DE179079C - - Google Patents

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DE179079C
DE179079C DENDAT179079D DE179079DA DE179079C DE 179079 C DE179079 C DE 179079C DE NDAT179079 D DENDAT179079 D DE NDAT179079D DE 179079D A DE179079D A DE 179079DA DE 179079 C DE179079 C DE 179079C
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rotating rings
rotating
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belt
ring
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/02Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously ring type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 179079 KLASSE 76 c. GRUPPE
ACHILLEKLEININROUBAIX5FrANKr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1904 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Erzielung einer gleichmäßigen Fadenspannung für Ringspinn- und Ringzvvirnmaschinen mit Drehringen. Bei diesem Verfahren findet die bekannte Anpassung des Geschwindigkeits Verhältnisses zwischen den Spindeln und den Drehringen an die beim Auf- und Niegergange der Drehringe bewickelten wechselnden Kötzerdurchmesser
ίο Anwendung.
Um hierbei auch die beim Niegergange des Drehringes infolge des hierbei auf den von oben kommenden Faden ausgeübten Zuges entstehende Spannungszunahme auszugleichen, wird nach dem neuen Verfahren bei diesem sehr schnell erfolgenden Niedergange entweder die Geschwindigkeit der Drehringe vegrrößert, so daß der Unterschied zwischen den Geschwindigkeiten der stets schneller laufenden Spindel und
ao dem Drehring verkleinert wird, oder aber bei konstanter Geschwindigkeit des Drehringes die Geschwindigkeit der Spindel verlangsamt oder endlich die Geschwindigkeit der Spindel verlangsamt und die Geschwindigkeit der Drehringe vergrößert, wodurch ebenfalls eine Verminderung des Unterschiedes zwischen beiden Geschwindigkeiten erzielt wird.
Die zur Ausübung des neuen Verfahrens dienende Vorrichtung kennzeichnet sich durch eine sich drehende Kurvenscheibe, welche während der Bildung des zylindrischen Kötzerteiles die an sich bekannte Anpassung der Geschwindigkeiten der Spindeln und der Drehringe an die bei den Längsbewegungen der Drehringe bewickelten wechselnden Kötzerdurchmesser durch Führung des Riemenrückers für den Antriebsriemen hervorbringt, außerdem aber noch mit ihrem höchsten Teile sowohl während der Bildung des zylindrischen Kötzerteiles, als auch bei der während der Kötzerbodenbildung durch besondere Maschinenteile erfolgenden Führung des Riemenrückers derart auf diesen einwirkt, daß beim jedesmaligen Abwärtsgehen der Drehringe das Zurückbleiben dieser gegen die Spindeln durch den höchsten Teil der.Kurvenscheibe noch eine zusätzliche Verminderung erfährt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der in Betracht kommenden Teile einer zur Ausübung des Verfahrens dienenden Spinnmaschine dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht teilweise im Schnitt und in der Seitenansicht den Antrieb für die Kötzerspindel und den Drehring. Fig. 2 ist eine Vorderansicht des Antriebes, und Fig. 3 ist die Abwicklung einer das Verschieben des Antriebsriemens auf kegelförmigen Antriebsscheiben bewirkenden Daumenkurve in größerem Maßstabe.
Von der Welle k aus wird durch eine Daumenscheibe I der Hebel 0, welcher um 0' drehbar ist, auf- und niederbewegt, wobei er durch Seile 10 und 9 den Träger 6 des Drehringes c mitnimmt, so daß letzterer auf- und niederbewegt wird. Der Antrieb der Spindel α und des Drehringes c erfolgt durch Kegelwalzen g und h, auf welchen der Riemen i verschiebbar ist. Soll die Kötzerspindel α mit konstanter Ge-
schwindigkeit angetrieben werden, so erfolgt der Antrieb von der Welle d der Kegelwalze g aus. Soll dagegen der Drehring mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben werden, so muß die Welle h! der Kegelwalze h die antreibende Welle sein. Sollen beide Geschwindigkeiten sich ändern, so erfolgt der Antrieb durch den strichpunktiert eingezeichneten Riemen x2 von einer auf der Welle χ in der Längsrichtung verschieb ■
ίο baren Scheibe λ;1 aus.
Die Verstellung des Riemens i auf den Kegelwalzen g und h erfolgt durch einen Riemenrücker i', welcher auf eine Achse p" aufgekeilt ist. Auf dieser Achse sitzt außerdem noch e:n Arm fr, welcher die Rollen p und q trägt. Die Rollen p und q werden durch eine Feder i" gegen eine Daumenscheibe m bezw. eine Rolle s des Hebels 0 gezogen. Die Kurve der Daumenscheibe m ist derart bemessen, daß während der Bildung des zylindrischen Kötzerteiles durch diese Kurve die Rolle p und hierdurch der Riemenrücker i' derart verschoben wird, daß das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen Spindel und Drehring dem jeweilig bewickelten Kötzerumfange zwecks Erreichung einer gleichen Fadenspannung angepaßt wird, während der Bildung des Kötzerbodens dagegen wird der Riemenrücker ϊ durch Vermittlung der Rolle q von der Rolle s des Hebels 0 geführt, und die Kurvenscheibe?» berührt die Rolle p nur in ihrem höchsten Teile y. Dieser höchste Teil y, welcher gegen den vorhergehenden Teil plötzlich vorspringt, bewirkt eine Verschiebung des Riemens i in bezug auf Fig. 2 nach rechts, und zwar in dem Augenblick, wo die Abwärtsbewegung des Drehringes beginnt. Hierdurch wird bei Antrieb von der Welle d aus die Geschwindigkeit des Drehringes plötzlich vergrößert, bei Antrieb von der Welle h aus die Geschwindigkeit der Spindel plötzlich verlangsamt und bei Antrieb von der Welle χ aus die Geschwindigkeit der Spindel verlangsamt und die des Drehringes vergrößert, und so der beim schnell erfolgenden Abwärtsgange des Drehringes auf den von oben kommenden Faden ausgeübte Zug ausgeglichen, so daß die Spannung des Fadens dieselbe ist wie vorher.
Während der Bildung des Kötzerbodens wird die Rolle s des Hebels 0 mehr und mehr von der Rolle q des Armes fr zurückgezogen (s. Fig. i), und daher infolge der konischen Form der Rolle s die Rolle p der Kurvenscheibe m mehr und mehr genähert, so daß diese Kurvenscheibe mit einem immer größer werdenden Teile ihrer Kurve auf die Rolle p einwirkt, bis schließlich nach Fertigstellung des Kötzerbodens der Arm fr und hiermit auch der Riemenrücker i' nur noch von der Kurve der Daumenscheibe m geführt wird. Immer wird aber durch den vorspringenden Teil y der Kurve bei Abwärtsbewegung des Drehringes der Riemenrücker i' nach rechts bewegt, woraus sich die oben erläuterte Wirkung und Ausgleichung der Spannungszunahme ergibt.

Claims (2)

  1. 65 Patent-Anspruch :
    . i. Verfahren zur Erzielung einer gleichmäßigen Fadenspannung für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit Drehringen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abwärtsgehen der Drehringe das Zurückbleiben dieser gegen die Spindeln außer der zur Anpassung an den wechselnden Kötzerdurchmesser an' sich schon erfordefliehen Verminderung noch eine zusätzliche Verminderung erfährt, um die infolge der schnellen Abwärtsbewegung der Drehringe entstehende Zunahme in der Spannung der von oben zugeführten Fäden auszugleichen.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannte, sich drehende Kurvenscheibe (m) mit einem vorspringenden Teile (y) versehen ist, der auf den Riemenrücker einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120953B (de) * 1960-04-16 1961-12-28 Hamel G M B H Zwirnerei Und Sp Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern von periodischen Fadenspannungs- und Drehungsschwankungen beim Ringzwirnen und gegebenenfalls Ringspinnen mit aufwaerts und abwaerts bewegter Ringbank

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120953B (de) * 1960-04-16 1961-12-28 Hamel G M B H Zwirnerei Und Sp Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern von periodischen Fadenspannungs- und Drehungsschwankungen beim Ringzwirnen und gegebenenfalls Ringspinnen mit aufwaerts und abwaerts bewegter Ringbank

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