DE87223C - - Google Patents

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DE87223C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K11/00Making cutlery wares; Making garden tools or the like
    • B21K11/02Making cutlery wares; Making garden tools or the like knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zur Herstellung von Messerklingen aus dünn gewalztem Stahl oder dergl., welcher auf Rollen gewunden sein kann. Derselbe wird durch einen Glühofen geführt, bevor er zur Presse oder zum Hammer gelangt.
Es werden, wie Fig. 10 zeigt, besonders um Material zu sparen, bei der gezeichneten Ausführungsform stets zwei Messerklingen gleichzeitig und so geschlagen bezw. geprefst, dafs die Klingen neben einander mit den Schneiden einander zugekehrt liegen.
Die periodische Bewegung des zu verarbeitenden Stahles s wird durch die excentrische Scheibe α bewirkt, welche den mit einer Rolle b1 versehenen, durch eine Feder c beeinflufsten Hebel b bewegt. Dieser ist bei £2 drehbar und mit dem Schlitten d verbunden, gegen welchen der Stahl durch den verschiebbaren Bolzen e gedrückt wird (Fig. 1,7,8 und 9). Letzterer wird durch den vermittelst der Feder k1 hinten gehobenen Hebel k verschoben. Nach der Bewegung des Stahles durch den Schlitten d wird durch das Excenter g der mit der Rolle k'2 versehene Hebel k zurückgedrückt, wodurch der Bolzen c zurückgezogen und der Stahl frei wird.
Während der Bearbeitung wird der Stahl durch besondere Klemmbacken i i und i1 i1 festgehalten.
Die Herstellung der "beiden gleichzeitig zu pressenden Messerklingen geschieht durch dreimaliges Vorgehen des Stempels oder Hammers r (Fig. 2 und 5). Derselbe übt zuerst einen kräftigen Schlag aus, indem er entgegen der Wirkung der Holzfedern II1 (Fig. 1 und 2) durch den gröfseren, an der Welle m befindlichen Daumen m1 (Fig. 4 und 5) weiter zurückgeschoben wird und dann vorschnellt. Durch diesen Schlag werden die beiden Messerklingen vorgebildet, wobei an beiden Klingen die Kanten 0 am Gange (s. Fig. 10) nicht scharfkantig hervortreten. Deshalb wird noch für jede Klinge ein besonderer schwächerer Schlag durch den Hammer ausgeübt. Diese Schläge werden durch die das Zurückschieben des Hammers vermittelnden kürzeren Daumen m2m2 hervorgebracht.
Da der Hammer dieselbe Stelle des Arbeitsstückes wieder treffen würde, so ist es nöthig, dafs das Arbeitsstück erst etwas vor-, dann zurück- oder umgekehrt geschoben wird, damit die betreffenden vorspringenden Stellen der Matrize erst die Kante des Ganges der einen und dann die Kante des Ganges der anderen Klinge treffen.
Bei der gezeichneten Ausführungsform wird, nachdem der erste Schlag erfolgt ist, der Schlitten d etwas weiter vorwärts- und dann um das Doppelte zurückgeschoben. Es dient hierzu die excentrische Scheibe a, welche mit den Stufen a1 versehen ist, und die, wie schon erwähnt, durch den Hebel b die Bewegung des Schlittens d bewirkt. Damit die Klemmbacken i i und z1 i1 das Material während der Bewegung frei lassen, ist die mit drei Vorsprüngen v1 versehene Scheibe ν angeordnet. Durch die Vorsprünge v1 wird der eine Arm des mit der Rolle pl versehenen, bei p* drehbaren Hebels ρ gehoben, so dafs der andere Arm entgegen der Wirkung der' Feder q niederbewegt wird, wodurch die Stange r1 mit den
Klemmbacken ζ'1 ζ1, die sie trägt, niedergezogen wird. . '
Soll nur jedesmal eine Messerklinge durch einen Schlag hergestellt werden, so würden nur jedesmal zwei Schläge, somit aufser dem Daumen m1 nur ein Daumen m2 nöthig sein; ferner würde der Stahl nur einmal vorzurücken brauchen, weshalb die Scheibe α nur mit einer Stufe al und die Scheibe ν nur mit zwei Vorsprüngen v1 versehen werden würden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    Maschine zur Herstellung von Messerklingen, dadurch gekennzeichnet, dafs, nachdem die Klingen durch einen Schlag oder Druck vorgebildet sind, der zu verarbeitende Stahl um eine kurze Entfernung durch die Curvenscheibe α in Verbindung mit dem Hebel b und dem Schlitten d verschoben wird, damit die Kante ο am Gange durch einen schwächeren Schlag scharf ausgeprägt wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher, um zuerst einen kräftigen und dann einen oder mehrere schwächere Schläge bei einer Umdrehung der Daumenwelle auszuüben, ein längerer Daumen m1 und ein oder mehrere
    " kürzere Daumen m2 an der Welle m angeordnet sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs der zu bearbeitende Stahl, damit die betreffende Stelle des Stempels bei den schwächeren Schlägen genau die Kanten der seitlich befindlichen Gänge der Klingen trifft, während des Bearbeitens durch Klemmbacken i i und z1 z1, die zu beiden Seiten der Matrize angeordnet sind, festgehalten wird, wovon die letzteren vermittelst der Feder q gegen die ersteren gedrückt und durch die mit mehreren Vorsprüngen ν1 versehene Scheibe ν zurückgezogen werden, wenn die Bewegung des Stahles stattfindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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