DE859995C - Ausatemventil fuer Gasschutzmasken - Google Patents

Ausatemventil fuer Gasschutzmasken

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DE859995C
DE859995C DED3725D DED0003725D DE859995C DE 859995 C DE859995 C DE 859995C DE D3725 D DED3725 D DE D3725D DE D0003725 D DED0003725 D DE D0003725D DE 859995 C DE859995 C DE 859995C
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DE
Germany
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valve
valve seat
leg
exhalation valve
exhalation
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Expired
Application number
DED3725D
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English (en)
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
    • A62B18/08Component parts for gas-masks or gas-helmets, e.g. windows, straps, speech transmitters, signal-devices
    • A62B18/10Valves

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Ausatemventil für Gasschutzmasken .Bei Gasschutzmaskenventilen, deren Ventilteller aus Gummi oder einem gummiähnlichen Kunststoff besteht, tritt- mitunter- -ein stoßweises Öffnen ein, wenn die Flächen des Ventiltellers und des Ventilsitzes feucht, also etwas klebend :sind. In diesem Fall ist erst ein gewisser Überdruck erforderlich, um das Ventil, und zwar dann ruckartig zu öffnen.
  • Es sind weiterhin Ventile für Gasschutzmasken bekannt, bei denen eine Glimmerplatte, die in einem Führungskorb angeordnet Ist und die die. Ventilverschlußplatte bildet, unter Federdruck auf einen aus sehr weichem Gummibestehenden Ventilsitz gedrückt wird. Dabei ist der Rand des Ventilsitzes dünn ausgezogen und entweder in die Ebene der Glimmerplatte abgebogen oder nach außen zu einem Hohlring umgeklappt. Diese Ventile haben zunächst den Nachteil, daß der Öffnungswiderstand während das Öffnungsvorganges steigt, da der weiche Ventilsitz zunächst der Glimmerplatte folgt und da damit die Federspannung erhöht wird., die mit dem weiteren Öffnen des Ventils ständig ansteigt. Weiterhin besteht der Mangel, daß der Ventilteller sich ruckartig von seinem Ventilsitz abhebt, wobei ein gegebenenfalls vorhandener Wasserfilm zerrissen wird, da der weiche Gummi dem Glimmer anliegt. Schließlich ist der Aufbau der bekannten Ventile umständlich und erfordert mehrere völlig unterschiedliche Bauteile, so daß er für eine Massenherstellung nicht geeignet ist.
  • Erfindungsgemäß werden die Mängel der bekannten Ventile, insbesondere für Ventile mit kleiner Durchflußöffnung, dadurch betseitigt, daß der Ventilteller mit dem Ventilsitz durch zrcei oder mehr etwä in Richtung der Ventilachse stehende U-förmige Stützen derart verbunden ist, daß der eine Schenkel jeder Stütze an dem Ventilteller, der andere an dem Ventilsitz befestigt ist.
  • Beim Beginn der Ausatmung biegt sich der Ventilteller zunächst etwas nach außen durch. Da-. durch -werden die federnden U-förmigen Stützen nach außen bewegt und .damit auch ihre Einwirkung infolge des abnehmenden Biegungsmomentes bei steigendem Hub des Ventiltellers geringer, so _daß das Abheben des Ventiltellers gleichmäßig .gestaltet und erleichtert wird. Dieser Vorgang wird bei einer kegeligen Ausbildung des Ventils durch eine Verflachung des den Auflageteil des Ventil-Cellers bildenden kegeligen Randes unterstützt. Das neue Ventil hat weiterhin den Vorteil eines. einfachen Aufbaues und ist für die Massenherstellung geeignet.
  • Wenn der Ventilteller und der Ventilsitz aus getrennten Teilen bestehen, kann der an dem Ventilsitz befestigte Schenkel jeder Stütze durch einen Befestigungsring gehalten werden, der den Ventilsitz umgreift. In diesem Falle stellt man vorteilhaft Teller, Stützen und - Befestigungsring aus Gummi oder einem gummiähnlichen Kunststoff, den Ventilsitz aus Kunststoff oder Metall her und verbindet ihn mit dem Anschlußstück durch einen Preßvorgang oder durch Verschrauben. Die Befestigung des Ventilsitzes bzw. des Befestigungsringen unter sich oder- mit dem Anschlußstutzen kann durch Nut und Feder erfolgen. Diese Befestigungsart ist z. B. geeignet, wenn der Ventilteller und der Ventilsitz aus einem einzigen Stück Gummi bestehen. Bei der Verwendung eines Befestigungsringes kann dieser mit einer ringförmigen Leiste in eine Nut des Ventilsitzes eingreifen.. Um ein Lösen des Befestigungsringes auch hei starker Beanspruchung zu verhindern, kann iim den Ring noch eine Metallschelle gelegt werden.. .
  • In der Zeichnung sind in Abb. i und z zwei Ausführungsformen des neuen Ausatemventils im Schnitt dargestellt, während Abb. 3 und q. halbschematisch die Arbeitsweise des Ventils zeigen.
  • Bei der Ausfithrungsform nach der Abt). i ist so@vdhl der Ventilteller a als auch der Ventilsitz b aus Gummi hergestellt. Beide sind durch die Ventilstützen c miteinander verbunden, wobei der eine Schenkel d jeder Stütze an dem Ventilteller a und der andere Schenkel e an dem Ventilsitz b befestigt ist. Der Ventilsitz b umfaßt den Anschlußstutzen f und ist an diesem durch Nut und Feder befestigt.
  • Abb. z zeigt eine Ausführungsform, bei der der Ventilteller a und der "Ventilsitz b aus zwei voneinander völlig getrennte. und gegebenenfalls auch aus verschiedenen Baustoffen hergestellten Teilen besteht. Die Verbindung des Ventiltellers a mit dem Ventilsitz b erfolgt auch hier mit Hilfe der Stützen c, deren einer Schenkel d wie bei der Ausführungsform nach Abb. i an dem Ventilteller a befestigt ist, während der andere Schenkel e mit einem Befestigungsring g in Verbindung steht. Bei dieser Ausführungsform isst einerseits der Ventilsitz b mit dem Anschlußistutzen f und andererseits der Befestigungsring g mit dem Ventilsitz b durch Nut und Feder verbunden. Außerdem ist noch eine Metallschelle h um den Befestigungsring g herumgelegt.
  • Die Abb.3 zeigt das Ausatemventil kurz nach erfolgtem Abheben des Ventiltellers a vom Ventilsitz b.
  • Abb. q. stellt dasselbe Ausatemventil in völlig geöffnetem Zustande dar.
  • Die Abbildungen lassen erkennen, daß sich die Ventilstützen bei stärkerer Öffnung allmählich nach außen hin abbiegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ausatemventil für Gasschutzmasken, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller (a) mit dem Ventilsitz (b) durch zwei oder mehr etwa in Richtung der Ventilachse stehende U-förmige Stützen (c) derart verbunden ist, daß der eine- Schenkel (d) jeder Stütze (c) an dem Ventilteller (a), der andere Schenkel (e) an dem Ventilsitz (b) befestigt ist (Abt. i). z. Ausaterrtventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Ventilsitz (b) befestigte Schenkel (e) jeder Stütze (c) durch einen Befestigungsring (g) gehalten wird, der den Ventilsitz (b) umgreift (Abt. ?). 3. Ausatemventil nach Anspruch i oder 2, dadurch. gekennzeichnet, daß die Befestigung des Ventilsitzes, (b) bzw. des. Befestigungsringes (g) unter sich oder mit dem Anschlußstutzen (f) durch Nut und Feder erfolgt (Abt. i und 2z). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 672"333-
DED3725D 1939-10-14 1939-10-14 Ausatemventil fuer Gasschutzmasken Expired DE859995C (de)

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DED3725D DE859995C (de) 1939-10-14 1939-10-14 Ausatemventil fuer Gasschutzmasken

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DED3725D DE859995C (de) 1939-10-14 1939-10-14 Ausatemventil fuer Gasschutzmasken

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DE859995C true DE859995C (de) 1952-12-18

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2593264A1 (fr) * 1986-01-17 1987-07-24 Verdol Sa Perfectionnements aux valves de degazage
EP1647310A1 (de) * 2004-10-15 2006-04-19 Moldex-Metric Ag & Co. Kg Atemschutzmaske mit Ausatemventil

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE672333C (de) * 1933-02-14 1939-03-01 Chem Fab Dr Hugo Stoltzenberg Ventil fuer Atemgeraete, insbesondere Gasschutzmasken

Patent Citations (1)

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FR2593264A1 (fr) * 1986-01-17 1987-07-24 Verdol Sa Perfectionnements aux valves de degazage
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