DE86388C - - Google Patents

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DE86388C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/02Relieving mechanisms; Arrestment mechanisms
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/02Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Neuerungen an dem Patent Nr. 86242 kennzeichnen sich im wesentlichen dadurch, dafs der ungleicharmige Entlastungshebel d nicht mehr durch Drahtseile oder Ketten und Gewichte (wie c, p), sondern in einfachster Weise durch ein Hebelsystem, welches der Wiegemeister durch Auftreten auf Fufstritte, also durch sein Körpergewicht, oder durch Umlegen eines Handhebels bethätigen kann, in die Mittelstellung gebracht wird, bei der die Radbandagen auf den Schienen und die Wägeschienen an den Radbandagen anliegen. In dieser Stellung steht der ungleicharmige Entlastungshebel horizontal oder doch nahezu horizontal, so dafs das Gewicht darauf nach beiden Seiten des Hebeldrehpunktes hin am leichtesten durch Drehen der Kurbel des Windewerkes unter Vermittelung der Ketten χ x1 in der bekannten Weise verschoben werden kann.
Die Hemmung des verschiebbaren Gewichtes in seiner der Last auf der Brücke entsprechenden Lage, die nach dem Haupt-Patente dadurch bewirkt wird, dafs der ungleicharmige Hebel im gegebenen Momente eine an dem Windewerke angeordnete Bremse zuzieht, geschieht hier durch Einwirkung des Entlastungshebels auf ein mit den Kettenrollen α α1 verbundenes oder an dem Windewerk angeordnetes Gesperre, dessen mit Gewicht belastete Klinke sich beim Hochgehen des genannten Hebels selbsttätig wieder auslöst. Schliefslich verriegelt sich letztere auch selbstthä'tig in der fast ausbalancirten Wiegestellung mittelst eines unter Federwirkung stehenden Bolzens, welche Verriegelung durch das erwähnte Hebelsystem zur erforderlichen Zeit wieder aufgehoben wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einem praktischen Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 die Waage in Ruhestellung, Fig. 2 in Mittelstellung und Fig. 3 in der Wiegestellung. Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Postaments mit dem Hebelsytem in Wiegestellung, Fig. 4 a zeigt in kleinerem Mafsstabe und schematisch die Lage des Hebelsystems 'bei der Ruhestellung der Waage, und die Fig. 5 bis 7 sind vergröfserte Verticalschnitte, aus denen die Einrichtung zum Hemmen des Gewichtes und die Verriegelung für den Entlastungshebel deutlicher ersichtlich wird. Fig. 8 zeigt eine veränderte Anordnung des den Entlastungshebel bethätigenden Hebelsystems und Fig. g endlich läfst erkennen, dafs die Hemmungvorrichtung für das verschiebbare Gewicht auch an dem Windewerk angebracht sein kann.
Soll die Waage aus der Ruhestellung Fig. 1 in die Wiegestellung übergeführt werden, so bringt der Wiegemeister durch Auftreten auf den Fufstritt E (Fig. 1) zunächst den Entlastungs- oder Gewichtshebel d in eine horizontale Lage (Fig. 2 und 6), wozu nur eine verhältnifsmäfsig geringe Kraft erforderlich ist,
da das Gewicht g vorher nur wenig weiter über den Drehungspunkt dl des Hebels d hinaus verschoben wurde, als erforderlich war, um die Brücke nach abwärts zu ziehen. Dieses Verstellen des Entlastungshebels ist dadurch ermöglicht, dafs der Fufstritt E z. B. durch eine Stange ρ ° mit dem bei j1 (Fig. 4) drehbaren doppelarmigen Hebel verbunden ist, an dem wiederum gelenkig eine Stange angreift, die frei in dem Hebel d gleitet und auf diesen mittelst eines Stiftes y1 einwirkt. Um eine weniger von der Verticalen abweichende Bewegung in dem Hebelsystem und namentlich in der Stange zu erzielen, können, wie aus der schematischen Fig. 8 ersichtlich ist, anstatt eines doppelarmigen Hebels auch mehrere solcher Hebel angewendet werden," die durch ein geeignetes Zwischenglied auf einen bei j'2 drehbaren Hebel js einwirken, der mit der den Entlastungshebel bethätigenden Stange gelenkig verbunden ist. Hat der Entlastungshebel d seine Mittelstellung erreicht, so verschiebt man das Gewicht g nach rechts in Bezug auf die Zeichnung durch entsprechendes Drehen der Kurbel 0, wodurch der Hebel d nach abwärts geht und sich in seiner tiefsten, der Last auf der Brücke entsprechenden Lage selbsttätig verriegelt, sowie gleichzeitig durch Einlegen einer Sperrklinke z* in das mit der Kettenrolle a1 verbundene Sperrrad z° die genannte Rolle feststellt und somit ein Zuweitschieben des Gewichtes g unmöglich macht.
Zum Zwecke der selbsttätigen Verriegelung des Hebels d ist an dessen Ende ein Führungsstück h für einen verschiebbaren Riegel h1 fest angeordnet, der von einer Feder h2 beständig gegen die Wand w hin gedrückt wird und in der Wiesestelluna; des Hebels d in eine Oeffnung n>1 oder nach Fig. 3 a hinter einen Vorsprung jv'2 der genannten Wand schnappt, den bezeichneten Hebel also arretirt. An letzteren ist ferner noch gelenkig eine Stange i'2 angeschlossen, die mittelst eines Längsschlitzes z'3 einen Stift ii der bei z'5 drehbaren Sperrklinke ix umfafst. Aufserdem hat die Sperrklinke noch einen Arm mit einem Gewicht z'°, das bestrebt ist, die Klinke aufser Eingriff mit dem Rad z° zu halten. Bei dem Abwärtsgange des Gewichtshebels d gleitet der Stift z'4 der Sperrklinke lose in dem Längsschlitz z'3 der Stange z'2; wenn aber der Gewichtshebel die Wiegestellung erreicht, so zieht das obere Ende des Schlitzes z'3 den Stift ii entgegen der Wirkung des Gewichtes z6 nach abwärts, die Sperrklinke wird hierdurch in das Sperrrad z° eingelegt, die Transportmittel χ χ1 werden festgestellt und ein Weiterdrehen an der Kurbel 0, somit also auch ein Weiterschieben des Gewichtes g unmöglich gemacht. Gleichzeitig ist auch' der Riegel in die Oeffhung w1 bezw. hinter den Vorsprung n>- der Wand w getreten und der Entlastungshebel d ist Schwankungen, die sonst beispielsweise bei einer Vermehrung der Last des auf der Brücke befindlichen Waggons eintreten könnten, nicht mehr unterworfen.
Wenn sodann das Wägen beendet ist und die Waage wieder aus der fast ausbalanciiten Wiegestellung in die Ruhestellung, in der ebenfalls beinahe Gleichgewicht herrscht, gebracht werden soll, so hat der Wiegemeister nur nöthig, auf den mit dem anderen Ende des doppelarmigen Hebels durch die Stange p1 verbundenen Fufstritt P zu treten bezw. den Handhebel kx entsprechend umzulegen, wodurch die Stange hochgezogen wird und zunächst mit ihrer schrägen Fläche y3 den Riegel h1 auslöst. Gleichzeitig wird auch der Stift z'4 der Sperrklinke von der oberen Kante des Schlitzes z'3 der Stange z'2 frei und die Klinke zx durch das Gewicht z'e aus den Zähnen des Sperrrades herausgehoben. Hierauf kommt der Stift y2 der Stange zur Einwirkung auf den Gewichtshebel d, und wenn dieser in der Mittelstellung (Fig. 2) angekommen ist, so verschiebt man das Gewicht g, indem man die Kurbel jetzt in entgegengesetzter Richtung dreht, nach dem Drehpunkte des Hebels d hin, und zwar nur ganz wenig über die Stelle hinaus, an der das Niedersenken der Brücke, beginnt.
Von den Rollen α α1 hat, wie aus Fig. 2a ersichtlich ist, z. B. die mit dem Sperrrad z'° verbundene (d. i. al) Verzahnungen, in die die kalibrirte Kette in bekannter Weise eingreift, so dafs also beim Einlegen der Sperrklinke in das Sperrrad sowohl die Rollen als auch die Kette festgestellt werden und man alsdann die Kurbel ο nicht mehr weiter zu drehen vermag.
Um dieselbe Wirkung zu erzielen, könnte jedoch auch, wie Fig. 9 zeigt, das Sperrrad oben an dem Windewerk angeordnet und die Klinke z* mit einer nach unten entsprechend verlängerten Stange i 8 versehen sein.
Damit sich beim Niedergange des Gewichtshebels d die Sperrklinke z* in das Rad' z'° schlagfrei einlegt, kann in die Stange z"2 eine Feder oder ein anderes elastisches Mittel eingeschaltet werden.
Anstatt eines ungleicharmigen Gewichtshebels d kann natürlich auch, ohne dafs sich die beschriebene Wirkungsweise ändert, ein gleicharmiger Hebel angewendet und das Gewicht entsprechend gröfser bemessen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bei der durch das Haupt-Patent Nr. 86242 geschützten Einrichtung zum selbsttätigen Hochheben und Senken des Entlastungshebels der sowohl in der Ruhe- als auch Wiegestellung fast ausbalancirten Brücken-
    '■■ waage der Ersatz der Gewichte (wie e, p) und Zugorgane (wie i 2, y) durch ein Hebelsystem, bestehend aus einer mit Anschlägen versehenen Stange fy°), die an einen oder mehrere doppelarmige Hebel angeschlossen ist, welche durch Fufstritte (E, P) bezw. : einen Handhebel (k*) vom Wiegemeister ' in entsprechender Weise umgestellt werden. .In Verbindung mit dem unter i. gekennzeichneten Hebelsystem eine Einrichtung : zum Feststellen des Gewichtshebels (d) in ί der Wiegestellung, bestehend' aus einem auf dem Hebel (d) verschiebbaren Riegel (h1), welcher durch Federkraft beständig nach einer Wand (w) hingedrückt und in der Wiegestellung arretirt wird, während zum Zwecke der Entriegelung die Stange y mit einer sehr schrägen Fläche (y SJ versehen ist, die beim Hochgehen den Riegel (hl) zurückzieht.
    In Verbindung mit der unter ι und 2 gekennzeichneten Einrichtung als Ersatz des auf dem Windewerk des Haupt-Patentes angeordneten Bremsbandes zur Hemmung des Gewichtes in der Wiegestellung ein mit den Ketten- oder Seilrollen (a a1) verbundenes bezw. an dem Windewerk angeordnetes Sperrrad (i°) mit Klinke (i*), welch letztere durch ein Gewicht (i6) aufser Eingriff mit dem Rad (i°J gehalten und durch eine mit dem Gewichtshebel (d) verbundene Stange (i2) in das Sperrrad eingelegt wird, wenn der genannte Hebel die Wiegestellung erreicht hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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