DE85740C - - Google Patents

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DE85740C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

'Ms'd/l
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
eingestellten Taxen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche es ermöglicht, Fahrpreisanzeiger den .eingestellten Taxen entsprechend zu schalten.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 die Seitenansicht des Vorstofsmechanismus, in Fig. 2 die Seitenansicht desselben (Knarrenrad angenommen) und in Fig. 3 die Oberansicht des Vorstofsmechanismus.
Auf der Achse a, auf welcher zwei lose sitzende Zahnräder, die durch ein Gesperr gehalten, je nach Bedarf von einem Uhrwerke als Zeitmefsapparat b einerseits oder vom hinteren Wagenrade aus als Wegelängenmefsapparat c andererseits angetrieben werden, ist ein drittes Rad d mit sechs oder einer beliebigen Anzahl von Zähnen befestigt. Je ein Zahn dieses letzteren Rades löst den dreiarmigen Hebel e aus, welcher durch sein Zurückschnellen die erste Zahlenwalze um eine Zahl vorspringen läfst. Dieses Rad wird, da es in seinem Gesperr drehbar ist, je nach der einzustellenden Taxe von dem kleinen drehbaren Seitenhebel f am grofsen Taxhebel g um so viel vorgeschoben, ■ als die Taxe bedingt. Die Taxwalze h ist mit fünf oder einer beliebigen Anzahl verschiedener stufenartiger Erhöhungen versehen, auf welche der hammerä'hnliche Hebel g aufschlägt; je höher die Fläche der Taxwalze ist, auf welche der Hebel aufschlägt, desto kürzer ist der Weg, welchen der letztere zurückzulegen hat, je niedriger die Fläche, desto länger der Weg. Schlägt nun der ,hammerähnliche Hebel g auf die niedrigste Stufe der Taxwalze, legt also den weitesten Weg zurück, so wird der kleine, an dem hammerähnlichen Hebel g befindliche Seitenhebel f, nachdem die Drehung des Sechszahnrades d so weit erfolgt ist, dafs er hinter dem entsprechenden Zahne desselben einschnappen kann, den Zahn auch am weitesten vorschieben, so dafs die Auslösung des dreiarmigen Auslösehebels e am kürzesten erfolgt; schlägt dagegen der Taxhebel auf die höchste Stufe, so wird die Auslösung des Taxhebels um so viel später erfolgen, als der zurückzulegende Weg kürzer ist, und auch um so viel später den dreiarmigen Hebel e auslösen, so dafs dementsprechend auch die Zahlenwalze später weiter springt.
Es ist also auf diese Weise erreicht, durch einfache Verstellung der Taxwalze so viel verschiedene Taxen einzuschalten, als sich auf der Taxwalze verschiedenartige Erhöhungen befinden, da die Zahlenwalze immer entsprechend eher ausgelöst wird, als wie der Weg, welchen der Taxhebel g zurückzulegen hat, kürzer, oder später, als er länger ist. Es lassen sich also durch entsprechende Abmessungen der stufenartigen Erhöhungen der Taxwalze verschiedene Taxen von 50 zu 50 Meter anbringen. Der Taxhebel g wie auch das Sechszahnrad d
werden durch das Excenter i bewegt, welches seinerseits durch das auf dem Hinterrade des Fuhrwerks befindliche, mit ihm verbundene Excenter in Thä'tigkeit gesetzt wird. Die durch das Excenter bewirkte auf- und niedergehende Bewegung überträgt sich mittelst der Schubklinke k auf das Knarrenrad /, welches in der Anzahl seiner Zähne dem Umfange des antreibenden Wagenrades entspricht, das bei jeder Bewegung des Excenters um einen Zahn vorwärts gestofsen wird, welche Bewegung durch das Zahnrad in auf das Sechszahnrad d übertragen wird und dasselbe dadurch in fortwährender Bewegung erhält, so lange das Fuhrwerk in Bewegung ist. Würde das Sechszahnrad d nicht durch den Seitenhebel f des Taxhebels g beeinfiufst, so würde die Zahlwalze nur in einer dem Wege des Vehikels entsprechenden Taxe weiter geschoben werden. Demnach, dafs der durch das Excenter gleichmäfsig bewegte Taxhebel g durch den an ihm drehbar befestigten Seitenhebel f den entsprechenden Zahn des Sechszahnrades d entsprechend der Höhe der eingestellten Taxstufe eher oder später vorschiebt, unabhängig von der Drehung des Knarrenrades /, wird auch die Auslösung des Dreiarmhebels e und damit der Zahlwalze, entsprechend der Stellung der Taxwalze, früher oder später bewirkt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprdch:
    An Fahrpreisanzeigern eine Einrichtung, die Zahlenwalzen entsprechend den eingestellten Taxen zu schalten, gekennzeichnet dadurch, dafs durch das Excenter des Taxameters ein zweiarmiger hammerähnlicher Taxhebel in pendelnde Bewegung versetzt wird, deren Begrenzung einerseits durch eine an ihrer dem Hebel zugekehrten Seite mit fünf oder einer beliebigen Anzahl verschieden hoher Stufen versehene Taxwalze, andererseits durch eine Feder erfolgt, welcher Taxhebel das Sechszahnrad durch einen mit ihm drehbar befestigten Seitenhebel in der Weise beeinfiufst, dafs, entsprechend der höheren oder tieferen Taxstufe der Taxwalze, auf welche der Taxhebel aufschlägt, der entsprechende Zahn des Sechszahnrades durch den erwähnten Seitenhebel zeitiger oder später unabhängig von der Drehung des Knarrenrades vorgeschoben wird und der Dreiarmhebel und damit auch die Zahlenwalze des Zählwerkes entsprechend früher oder später zur Auslösung kommt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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