DE825901C - Feinmesstaster fuer Laengenmessgeraete - Google Patents

Feinmesstaster fuer Laengenmessgeraete

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DE825901C
DE825901C DEM1499A DEM0001499A DE825901C DE 825901 C DE825901 C DE 825901C DE M1499 A DEM1499 A DE M1499A DE M0001499 A DEM0001499 A DE M0001499A DE 825901 C DE825901 C DE 825901C
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Application number
DEM1499A
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English (en)
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Friedrich Moeckel
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FRIEDRICH MOECKEL
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FRIEDRICH MOECKEL
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/20Slide gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Feinmeßtaster für Längenmeßgeräte Die Erfindung bezieht sich auf Längenmeßgeräte, die zwei parallel zueinander verlaufende Meßbacken besitzen, deren Abstand voneinander durch Verschieben auf einer, eine Maßeinteilung tragenden Schiene veränderbar ist.
  • Solche als Schieblehre bezeichnete Meßgeräte sind zum Ausmessen einzelner Werkstücke u. dgl. gebräuchlich, eignen sich aber nicht für die Kontrolle größerer Mengen des gleichen Werkstückes, weil das hierzu notwendige häufige Vor- und Zurückschieben der beweglichen Meßbacke sehr lästig ist.
  • Man hat Meßgeräte für den letztgenannten Zweck vorgeschlagen, bei denen die Werkstücke auf einen, von einem Stanldfuß getragenen Tisch aufgelegt und von einem senkrecht zum Tisch beweglichen Meß kolben abgetastet werden. Solche Geräte haben sich in vielen Fällen gut bewährt, sie sind aber ortsgebunden und zwingen deshalb dazu, daß die zu prüfenden Teile an das Gerät herangebracht werden, was zeitraubend und' beschwerlich ist. Sie ermöglichen daher nicht die Vornahme von. Stichprobenkontrollen der in der Fertigung, also z. B. noch an der Werkzeugmaschine befindlichen Bauteile. Auch ist es mit diesen Geräten nicht möglich, am Zwischenlager, dem diese Teile sowie von außerhalb hezogenes Material zugeführt werden, Maßkontrollen vorzunehmen. Schließlich kann man mit einem solchen Meßgerät keine Innen- und Tiefenmaße prüfen. Ein weiterer Mangel besteht darin, daß die Einstellung des Meßtasters auf das jeweilige Sollmaß sehr umständlich ist und meist nur mittels Grenzlehren vorgenommen werden kann.
  • Außerdem sind solche Meßgeräte für Sonderfälle, wie zum Prüfen von Lochabständen u. dgl., nicht brauchbar.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Meßgerät zu schaffen, das die Kontrolle von Außen-, Innen- und Tiefenmaßen innerhalb beliebiger Toleranzbereiche bei praktisch unbegrenzter Meßlänge ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß bei einem Längenmeßgerät, das zwei parallel zueinander verlaufende Meßbacken besitzt, deren Abstand voneinander durch Verschieben auf einer, eine Maßeinteilúng tragenden Schiene veränderbar ist (Schieblehre), eine der Meßbacken unter dem Einfluß einer in der Meßrichtung wirkenden Kraft, z. B. Zug- oder Druckfeder, steht und entgegen. der Wirkung dieser Kraft von der Hand des Benutzers unmittelbar oder über ein während des Meßvorgangs ortsfest gelagertes Antriebsmittel, z. B. einen Hebel, in Richtung auf die andere Meßbacke zu bewegt werden kann.
  • In der Zeichnung ist in Abb. I und 2 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Aufsicht und Schnitt dargestellt, das in. Verbindung mit einer normalen Schieblehre verwendet wird. In diesem Falle steht die auf der Schiene a verschiebbare Meßbacke b unter dem Einfluß der Zugfeder c, die einerseits an der Backe b und andererseits an dem auf der Schiene a ebenfalls verschiebbaren Meßtaster angreift. Dieser besteht aus zwei miteinander verbundenen Platten dX, d2, die die Schiene a und den Tasthebel e in sich einschließen. Mittels der auf der Rückseite befindlichen Rändelihutter f kann der Taster auf der Schiene a festgeklemmt werden.
  • Der Tasthebel e ist um den Bolzen g drehbar und wirkt mit seiner Nase e1 auf die Zahnstange h ein, die ihrerseits auf die Stirnfläche b1 der Meßbacke b einzuwirken vermag. Bei Betätigung des Tasthebels e wird die Meßbacke b entgegen der Wirkung der Feder c um einen Betrag verschoben, der dem größten, praktisch vorkommenden Toleranzbereich entspricht. Das Maß der Verschiebung wird über das Zahnrad i und den Zeiger k an der Skala I in etwa zehnfacher Vergrößerung angezeigt. Durch die Blattfeder in wird toter Gang im Zahntrieb vermieden.
  • Zum Gebrauch des Meßgerätes werden Meßbacke und Taster gemeinsam so weit verschoben, bis der Index der Meßbacke den Sollwert des zu prüfenden Maßes anzeigt, wobei der Hebel e zur Feineinstellung dienen kann. Sodann wird die Meßbacke b festgestellt und der Hebel e so weit gedrückt, bis der Zeiger des Tasters auf Null zeigt.
  • In dieser Lage wird der Taster festgeklemmt und die Meßbacke gelöst, worauf diese durch die Feder c bis zum Anschlag an den Taster zurückgezogen wird. Das zu prüfende Werkstück wird nunmehr zwischen die Meßbacken geführt und die Meßbacke b durch Druck auf den Hebel e bis zum Anschlag verschoben. An der Skala 1 kann dann abgelesen werden, wie weit das Maß vom Soll abweicht.
  • In den Abb. 3 und 4 ist ein .\usführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes gezeigt, bei dem Meßtaster b und bewegliche Meßbacke eine Einheit bilden. Hier ist die Afeßl)acke gegenüber ihrem Träger b1, in der Meßrichtung verschiebbar gelagert und wird durch die Druckfeder n in Richtung von der anderen Backe fort beeinflußt. Diese Feder wirkt einerseits auf den Träger ht' und andererseits auf die Meßbacke b ein, die über einen Zahntrieb o, p, q mit dem Hebel e in \ erbindung steht. Hier dient dieser Hebel zugleich als Anzeigemittel für den gemessenen Wert, wozu er mit einem Index e1, versehen ist, der mit der auf dem Träger b1, angeordneten Skala 1 zusammenwirkt. In dem Ausführungsbeispiel ist der Hebel e in Mittelstellung gezeichnet, in der er mittels einer Klemmvorrichtung r festgelegt werden kann. Bei dieser Lage des Hebels entspricht der Abstand der Meßbacken voneinander dem an der Skala der Schiene angezeigten Wert, so daß das Gerät bei dieser Hebellage als normale Schieblehre verwendet werden kann. Die Feder t wirkt der Feder n entgegen und vermeidet toten Gang im Zahntrieb.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Feinmeßtaster für Längenmeßgeräte mit zwei parallel zueinander verlaufenden Meßbacken, deren Abstand voneinander durch Verschieben auf einer, eine Alaßeinteilung tragenden Schiene veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Meßbacken (b) unter dem Einfluß einer Kraft, z. B. einer Zug- oder Druckfeder (c, n), steht und entgegcn der Wirkung dieser Kraft von der Hand des Benutzers unmittelbar oder über ein während des Meßvorganges ortsfest gelagertes Antriebsmittel, z. B. einen Hebel (e), in Richtung auf die andere Meßbacke zu verschiebbar ist.
  2. 2. Taster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichriet, daß das Antriel)slnittel (e) auf einem, auf der Schiene (a) bewegliaren und an dieser feststellbaren Träger (dgl, d2) gelagert ist.
  3. 3. Taster nach den Anspriichen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (d1, d2) zugleich als Lager für die Voll dem £\iitriehsmittel (e) beeinfluMte Ießliacke (h) dient.
  4. 4. Taster nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzeigevorrichtung (l, k) vorgesehen ist, die den von der beweglichen Meßbacke (b) zurückgelegten Weg in vergrößertem Maßstabe anzeigt.
  5. 5. Taster nach den r2nsprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Meßbacke (b) beeinflussende Hebel (e) einen Teil der Anzeigevorrichtung bildet.
DEM1499A 1950-01-17 1950-01-17 Feinmesstaster fuer Laengenmessgeraete Expired DE825901C (de)

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