DE872649C - Pruefgeraet fuer Werkzeuge - Google Patents

Pruefgeraet fuer Werkzeuge

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DE872649C
DE872649C DEJ2420D DEJ0002420D DE872649C DE 872649 C DE872649 C DE 872649C DE J2420 D DEJ2420 D DE J2420D DE J0002420 D DEJ0002420 D DE J0002420D DE 872649 C DE872649 C DE 872649C
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DE
Germany
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measuring
ruler
tool
tools
lever
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Expired
Application number
DEJ2420D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Grieb
Karl Klubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Prüfgerät für Werkzeuge Die Erfindung befaßt sich mit der Prüfung von Werkzeugen und bezieht sich insbesondere auf das Messen des Span- und Freiwinkels bei Gewindefräsern oder anderen spanabhebenden Werkzeugen.
  • Die Prüfung dieser Winkel ist im allgemeinen stets bei neuen im Betrieb einzusetzenden oder bei nachgeschliffrenen Werkzeugen erforderlich.
  • Bisher hat man den Spanwinkel bei Werkzeugen, z. B. Gewindefräsern, mit einer sogenannten Universalwinkellehre geprüft, deren Meßlineal sorgfältig an die Zahnbrust des Werkzeuges angelegt werden muß. Die richtige Anlage des Meßlineals kann bei diesen Geräten nur durch genaueste Beobachtung des Lichtspaltes zwischen Lineal und Werkzeugspanfläche überprüft werden. Durch derartig schwierig durchzuführende Beobachtungen ist die Messung des Spanwinkels bisher sehr zeitraubend und mühsam gewesen. Der Freiwinkel an spanabhebenden Werkzeugen, beispielsweise Gewindefräsern, läßt sich mit dem genannten Meßgerät überhaupt nicht ermitteln, weil die Freifläche im allgemeinen gekrümmt ist und daher das Anlegen eines Lineals nicht zuläßt. Man mußte deshalb bisher auf die Prüfung des Freiwinkels bei spanabhebenden Werkzeugen verzichten, wenn die Freifläche, wie es bei Gewindefräsern z. B. stets der Fall ist, nicht gerade verläuft, sondern gekrümmt ist.
  • Bei der Prüfung von spanabhebenden Werkzeugen, z. B. Gewindefräsern, ist es besonders zweckmäßig, den Span- und den Freiwinkel festzustellen, um bereits vor dem Einsatz des Werk- zeuges ein Bild von seinen Schneideigenschaften erhalten zù könneri. Mit den bisher bekannten G'eräten ist es nicht möglich gewesen, diese beiden wichtigen Winkel, von deren Beziehung zueinander die Güte des Werkzeuges in hohem Maße abhängt, festzustellen.
  • Durch die Erfindung werden die bisher bestehenden Mängel beider Prüfung spanabhebender Werkzeuge behoben. Das Neue besteht darin, daß ein an sich bekanntes, schwenkbar angeordnetes Meßlineal sich in seiner Schwenkachse an die Anlegekante des Werkzeuges anlegt, wobei die Verbindungslinie von der Schwenkachse des Meßlineals zur Drehachse des Werkzeuges den festen Schenkel zum Meßlineal bildet. Neu ist ferner die Anordnung eines Meßstiftes, der sich an die Freiflächen des zu prüfenden Werkzeuges anlegt und um die Mittelachse des zu prüfenden Werkzeuges schwenkbar ist. Durch die Vereinigung der genannten Mittel zu einem einheitlichen Gerät ist eine einwandfreie und rasche Prüfung der für die Verwendungsfähigkeit von spanabhebenden Werkzeugen wichtigen Span- und Freiwinkel mit wenigen Handgriffen möglich.
  • Das für die Prüfung des Spanwinkels benutzte Meßlineal besteht nach dem Erfindungsgedanken aus einer Anschlagfläche und einer im Winkel von vorzugsweise go0 zu dieser angeordneten Meßfläche, wobei die Drehachse des Lineals in der Kante liegt, die von diesen beiden Flächen gebildet wird. Hierdurch fällt bei Anlegen eines Werkzeugzahnes an die Anlegekante des Meßlineals der Drehpunkt des Lineals mit der Schneidenkante des Werkzeugzahnes zusammen, so daß das Anlegen der Meßfläche des Lineals an die Brust des Werkzeugzahnes ohne Hemmung vor sich gehen kann.
  • Die Verlängerung der Meßfläche des Meßlineals ist nach einer wertvollen Einzelheit des Erfindungsgedankens als Winkelanzeiger ausgebildet, der mit einer üblichen Skala zusammenarbeitet. Durch einen Kraftspeicher, z. B. eine Ringfeder, wird die Spanwinkelanzeigevorrichtung in Richtung des größten Zeigerausschlages belastet. Der- Vorteil, der hierdurch erzielt wird, liegt vor allem darin, daß sich die Meßfläche des Lineals beim Einlegen der Schneidekante des Werkzeugzahnes in den von der Anschlagfläche und der Meßfläche des Lineals gebildeten Winkel selbsttätig an die Zahnbrust anlegt, so daß der Spanwinkel ohne weiteres Zutun sofort von dem die Verlängerung des Meßlineals, darstellenden Zeiger auf der vorerwähnten Skala angezeigt wird.
  • Um die Prüfung von Werkzeugen, z. B. Gewindefräsern, verschiedenen Durchmessers zu ermöglichen, wird die Spanwinkelanzeigevorrichtung höhenverstellbar, beispielsweise an einer Säule oberhalb der Werkzeugeinspannvorrichtung angeordnet.
  • Die bei der Prüfung von spanabhebenden Werkzeugen, insbesondere Gewindefräsern, erforderliche Messung des Freiwinkels erfolgt nach einem weiteren Merkmal der Erfindung durch einen in der Einspannachse des Werkzeug es schwenkbar gelagerten Hebel, an welchem eine Meßuhr mit auf die Freiflächen der Prüfstückzähne aufzusetzenden Taststift in radialer Richtung zum eingespannten Prüfstück verstellbar angeordnet ist. Die verstellbare Anordnung der Meßuhr hat hier wiederum den Vorteil, daß Werkzeuge verschiedenen Durchmessers geprüft werden können und daß ferner die Freiwinkelanzeigevorrichtung wahlweise auch vollständig 'außer Anlage mit dem Prüfstück gerückt werden kann, wenn eine Messung des Freiwinkels nicht durchgeführt werden soll.
  • Eine weitere wertvolle Einzelheit des Erfindungsgedankens ist darin zu sehen, daß der die Freiwinkelmeßuhr tragende Hebel in einer fest angeordneten Führungsbahn bewegt wird und daß seine Schwenkbewegungen auf ein bestimmtes Maß, vorzugsweise auf 100 beschränkt sind. Der Taststift der Meßuhr, der bei der Messung des Freiwinkels auf die Freifläche des Werkzeugzahnes aufgesetzt wird, gleitet beim Verschwenken des die Meßuhr tragenden Hebels um 100 auf der gekrümmten Freifläche des Werkzeugzahnes entlang, so daß die Meßuhr am Ende der Schwenkbewegung den Betrag anzeigt, um welchen die Freifläche innerhalb der 100 betragenden Schwenkbewegung abfallend gekrümmt ist.
  • Ausgehend von der von der Meßuhr angezeigten Bewegung des Taststiftes senkrecht zur Freifläche des Werkzeugzahnes, wird nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung der Freiwinkel in einfacher Weise an Hand einer Tabelle festgestellt, die zweckmäßig auf dem Unterbau des Gerätes angebracht ist und auf welcher die den verschiedenen Ausschlägen des Taststiftes bei Werkzeugen unterschiedlichen Durchmessers entsprechenden Freiwinkel verzeichnet sind.
  • In der Zeichnung ist ein Prüfgerät nach der Erfindung für Gewindefräser beispielsweise dargestellt.
  • Fig. I zeigt eine schaubildliche Darstellung des Gerätes, Fig. 2 in vergrößertem Maßstab die Messung des Span- und Freiwinkels mit dem Gerät nach Fig. 1.
  • Auf einer Grundplatte 1 ist an einer Säule 2 höhenverstellbar ein Halter 3 geführt, der an einem Arm 4 und einer darin drehbar gelagerten Welle 5, das aus einer Anlagefläche 6 und einer Meßfläche 7 (Fig. 2) bestehende Meßlineal trägt. Die Welle 5 des Meßlineals ist an der dem Prüfstück zugekehrten Seite des Armes 4 bis 8 ausgespart, so daß sie mit dem Prüfstückg während des Meßvorganges nicht in Berührung kommen kann. Die Welle 5, an welcher das Meßlineal fest angeordnet ist, dreht sich um ihre mittlere Längsachse a, in welcher zugleich auch die beiden in einem Winkel von 90° zueinander stehenden Flächen 6 und 7 zusammenstoßen. In der geraden Verlängerung der Meßfläche 7 ist ein Zeiger 10 mit dem Meßlineal verbunden, der mit einer an dem Arm 4 befestigten Skala In zusammenarbeitet. Der Zeiger 10 wird durch eine Zugfeder 10a in Richtung des größten Zeigerausschlages belastet.
  • Auf der Grundplatte I ist auf einem Bock I2 das Prüfstück g mittels einer Aufsteckvorrichtung 13 drehbar aufgesetzt. In der Drehachse b des Prüf- stückes ist an dem Bock I2 auf der dem Beschauer abgekehrten Seite ein Hebel 14 schwenkbar gelagert.
  • Die Schwenkbewegungen des Hebels werden durch eine Führung 15 und einen Führungsstift I6 begrenzt und betragen etwa insgesamt 100. Eine Meßuhr 17, deren Taststift I8 auf die Freiflächen 19 des Prüfstückes aufgesetzt werden kann, ist in einer Schlitzführung des Hebels mittels einer Feststellvorrichtung 20 in radialer Richtung verstellbar angeordnet.
  • Nach dem Aufsetzen des Prüfstückes auf die Aufsteckvorrichtung 13 wird das Werkzeug in Richtung c gedreht bis sich die Schneidekante eines Werkzeugzahnes in den Winkel des Meßlineals, der von der Anlagefläche 6 und der Meßfläche 7 gebildet wird, einlegt. Da nun die Schneidekante des Werkzeugzahnes und die Anlegekante des Meßlineals in der Achse a, um welche das Lineal gedreht werden kann, zusammenfallen, legt sich die Meßfläche 7 des Lineals unter Wirkung der Zugfeder 10a an die Zahnbrust des Werkzeugzahnes an, und der Zeiger 10 zeigt den Spanwinkel a auf der Skala II an.
  • Zur Messung des Freiwinkels,l (Fig. 2) wird nach Verschieben der Meßuhr 17 in der Schlitzführung des Hebels 14 der Taststift I8 auf die Freifläche 19 zweckmäßig in der Gegend der Zahnspitze aufgesetzt, wobei die Meßuhr auf den Nullwert zu stellen ist. Nun wird der Hebel 14 mitsamt der darin befestigten Meßuhr I7 um 10 in Richtung d geschwenkt. (Fig. 2). Hierbei gleitet die Tastspitzer8 auf der Freifläche 19 des zu messenden Werkzeugzahnes entlang, und die Meßuhr I7 zeigt an, um welches Maß die Freifläche 19, von dem um b beschriebenen und die Spitzen der Werkzeugzähne berührenden Kreis, abweicht. Dieses Maß, welches in der Zeichnung in Fig. 2 mit e bezeichnet ist, ist der Grundwert, der für die Ermittlung der Größe des Freiwinkels ZB an Hand der auf der Grundplatte I des Gerätes angeordneten Tabelle 21 dient. Wird beispielsweise von der Meßuhr nach der Schwenkung um 100 der Wert 60 angegeben, so kann der Freiwinkel in der Weise ermittelt werden, daß man von dem Wert o,6 am unteren Tabellenrand ausgehend, den Schnittpunkt der Geraden o,6 mit der Geraden ermittelt, die dem Durchmesser des geprüften Gewindefräsers, also beispielsweise 30 am oberen Rand der Tabelle entspricht. Von diesem Schnittpunkt 22 nach links gehend erhält man das Maß des FreiwinkelslB, welches im vorliegenden Falle ungefähr I30 30' beträgt.
  • PATENTANSPROCHE: I. Prüfgerät für Werkzeuge, insbesondere zum Messen des Span- und Freiwinkels bei Gewindefräsern oder anderen spanabhebenden Werkzeugen, mittels eines schwenkbar angeordneten Meßlineals, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Meßlineal in seiner Schwenkachse an die Anlegekante anlegt und die Verbindungslinie von der Schwenkachse des Meßlineals zur Drehachse des Werkzeuges den festen Schenkel zum Meßlineal bildet und daß ein Meßstift um die Mittelachse des Prüflings schwenkbar ist, der sich auf die Freiflächen des Werkzeuges anlegt.

Claims (1)

  1. 2. Prüfgerät nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine Spanwinkelanzeigevorrichtung, deren Zeiger eine Verlängerung der Meßfläche des Meßlineals ist.
    3. Prüfgerät nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen in der Einspannachse des Werkzeuges schwenkbar gelagerten Hebel, an welchem eine Meßuhr mit sich auf die Freiflächen der Prüfstückzähne aufsetzendem Taststift in radialer Richtung verstellbar angeordnet ist.
    4. Prüfgerät nach einem der Ansprüche I und 3, gekennzeichnet durch eine fest angeordnete Führungsbahn für den die Meßuhr tragenden Hebel, durch die die Schwenkbewegungen des Hebels auf ein bestimmtes Maß, vorzugsweise auf 100 beschränkt werden.
    5. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4 gekennzeichnet durch eine zweckmäßig auf der Unterlage des Gerätes angebrachten Tabelle, auf welcher die den verschiedenen Ausschlägen des Taststiftes bei Werkzeugen unterschiedl ichen Durchmessers entsprechenden Freiwinkel verzeichnet sind.
DEJ2420D 1940-11-13 1940-11-13 Pruefgeraet fuer Werkzeuge Expired DE872649C (de)

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