DE579375C - Hydraulische Pressanlage, insbesondere fuer Lederpressen - Google Patents

Hydraulische Pressanlage, insbesondere fuer Lederpressen

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DE579375C
DE579375C DE1930579375D DE579375DD DE579375C DE 579375 C DE579375 C DE 579375C DE 1930579375 D DE1930579375 D DE 1930579375D DE 579375D D DE579375D D DE 579375DD DE 579375 C DE579375 C DE 579375C
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DE
Germany
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piston
spring
hydraulic press
press system
reciprocating piston
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DE1930579375D
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Maschinenfabrik Turner AG
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Maschinenfabrik Turner AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Hydraulische Preßanlage, insbesondere für Lederpressen Bei der im Hauptpatent beschriebenen hydraulischen Preßanlage ist die Verbindung zwischen dem Druckraum des kleinen Zylinders und demjenigen des großen abhängig vorn Kolbenhub, d. h. die Verbindungskanäle müssen so angebracht sein, daß sie von dem kleinen Kolben freigegeben werden in dem Moment, wo dieser nahezu seine höchste Stellung erreicht hat, d. h. wo der Schluß der Preßplatten erfolgt. Da nun die auf der Maschine zu pressenden Leder verschiedene Dicke haben können, muß für die Öffnung der Verbindungskanäle so viel Spiel gelassen werden, daß auch beim. Pressen von starkem Leder die Verbindung zwischen dem kleinen und großen Zylinder mindestens im letzten Augenblick hergestellt wird. Dies bringt den Nachteil mit sich, daß beim Pressen von dünnem Material die Verbindung verhältnismäßig zu früh hergestellt ist, so daß die letzten q. bis 5 mm des Hubes dadurch überwunden werden müssen, daß die Druckflüssigkeit durch den kleinen Zylinder und die Verbindungskanäle in den großen Kolbenraum einströmt, um den Hauptkolben allmählich zu heben, was natürlich sehr viel mehr Druckflüssigkeit und längere Zeit beansprucht, als wenn der Schluß der Druckplatten nur durch-Einwirkung der Druckflüssigkeit auf den kleinen Kolben stattfindet.
  • Gegenwärtige Zusatzerfindung hat den Zweck, den geschilderten Nachteil zu vermeiden, indem zwischen kleinem und großem Kolben .eine Feder eingeschaltet wird, welche bei erfolgtem . Schluß der Druckplatten den kleinen Kolben noch etwas weiter ansteigen. und so die Durchgänge zum großen Zylinder freigeben läßt.
  • Es ist an sich bekannt, bei hydraulischen Preßvorrichtungen mit dem Hauptpreßteil einen Hubkolben fest zu verbinden und in dem Hauptteil ein federndes Steuerorgan einzuschalten, welches bei Erreichung eines bestimmten Druckes auf das Werkstück umgestellt wird und den vollen hydraulischen Druck in Wirksamkeit bringt. Im Gegensatz zu dieser Bauart erfolgt bei vorliegender Erfindung die Steuerung des Druckes durch den mit dem Hauptkolben federnd verbundenen Hubkolben.
  • Es ist ferner an sich bekannt, bei hydraulischen Pressen mit einem Hubkolben durch den Flüssigkeitsdruck unter diesem Hubkolben ein Ventil zu öffnen, das die Druckflüssigkeit unter den Hauptkolben leitet. Demgegenüber bietet die vorliegende Erfindung den Vorteil, daß kein besonderer Ventilkörper erforderlich ist, vielmehr die ganze Steuervorrichtung in Ausgestaltung des Gegenstandes des Hauptpatents in den Hubkolben verlegt ist.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. r zeigt den Druckzylinder mit dem darin beweglichen Kolben; Abb.2 ist ein Querschnitt durch den kleinen Kolben; Abb.3 veranschaulicht ein weiteres Beispiel für die Ausführung des kleinen Kolbens nach dieser Erfindung.
  • In der Abb. i sind die beiden Kolben in ihrer obersten Lage gezeichnet, die Presse ist also geschlossen. Der unabhängig von dem großen Kolben F bewegliche Hilfskolben A trägt an seinem oberen Ende eine Feder i, welche über einen Federteller 2 durch das Gewicht des großen Kolbens F unter Spannung gehalten wird. Mit Hilfe der Mutter 3 wird die Feder so eingestellt, daß sie eine Vorspannung hat, die etwas größer ist als das von ihr zu tragende Gewicht des großen Kolbens- F mit der darauf montierten unteren Druckplatte.
  • Der Hilfskolben A hat eine zentrale Bohrung, welche durch mehrere Schlitze C nach der Mantelfläche zu mündet und so die Verbindung zwischen kleinem und großem Kolbenraum herstellt, sobald die Schlitze den Boden des großen Kolbenraumes erreicht haben. In Abb.2 ist der kleine Kolben im Querschnitt dargestellt, so daß die Durchgänge erkenntlich sind; an Stelle der Winkelschlitze können auch radiale Bohrungen angebrac htwerden.
  • Die Druckflüssigkeit strömt durch die Öffnung D in den Kolbenraum B und hebt den Hilfskolben A mit dem großen Kolben F so lange, bis der Schluß der Presse erfolgt ist. Wenn nun in diesem Augenblick die Durchgänge C noch nicht bis an den Boden des großen Kolbenraumes gelangt sind, etwa weil ein dickes. Stück Preßgut sich zwischen den Preßplatten befindet, so steigt der Druck in dem Kolbenraum B weiter an und drückt dadurch die Feder i zusammen, bis der Hilfskolben um so viel weiter gestiegen ist, daß die Druckflüssigkeit durch die Öffnungen C in den großen Kolbenraum einströmen kann.
  • Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i der Hilfskolben A in seinen Zylinder B aufs genaueste eingepaßt sein muß und nur durch Labyrinthdichtungen 4 abgedichtet werden kann, zeigt das Ausführungsbeispiel in Abb. 3 einen Hilfskolben Al, der an seiner Mantelfläche vollkommen glatt ist und deshalb mit einer Stulpdichtung 5 abgedichtet werden kann. Die Feder 6 wird durch Federteller ; und Gegenmutter 8 unter Spannung gehalten. Teller und Mutter 8 sitzen auf einer Schraube 9, deren Kopfende als Ventilkegel ausgebildet ist und die zentrale Bohrung des Hilfskolbens A1 verschließt.
  • Auch hier erhält die Feder eine Vorspannung, welche das Gewicht der von dem kleinen Kolben zu tragenden Last etwas übersteigt. Nach erfolgtem Schluß der Presse steigt der Druck in dem kleinen Kolbenraum B weiter an. Da nun der Ventilquerschnitt kleiner ist als die Differenz zwischen Kolbenquerschnitt und Ventilquerschnitt, so wird ein größerer Druck auf den Kolben A1 als auf den Ventilteller ausgeübt, die Feder 6 wird weiter zusammengedrückt, und das Ventil öffnet sich, so daß die Druckflüssigkeit durch die zentrale Bohrung des Hilfskolbens in den großen Kolbenraum überströmen kann.
  • Die Feder und der Federteller sind im äußeren Durchmesser kleiner als der Hubkolben A, so daß sie beim Senken des Hauptkolbens F in der Bohrung für den Hubkolben mit verschwinden. Diese Bohrung ist nach unten durch einen Verschlußdeckel io abgeschlossen, nach dessen Abnahme der Kolben A mitsamt der Feder sich herausnehmen läßt, um die Feder auf die richtige Vorspannung einzustellen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Preßanlage, insbesondere für Lederpressen, mit einem den Hauptkolben bewegenden Hubkolben nach Patent 522 2o2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Hauptkolben (F) und Hubkolben (B) eine Feder (i, 6). eingeschaltet ist, welche beim Schluß der Presse eine Relativbewegung des Hubkolbens zum Hauptkolben zuläßt und dadurch die Durchlaßkanäle (C) zwischen den beiden Kolbenräumen öffnet.
  2. 2. Hydraulische Preßanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßkanäle (C) als Schlitze oder radiale Bohrungen im Mantel des Hubkolbens ausgebildet sind.
  3. 3. Hydraulische Preßanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zusammendrücken der Feder (6) ein Ventil (9) im Hubkolben (B) geöffnet wird.
  4. 4. Hydraulische Preßanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (i, 6) mit dem Hubkolben (B) fest verbunden ist und auf eine Vorspannung eingestellt werden kann (3, 7), die das Gewicht der zu hebenden Last übersteigt.
  5. 5. Hydraulische Preßanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubkolben (B) mit der Feder (r, 6) nach Abnehmen des Zylinderverschlußdeckels (io) sich nach unten aus dem Hubzylinder herausziehen läßt, zu dem Zweck, die Feder auf die gewünschte Vorspannung einzustellen.
DE1930579375D 1930-06-25 1930-06-25 Hydraulische Pressanlage, insbesondere fuer Lederpressen Expired DE579375C (de)

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DE (1) DE579375C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958008C (de) * 1950-01-31 1957-02-14 Brevets Aero Mecaniques Als Fliehkraftreibungskupplung ausgebildete Rutschkupplung fuer mittels eines Schneckenraedergetriebes angetriebene Spinn- oder Zwirnspindeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958008C (de) * 1950-01-31 1957-02-14 Brevets Aero Mecaniques Als Fliehkraftreibungskupplung ausgebildete Rutschkupplung fuer mittels eines Schneckenraedergetriebes angetriebene Spinn- oder Zwirnspindeln

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