DE705268C - Haertepruefmaschine mit Belastungshebel und an diesem angeordnetem Mikroskop - Google Patents

Haertepruefmaschine mit Belastungshebel und an diesem angeordnetem Mikroskop

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DE705268C
DE705268C DER101774D DER0101774D DE705268C DE 705268 C DE705268 C DE 705268C DE R101774 D DER101774 D DE R101774D DE R0101774 D DER0101774 D DE R0101774D DE 705268 C DE705268 C DE 705268C
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DER101774D
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Georg Reicherter
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Härteprüfmaschine mit Belastungshebel und an diesem angeordnetem Mikroskop Es ist bekannt, daß man aus dem Vierlangen nach schneller Ausführung der Brinlellprobe und der Vickersprüfung heraus dazu übergegangen ist, das zum Ausmessen der Prüfeindrücke erforderliche Mikroskop so am Maschinenständer anzuordnen, daß es sich in der Wirkungslinie des Prüfdruckes, also senkrecht über der Stelle, an der die Prüfeindrücke gemacht werden, befindet oder doch leicht in diese Lage gebracht werden kann. Beschreitet man den ersten Weg und bringt man das Mikroskop so am Maschinenständer an, daß seine Achse mit der Prüfdruckwirkungslinie zusammenfällt und nur so viel aus dieser herausrückt, als beim Ausmessen der Eindrücke erforderlich ist, so ist man gezwungen, das Druckstück oder doch mindestens den Halter des Eindringkörpers irgendwie schwlenk- oder verschiebbar zu machen. Denn der Eindringkörper, d. h. die Prüfkugel oder der Prüfdiamant muß nach Erzeugen des Prüfeindruckes nicht nur aus diesem herausgehoben, sondern auch so weit aus der Prüfdruckwirkungslinie herausgebracht werden, daß der Prüfeindruck im Mikroskop voll und ganz zu sehen ist. Diese Forderung führt zu verwickelten Druckstücken. Der andere Weg besteht darin, daß man das Druckstück mitsamt dem Halter für den Eindringkörper auch während des Ausmessens des Prüfeindruckes in der Prüfdrackwirkungslinie beläßt, das Mikroskop aber am Maschinenständer derart schwenkbar anordnet, daß es nach dem Erzeugen des Prüfeindruckes in die Prüfdruckwirkungslinie zwischen Prüfkörper und Prüfeindruck eingeschwenkt werden kann. Es ist leicht einzusehen, daß das Mikroskop nur dann in die Prüfdruckwirkungslinie eingeschwenkt werden kann, wenn zwischen dem Eindringkörper und dem Prüfeindruck ein genügend großer Zwischenraum besteht, also erst dann, wenn der Prüfling in der Prüfdruckwirkungslinie um ein beträchtliches Stück vom Eindringkörper wegbewegt worden ist. Diese Bewegung kommt in der Regel dadurch zustande. daß man den Prüftisch nach unten schraubt. Das ist mit Zeitverlust verbunden, der um so größer ist, als der Priifling bei dieser Abwärtsbewegung auf dem Prüftisch bisweilen nicht ruhig liegenbleibt, sondern ilnfolge unvermeidlicher Erschütterungen seine Lnge so sehr verändert, daß er nach dem Einschwenken des Mikroskopes gar nicht mehr in dessen Sehfeld liegt, sondern erst wieder dahin gebracht werden muß.
  • Eine weitere bekanntgewordene Lösung der eingangs erwähnten Aufgabe besteht darin, das Mikroskop nur die zum Ausmessen der Eindrücke erforderliche kleine Bewegung aus führen zu lassen. das Druckstück und den Ein dring-körp er nur in der Prüfdruckwirkungslinie zu bewegen, nicht aber aus ihr heraus, und den Prüfstab mitsamt dem Prüfling nach Erzeugen des Eindruckes senkrecht zur Prüfdruckwirkungslinie vom Druckstück zum likroskop hin zu verfahren. In verstärktem AI3 13e tritt dabei jedoch wie hei der obenerwähnten Abwärtsbewegung des Prüftisches der Nachteil auf, daß der Prüfling auf dem Prüftisch nicht ruhig liegenbleibt. Dieser Umstand zwingt dazu, den Prüfling auf seinem Auflagetisch festzuspannen oder den Auflagetisch für den Prüfling sowie ein zum Einspannen desselben dienendes, am Maschinenständeroberteil angeordnetes Widerlager bei eingespanntem Prüfling gemeinsam zu verschieben. Ganz besonders dieser letzte der bisher schon heschrittenen Wege führt zu verwickelten Konstruktionen.
  • Gegenüber dem bisher Bekannten zeichnet sich die vorliegende Erfindung durch ersichtliche Einfachheit aus. Sie geht von einer H'irtcprüfn7aschille mit Belastungshebel und an diesem angeordnetem Mikroskop zum Ab. lesen der Prüfeindrücke aus und besteht darin, daß das Mikroskop und der Halter des Eindrinßörpers in einem Schlitten angeordnet sind, der in einer am Belastungshebel der Prüfmaschine angebrachten Führung so verschoben werden kann, daß zum Erzeugen des Prüfeindruckes der Halter des Endring körpers samt dem Eindringkörper und zum Ausmessen des Prüfeindruckes das Mikroskop in die Prüfdruckwirkungslinie gelangt. Eine beispielsweise Ausführungsform der Härteprüfmaschine gemäß der Erfindung ist im folgen den näher beschrieben und in den Abb. i bis 3 schematisch dargestellt.
  • Es bedeutet <t den Belastungshebel, der am Ständer b in den Lagern c leicht drehbar gelagert ist. In dem aus dem Ständer b herausragenden Arm d des Belastungshebels a ist eine Führung fiir einen Schlitten e angebracht, auf dem das Mikroskop f und, leicht auswechselbar. der Halter g des Eindringkörpers h angeordnet sind. Die Länge des Halters g ist selbstverständlich so bemessen, daß der äußerste Punkt des Eindringkörpers z. B. bei einer Diamantpyramide die Pyramidenspitze in der Linie liegt, die durch den Drehpunkt des Lagers c des Belastungshebels a und den Angriffspunkt i der den Prüfdruck bewirkenden Kraft gegeben ist. Diese Kraft kann durch Gewichte k erzeugt werden. die über einen hochübersetzten Hebel i auf den Belastungshebel a wirkt. Der Schlittene wird in seiner Führung durch ein Zahnrad nu oder in anderer zweckentsprechender Weise verschoben.
  • Der Prüfvorgang spielt sich bei diesem Ausführungsbeispiel wie folgt ab: Der Schlitten e wird so eingestellt, daß der Eindring körpers in der Prüfdruckwirkungslinie liegt Hierauf wird der Priifling n auf den Prüftischo gelegt und gegen den Prüfkörper gedrückt. Dabei kommt die Hebelei in die durch eine Strichmarke p gekennzeichnete Ausgangsstellung. In an sich bekannter Weise werden nun die Belastungsgewichte k am Hebel 1 angehängt und nach einer gewissen Zeit wieder abgehoben. Hierauf wird der Prüftisch o mit dem Prüfling n nach unten gefahren und der Schlitten e so eingestellt, daß das Mikroskop f in die Prüfdruckwirkungslinie, also über den Prüfeindruck kommt. Schließlich wird der Prüfeindruck in bekannter Weise ausgemessen, womit die Prüfung beendigt ist.

Claims (1)

  1. Das Ausmessen des Eindruckes kann in bekannter Weise so vor sich gehen, daß der Eindruckdurchmesser unmittelbar an einem im Mikroskop befindlichen Maßstab abgelesen wird. Es kann aber auch die bekannte Differenzmessung gemacht werden, bei der man einen im Mikroskop befindlichen Faden am Eindruckkreis in zwei diametral gegen überliegenden Punkten tangieren läßt. Soll diese Art der Messung angewandt werden, dann wird der Schlitten e zweckmäßigerweise durch eine Mikrometerschraube an getrieben, auf der sich eine Teiltrommel be findet, so daß der dem auszumessenden Eindruckdurchmesser gleiche Betrag der Mikroskopverschiebung in an sich bekannter Weise an der Teiltrommel mit der erforderlichen Genauigkeit abgelesen werden kann, P A T E N T A N S P R U C H : Härteprüfmaschine mit Belastungshebel und an diesem angeordnetem Mikroskop zum Ausmessen der Prüfeindrücke, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikroskop und der Halter (g) des Eindringkörpers (h) in einem Schlitten (e) angeordnet sind, der in einer am Belastungshebel der Prüfmaschine angebrachten Führung so verschoben werden kann, daß zum Erzeugen des Prüfeindruckes der Halter des Eindringkörpers samt dem Eindringkörper und zum Ausmessen des Prüfeindruckes das Mikroskop in die Prüfdruckwirkungslinie gelangt.
DER101774D 1938-03-08 1938-03-08 Haertepruefmaschine mit Belastungshebel und an diesem angeordnetem Mikroskop Expired DE705268C (de)

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