DE387985C - Wandstaerkenmesser, insbesondere fuer Druckbehaelter - Google Patents
Wandstaerkenmesser, insbesondere fuer DruckbehaelterInfo
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Description
- Wandstärkenmesser, insbesondere für Druckbehälter. Es sind bereits Dickenmesser besonders für Dampfkesselwände nach Art einer Mikrometerlehre bekannt geworden, bei denen zwecks besseren Einführens durch enge Kessellöcher der innere Tastschenkel möglichst dünn gehalten und außerdem um seine Längsachse drehbar ist. Der Abstand der Tasterspitzen ist hierbei jedoch von der gemeinsamen Längsachse konstant, so daß durch solche Instrumente- nur Messungen auf einer. Kreislinie mit dem Kesselloch als Mittelpunkt, und dem Abstand der Tasterspitzen von- der Längsachse des Instrumentes als Radius vorgenommen werden können. Durch diese Einrichtungen können zwar Messüngen durch besonders enge Bohrungen ausgeführt werden, jedoch ergeben die Meßresultate; welche nur als Stichproben durch besonders zu bohrende Löcher ausgeführt werden können, kein genaues Bild von den Wandstärken des-Druckbehälters.
- Es bildet daher den Gegenstand der Erfindung ein Meßinstrument, welches bequem in vorhandene Bohrungen des Behälters eingeführt werden kann, mit möglichst großem Meßbereich, so daß man in der Lage ist, genau und schnell die Wandstärken des Behälters nachmessen -zu können, wodurch die häufig vorkommenden Explosionen -von Druckbehältern auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden. Das neue Meßinstrüment@ist wie die üblichen Schublehren in der Längsrichtung und außerdem sind die eigentlichen Meßgreifer in der Querrichtung verschiebbar. Ferner ist der in das Innere des Druckbehälters einzuführende Greifarm abweichend von den bekannten zur Seite umschwenkbaren Schenkel vertikal zur Meßstange derart drehbar angeordnet, daß seine Einführung auch durch enge Bohrungen keinerlei Schwierigkeiten verursacht. Diese dreifache Beweglichkeit gestattet das Nachmessen der Wandstärken an jeder beliebigen Stelle in weitem Umkreis der Bohrung, in welche die Lehre in den Behälter eingeführt wird.
- Dic in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung stellt eine beispielsweise Ausführungsform dar, und zwar zeigt Abb. i die Lehre in einen Behälter zum Messen der Wandstärken eingeführt, wobei die strichpunktierte Lage angibt, wie die Lehre durch die Bohrung in den Behälter eingeführt wird, Abb. 2 den Schnitt A-A nach Abb. i in vergrößertem Maßstabe, Abb. 3 den Vertikalschnitt B-B nach Abb. 2, Abb. 4 den Vertikalschnitt C-C nach ebb. 2 ohne Schnitt durch die Lagerbüchse, Abb. 5 den Horizontalschnitt D-D nach Abb. 2 unter Fortlassung des Stützlagers, Abb. 6 den Schnitt E-E nach Abb. Z in vergrößertem Maßstabe, Abb. 7 den Schnitt F-F nach Abb: 8, Abb. 8 den Schnitt G-G nach Abb. i in vergrößertem Maßstabe.
- Die Meßstange i ist mit dem Drehhaupt 2 drehbar und mit Führungsschuh 3 fest verbunden und wird umfaßt vom Kreuzstück 4, welches mit der in Führungsschuh 3 gleitenden Führungsstange 5 fest verbunden ist. Die beiden Meßgreifarme 6 und 7 sind als Zahnstangen ausgebildet, die mittels Handrädchens 8, Übertragungsstange 9, sowie je eines in Drehhaupt 2 und Kreuzstück 4. gelagerten Zahnrädchens io und ii verstellt werden können (Abb. 2 und 3 bzw. Abb. 7 und 8). Die äußerste Stellung der Meßgreifarme 6 und 7 wird durch Anschläge 12 und 13 begrenzt (Abb. 3 und 7). Das Kreuzstück 4 ist mit einem, einen Nonius tragenden Ausleger 14 versehen. Die Einstellung der Lehre auf die zu messende Wandstärke erfolgt demnach mittels Verschiebung des Kreuzstückes 4 mit Meßgreifarm 6 und Führungsstange 5 an Meßstange i entlang, wobei durch Ablesen auf der auf 2llaßstange i oben und unten befindlichen Skala und dem Nonius 14 die Wandstärke des Behälters 15 an- der betreffenden Stelle festgestellt wird.
- Zwecks Einführung in den nachzuprüfenden Druckbehälter 15 werden die Meßgreifaime 6 und 7 in die äußerste Stellung gebracht, das Kreuzstück 4 mit der in ihm festgelagerten, in Drehhaupt 2, Stützlager 16 und Führungsschuh 3 verschiebbaren Übertragungsstange 9 bis zur Anlage an Führungsschuh 3 zurückgeschoben, wobei die das Drehhaupt 2 bisher an der Drehung hindernde Übertragungsstange 9 das Drehhaupt 2 freigibt, so daß Greifarm 7 von Hand in die strichpunktierte Lage (Abb. i) entgegen der in Drehhaupt 2 gelagerten Spiralfeder 17 um Bolzen 18 gedreht und eingeführt werden kann, worauf die Spiralfeder 17 das Drehhaupt 2 zurückbewegt (Abb. 2, 3 und 5). Diese Drehung wird durch einen an der Meßstange i befindlichen Anschlag i9 begrenzt und ist auf 9o° festgelegt. Um nun den Greifarm 7 in der in Abb. i strichpunktierten Lage bequem einführen zu können, ist in der Schutzhaube 2o des Drehhauptes 2 eine Öffnung 21 vorgesehen (Abb. 3), in welche die Spitze a2 der Übertragungsstange 9 eingeführt wird, so daß das Drehhaupt 2 mit dem Meßgreifarm 7 in der strichpunktierten Lage gehalten wird. Ist die Vorrichtung in den Behälter 15 eingeführt, so wird Kreuzstück 4 so weit zurückgeschoben, bis die Spitze 22 aus der Öffnung 21 heraustritt. Hierauf dreht die Feder 17 das Drehhaupt 2 um den Bolzen 18 bis zum Anschlag i9. Nach Vorschieben des Kreuzstückes 4 bis zum Durchtritt der Übertragungsstange 9 durch das Drehhaupt 2 ist letzteres wieder gegen Verschieben gesichert und die Lehre zum Messen fertig. Das Herausführen der Lehre aus dem Behälter i5 geschieht in umgekehrter «"eise.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wandstärkenmesser, insbesondere für Druckbehälter, nach Art einer Mikrometerlehre mit einem umlegbaren Schenkel zum Einführen in Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß beide Meßgreifarme (6 und 7) vertikal zur Meßstange (i) verschiebbar und zu diesem Zwecke als Zahnstange ausgebildet sind, welche durch Zahnräder (io, ii) und Übertragungsstange (9) von einem Handrädchen (8) gleichmäßig bewegt werden, um die Messungen in großem Meßbereich vornehmen zu können.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den umlegbaren Schenkel (7) tragende Drehhaupt (2) durch Vorschieben der Übertragungsstange (9) entgegen der Wirkung einer Spiralfeder (17) verriegelt wird, während beim Zurückziehen der Übertragungsstange (9) sich das Drehhaupt infolge der Entspannung der Spiralfeder (17) in die Meßstellung bis zu einem Anschlag (ig) zurückbewegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK79571D DE387985C (de) | 1921-10-22 | 1921-10-22 | Wandstaerkenmesser, insbesondere fuer Druckbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK79571D DE387985C (de) | 1921-10-22 | 1921-10-22 | Wandstaerkenmesser, insbesondere fuer Druckbehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE387985C true DE387985C (de) | 1924-01-07 |
Family
ID=7233607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK79571D Expired DE387985C (de) | 1921-10-22 | 1921-10-22 | Wandstaerkenmesser, insbesondere fuer Druckbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE387985C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT407197B (de) * | 1993-11-03 | 2001-01-25 | Johann Gigerl | Thermografisches messverfahren zur wandstärkemessung von schmelzwannen,-tiegeln, -kesseln oder -behältern unter beiziehung von hilfsmitteln bei vollem betrieb |
-
1921
- 1921-10-22 DE DEK79571D patent/DE387985C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT407197B (de) * | 1993-11-03 | 2001-01-25 | Johann Gigerl | Thermografisches messverfahren zur wandstärkemessung von schmelzwannen,-tiegeln, -kesseln oder -behältern unter beiziehung von hilfsmitteln bei vollem betrieb |
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