DE86373C - - Google Patents

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DE86373C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H5/00Manufacture of tubes, coops, or barrels
    • B27H5/08Finishing barrels, e.g. cutting grooves
    • B27H5/10Trussing or hooping barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
FRANKLIN JOY MORTON in BALTIMORE
(Staat Maryland, V. St. A.).
Maschine zum Zusammenfügen von Dauben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1895 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine, mittels welcher Fässer, Tonnen und andere aus Dauben bestehende Gefäfse in der Weise zusammengefügt werden, dafs die fertig bearbeiteten Dauben nach einander auf die von Spindeln bezw. Planscheiben drehbar getragenen Böden gelegt, hierbei vorläufig von aufgewundenen Seilen gehalten und endlich durch Aufziehen von Reifen mit den Böden vereinigt werden.
Eine Ausführungsform dieser Maschine, welche nur als Beispiel der Verwirklichung des Erfindungsgedankens anzusehen ist, ist in den Zeichnungen in Fig. 1 im Längenschnitt, in den Fig. 2 bezw. 3 in Querschnitten nach den Linien II-II bezw. III-III der Fig. 1 dargestellt.
ι bedeutet den von Böcken 2 getragenen Maschinentisch. Mit 3 und 4 sind Lagerböcke bezeichnet, welche auf 1 fest angebracht sind, und in denen bei 5 die in einer Achse liegenden Spindeln 6 und 7 drehbar und verschiebbar gelagert sind. Das äufsere Ende der Spindel 6 rindet eine zweite Lagerstelle im Bock 8 und trägt ein Handrad 9 oder eine andere Vorrichtung, durch welche in 6 Bewegung eingeleitet werden kann. Die inneren Enden der Spindeln tragen Planscheiben 10, die durch Armkreuze ersetzt werden könnten und den Zweck haben, die Böden H' bezw. H während der Bearbeitung zu tragen. Zum Festhalten der Böden sind zweckmäfsig centrale Stifte 11 mit Holzschraubengewinde verwendet.
12 und 13 sind Scheiben, welche auf den Spindeln 6 und 7 undrehbar, aber längsverschieblich angebracht sind. Vermöge radialer Vorsprünge 14 tragen diese Scheiben Ringe 16 und 17, welche auf ihren äufseren Theilen 18 nach Art von Sperrrädern verzahnt sind. In diese Verzahnung greifen einmal die Sperrklinken ig ein, welche seitlich an 3 und 4 angebracht sind und die Drehung der Scheiben 12 und 13 in der einen Richtung verhindern. Die Drehung der Scheiben nach' der anderen Richtung wird dagegen durch die Schaltzähne 20 (Fig. 3) bewirkt. Letztere sitzen an Stangen 21, welchen behufs Weiterschaltung der Sperrkränze durch Tritthebel oder andere geeignete Mittel (welche auf den Zeichnungen nicht dargestellt sind) eine auf- und abwärts gehende Bewegung ertheilt werden kann. Auf den inneren (einander zugekehrten) Seiten sind die Ringe 16 bei 22 konisch gestaltet, um mit diesen Theilen den Enden der Dauben S zeitweilig als Stütze zu dienen. In die einander zugekehrten Kopfflächen von 16 und 17 sind concentrische Nuthen 23 eingedreht, welche bis zum Zeitpunkte des Aufziehens die Reifen oder Bänder 24 aufnehmen. Das Aufziehen der Reifen wird durch Schieber 25 bewirkt, welche durch entsprechende Aussparungen 26 der Böcke 3 und 4 von aufsen her hindurchgehen und durch die concentrischen Schlitze 27 zwischen den Vorsprüngen 14 der Scheiben 12 und 13 in die Nuthen 23 eindringen. Sie werden von Armkreuzen 28 getragen, in deren genuthete Naben 29 die Hebel 30 (s. besonders Fig. 2) angreifen. Bei der Bewegung der Hebel gleiten die Armkreuze 28 auf den Spindeln.

Claims (1)

  1. Zur Bewegung der Schieber 25 können aber auch andere geeignete Mittel dienen.
    Auf dem Maschinentisch 1 sind ferner die Pfosten 31 und 32 angebracht, an deren oberen Enden Seilrollen 33 gelagert sind. Ueber diese Rollen kufen Seile 34 bezw. 35, deren herabhängende Stücke mit Gewichten 36 belastet sind. Die Spannung der Seile, welche die Dauben zusammenhalten, kann auch in anderer Weise, etwa durch Federn oder geeignete Bremsen, hervorgebracht werden. Die Seile sind möglichst nahe dem Umfang des Werkstückes mit den Ringen 16 bezw. 17 durch die'Arme 37 leicht lösbar verbunden.
    In ähnlicher Weise wie die Armkreuze 28 durch Hebel 30 können die Scheiben 12 und 13 durch Hebel 38 auf den Spindeln verschoben werden.
    Die Maschine arbeitet in der folgenden Weise:
    Vorausgesetzt ist, dafs die Reifen 24 in die Nuthen 23 gebracht sind und die Schieber 25 ihre äufserste Stellung einnehmen. Nun werden zuerst die Böden HH centrirt und auf die Schraubenbolzen 11 gebracht, so dafs sie den Planscheiben 10 anliegen. Die eine Scheibe (12, 16 in der Zeichnung) wird so weit nach innen verschoben, dafs die Dauben mit ihren abgeschrägten Enden sich auf den konischen Theil derselben legen und gegen den darauf folgenden Ansatz von 16 stützen. Die andere (in der Zeichnung rechte) Planscheibe 10 wird so eingestellt, dafs die anzulegenden Dauben mit ihrer Kröse auf den keilförmigen Rand des Bodens H zu liegen kommen. Es wird nunmehr eine Daube nach der anderen angelegt und nach dem jedesmaligen Anlegen werden durch das Schaltgesperre 18, 19, 20, 21 die Spindeln mit den Böden und den Ringen 12, 13 entsprechend weiter gedreht. Hierbei winden sich die Seile 34, 35 auf die angelegten Dauben auf und verhindern das Abfallen derselben von ihren Stützpunkten. Haben auf diese Weise die drehbaren Theile der Maschine eine volle Umdrehung ausgeführt, so sind alle zum Fafs gehörigen Dauben angelegt. Alsdann wird (auf der rechten Seite der Maschine) durch die Schieber 25 der Reifen 24 über die Dauben geschoben. Unter festem Nachspannen des Seiles 34 wird, nunmehr Scheibe 12, 16 so weit nach links zurückgeschoben, dafs sich die Dauben S mit ihren linksseitigen Krösen auf den Rand des entsprechend weit vorgeschobenen Bodens H' legen können, und nunmehr wird auch der linksseitige Reifen 23 vor und über den Rand der Dauben geschoben. Das durch die Reifen vorläufig zusammengehaltene Fafs wird nun nach Lösen der Seile von den Armen 37 aus der Maschine herausgenommen und durch festes Nachziehen der Reifen, gegebenenfalls unter Hinzufügung weiterer Reifen vollendet.
    Paten τ-Anspruch:
    Eine Maschine zum Zusammenfügen von Dauben in der Weise, dafs dieselben mit einem Ende auf den Rand des einen der beiden von rohrenden Scheiben getragenen Böden und mit dem anderen Ende auf einen den anderen Boden zuvörderst noch überragenden Ring der Reihe nach horizontal aufgelegt und dabei von zwei umgelegten Seilen einstweilen gehalten, darauf nach Zurückziehen dieses Ringes auch auf den Rand des anderen Bodens auf^ gedrückt und zuletzt durch Verschieben der vorher in Nuthen der Tragringe gehaltenen Reifen zusammengetrieben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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