DE869970C - Typographische Registerstreifen-Lochmaschine - Google Patents

Typographische Registerstreifen-Lochmaschine

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DE869970C
DE869970C DES995A DES0000995A DE869970C DE 869970 C DE869970 C DE 869970C DE S995 A DES995 A DE S995A DE S0000995 A DES0000995 A DE S0000995A DE 869970 C DE869970 C DE 869970C
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DE
Germany
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unit
gauge
character
wheel
stop
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Expired
Application number
DES995A
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English (en)
Inventor
Maurice Richard Dewhurst
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SETZMASCHINEN FABRIK MONOTYPE
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SETZMASCHINEN FABRIK MONOTYPE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B25/00Apparatus specially adapted for preparation of record carriers for controlling composing machines

Landscapes

  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

  • Typographische Registerstreifen-Lochmaschine Die Erfindung betrifft eine Registerstreifen-Lochmaschine zur Herstellung von Registerstreifen für Letterngieß- und -setzmaschinen oder photomechanische Setzmaschinen mit einer Zeilenmeßvorrichtung und Vorrichtungen zum Anzeigen des Betrages .des notwendigen Ausschlusses.
  • Bei solchen Typengieß- oder Photosetzmaschinen dienen die Registerstreifen daher nicht nur dazu, die ausgewählte Matritze nachher über die Typengießform zu bringen oder das ausgewählte typographische Schriftzeichen vor eine Linse zu führen, sondern auch zur Bestimmung des Einheitswertes, der Breite oder des Raumes, der einem solchen Schriftzeichen oder Symbol entspricht. Bei den handelsüblichen Registerstreifensetzmaschinen waren die beiden obenerwähnten Tätigkeiten aneinander gebunden; solche Maschinen können also nur Zeichen erzeugen, die eine bestimmte Einstellung eines Schriftzeichens in der zugehörigen Einheitswertgruppe angeben und den Einheitswert oder die Breite, die dieser Gruppe entspricht, messen oder registrieren.
  • Die Zeilenmeßvorrichtung einer Registerstreifen-Lochmaschine, für welche die vorliegende Erfindung anwendbar ist, besteht im wesentlichen aus einem Einheitenrad, das mit einem Luftmotor gekuppelt ist, der bestrebt ist, das Einheitenrad in einer Richtung zu drehen, sie wird aber an ihrer Drehung durch eine Halteklinke verhindert, welche in das Einheitenrad eingreift. Auf der Welle des* Einheitenrades sitzt noch ein zweites mit einer Zeilenmeß@zahnstange im Eingriff stehendes Zahnrad, und die Zahnstange@ist mit einem Zeiger versehen, der, wenn der Satz fortschreitet, an einer feststehenden Zeilenmeßskala entlang geht. Unterhalb des Einheitenrades ist einte Einheitenmeßzahnstange vorgesehen, welche bei dem Anschlag einer Taste angehoben und dadurch in Eingriff mit dem Einheitenrad gebracht wird, bevor die Halteklinke ausgelöst ist. Alsdann wird das Einheitenrad durch seinen Motor in Umdrehung versetzt, bis die Einheitenzahnstange durch ihren Eingriff mit einem der wahlweise durch die Tasten betätigten Einheitenmeßanschläge zum Stehen gebracht wird. Nachdem der Wert -der Schriftzeichen gemessen und registriert ist, wird die Zeilenmeßzahnstange durch die Rückbewegung (der Halteklinke in der vorgeschobenen Lage gehalten, und die Einheitennleßzahnstange wird freigegeben und kehrt in ihre Anfangslage zurück, in der sie gegen einen Nullanschlag antrifft; sie ist dann fertig für den Beginn eines neuen Kreislaufs.
  • Es kommt nun öfter vor, daß gewünschte Schriftzeichen nicht in der Gruppe :der Schriftzeichen des gleichen Einheitswertes in dem Matrizen#behälter -der Typengießmaschine oder auf der Bildplatte einer Photosetzmaschine untergebracht werden können, dagegen sind dafür Plätze frei, -die für Schriftzeichen einer anderen Breite oder eines anderen Einheitswertes bestimmt sind. Eine- solche Einordnung ist jedoch bei den bekannten Maschinen nicht möglich, weil hier das Messen des Einheitswertes und die Einstellungstätigkeit miteinander verknüpft sind, also nur der Wert der betreffenden Gruppe, nicht der tatsächliche Wert eines solchen an eine falsche Stelle gesetzten Schriftzeichens gemessen und registriert wird.
  • Es ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine Registerstreifen-Lochmaschine mit einer Vorrichtung zu versehen, durch die der tatsächliche Einheitenwert und nicht der Stellen- oder Gruppenwert eines Schriftzeichens oder Symbols gemessen und für die Zeilenmessung und den Anschlag registriert wird, und bei der auf dem Registerstreifen Zeichen erzeugt werden, durch die Schriftzeichen oder Symbole, auch wenn sie in dem Maternrahmen oder der Bildplatte nicht auf einem ihrer Breite entsprechenden Platz angeordnet sind, entsprechend ihrem richtigen Einheitswert, also ihrer richtigen Breite, gegossen oder photographiert werden. Zu diesem Zweck ist gemäß der vorliegenden Eifindung eine zusätzliche Meß- und Registriervorrichtung mit einer einstellbaren Lehre vorgesehen, die von ausgewählten oder vorher bestimmten Tasten gesteuert- wind zu dem Zweck, die Breite oder den Einheitswert, der einem Schriftzeichen oder Symbol durch die gewöhnliche Meßvorrichtung zugemessen wird, zu erhöhen oder zu ergänzen.
  • Die Meßvorrichtung gemäß der Erfindung enthält eine einstellbare oder stufenförmige Lehre, die wählweise durch eine vorher bestimmte Taste eingestellt wird, und einen Anschlag, der mit der Lehre und mit dem Einheitenrad zusammenwirkt, um der Zeilenmeßzahnstange eine zusätzliche Bewegung Über den Betrag hinaus zu erteilen, der durch die gewöhnliche Meßvorrichtung bestimmt wird.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ist Fig. i eine Vorderansicht der Zeilenmeßvorrichtung einer bekannten Registerstreifenherstellungs-und -setzmaschine mit der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. In dieser Darstellung ist die Meßvorrichtung in ihrer Anfangslage, also vor ihrer Betätigung, dargestellt.
  • Fig. z ist eine gleiche Darstellung und zeigt die Vorrichtung in einer Zwischenstellung, .nachdem die gewöhnlichen Messungen eines Schriftzeichens oder Symbols vorgenommen sind und die Einrichtung gemäß ider Erfindung so eingestellt ist"daß sie einen zusätzlichen Betrag anzeigt, der zu dem durch die Meßvorrichtung bestimmten Betrag hinzugefügt werden soll.
  • Fig. 3, 4, 5 und 6 sind Einzeldarstellungen von Teilen der Steuerung der Meßvorrichtung für die wahlweise Bestimmung der zu irgendeinem Schriftzeichen hinzuzufügenden Einheiten, und Fig. 7 ist eine Teildarstellung von Fig. i, zeigt aber gewisse Teile in anderer Stellung als Fig. i. Die Teile der bekannten Maschine, auf die sich die Vorrichtung gemäß :der vorliegenden Erfindung bezieht, sind das Einheitenrad A, .das, wie bereits erwähnt, mit einer Zahnstange kämmt, die bestrebt ist, es ständig in Umdrehung zu versetzen, und die mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Luftmotor gelmppelt ist; die Halteflinke B für dieses Einheitenra@d; .die Zeilenmeßzahnstange C, die im Eingriff mit einem Ritzet ca steht, .das an dem Einheitenrad A angeordnet ist und einen Zeiger c trägt; die feststehende Zeilenskala D; !die die Einheiten messende Zahnstange E und die Reihe von Einheitenanschlägen F, die von der das Zeichen erzeugenden Taste der Maschine betätigt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist auf der Spindel a1 des Einheitenrades A drehbar ein Schwenkrahmen G angeordnet, an dessen einem Arm G1 eine nach unten hängende AnsehlagklinkeH schwenkbar befestigt ist. Seitlich,der KlinkeH kann in einem Lager eine Lehre I gleiten, die mit Stufen 1" 12, 1g versehen ist, und diese abgestufte Lehre kann von den Tasten der Maschine aus in verschiedener Weise und abwechselnd so betätigt werden, daß die eine oder die andere der Stufen in den Weg der Anschlagklinke H gelangt.
  • Die Halteklinke ist .zweiteilig und besteht aus einem Block B2, der mit Zähnen Bi versehen ist und in einem Lager G2 an einem Arm G3 des Rahmens G gleiten kann, und einem Arm B, der bei b schwenkbar gelagert ist, sich in einem Schlitz an dem äußeren Ende des Arms G3 bewegen kann und gewöhnlich an dem Block B2 anliegt.
  • In der Anfangslage der Meßvorrichtung werden die Zähne Bi des Blocks B2 durch den Arm B unter der Wirkung einer Feder B5 im Eingriff mit den Zähnen des Einheitenrades A gehalten, und eine Seite des Blocks B2 liegt an dem Anschlag B4 des Arms B an (Fig. i). Wenn man die Zähne des Blocks B2 so vorschiebt, daß sie in Eingriff mit dem Einheitenrad gelangen, wird eine Feder B3 gespannt, deren oberes Ende an dem Arm G3 des Rahmens G und deren unteres Ende an dem hinteren Ende des Blocks B2 befestigt ist.
  • Wenn man eine Schriftzeichen- oder eine Symboltaste an dem Tastbrett anschlägt, wird die Einheitenzahnstange E angehoben und in Eingriff mit d-m Einheitenrad A gebracht, alsdann wird der Arm B gehoben, so daß die Feder B3 den Block B2 und die an ihm angebrachten Zähne anheben kann und das Einheitenrad frei wird. Letzteres dreht sich nun entgegen :der Uhrzeigerrichtung unter dem Einfluß der durch den Motor angetriebenen Zahnstange und überträgt die Bewegung auf die die Zeile messende Zahnstange C, bis die Einheitenzahnstange E an denjenigen der Einheitenanschläge F antrifft, der angehoben worden ist (Fig.2). Die Halteklinke B, Bi, B2 wird alsdann durch eine Feder B, zurückbewegt und die Zähne Bi wieder in Eingriff mit dem Einheitenrad r1 gebracht. Nunmehr wird die Einheitenzahnstange E von dem Einheitenrad frei gemacht und durch die Wirkung einer Feder Ei in die Anfangsstellung zurückbewegt. Soweit bisher beschrieben, ist dies die gewöhnliche Arbeitsweise der Meßvorrichtung.
  • Das Messen des zusätzlichen Betrages, der zu einem Schriftzeichen oder Symbol ..durch die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung hinzugefügt wird, ist zeitlich so geregelt und angeordnet, daß es die Bewegungen der gewöhnlichen Meßvorrichtung nicht stört. Wenn die Klinken B, Bi, B2 von dem Einheitenrad A frei sind, wie oben beschrieben, dreht sich der Rahmen G unter der Wirkung einer Feder K in der Uhrzeigerrichtung, und die Anschlagklinke H wird angehoben, bis sie gegen eine der Stufen oder Schultern h, 12, 1, an der Lehre I antrifft, die durch die Taste des besonderen angeschlagenen Schriftzeichens in ihren Weg gebracht ist. Diese Bewegung des Rahmens G bringt den gezahnten Block Bi, B2 von der Schulter B4 des Hebels B fort und in eine Stellung, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist. Die Entfernung x zwischen der Schulter B4 und dem Block Bi, B2 (Fig. 2) hängt von dem Betrag ab, der zu der Breite des Schriftzeichens oder Symbols zugesetzt werden muß und wie er durch Einstellung des Anschlags H durch die Lehre I bestimmt ist. Wenn die Schriftzeichentaste ausgelöst ist, kommen die Zähne Bi wieder in Eingriff mit dem Einheitenrad A, und zwar unter dem Druck des Arms B, welcher die Kraft der Feder B3 überwindet, und die Einheitenzahnstange E wird von dem Einheitenrad entkuppelt. Dann wird das Einheitenrad durch seine von Kraft angetriebene Zahnstange entgegzngesetzt der Uhrzeigerrichtung gedreht und nimmt den Rahmen G zusammen mit dem Block B1, B2 mit, bis das eine Ende des erwähnten Blocks Bi gegen den Anschlag B4 an dem Arm B anliegt.
  • Die Zeilenmeßstange C wird auf diese Weise durch das Einheitenrad um einen zusätzlichen Meßbetrag bewegt, der durch die Lehre I bestimmt ist, und dieser Betrag wird zu dem Betrag hinzugefügt, der durch den ausgewählten gewöhnlichen Einheitenmeßanschlag F bestimmt wird.
  • Die einstellbare Lehre I wird wahlweise beim Anschlagen einer Taste eingestellt, die zu einem Schriftzeichen oder Symbol gehört, zu dem Einheiten oder Breiten hinzugefügt und gemessen werden sollen.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Lehre I mit Stufen oder Schultern Il, I2, I3 versehen, durch die eine, zwei oder drei Einheiten zu dem durch die Anschläge F bestimmten Wert eines Schriftzeichens oder eines Symbols hinzugefügt werden können.
  • Die wahlweisen, verschiedenen Bewegungen der Lehre I werden bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel durch Stifte J, J2, J4 gesteuert, die in einem Zylinder J1 litgen.
  • Wenn durch eine Öffnung j Luft in den Zylinder J1 einströmt, wird .der Kolben J vorwärts bewegt, bis das hintere Ende eines Schlitzes J3 in dem Kolben gegen einen Stift J11 in der Zylinderwandung antrifft, und diese Bewegung stößt die Kolben J2 und J4 um cin gleiches Stück vorwärts, so daß die Lehrei in den Weg der Anschlagklinke H eingestellt wird, wodurch eine Einheit zudem Wert des Schriftzeichens zugesetzt wird (Fig. 4). In ähnlicher Weise wird, wenn Luft in :den Zylinder J1 durch die Öffnung j1 einströmt, der Kolben J2 vorwärts bewegt, wobei er den Kolben J4 mitnimmt, bis der Kolben J2 durch den Stift J5 in der Zylinderwandung angehalten wird, der mit dem hinteren Ende eines Schlitzes J, in dem Kolben J2 in Eingriff kommt (Fig. 5). Durch :diese Bewegung wird eine zweite Stufe an der Lehre 1 in den Weg der Anschlag-,klinke Hgebracht, wodurch zwei Einheiten zu der Breite .des Schriftzeichens hinzugefügt werden. Wenn nun Luft durch die Öffnung j2 in den Zylinder J1 eingelassen wird, dann wird der Kolben J4 allein bewegt, bis seine Stirnseite das vordere Ende des Zylinders 11 berührt (Fig. 6), und dadurch wird eine dritte Stufe der Lehre I in den Weg der Anschlagklinke H gebracht, wobei drei Einheiten zu dem Wert eines Schriftzeichens hinzugefügt werden.
  • Die drei Kolben J, J2, J4 arbeiten gegen die Wirkung einer Feder J1., welche die Kolben in ihre Anfangslage zurückbringt, sobald die Druckluft aus den Zylindern entfernt ist.
  • Die Lehre I ist mit dem Kolben J4 mittels eines Arms J7 verbunden, der mit seinem einen Ende an einem Vorsprung Ja des Kolbens drehbär befestigt ist. Infolgedessen kann eine beschränkte freie Bewegung zwischen ,dem Kolben und der Lehre I erfolgen. An dem Arm J7 ist eine Zunge J9 vorgesehen, welche sich gegen das Gehäuse des Zylinders J legt, um ein Niederfallen des Armes J7 zu verhindern.
  • Jeder der Zylinder J1, 13, J, ist durch ein Luftrohr mit einem Luftsteuerventil verbunden, welches durch die Schriftzeichentaste gesteuert wird, die die besonderen Lochstempel betätigt, die zu dem in Frage stehenden Schriftzeichen gehören, und diese Taste betätigt gleichzeitig einen oder mehrere zusätzliche Stempel, die zusätzliche Zeichen in dem zweiten Streifen hervorbringen, um das Hinzufügen der zusätzlichen Einheiten zudem Schriftzeichen in der Typengießmaschine oder der Photosetzmaschine zu sichern.
  • Als Beispiel sei angenommen, @daß ein Schriftzeichen von vierzehn Einheiten Breite in der Vierzehneinheitenreihe des Matrizengehäuses. einer Typengieß- und -setzmaschine nicht untergebracht werden kann, auch nicht in der Vierzehneinheitenreihe der Schriftbildplatte einer Photosetzmaschine, und dieses Schriftzeichen ist dann in die Elfeinheitenreihe gesetzt worden. Die mechanische Verbindung zwischen der Taste für dieses Schriftzeichen und Aden Lochstempeln wird dann so ausgeführt, daß die erforderlichen Zeichen in dem Registerstreifen in bekannter Weise hergestellt werden. Der Anschlag der erwähnten Taste wird also Stempel für ein Schriftzeichen von elf Einheiten betätigen, und ider Anschlag für elf Einheiten der Reihe F (Fis. 2) wird angehoben. Die Taste stellt dann aber gleichzeitig die Lehre I so ein, daß der Dreieinheitenanschlag in,den Weg der Anschlagklinke H gelangt. Nachdem also durch den Einheitenanschlag F die Messung von elf Einheiten bestimmt ist und .die Zeilenzahnstange so 'weit vorgeschoben ist, daß dieser Betrag gemessen ist, dreht der Rahmen G das Einheitenrad A in .der beschriebenen Weise, :bis die Anschlagklinke H gegen den Dreieinheitenanschlag -der Lehre I antrifft, und die Zeilenzahnstange wird alsdann weitere drei Einheiten zu .dem Zeilenmaß hinzufügen.
  • Um eine zufällige- Berührung zwischen der Lehre I und der Anschlagklinke H zu vermeiden, kann ein geeigneter Zwischenraum zwischen diesen Tasten vorhanden sein, und dieser Raum wird für die Unterbringung von Teilen für die gewöhnliche Messung der Schriftzeichen oder Symbole verwendet, die bisher lediglich :durch den Einheitenanschlag F bestimmt worden ist. Bei dem Anschlag einer Taste, die zu einem Schriftzeichen oder Symbol gehört, bei dem keine Sondereinheiten hinzuzufügen sind, bleibt .die Lehre I in ihrer Anfangslage, und die Anschlagklinke H ist gehoben, bis die Stufe H1 an ihr andern vorderen Ende der Lehre I anliegt. Wenn dann die Einheitenzahnstange E nach Beendigung der Messung gegen die eine oder die andere :der Einheitenansehläge F trifft und die Sperrklinke B, B1, B2 mit dem Einheitenrad wieder in Eingriff gekommen ist, dann dreht sich letzteres und schiebt die Zeilenmeßzahnstange um die Entfernung, die einer Einheit entspricht, vor. Damit diese Einheit nicht zu der gewöhnlichen Breite des Schriftzeichens hinzugefügt wind, ist der ganze Satz von Einheitenanschlägen F als Ganzes aus der üblichen Stellung um die Entfernung einer Einheit nach links verschoben. Wenn z. B. ein Fünfeinheitenschriftzeichen in Frage kommt und keine Einheiten hinzugefügt werden sollen, dann wird die Einheitenzahnstange nur vier Einheiten messen und die Anschlagklinke H veranlaßt dann, @daß das Einheitenrad die fehlende Einheit hinzufügt. Dne Tasten der Setzmaschine, welche die zusätzlichen Meß- und Registriervorrichtu:ngen in Tätigkeit setzen, werden :durch die besondere Schriftart, die in der Typengießmaschine oder in der Photosetzmaschine benutzt werden soll, bestimmt.
  • Bei gewissen Formen,des Satzes ist es notwendig, eine bestimmte Anzahl von Einheiten zu aufeinanderfolgenden Schriftzeichen hinzuzufügen, um die Schriftzeichen eines Wortes oder mehrerer Wörter zu sperren. Eine Vorrichtung für fliese Art des Sperrdruckes ist z. B. in dem Patent 266 826 beschrieben.
  • Damit diese Art des Setzens auch mit Maschinen durchgeführt werden kann, die nach der vorliegenden Erfindung ausgeführt sind, ist die AnschlagklinkeH in einem GleitlagerH4 angeordnet (Fis. i). Dieses Lager ist mit einem Anschlag H5 versehen, und eine senkrecht verschiebbare Stange H6 besitzt eine schräge Fläche H7, die bei der Niederbewegung der Stange in Eingriff mit dem Anschlag H5 gelangt und das Lager H" nach links bewegt, um eine zweite Stufe H2 in die Stellung zu bringen, in der sie mit der einen oder anderen Stufe der Lehre I (Fis. 7) in Eingriff kommt. Diese Einstellung der Stange H6 wird von Hand mit Hilfe eines Drehknopfes H8 gesteuert. Durch diese zusätzliche Vorrichtung können zwei Einheiten zu dem gewünschten Schriftzeichen hinzugefügt werden, zusätzlich zu dem veränderlichen Betrage, welcher wahlweise zu :dem Schriftzeichen hinzugefügt werden kann, um, wie oben beschrieben, den Wert, der ihm durch die gewöhnliche Meßvorrichtung zugemessen wird, zu erhöhen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Registerstreifen-Lochmaschine mit durch Tasten angetriebenen Stempeln oder sonstigen ein Zeichen hervorbringenden Vorrichtungen und einer durch die Tasten gesteuerten Zeilenmeßvorrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zusätzlichen Meßvorrichtung mit einer einstellbaren Lehre (H1), die von ausgewählten oder vorher bestimmten Tasten gesteuert wird, um die Breite oder den Einheitenwert, der einem Schriftzeichen oder Symbol durch die- gewöhnliche Meßvorrichtung zugemessen wird, zu erhöhen oder zu ergänzen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, bei welcher die Meßvorrichtung ein durch einen Motor angetriebenes gezahntes Einheitenra:d, eine durch das Einheitenrad angetriebene Zeilenmeßzahnstange und eine durch das Einheitenrad angetriebene Einheitenzahnstange aufweist, die mit dem einen oder anderen einer Reihe von Einheitenmeßanschlägen in Eingriff kommen kann, dadurch gekennzeichnet, daß gleichachsig mit dem Einheitenrad (A) ein schwenkbarer Rahmen (G) angeordnet ist, der eine mit der einstellbaren Lehre (I) zusammenwirkende Anschlagklinke (H) sowie einen mit Zähnen versehenen Block (B2) trägt, der mit dem Einheitenrad (A) zusammenwirkt. 3. Maschine nach Anspruch i und z, gekennzeichnet durch einen durch eine Taste betätigten Arm (B) zum Eindrücken des gezahnten Blocks (B2) in die Zähne des Einheitenrades (A), wobei eine Feder (B3) den gezahnten Block (B2) von dem Einheitenrad (A) entkuppeln und eine weitere Feder (K) den Rahmen (G) unabhängig von dem Einheitenrad in Umdrehung versetzen kann, bis er durch eine von der Taste betätigte veränderliche Lehre (1) und einen die Bewegung begrenzenden Anschlag (B4) an dem Arm (B) angehalten wird. q.. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit. Stufen versehene Lehre (1) durch eine Reihe von durch Luft angetriebene Kolben (1, 12, 14) gesteuert wird, die gleichachsig in einem Zylinder (11) untergebracht sind und von denen jeder um einen verschiedenen Betrag bewegt werden kann und Ventile (j, j1, j2) vorgesehen sind, die von den Schriftveichentasten gesteuert werden, um die Kolben wahlweise in Tätigkeit zu setzen. 5. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, !daß die Anschlagklinke (H) in einem Gleitlager (H4) angeordnet ist, das durch eine von Hand gesteuerte Vorrichtung (H 7 , H8) verschoben werden kann, um die Anschlagklinke gegenüber der Lehre (1) einzustellen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 6a7 279, 713 355,
DES995A 1949-12-10 1949-12-10 Typographische Registerstreifen-Lochmaschine Expired DE869970C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE627279C (de) * 1931-12-23 1936-03-13 Teletype Corp Registerstreifenlochmaschine mit einer Einrichtung zum Anpassen der Maschine an einen anderen Schriftsatz durch Auswechseln von Teilen in dem Antrieb
DE713355C (de) * 1936-03-10 1941-11-08 Brepols S A Ets Registerstreifenlochvorrichtung fuer Einzellettern-Giess- und -Setzmaschinen mit umschaltbarem Tastwerk

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