Steinen - Google Patents

Deckenstein und Balken aus diesen Steinen

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DE872839C
DE872839C DEG6380A DEG0006380A DE872839C DE 872839 C DE872839 C DE 872839C DE G6380 A DEG6380 A DE G6380A DE G0006380 A DEG0006380 A DE G0006380A DE 872839 C DE872839 C DE 872839C
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DE
Germany
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ceiling
stones
stone
ceiling stone
groove
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Application number
DEG6380A
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English (en)
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Friedrich Wilhelm Geisbuesch
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/18Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly cast between filling members
    • E04B5/19Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly cast between filling members the filling members acting as self-supporting permanent forms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Die' Erfinldung betrifft einen Deckenstein und einen. aus, dieserL Steinen .gefertigten Balken.
  • Der Deckenstein weist einen. kronenförmigen Querschnitt auf, dessen leistenartige Druckverstärkung .an; seiner Oberseite eine Nut und dessen Seitenwandungen oberhalb seiner Grundplatte je eine Einbuchtung zur Aufnahme von Bewehrungss@täbern aufweisen.
  • An seiner Stirnseite weist der Stein eine Mulde auf. Die leistenartige Druckverstärkung endet kurz vor der Mulde. Mehrere Deckensteine -können aneinandfergerei'ht werden durch in Einbuchtungen und in eine Nut eingelegte und vermörtelte Bewehrungsstäbe. .
  • Der Gegenstand der Erfindung "ist in, einem Ausführungsbeispiel in, der Zeichnung dargestellt; es zeigt Fig. i die Vorderansicht eines Deckensteines, Fig. z die Seitenansicht nadh Fig. i, Fng. 3 einen Deckenquerschnitt, Fig. 4 eine Ansicht der Decke mach Fig. 3, von ,der Seite gesehen, und Fig. 5 eine isometrische Darstellung der Decke. Der Deckenhohlstein nach Fig. i 'hat an der Stirnseite,dneForm einer Krone und ist mit Nutten i und 2 versehen, welche parallel der Tragrippen. verlaufen. Ferner hat der Deckenstein senkrecht zur Rippe die Aussparungen 3 und 4. Zur Voranfertigung der Deckenbalken werden die Hohlkörper auf einer ebenen Fläche in der Fabrik oder an der Baustelle aneiniandergesetzt. Dieses geschieht gleichzeitig neben oder hintereinander und mit der Aussparung gegeneinander. Es, brauchen also keine besonderen Vorrichtumlgen verwendet zü werden. In die Längsnuten i und 2 werden dünne Rundeisen 5 und; 6 gelegt und mit Zementmörtel ajusgestrichen. So erfolgt nach Erhärtung des Mörtels eine Verspannung der Hohlkörper zu Fertigbalken. Die Tragfähigkeit,dieserBalken ist so groß, daß sie sich selbst und den, Rippevbeton ohne volle Unterstützung bzw. ohne Schalung tragen:.
  • Bei ,geringer Spannweite fertigt man Balken von Auflager zu Auflager laufend und bei größeren Spannwelten, wegen des sonst zu hoch werdenden Balkengewichtes und gleichzeitig zur Herstellung einer Lastenverteilungsquerrippe 8, diese in zwei oder mehreren Teilen an. Man ist also nicht an eine bestimmte Länge gebunden und kann nach Örtlichkeit und Verschiedenheit der Spannweite einen Hohlkörper mehr oder weniger ansetzen. Beim Aneinandersetzen der Hohlkörper werden die Nuten iriit Zementmörtel ausgefüllt; Die Herstellung der Decke geschieht wie folgt: Nach dem Erhärten der so vorgefertigten Balken werden diese, wie aus Fig. 4 zu ersehen. isst, verleget und nur an den Enden am Auflager oder unter der Querrippe unterstützt. An der Querrippe wird ein kurzes Zulageeisen eingelegt, welches dis in die Nuten eingelegten Eisen überbindet. Dann werden in die Längsrippen der Balkendecke, die nach der statischem Berechnung noch erfonderlichenHauptbewehrungseiseng durchlaufend vonAuflager zu Auflager verlegt, und zwar abwe@liselnd - ein 'geiädes und ein aufgebogenes Eisen. Senkrecht zur Längsrippe werden die Verteilurngseisen 7 zur Querverbindung in die Aussparungen 3 verlegt. Die Hauptbewehru.ngseisen g werden über Drahtbügel mit den Verteilungseisen 7 verbunden:. Wie Fig. 3 zeigt, werden .die Rippen mit Beton ausgefüllt und' bei größeren Spannweiten und Nutzlasten mit einem Überbeton versehen.
  • Zur Aufnahme der Schubspannungen und negativem Momente werden die Hdhlkörpersteine so verlegt, daßi am Auflager ein Streifen übrigbleibt, der ausbetoniert wird. An diesen Stellen wird die Decke so lange unterstützt, bis die Erhärtung des Betons erfolgt ist.
  • Fig.4 und 5 zeigen Ausführungsmöglichkeiten fü.rDecken urndStürze. Man erkennt, daß die Steine zwischen sich eine Rippe, Eisenträger i i und, bei kleiner Veränderung,des Hohlkörperfußes auch Betonfertigbalken 12 aufnehmen können. Bei größeren Decken kann; man durch zwischen die Rippen eingeschaltete T-Träger i i eine wesentliche Erhöhung der Tragkraft der Decke erzielen. Bei .der Herstellung dieser Decken und Stürze sind keine besonders qualifizierten; Arbeitskräfte und keine besonderen Einrich Lungen erforderlich. Die Steine sind auch für alle Baumaße geeignet. Sie können einzeln oder aus zu vorgefertigten Balken zusammengesetzt angeliefert werden. Dumoh den Gegenstand der Erfindung Wird eine wesentliche Vereinfachung der Deckenherstellung als auch eine erhebliche Schalungseints;parun@g und dadurch auch eine Verbilligung solcher Decken erreicht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r: Deckenstein, gekennzeichnet durch einen im wesentlichen kronenförmigen Ottersehuitt, dessen leisitenanti,ge Druckvensfiärkunig ,au seiner Oberseite eine Nut (2) und dessen Seiteuwanr ,dungen oberhalb seiner Grundplatte je eine Ein, büchtung (i) zur Aufnahme der Bewehrungseisen (5, 6) aufweisen:.
  2. 2. Deckenstein nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß er an, einer seiner Stirnseiten eine Mulde (4) aufweist und seine leistenartige Druckverstärkung kurz vor der Mulde endet.
  3. 3. Vorgefertigter Balken aus: den. Deckensteinen nach Ans.prudh i, gekennzeichnet durch die Anleinänderreihung mehrerer Deckensteine und durch in die Einbuchtungen (i) und in die Nut (2) eingelegte und vermörtelte Bewehrungsstäbe (5, 6). Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 1922 514., 103833, 178 139,-205 o85.
DEG6380A 1951-06-23 1951-06-23 Deckenstein und Balken aus diesen Steinen Expired DE872839C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1196342B (de) * 1963-03-21 1965-07-08 Erich Stockmann Stahlsteindecke
US5146726A (en) * 1990-10-26 1992-09-15 Ellison Jr Russell P Composite building system and method of manufacturing same and components therefor

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CH103833A (fr) * 1921-09-10 1924-03-01 Marcel Gouyaud Gabriel Elément de construction pour la formation de poutrelles en béton armé.
CH178139A (de) * 1934-05-07 1935-07-15 Vogelsanger E O Füllkörper für Eisenbetondecken.
CH192514A (de) * 1936-04-07 1937-08-31 Bariffi & Wullschleger Decken-Bauelement.
CH205085A (fr) * 1937-02-18 1939-06-15 Thermisol A G Fuer Leichtbaust Hourdis pour planchers en béton.

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