DE86835C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE86835C DE86835C DENDAT86835D DE86835DA DE86835C DE 86835 C DE86835 C DE 86835C DE NDAT86835 D DENDAT86835 D DE NDAT86835D DE 86835D A DE86835D A DE 86835DA DE 86835 C DE86835 C DE 86835C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- rotation
- roller
- ring
- chain
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000007378 ring spinning Methods 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 3
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/02—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously ring type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
Description
#14
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
ACHILLE KLEIN in ROUBAIX (Frankreich).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. März 1895 ab.
Um bei den kegelförmigen Spulen der Spindeln, um welche der Fadenführer rotirt
und zu welchen achsial er sich beständig auf- und abbewegt, trotz der verschiedenen Dicke
der Spulentheile doch stets überall die gleiche Spannung des Fadens beim Wickeln zu haben,
wird bei der vorliegenden Erfindung die Rotationsgeschwindigkeit des den Fadenführer
tragenden Ringes dem zunehmenden bezw. abnehmenden Umfang der Spule angepafst, derart,
dafs bei der Bewegung des Fadenführers nach dem dickeren Spulenende hin eine Verlangsamung
der Rotation eintritt, während bei Bewegung nach dem dünneren Spulenende hin die Rotation
des Fadenführers eine entsprechende Beschleunigung erfährt.
Zu diesem Zweck ist folgende Einrichtung getroffen: Die Spindel α trägt die Spule α x,
welche durch Vermittelung der Schnurrolle α2 von der Scheibe b aus gedreht wird. Der
Ring c trägt den Fadenführer c1 und ist unterhalb
seines Lagers d zu einer Schnurrolle c2 ausgebildet; der Ring c und mit ihm der
Fadenführer c1 erhält seine Bewegung von einer Schnurrolle d'2, welche an einem Arm d1
befestigt ist. Diese Schnurrolle d'2 besitzt zwei Spurrinnen; die eine Rinne enthält die Schnur
für die Rolle c2, um die andere Rinne ist ein Seil e gelegt, welches über die Rollen d3 und
dann über die untere Rolle f und über die obere Rolle f1 läuft, so dafs über diesen
Rollen ein geschlossener Seilzug gebildet wird, durch welchen es ermöglicht wird, dafs die
Rolle d2 sich mit dem Arm d1 auf- und abbewegen
kann und doch stets von dem Seil e bewegt wird. Das Seil e wird von der unteren
Rolle f angetrieben, das Lager d sitzt mit dem Arm d1 an einer in geneigter Lage in den
Führungsstücken g gl gelagerten Stange di,
welche in diesen Führungen auf- und abbewegt werden kann.
Im Nachstehenden soll die Vorrichtung zur Auf- und Abbewegung der Ringbank beschrieben
werden, welche zwar nicht zur eigentlichen Erfindung gehört, zum richtigen
Verständnifs der ganzen Einrichtung aber nothwendig ist.
Der Wagen dd1di ist durch Vermittelung
einer Kette h an einen im Querschnitt kreisförmigen Baum h1 angehängt, auf welchen
eine vorzugsweise durch ein Gewicht gebildete Kraft so einwirkt, dafs der Baum h1 beständig
das Bestreben erhält, sich in Richtung des Uhrzeigers zu drehen, d. h. also den Wagen
aufwärts zu ziehen. Dies verhindert jedoch eine entgegenwirkende Kette h2, welche über
eine obere Führungsrolle hs geleitet und auf der Nabe eines Zahnrades i befestigt ist. Dieses
Zahnrad i steht in Eingriff mit einer Zahnstange i1, welche festliegt und somit sowohl
die Drehung des erwähnten Zahnrades, als auch durch Vermittelung der Kette h 2 die
Drehung des Baumes h J in der Richtung des
Uhrzeigers verhindert.
Das Zahnrad i ist an einem Gestell i2 gelagert, welches in dem gebogenen Schlitz k
eines um den Punkt A:1 drehbaren Hebels k2
verschiebbar ist, und zwar wird die Ver-
Schiebung langsam und absatzweise dadurch bewirkt, dafs eine in dem Hebel k2 gelagerte
Schraubenspindel ks, welche einen mit dem Gestell z2 verbundenen Coulissenstein trägt, von
der Maschine aus mittelst einer (in der Zeichnung nicht dargestellten) feststehenden Klinke und
eines Schaltrades kl gedreht wird.
Der Hebel k 2 mit den von ihm getragenen
Theilen ζ i2 i1 ka k4 wird von einer unrunden
Scheibe / aus auf- und abbewegt, und es wird diese Bewegung durch Vermittelung der Kette Ji 2
auf den Baum h1 übertragen, derart, dafs bei jedem Niedergang des Hebels k~ ebenfalls ein
Niedergang des Wagens d dl <f4 stattfindet. Bei
jedem Niedergang des Hebels k- erfolgt nun aber auch eine gewisse Drehung der Gewindespindel
k's, und zwar in solcher Richtung, dafs das Gestell z'2 von rechts nach links bewegt
wird. Bei dieser Bewegung wird natürlich das Zahnrad i gedreht und die Kette ft2 von
diesem Zahnrad mehr und mehr abgewickelt, so dafs also unter dem Einflufs der auf dem
Baum hl in Richtung des Uhrzeigers wirkenden
Kraft eine Aufrollung des anderen Kettentheiles von Ji2, somit auch eine Aufrollung der
Kette h stattfindet, und demnach der Wagen d d1 d* in entsprechendem Grade aufwärts
bewegt wird. Entsprechend dieser gröfseren Aufwärtsbewegung des Wagens mufs natürlich
auch eine entsprechend gröfsere Abwärtsbewegung stattfinden, d. h. immer nur bis zu
demselben Tiefpunkt wie früher. Dies tritt selbsttätig dadurch ein, dafs bei der Drehung
des Zahnrades i auch ein Entfernen desselben von dem Drehpunkt kl des Hebels k2 stattfindet,
so dafs also der dem Zahnrade / ertheilte Ausschlag eine entsprechend gröfsere
Abrollung der Kette Ji von dem Baum Λ1 eintreten
läfst.
Um nun bei dieser Bewegungsweise des Wagens mit dem Läuferringe die entsprechende
Abändernng der Drehungsgeschwindigkeit des letzteren herbeizuführen, wird die Drehung der
Seilrolle f, von welch letzterer aus die Schnurrolle c2 doch bewegt wird, mittelst zweier
Frictionsscheiben m m l bewirkt, von denen die
erstere radial gegen die letztere verschoben werden kann, so dafs also im letzteren Falle
die Drehung der Seilrolle f eine weniger schnelle wird. Die Frictionsscheibe wz ist durch
Nuth und Feder mit der die Seilrolle f tragenden Welle m'2 verbunden und kann auf dieser Welle
entlang bewegt werden durch Vermittelung seines bei η gelagerten Winkelhebels n\ dessen
unterer Arm einen nasenförmigen Vorsprung η2
besitzt. Ist eine Anzahl von Fadenwindungen auf die Spindel aufgewickelt worden, und
zwar vorläufig mit regelmäfsiger Geschwindigkeit,
hat sich also das Gestell z'2 in dem Führungsschlitz k des Hebels k'2 bereits auf
ungefähr ein Drittel des Weges verschoben, so trifft schliefslich ein am Gestell z'2 befestigter
Vorsprung P auf die Spitze der Nase κ2, und es wird nun bei jedem Niedergang des Hebels k2
mit dem Gestell z2 ein Ausschwingen des Winkelhebels nl veranlafst werden, und zwar
wird der Grad des Ausschwingens stets ein gleich grofser sein, auch wenn sich das Gestell
von dem Drehpunkt kl des Hebels k2 entfernt.
Die Friktionsrolle in wird also wechselweise vom Rande der Scheibe m1 nach dem Centrum
derselben hinbewegt werden. So lange nun, wie eine Einwirkung des Vorsprunges z'3 auf
die Nase n~ nicht stattfindet, wird der rotirende
Fadenführer infolge der eigentümlichen Form der unrunden Scheibe / so gehoben und gesenkt,
dafs eine kegelförmige Grundspule entsteht; ist dann während der Bildung dieser Spule der Vorsprung ζ'3 des Gestelles i2 so
weit nach links vorgeschritten, dafs eine Bethätigung des Hebels n1 stattfinden kann, so
wird der Faden mit solcher wechselnden Geschwindigkeit bewegt, dafs wohl die Kegelform
beibehalten und der ganze Kegel vergröfsert wird, nicht aber eine Veränderung der relativen
Dicke der verschiedenen Spulentheile eintritt; von der Zeit an also, wo der Winkelhebel n1
zu arbeiten anfängt, wird die Geschwindigkeitder Fadenumdrehung so geregelt, dafs sie der
Zunahme der Spulendicke entsprechend abnimmt und der Abnahme der Spulendicke
entsprechend zunimmt, und dafs also trotz der verschiedenen Dicke der einzelnen Spulentheile
die Fadenspannung überall die gleiche ist. Da ! dies vollkommen selbsttätig geschieht, so ist
damit der erstrebte Zweck erreicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regulirung der Fadenspannung für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit rohrenden Ringen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Umlaufgeschwindigkeit des Ringes dem jeweiligen Umfang des Kötzers entsprechend durch ein sich selbstthätig einstellendes Vorgelege (Frictionsscheiben und dergl.) beschleunigt und verlangsamt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86835C true DE86835C (de) |
Family
ID=358847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86835D Active DE86835C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86835C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2653697A1 (de) * | 1976-11-26 | 1978-06-01 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Vorrichtung zum ringspinnen oder ringzwirnen |
-
0
- DE DENDAT86835D patent/DE86835C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2653697A1 (de) * | 1976-11-26 | 1978-06-01 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Vorrichtung zum ringspinnen oder ringzwirnen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1510800C3 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Spulenwechsel an Doppeldrahtzwirnmaschinen | |
| CH618943A5 (de) | ||
| DE1900098C3 (de) | Vorrichtung zum Falschdrallen eines Textilfadens mittels Reibung | |
| DE86835C (de) | ||
| DE2056383B2 (de) | Vorrichtung zum wechselweisen Aufwickeln von Fäden auf zwei nebeneinander angeordnete Hülsen beziehungsweise Spulen | |
| DE3310438C2 (de) | Vorrichtung zur Veränderung des Durchmessers einer Ablaufhilfe für den Überkopfabzug eines auf eine Aufwickelspule aufzuwickelnden Fadens von einer Vorlagespule | |
| DE509070C (de) | Spulenauswechselvorrichtung, insbesondere fuer Kunstseide | |
| DE2550612B2 (de) | Wickelmaschine | |
| DE19925941A1 (de) | Strangführungsvorrichtung für Flechtmaschinen, insbesondere Umlaufflechtmaschinen | |
| DE682055C (de) | Treobtrommelspulmaschine zur Herstellung von kegelfoermigen Spulen | |
| DE610218C (de) | Spulmaschine mit einer auf einer umlaufenden Fadenfuehrungswalze aufliegenden Spule | |
| DE1226465B (de) | Vorrichtung zum Wechseln der Aufwickelspulen bei mit grosser Geschwindigkeit arbeitenden Garn- bzw. Fadenwickelmaschinen | |
| DE302086C (de) | Vorrichtung zur selbsttätigen regelung der fadenspannung für spulmaschinen | |
| DE285479C (de) | ||
| DE306835C (de) | ||
| DE288148C (de) | ||
| DE2350350C2 (de) | Changiervorrichtung an Aufwickelvorrichtungen | |
| DE60995C (de) | Chenille-Maschine mit Zwirnapparat | |
| DE268245C (de) | ||
| DE633033C (de) | Schnellverwuergmaschine | |
| DE179079C (de) | ||
| DE105454C (de) | ||
| DE267188C (de) | ||
| DE497777C (de) | Spulmaschine | |
| DE266771C (de) |