DE44486C - Selbstthätiger Verkaufapparat - Google Patents

Selbstthätiger Verkaufapparat

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DE44486C
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DE
Germany
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shaft
lever
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Expired - Lifetime
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DENDAT44486D
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H. P. TUCKER in Dulwich, 13 Hillsboro Road, County of Surrey, England
Publication of DE44486C publication Critical patent/DE44486C/de
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
    • G07F9/003Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus displaying the inserted coins

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  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
(County of Surrey, England).
Selbsttätiger Verkaufapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1887 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum selbstthätigen Abliefern vorbezahlter Gegenstände in der Weise, dafs eine Handhabe gedreht wird, anstatt wie bisher einen Schieber in Bewegung zu setzen, und dafs die Aufmerksamkeit auf den Apparat während der Abgabe einer Cigarre oder eines anderen Gegenstandes gerichtet wird, um den Mechanismus zu vereinfachen und das in den Behälter zuletzt eingeführte Geldstück beobachten zu können; ferner ist Vorkehrung getroffen, um einen Anzeiger bei Tag und bei Nacht erscheinen zu lassen. Zu dem Zwecke sind Mittel angewendet worden, durch welche nach der Einführung eines Geldstückes in den Behälter und dem Drehen einer an letzterem vorgesehenen Handhabe eine Cigarre u. s. w. während der Umdrehung dieser Handhabe abgegeben, eine Glocke zum Tönen gebracht und das Geldstück hinter einer Scheibe ausgestellt wird, bis ein neues Geldstück in den Apparat geworfen und ein neuer Gegenstand abgegeben ist, worauf dann das erste Geldstück in die Sammellade fällt. Mit genannter Handhabe steht mit Hülfe einer geeigneten Vorrichtung eine Welle in Verbindung, welche vorzugsweise senkrecht angeordnet wird und deren' oberer Theil einen Laternenrahmen trägt, um ein oder mehr numerirte Blätter oder Gläser zu zeigen, und zwar immer ein neues, sobald die Handhabe gedreht ist. Diese Blätter u. s. w. können zur Nachtzeit durch Gaslicht oder dergleichen beleuchtet werden.
Auf beiliegender Zeichnung wird ein derartiger Apparat durch Fig. 1 in Ansicht, durch Fig. 2 und 3 im Längen- bezw. Querschnitt und durch Fig. 4 im Grundrifs veranschaulicht; Fig. 5 bis 9 zeigen einzelne Theile. Auf einem Metallgehäuse A ist eine Säule B angebracht, welche als Behälter für Cigarren u. s. w. dient. Ein in dem Gehäuse A vorgesehener Schlitz C, welcher eine dem verlangten Geldstück entsprechende Gröfse erhalten hat, vermittelt die Einführung des betreffenden Geldstückes. Letzteres fällt dann in einen Behälter D, Fig. 5 bis 8, welcher auf einem bei F drehbaren und mit Gegengewicht G versehenen Hebel E angeordnet ist. Dieses Gegengewicht G erhält für gewöhnlich den Behälter D in seiner höchsten Lage. Sobald jedoch ein Geldstück in D geworfen ist, wird dieser herabgedrückt, hebt das Gegengewicht G und mit diesem eine von dem Hebel E getragene Klinke H, welche nun aufser Eingriff mit einem Sperrrad / kommt und das Drehen einer Handhabe J gestattet, worauf eine in einer Aussparung K eines Cylinders L befindliche. Cigarre durch eine Oeffnung M tritt. Während der Drehung der Handhabe J wird, um die Aufmerksamkeit auf den Apparat zu lenken, eine Glocke N mittelst eines Hebels O und Hammers P dadurch zum Ertönen gebracht, dafs ein Stift Q eines Kegelrades R das Ende S des Hammerstieles herabdrückt. Ferner wird das Geldstück aus dem Behälter D mit Hülfe eines Armes T, welcher durch einen
Hebel U auf eine das Geldstück in dem Behälter festhaltende Schiebklaue V wirkt, entfernt und eine neue Cigarre in die Aussparung K des Cylinders L geleitet. Ein Sperrrad W und eine Klinke X verhindern die Rückwärtsbewegung der Handhabe J. Auf einer Welle Z wird der Laternenrahmen a getragen, um ein neues Nummerblatt zu zeigen, sobald eine Cigarre abgeliefert ist. Diese Welle Z erhält ihre Bethätigung durch das Zahnrad e von einer Schnecke b der Spindel c mittelst des Zahnrades d. Die Zahl der Zähne des Rades e und die Gänge der Schnecke b sind so getroffen, dafs eine neue Tafel erscheint, sobald eine Cigarre abgegeben ist. Wenn dies geschehen und das Geldstück aus dem Behälter entfernt ist, nimmt letzterer wieder seine höchste Lage ein und die Klinke H tritt wieder mit dem Sperrhaken 1 in Eingriff, so dafs der Mechanismus geschlossen ist, bis ein anderes Geldstück in den Schlitz C eingeführt wird. Eine Scheibe f zeigt das zuletzt in den Apparat geworfene Geldstück, welches auf einer durch Hebel h und Stange i bethätigten Fallthür g ruht, bis ein neues Geldstück in den Apparat geworfen und die Handhabe / gedreht wird, so dafs infolge des Herabdrückens der Fallthür das Geldstück in die Sammellade gelangt.

Claims (3)

Patent-Anspruch: Ein selbstthätiger Verkaufapparat, bei welchem gleichzeitig folgende Mechanismen vorhanden sind und zusammenwirken:
1. die durch eine Handhabe (J) drehbare Welle (cj, welche mittelst eines Paares konischer Räder eine zweite, den Cigarren u. s. w. abgebenden Cylinder tragende Welle in Drehung versetzt, nachdem diese durch das eingeworfene Geldstück ausgelöst worden, zu dem Zwecke, nach jedem Einwurf eines Geldstückes durch das Drehen der Handhabe / eine Cigarre u. s. w. zu verabfolgen;
2. der auf der zweiten Welle angeordnete Arm (T), welcher durch einen Hebel (U) auf eine das Geldstück in dem Behälter D festhaltende Klaue (V) wirkt, zu dem Zwecke, das bei diesem Verkaufe empfangene Geldstück aus dem Behälter D zu entfernen;
3. die eine Fallthür g bethätigende Stange (ij, welche mittelst eines Hebels h durch die Drehung der zweiten Welle abwärts gedrückt wird und so die Fallthür öffnet, um das aus dem Behälter D an letztere bei dem vorher stattgefundenen Verkaufe abgegebene Geldstück an die Kasse abzuführen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44486D Selbstthätiger Verkaufapparat Expired - Lifetime DE44486C (de)

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