DE79643C - - Google Patents
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- DE79643C DE79643C DENDAT79643D DE79643DA DE79643C DE 79643 C DE79643 C DE 79643C DE NDAT79643 D DENDAT79643 D DE NDAT79643D DE 79643D A DE79643D A DE 79643DA DE 79643 C DE79643 C DE 79643C
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- Germany
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- drawer
- wheel
- wheels
- wire
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F27/00—Making wire network, i.e. wire nets
- B21F27/02—Making wire network, i.e. wire nets without additional connecting elements or material at crossings, e.g. connected by knitting
- B21F27/06—Manufacturing on twister-gear machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die zur Anfertigung von Drahtgeflecht — bei welchem kreuzweise gelegte Drähte an der
Kreuzungsstelle mittelst Flechträdchen zusammengedreht werden — dienende Maschine ist in
beiliegender Zeichnung durch:
Fig. ι in Vorderansicht,
Fig. 2 in Oberansicht,
Fig. 3 im Längenschnitt nach w-n>
in Fig. 2 und durch
Fig. 4, 5 und 6 im Querschnitt nach x-x, y-y und \-\ in Fig. 2 dargestellt.
Fig. 7 veranschaulicht die Transportirvorrichtung.
Fig. 8,9 und 10 zeigen die Flechtlade in gröfserem Mafsstabe.
Fig. 11,12 und 13 stellen die Anordnungen
der Fleeht- und Schiebelade in Ober-, Seitenansicht und Querschnitt und zwar in gröfserem
Mafsstabe dar.
Das Geflecht wird in folgender Weise erzeugt: Der von den Haspeln kommende Draht
wird zwischen Stiften der beiden Schiebeladen aufwärts geführt; diese Schiebeladen bewegen
sich horizontal in einander entgegengesetzter Richtung und veranlassen dadurch ein Kreuzen
der Drähte. Unter den ersten Kreuzungspunkten liegt die Flechtlade, deren geschlitzte
Zahnrädchen bezw. Rollen beim Aufsteigen der Lade die sich kreuzenden Drähte aufnehmen
und beim Rotiren an den Kreuzungsstellen zusammendrehen und so zum Geflecht bilden.
Dieses Geflecht wird dann durch die Stiftwalze dem Waarenbaum zugeführt.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von der 1 und dl mittheilt,
seines Umfanges
Stufenscheibe α aus, welche mit Hülfe ihrer Achse α1 und des auf derselben befestigten
konischen Rades a2 ihre Bewegungen vermittelst der konischen Räder b und as auf die
Achsen b1 und α4 überträgt. Auf der Welle b1
sitzt das Stirnrad b'2, welches mit den Rädern c
und d in Eingriff steht und so die Bewegung der Welle bl den Achsen c
Das Rad b2 ist nur auf Y4
gezahnt, so dafs die beiden Räder c und d, deren Durchmesser halb so grofs sind als der Durchmesser des Rades i>2, mit ihren Achsen cl und dl abwechselnd jedesmal nur J/2 Umdrehung machen. Damit das Eingreifen stets wieder genau erfolgt, werden die Räder c und d durch die in je eine Nuth der auf den Achsen c1 und d \ sitzenden Ringe c° und d° eingreifenden Riegel festgestellt. Diese Riegel werden abwechselnd durch die Steigung b* des Rades b'2 aus den Nuthen gezogen, wodurch die Wellen freigegeben werden und sich wieder drehen können, sobald dieselben wieder mit dem Rad b2 in Eingriff kommen. Die Welle c1 trägt ein Stirnrad c3, das mit dem Rad e der Welle e1 in Eingriff steht. Während die Kurbelscheibe c2 mit der Schiebelade/ verbunden ist, steht die Kurbelscheibe e2 der Welle e ] mit der Schiebelade f1 in Verbindung. Beide Schiebeladen bewegen sich infolge ihres Antriebes in entgegengesetzter Richtung. Die Flechtlade g erhält ihre Bewegung bezw. Verschiebung durch dasExcentere3 der Achse e1. Da die Flechtlade stets nur um eine halbe Maschenbreite verschoben wer-
Das Rad b2 ist nur auf Y4
gezahnt, so dafs die beiden Räder c und d, deren Durchmesser halb so grofs sind als der Durchmesser des Rades i>2, mit ihren Achsen cl und dl abwechselnd jedesmal nur J/2 Umdrehung machen. Damit das Eingreifen stets wieder genau erfolgt, werden die Räder c und d durch die in je eine Nuth der auf den Achsen c1 und d \ sitzenden Ringe c° und d° eingreifenden Riegel festgestellt. Diese Riegel werden abwechselnd durch die Steigung b* des Rades b'2 aus den Nuthen gezogen, wodurch die Wellen freigegeben werden und sich wieder drehen können, sobald dieselben wieder mit dem Rad b2 in Eingriff kommen. Die Welle c1 trägt ein Stirnrad c3, das mit dem Rad e der Welle e1 in Eingriff steht. Während die Kurbelscheibe c2 mit der Schiebelade/ verbunden ist, steht die Kurbelscheibe e2 der Welle e ] mit der Schiebelade f1 in Verbindung. Beide Schiebeladen bewegen sich infolge ihres Antriebes in entgegengesetzter Richtung. Die Flechtlade g erhält ihre Bewegung bezw. Verschiebung durch dasExcentere3 der Achse e1. Da die Flechtlade stets nur um eine halbe Maschenbreite verschoben wer-
ill
den darf, so mufs das Excenter e3, entsprechend
der Maschenbreite des herzustellenden Geflechts, auswechselbar und deshalb zweitheilig sein, in
der Flechtlade g ist die Zahnstange o, Fig. ι o,
angebracht, über welcher die Zahnrädchen r liegen, die dem Verschieben der Zahnstange
entsprechend in der einen oder anderen Richtung gedreht werden.
Es sei hier noch bemerkt, dafs anstatt der Rädchen r auch glatte Rollen angewendet
werden können, in welchem Falle selbstverständlich an Stelle der Zahnstange ο eine glatte
Schiene tritt, welche gegen die Rolle angedrückt wird und diese durch Friction bewegt.
Die Vorwärtsbewegung der Waare bezw. das Drehen der Stiftenwalze s erfolgt von dem..
Rad ab der Welle α4 aus, welches Rad das
auf der Welle h sitzende Rad ae treibt. Die
auf dem Ende der Welle h sitzende Kurbelscheibe hl ist so einzustellen, dafs sie, bevor
das Senken der Flechtlade g ganz beendet ist, ihre Wirkung beginnt und diese einstellt, wenn
die Lade bereits wieder um einen Bruchtheil ihres ganzen Hubes angehoben ist.
Durch die verstellbaren Zapfen der Kurbelscheibe h[ kann der Transport genau geregelt
werden, und zwar mit Hülfe der Zugstange i, welche die Bewegung auf den Hebel i'2 überträgt.
Letzterer trägt oben die Schaltklinke z'3, die durch Schaltrad s1 die Stiften walze s dreht.
Eine Sperrklinke i4, die das Zurückgehen der Stiftenwalze s verhindern soll, sitzt auf einem
die beiden Ansätze z5 und i6 verbindenden
Bolzen i'.
Das Excenter K, Fig. i, hebt mittelst der Stangen m und m1, der Verbindungsstangen
Ot2Ot3 und der Hebel nnl und «2n3 die
Flechtlade g so hoch, dafs der Draht zwischen den Anschlagleisten lll etwas durchgebogen
wird, wodurch die sich kreuzenden Drähte im Schlitz der Flechträder oder Flechtrollen fest
auf einander gedrückt werden und beim Zusammendrehen nicht an einander vorbeigleiten.
Ist die Flechtlade g oben angelangt, so wird durch die Welle dx mittelst der Kurbelscheibe
d2 und der Zugstange n4 die Zahnstange
ο entweder hin- oder hergeschoben, je nachdem jeder Draht mit dem links- oder
rechtsseitig liegenden Draht zusammengedreht werden soll, und dadurch ein entsprechendes
Drehen der Zahnrädchen r bewirkt. Damit die Self kanten, welche aus Litzen oder auch
aus einfachen stärkeren Drähten bestehen können, nicht mit den zur Kreuzung verschobenen
Drähten des Geflechts in Berührung kommen, werden erstere über besondere, auf den Armen t
sitzende Rollen i1 geführt. Entsprechend der
Anzahl der Umdrehungen der Flechträder r bezw. der Drehungen des Drahtes mufs der
Hub der Kurbelscheibe d2 gewählt sein. Da sich die Flechtlade g auch seitlich um eine
halbe Maschenbreite hin- und herbewegt, so müfste die Zahnstange ο auch diese Bewegung
mitmachen und dadurch ein Verdrehen der Rädchen r bewirken, wenn dieses nicht durch
die Anbringung der Zugstange κ4 vermieden
würde'. Letztere ist nicht direct an ο befestigt, sondern greift an einem Gleitstück q an, welches
auf einer Stange ^1 zwischen den beiden Stellringen q~ und qz verschiebbar ist, und
zwar um die Gröfse einer halben Maschenbreite.
Nachdem die Drähte zusammengeflochten sind, senkt sich die Lade g schnell, damit die
Rädchen r aus dem Geflecht herauskommen und der Draht frei wird. Während des
Niedergehens der Lade g beginnt die Kurbelscheibe hl zu ziehen und es wiederholt sich
die Arbeit in der beschriebenen Weise.
Beim Flechten bezw beim Zusammendrehen der Drähte findet durch die Veränderung des
Winkels α in ß, Fig. 9, und durch das Zusammendrehen selbst ein Materialaufwand an
Draht statt; während dieser einestheils durch den von den Haspeln kommenden Draht ohne
Weiteres gedeckt wird, mufs anderentheils die Stiftenwalze s zur Vermeidung schädlicher Inanspruchnahme
der Drähte etwas nachgeben bezw. zurückgehen können.
Dieses Nachgeben der Stiftenwalze wird vom Excenter ρ aus durch den Hebel pl bewirkt,
welcher seine Bewegung mittelst der Hebel und Stangen p'2pa und p4 auf p5 überträgt.
Durch die Welle p°, die zugleich Streichbaum für das Geflecht ist, wird diese Bewegung
auf das andere Ende der Stiftenwalze übertragen.
Zum Aufwickeln des fertigen Geflechtes dient der Waarenbaum u; seine Bewegung erfolgt
von der Welle h aus durch passende Räder und Riemscheiben.
Die beiden Schiebeladen ff1 werden durch
die Scheiben c- e2 in entgegengesetzter Richtung
hin- und herbewegt, so dafs die zwischen den Stiften der Schiebeladen gehaltenen und geführten
Drähte sich stets an einer bestimmten Stelle kreuzen müssen. Gleichzeitig mit dem
Verschieben der beiden Laden ff1 findet das seitliche Verschieben der Flechtlade g um eine
halbe Maschenweite statt. Während der Hin- und Herbewegungen liegt die Flechtlade tiefer
wie die Schiebeladen (Fig. 13).
Um nun die gekreuzten Drähte mit ihren Kreuzungsstellen in die Schlitze der Rädchen
bezw. Rollen r der Flechtlade g zu bringen, wird letztere angehoben.
Diese steigt so hoch, dafs der Draht zwischen den beiden Anschlagleisten lll etwas durchgebogen
wird, wodurch die Drähte fest auf einander gedrückt werden und beim Verdrehen besser an einander halten. Steht die Flechtlade
oben, so wird die Zahnstange bezw. die
glatte Schiene ο für jede Geflechtsbildung entweder
hin- oder hergeschoben und so ein Drehen der Zahnrädchen bezw. Rollen r bewirkt.
Hierbei kann je nach der Gröfse der Verschiebung von ο den Rädchen bezw.
Rollen r eine zwei- oder mehrfache Umdrehung gegeben und dadurch ein entsprechend oftmaliges
Verdrehen der Drähte erzielt werden. Hierauf erfolgt ein schnelles Senken der Flechtlade,
wodurch die Drähte aus den Schlitzen der Rädchen r heraustreten und so wieder frei
werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Drahtgeflechten nach Anspruch i. des Patentes Nr. 30567, sofern die zu verbindenden Drähte vor ihrer Vereinigung kreuzweise (nicht der Länge nach) angeordnet werden. Eine Maschine zur Herstellung von Drahtgeflecht, in welcher unter Anwendung des mit Patent Nr. 30567 (Anspruch 1.) geschützten Verfahrens die in zwei Gruppen zugeführten Drähte mittelst zweier entgegengesetzt traversirender Leitschienen (ff 1J paarweise verschränkt, danach an den Kreuzungsstellen von den in einer Flechtlade (g) gelagerten, radial geschlitzten Rädchen oder Rollen (r) mittelst Hebung dieser Lade erfafst, endlich durch Drehbewegung der Rädchen (r) von den Kreuzungsstellen aus im Sinne entgegengesetzt verlaufender Schraubenlinien zusammengedreht werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79643C true DE79643C (de) |
Family
ID=352264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79643D Active DE79643C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79643C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089716B (de) * | 1955-06-06 | 1960-09-29 | Barnards Ltd | Maschine zum Herstellen von Maschendraht |
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- DE DENDAT79643D patent/DE79643C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089716B (de) * | 1955-06-06 | 1960-09-29 | Barnards Ltd | Maschine zum Herstellen von Maschendraht |
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