DE856740C - Adressendruckmaschine mit mechanischer Auswaehlvorrichtung - Google Patents

Adressendruckmaschine mit mechanischer Auswaehlvorrichtung

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DE856740C
DE856740C DEA3381D DEA0003381D DE856740C DE 856740 C DE856740 C DE 856740C DE A3381 D DEA3381 D DE A3381D DE A0003381 D DEA0003381 D DE A0003381D DE 856740 C DE856740 C DE 856740C
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DEA3381D
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August Thurmann
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AB Dick Co
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Multigraphics Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/58Arrangements or devices for selecting, or for facilitating selection of, text or image to be printed

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Description

  • Adressendruckmaschine mit mechanischer Auswählvorrichtung Die I:rfindun betrifft Adressendruckmaschinen mit mechanischer _\uswählvorrichtung, bei denen die Maschinentätigkeit durch eine Abtastvorrichtung über\vacht wird, mit deren Hilfe die durch die Maschine wandernden Druckplatten hinsichtlich der Lage oder des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseinsvon Steuernierkinalen, wie Reitern, Lochungen u. dgl., überwacht werden. Die Abfühlung der Druckplatten erfolgt durch mechanische .#,btaststifte od. dgl., die in Abhängigkeit von dem Ergebnis des _Mifühlvorganges dann Steuerorgane einstellen, die die Maschinentätigkeit bestimmen. Auf diese \\'eise kann beispielsweise in Abhängigkeit von Druckplattenmerkmalen das Druckorgan unwirksam Beinacht werden, so daß die betreffende Platte übersprungen wird. Oder es können bei Erscheinen bestimmter gekennzeichneter Druckplatten Signale irgendwelcher Art betätigt werden, oder die Maschine kann stillgesetzt werden, oder es kann eine sog. 'Iehrfachdruckvorrichtung ein- und ausgerückt werden usf.
  • Es ist bekannt, die jeweilige Steuerstellung der die llaschineiitätigkeit überwachenden Organe beispielsweise in Abhängigkeit von dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einzelner Reiter festzulegen (Einzelauswahl) ; und es ist weiter bekannt, die Einstellung der Überwachungsorgane von einer ganzen Gruppe von Reitern od. dgl. vornehmen zu lassen. In diesem Fall erfolgt beispielsweise die Umstellung des Steuerorgans in die Wirkstellung nur dann, wenn die abgefühlten Druckplatten an sämtlichen der Abfühlung durch die Stifte unterworfenen Stellen die betreffenden Auswahlmerkinale tragen (Gruppenauswahl).
  • Auch ist es bekannt, durch verschieden lange, in eine hin und her gehende sogenannte Wählerbrücke gesetzte Abfühlstifte den durch .das Zusammenarbeiten der Abfühlstifte mit den Druckplattenmerkmalen bestimmten Ausschlag der Wählerbrücke zu verändern und, da dieser Ausschlag das Maß der Verstellung eines Steuergestänges bestimmt, auf diese Weise auch die von diesem Steuergestänge abgeleitete Überwachung der Maschinentätigkeit zu beeinflussen.
  • Ziel der Erfindung ist es nun, die mechanische Auswä hlvorric'htung einer Adressendruckmaschine finit hin und her gehender Stiftbrücke, bei der das durch "Zusammenwirken der Abfühlstifte mit Druckplattenmerkmalen bestimmte Maß der Verschwenlmiig die Größe der Verstellung des Steuergestänges und damit die Überwachung der Maschinentätigkeit bestimmt, sowohl zur Einzelauswahl als auch zur Gruppenauswahl heranziehen zu können, ohne daß dadurch im grundsätzlichen Aufbau der Wählerbrücke und der mit ihr zusammenarbeitenden Teile umfangreiche Änderungen erforderlich werden. Zu dieseln Zweck wird bei Maschinen der zuletzt genannten Art erfindungsgemäß eine an der Wählerbrücke verschiebbare federbelastete Schiene (Gruppenschiene) angebracht, die durch von der Wählerbrücke getragene, gruppenweise wirkende Sperrstifte gegen Verschiebung gesperrt gehalten wird, solange nicht sämtliche dieser Stifte durch Zusainnientreten mit einer vollständigen Gruppe entsprechender Druckplattenmerkmale ihre Sperrstellung verlassen haben, worauf sieh die nunmehr freigegebene Gruppenschiene verschiebt und jetzt ihrerseits mittels eines ausschließlich von ihr verstellbaren Armes das die Maschinentätigkeit überwachende Steuergestänge verstellt.
  • Es ist zwar an sich bekannt, die Überwachung der Maschinentätigkeit in Abhängigkeit von dem Ergebnis einer durch Abfühlstifte durchgeführten Abfühlung von Druckplattenmerkmalen durchzuführen, die sowohl gruppenweise gemeinsam als auch einzeln über getrennte Verstelleinrichtungen zur Ausübung der Steuerwirkung herangezogen «erden können. Zu diesem Zweck werden mehrere sich kreuzende Sätze von Taststangen (entsprechend der Anzahl der Abfühlstifte) und Steuerstäben (entsprechend der Anzahl der verschiedenen Gruppen- bzw. Einzelauswahlmöglichkeiten) verwendet, bei denen zwischen jeder zu diesem Zweck mit Schlitzen und Löchern ausgerüsteten Taststange und jedem gleichfalls mit Schlitzen und Löchern ausgerüsteten Steuerstab, also an allen Kreuzungsstellen, weitere Kupplungsstifte eingesetzt werden, die den Merkmalen der Druckplatte entsprechen. Die Sätze der Taststangen und Steuerstäbe erfahren dabei besonderen federnden Antrieb, um die durch die Stellung der Abfühlstifte bestimmten Steuer-,#virkungen auszulösen. Durch die große Anzahl der dabei notwendigerweise erforderlichen, immer gleich in ganzen Sätzen gebrauchten Einzelelemente ist diese mechanische Auswählvorrichtung für Gruppen- und Einzelauswahl von außerordentlich verwickelter Bauart. Dadurch, daß die genannten Sätze von Taststangen und Steuerstäben außerdem das Vorhandensein besonderer Antriebseinrichtungen zur Voraussetzung haben, ist der Einbau in bestehenden Maschinen nicht ohne wesentliche Änderungen möglich, und schließlich erfordert das Besetzen der sich kreuzenden Stangen und Stäbe mit den ebenfalls in großer Anzahl gebrauchten Kupplungsstiften (die Abfühlstifte müssen ohnehin vorhanden sein) große Aufmerksamkeit.
  • Demgegenüber kommt die erfindungsgemäß ausgebildete mechanische Auswählvorrichtung mit bedeutend weniger und einfachen Einzelteilen aus: die Abfühlstifte werden selbst, also nicht erst unter Vermittlung besonderer Kupplungsstifte od. dgl., zur unmittelbaren Überwachung des Gruppenwählers herangezogen; für jede Kennzeichnungsstelle der Druckplatte ist nur ein einziger Stift erforderlich; es entfällt die Notwendigkeit, darüber hinaus noch zusätzliche Sätze von Stangen und Stäben anzubringen und diese an allen Kreuzungsstellen mit weiteren Kupplungsstiften od. dgl. zu besetzen. Da außerdem die Gruppenschiene unmittelbar von der normalen Wählerbrücke getragen wird und damit hin und her geht, so sind zusätzliche Antriebseinrichtungen überflüssig.
  • Weitere Einzelheiten und besonders vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, in der die Erfindung in Anwendung auf eine sogenannte überspringvorrichtung an Hand der Zeichnungen erläutert wird. Zugrunde gelegt ist dieser Beschreibung als Beispiel eine Adressendruckmaschine der Marke »Addressograph« Modell 2200, wie sie beispielsweise in der britischen Patentschrift 377 057 beschrieben ist. Die Auswählvorrichtung nach der Erfindung ist jedoch genau so gut auch auf andere Adressendruckmaschinen mit mechanischer Auswahl anwendbar, beispielsweise auf solche nach der deutschen Patentschrift 631 355. In den Zeichnungen stellt dar Fig. i einen schematischen Längsschnitt durch die Druckplattenförderbahn einer Adressendruckinaschine, Fig.2 eine Seitenansicht derselben Maschine unter Weglassung zahlreicher zum Verständnis der l;i-findung nicht erforderlichen Teile, Fig.3 eine Abfühl- und Steuereinrichtung nach der Erfindung in vergrößertem Maßstah, Fig. 4 die Stiftbrücke der Abfühleinrichtung nach Fig. 3, herausgenommen, Fig. 5 und 6 zwei Teilansichten von oben auf den Mittelteil der Stiftbrücke in verschiedenen Steuerstellungen in vergrößertem Maßstab, Fig.7 bis 9 Schnittbilder längs der entsprechenden mit römischen Zahlen versehenen Schnittlinien der Fig. 5 und 6, Fig.io eine Draufsicht auf die Al>fälileinriclitilng nach Fi.g.3 unter Fortlassung gewisser Teile, Fig. i i eine Teildarstellung einer abgeänderten Ausführungsform für 1)oppelgrnppenauswahl, Fig. 12 eine Seitenansicht der durch die Gruppen-und Einzelwähler betätigten Verstellvorrichtung, Fig. 13 ein Schnittbild einer Einzelheit längs der Linie \l 1I-YIII der Fig. io und F ig. 1.1 eine Ansicht der Abfühlvorrichtung nach Fig. 3 von unten.
  • lndernMaschinengestell i isteinhinundhergehender Hauptantriebshebel 2 auf dem Drehzapfen 5 schwenkbar gelagert. Von dem Hauptantriebshebel aus wird über einen Verbindungslenker 7 ständig ei'] Schwingteil .4 angetrieben, von dem aus die Druckplattenförderung abgeleitet wird. Dieser Schwingteil .4 ist an einem im Maschinenrahmen sitzenden Drehzapfen 6 gelagert. Der Verbindungslenker 7 greift an dein Schwingteil am Drehzapfen 9 all und sitzt all seinem anderen Ende auf dem Drehzapfen 8 des Hauptantriebshebels 2. Der Hauptantriel>shebel 2 dient ferner zum Antrieb eines gleichfalls auf dein Drehzapfen 5 gelagerten Schwinghebels 3, der seinerseits den auf und nieder gehenden Druckarm betätigt. Je nachdem ob die Kupplungsklinke 20 des flauptantriebshebels 2 gegen ein Anschlagkissen i9 des Druckarmantriebshebels 3 stößt oder nicht, wird der Druckarm verschwenkt oder bleibt er in Ruhe.
  • Die Adressendruckplatten 12 werden eine nach der anderen durch Förderklinken i i aus dem Behälter 13 abgezogen und längs einer Förderbahn schrittweise zunächst an eine Abfiühlstelle und dann all die Abdruckstelle über dem Widerlager 14 geführt. Die hin und her gehende Bewegung der Förderklinken i i wird diesen in bekannter Weise von dem Schwingteil 4 aus über ein Gestänge io erteilt. Gleichachsig zu dem Drehzapfen 6 ist ein Druckarm 15 gelagert, der an seinem oberen Ende den Druckkopf 16 trägt. An seinem unterhalb des Drucktisches befindlichen Ende sitzt eine Rolle 17, die in einer Führungsbahn 18 des Schwinghebels 3 liegt. Wenn der flauptantriebshebel 2 im Uhrzeigersinn (in bezug auf die Darstellung nach den Fig. i und 2) verschwenkt wird und wenn seine Stoßklinke 2o dabei die in den Zeichnungen dargestellte Lage einnimmt, so wird auch der Schwinghebe13 in demselben Sinn verschwenkt, und der Druckarm führt einen Arbeitshub aus. Beim Zurückgehen nimmt der flaitlltantriel>sllebel 2 mittels einer nicht näher dargestellten Mitnehmervorrichung den Scllwinglleliel 3 wieder mit zurück, bis dieser die in 1, ig. i dargestellte Lage einnimmt. Die das Drucken oder Überspringen bestimmende Lage der um den Drehzapfen 2 i verschwenkbaren Stoßklinke 2o des 1lauptantriebs,liebel2 wird nun durch die in ihren Grundzügen bekannte Einrichtung nach Fig. 2 bestimmt.
  • Die Stoßklinke hat einen niedrigeren Teil 22 und einen erhöhten Teil 23. Je nachdem ob ein auf dem ortsfest im Maschinengestell gelagerten Zapfen 2.1 sitzender Arill 25 mit seiner Rolle 26 auf den flachen oder auf den erhöhten Teil der Stoßklinke zu liegen koniirit, ist diese entweder ein- oder ausgerückt. Eine Feder 27 hält die Klinke 2o stets in Anlage an die Rolle 26. Die Steuerung des Arms z5 erfolgt durch einen gleichfalls mit dem ortsfesten Zapfen 24 fest verbundenen Winkelhebel 28, 29, den eine an dem aufwärts ragenden Arm 29 angreifende Feder 30 in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung zu verschwenken trachtet. Die Bewegung des Winkelhebels wird dadurch begrenzt, daß sein horizontaler Arm 28 sich gegen einen Stift 31 legt, der an dem einen Ende eines gegabelten, auf dem ortfesten Drehzapfen 33 gelagerten Winkelhebels 32 sitzt. An einem anderen ortsfesten Zapfen 34 ist ein gabelförmiger Schwenkteil 35 gelagert. Er trägt einander gegenüberstehende Platten 36, 37, zwischen denen eine Einbuchtung 38 liegt. Neben der Schw#enkgabel35 sitzt auf demselben Drehzapfen und fest finit ihm verbunden ein Arm 39, dessen Bewegungsbereich durch zwei ortsfeste Anschläge 4o festgelegt ist. Der mit einer Ensenkung41 und einem erhöhten Schulterteil42 versehene T-förmige Arm 39 dient zum Verstellen des gabelförmigen Schwenkteils 35. Die Verschwenkung des Armes 39 erfolgt mittels einer zur Abfühlvorrichtung durchgehenden Stange 43, die so eingestellt werden kann, daß sie entweder, wie in Fig. 2 dargestellt, sich auf den Schulterteil 42 des Arms 39 aufsetzt oder in die Vertiefung 41 eingreift. Der so ausgebildete Arm 39 und die mit ihm zusammenwirkende-Stange 43 können in an sich bekannter Weise dazu benutzt werden, die Wirkungsweise der Auswählvorrichtung umzukehren (positive oder negative Einstellung der Maschine). Eine Feder 44 sucht den gabelförmigen Teil 35 und den an ihm sitzenden Arm 39 im Uhrzeigersinn (Fig. 2) zu drehen.
  • Die Betätigung dieser die Stellung der Stoßklinke 20 überwachenden Organe erfolgt von dem Schwingteil 4 aus, der im Gleichtakt mit der Druckplattenförderung hin und her geht. Auf diesem Schwenkteil sitzt an einem Drehzapfen 45 eine drehbare Klinke 46, die bei jeder Verschwenkung des Schwingteils 4 gegen die gegenüberliegende Anschlagplatte 47 des nach oben ragenden Arms des gegabelten Teils 32 stößt. Dabei geht der Stift 31 also von der in Fig. 2 dargestellten Lage aus nach oben und tritt aus der Einsenkung 38 der Gabel 35 heraus. Wie noch näher beschrieben werden wird, ist diese Schwinggabel 35 so eingestellt, daß entweder die Platte 36 oder die Platte 37 oder die Gabelaussparung 38 in der Bewegungsbahn des Stiftes 31 liegt bzw. unter den Stift 31 zu liegen kommt, wenn dieser aus der Gabel ausgetreten ist. Wenn jetzt die Nase der Klinke 46 von der Gegenplatte .17 abläuft und der gegabelte Hebel 32 im Sinne des Uhrzeigers wieder in seine Ausgangslage zurückgehen will, so kommt es auf die Einstellung des Gabelteils 35 an, wie weit der Hebel 32 im Uhrzeigersinn zurückgehen kann. Wenn die Gabelaussparung 38 unter dem Stift 31 liegt, so kann dieser Stift in diese Aussparung eintreten. In diesem Fall kann auch der alt den Stift anliegende Arm 28 des Winkelliel>els 28, 29 in die in Fig. 2 dargestellte Lage gehen, und damit kommt wiederum die Rolle 26 des Arms 25 auf den niedrigen Teil 22 der Stoßklinke 20 zu liegen, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Wenn aber der Stift 31 beim Zurückgellen des gegabelten Arms 32 entweder auf die Platte 36 oder auf die Platte 37 des gabelförmigen Teils 35 auftritt, so wird der Arm 28 in einer etwas angehobenen Stellung festgehalten, und die Rolle 26 kommt auf den erhöhten Abschnitt 23 der Stoßklinke 20 zu liegen. Diese wird dadurch so weit herabgedrückt, daß sie nicht mehr gegen die Platte i9 des Schwinghebels 3 stößt, sondern beim Arbeitshub des Hauptantriebsteils 2 an der Platte i9 vorbeigeht, so daß in diesem Fall .also dem Sc'.hwingteil3 keine Bewegung erteilt wird. Infolgedessen wird auch der Druckarm bei diesem Arbeitsgang nicht mitgenominen, sondern bleibt in Ruhe.
  • Der im Gleichtakt mit der Druckplattenförderung hin und her gehende Sohwingteil4 trägt auf einem Drehzapfen 48 noch eine zweite schwenkbare Klinke 49, die bei der geschilderten Bewegung des Schwingteils ,4 gegen eine Anlaufleiste 5 i stößt und dabei einen mit dieser verbundenen, auf einem ortsfesten Zapfen 9o gelagerten bügelförmigen Maschinenteil 5o so lange verschwenkt, bis die Klinke 49 von der Anlaufleiste 51 wieder abgelaufen ist. Bei der Verschwenkung des bügelförmigen Teils 50 wird ein mit diesem federnd verbundener Wählerträger 6o und ein an diesem sitzender Arm 6i mitgenommen. Das Maß dieser Mitnahme wird bestimmt durch die am Wählerträger sitzende Abfiühlvorrichtung, deren Stifte 85, 86 bei Auftreffen auf den Reiter einer an der Abfühlstelle liegenden Druckplatte in unten näher beschriebener Weise aufgehalten werden.
  • Unterhalb der Abfühlstifte liegt im Maschinenbett eine Platte97 mit zu den Auswählstellungen ausgerichteten Löchern 98, in die dieAbfühlstifteder Auswählvorrichtung eintreten können, falls sie nicht vorher durch dazwischenliegende Reiter der Druckplatte aufgehalten werden. Von dem Maß des Herabgehens der mit dem Wählerträger verbundenen Teile, beispielsweise des Arms 6i, 'hängt es ab, ob und wie weit die Stange 43 beim Abfühlvorgang gesenkt wird. Da diese Stange mit ihrem unteren Ende an dem Arm 39 anliegt, ist das Maß ihrer Senkbewegung ausschlaggebend für die Lage des Gabelteils 35. Je nach der Schwenklage der Gabel 35 wird der Druckarmantrieb ein- oder ausgekuppelt. Ist das Gabelstück 35 in einer Mittelstellung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist (entsprechend beispielsweise einer geringen Senkung der Steuerstange 43), so kommt der Stift 31 in die Vertiefung38 der Gabel 35 zu liegen, und es wird gedruckt. Ist das Gabelstück 35 dagegen im Uhrzeigersinn verschwenkt (entsprechend beispielsweise einerhöheren, als Grundstellung anzusehenden Lage der Steuerstange 43) oder ist es entgegen dem Uhrzeigersinn %,erschwenkt (entsprechend beispielsweise einer starken Senkung der Steuerstange 43), so kommt der Stift 3 i entweder auf die Platte 36 oder auf die Platte 37 zu liegen, der Arm 28 des Winkel-17ebelS 28, 29 kann nicht so heruntergehen, und die betreffende Druckplatte wird übersprungen.
  • Bei einer solchen hier als Beispiel gewählten Anordnung und Einstellung bewirkt also nur ein gewisses, verhältnismäßig geringes Niederdrücken der Steuerstange durch die betreffenden Teile der Auswählvorrichtung, daß gedruckt wird. Dagegen bleibt der Druckarm unwirksam, wenn entweder gar kein Niederdrücken der Steuerstange erfolgt oder wenn diese um einen erheblichen Betrag niedergedrückt wird.
  • So weit ist die Einrichtung bekannt.
  • Um nun erfindungsgemäß die Maschinentätigkeit nicht nur unter Steuerung durch Einzelmerkmale, sondern gleichzeitig unter Steuerung durch eine ganze Gruppe von Merkmalen überwachen zu können, ist die Auswählvorrichtung wie folgt ausgebildet: Der im Gleichtakt mit der Druckplattenförderung durch die Stoßklinke49 über die Anlaufleiste 5 i betätigte Maschinenteil 5o bildet einen quer über die Druckplattenführu:ngsbahn ragenden bügelförmigen Teil, der auf der anderen Seite auf einem im Maschinenrahmen gelagerten Drehzapfen 9i sitzt. Die Drehzapfengo und 9i werden dabei gehalten von beiderseitig übergreifenden ortsfesten Lageraugen einer oberhalb der Druckplattenbahn ruhenden festen Platte 92. Zwischen dem den Drehzapfen 9o tragenden Lageraugenteil dieser gegabelten Platte 92 und einem nach links in bezug auf die Fig. i, 2 und 12 überstehenden hinteren Ansatz des Bügelteils 5o sitzt eine Feder 93, die den Bügelteil nach Ablaufen der Klinke 49 immer wieder in die in den Figuren dargestellte Ausgangslage zurückbringt. Neben dem Angriffspunkt der Feder 93 trägt der bügelförmige Schwenkteil 5o eine nach oben gerichtete Schulter 53 mit einer Feder 52, die sich ihrerseits gegen einen brückenförmigen Teil 6o der Auswählvorrichtung legt (vgl. Fig. i3). Der bügelförmige Teil 5o ist nach der anderen Seite (nach rechts) zu mit einer Verlängerung 54 ausgerüstet, auf die eine gabelförmige Platte 55 aufgeschraubt ist. Diese gabelförmige Platte 55 dient als Lager und Führung für einen um einen Drehzapfen 56 drehbaren Schwenkhebel 57. Der Bewegungsbereich dieses flachen, mit mehreren Schultern versehenen Hebels 57 wird begrenzt durch einen vom Gabelteil 55 getragenen Bolzen 58, der durch ein Langloch des Schwenkhebels 57 greift. Eine kleine, im Gabelteil 55 sitzende Feder 59 sucht den Schwenkhebel 57 entgegen dem U.hrzeigersinn, d. h. im Sinne des in Fig. io eingezeichneten Pfeils, zu schwenken.
  • Gleichachsig mit dem Bügelteil 50 sitzt auf den beiderseitigen Drehzapfen 9o und 9 1 des Maschinengestells der bereits erwähnte Brückenteil 6o, der, wenn er nicht zurückgehalten wird, unter der Wirkung der Feder 52 die Bewegungen der Schulter 53 des Bügelteils 50 mitmacht. Von dem Brückenteil 6o aus ragt der fest an ihm sitzende Hebel 61 nach vorn, und zwar seitlich vom Druckplattenführungsweg, oberhalb der Steuerstange 43, und neben dem Schwenkhebel 57 des Bügelteils 50. Nach hinten ragt ein fester Ansatz 62 mit einem Anschlagkissen, das sich in der Ruhestellung auf einen ortsfesten Teil der Maschine auflegt. Gerade oberhalb des Druckplattenführungsweges, also zwischen den beiderseitigen Lageraugen des Brückenteils 6o, erstreckt sich dieser mit gegabelten Platten 63 nach vorn. Die obere Platte 63 läuft quer über die Auswahlorgane, während der untere Plattenteil eine Aussparung enthält, in die die eigentliche Auswahlbrücke 7 o eingesetzt werden kann. Zu diesem Zweck sind die gabelförmigen Plattenteile 63 auf der linken Seite in Itezug auf 1i". 3 durch einen Bolzen 64 verbunden, während auf der gegenüberliegenden Seite des Druckplattenfü'hrungsweges eine Schnappklinke 65 <im Brückenteil 6o federnd gelagert ist. Im linken Ende des oberhalb der eigentlichen Abffihlstelle lmfndlichen Brückenteils 6o ist eine quer zur [)i-ticlailrtttetifiilirungshahn verlaufende Stange 6f> gelagert, die an ihrem äußeren Ende eine Platte 67 trägt, die sich mit einer Schulter gegen die Seitenfl;iche des Schwenkhebels 57 legen kann (Fig.3). Untc -Fall> dieses Schwenkhebels trägt die Platte 67 eine l,iiltrtiiigsstatige 68, die in eine Bohrung 69 des Hebels 01 eingreift und in dieser verschiebbar ist.
  • Die eigentliche Auswahlbrücke besteht aus einem über die Druckplattenführungsbahn reichenden Teil 7o mit erhöht liegenden Enden. Das linke Ende7r ist gegabelt und faßt in der Arbeitsstellung um den vom Brückenteil 6o getragenen Bolzen 64. Das entgegengesetzte erhöhte Ende 71 der Auswahlbrücke 70 hat schräge Anlaufflächen, die nach Einsetzen der Aiis«-alilhriicke in den Brückenteil 6o von dessen Sclineliltet-()5 ergriffen und festgehalten werden. Zum Auswechseln der Wählerbrücke braucht der Schnepper nur etwas nach rechts gegen die Wirkung seiner Feder verschwenkt zu werden, und die Auswahlbrücke 7o kann dann aus dem Brückenteil 6o herausgenommen «erden. Die Auswahlbrücke trägt schlitzartige Löcher 73 zum Einsetzen entsprechend profilierter Abfühlstifte 85 und 86. Im hinteren Teil der AUswalilbrilcke trägt diese Führungsbolzen 74, die in Langlöcher 81 einer in Längsrichtung der Auswahlbrücke verschiebbaren Schiene 8o (Gruppenschiene) eingreifen. Unterhalb dieser auf dein hinteren Teil der Auswahlbrücke liegenden Gruppenschiene 8o besitzt die Auswahlbrücke einen Ausschnitt 75, in dem eine kleine Feder 76 gelagert ist (Fig.zo und i4), die an ihrem linken Ende. bei 77 fest mit dem Körper der Auswahlbrücke 70 verbunden ist. Am rechten Ende greift diese Feder an einem in die Aussparung75 der Auswahlbrücke 7o hinunterreichenden Stift 82 der Gruppenschiene 8o an. Die Feder 76 sucht also die Gruppenschiene 8o gegenüber der Auswahllirücke 70 nach links zu ziehen, wobei die Führung durch die Bolzen 74 der Auswahlbrücke und die l.atigliiclier 8t der Gruppenschiene erfolgt. An der 11 interkatite der Gruppenschiene 8o sitzt ein nockenartiger .liisatz 83, gegen den sich das rechte Ende der vorn Brückenteil 6o getragenen Stange 66 legt. ritt der etwa in der Mitte der Auswahlbrücke 70 liegenden Vorderkante der Gruppenschiene 8o besitzt diese nach vorn offene Kerben84, wobei die zwischen diesen Kerben stehengebliebenen Teile leicht abgestuft sind. Die Höhe der Gruppenschiene 8o ist so bemessen, daß zwischen ihrer oberen Abschlußfl;i.che und der über der ganzen Auswahlbrücke liegenden oberen Platte63 des Brückenteils 6o noch ein gewisser Spielraum verbleibt. Nach Herausnehmen der die Gruppenschiene 8o tragenden Auswahlbrücke 7o aus dein Brückenteil 6o kann die Auswählvorrichtung mit den Abfühlstiften besetzt werden, die je nach ihrer Funktion verschiedene 1_ärige und Gestalt besitzen. Für das Verständnis der Erfindung und zur Erläuterung der wichtigsten Anwendungsweise genügt die Beschreihung dreier verschiedener Arten von Abfühlstiften `;, 86 und 86'. Jedoch können, wie die weitere Beschreibung ergeben wird, offensichtlich auch noch @\ eitere Stiftformen und -größen verwendet werden, je nach den Arbeiten, die mit der Maschine ausgeführt werden sollen.
  • Zunächst die Gruppenstifte: Diese bestehen aus einem ceriiingten, rechteckig profilierten Schaft 85 mit einem zweiseitigen Kopfteil 87, 88. Beim Einsetzen der Gruppenstifte in die herausgenommene Aus\\'ahlbrücke wird die Gruppenschiene 8o entgegen der Wirkung der Feder 76 nach rechts in die gespannte Lage verschoben, in der die Zwischenräume 84 der gegabelten Gruppenschiene 8o zu den Löchern 73 der Auswahlbrücke 7o ausgerichtet liegen (vgl. Fig. 5). Wird nunmehr ein Gruppenstift 85 eingesetzt, so legt er sich mit dem vorderen Teil seines Kopfes 87 auf die Oberfläche an der Vorderkante der Auswahlbrücke 7o auf. Mit seinem zum Zweck ausreichenden Spiels etwas niedriger gehaltenen hinteren Kopfteil 88 greift er in die entsprechende Aussparung 84 der Gruppenschiene 8o eilt lind hält diese somit gegen Verschiebung unter dem Einfluß der Spannfeder 76 gesperrt (vgl. Fig.7). In derselben Weise werden für Gruppenauswahl sämtliche zu einer Gruppe zusammengefaßten Stellungen mit solchen Gruppenstiften 85 besteckt.
  • Es sei einmal angenommen, daß die Stellungen 4, 5. 7 mit solchen Gruppenstiften besteckt sind. Wenn die so vorbereitete Auswahlbrücke eingesetzt und die \laschine in Gang gesetzt wird, so fühlen diese Gruppenstifte in an sich bekannter Weise die unter ihnen befindliche Druckplatte auf Vorhandensein oder Fehlen entsprechender Reiter ab. Stößt ein Gruppenstift auf einen Reiter, so wird er bei weiterem Herabgehen der Auswahlbrücke leicht angehoben. Denn zwischen seiner Oberkante und der darüberliegenden Anschlagplatte63 ist ja noch ein "Zwischenraum. Das Anheben eines Stiftes allein würde aber bei Vorhandensein mehrerer Gruppenstifte noch keine Wirkung auslösen. Denn die anderen nicht auf entsprechende Gruppenreiter gestoßenen Stifte bleiben ja in ihrer Sperrlage. Erst wenn sämtliche Stifte auf entsprechende Reiter auftreffen und somit gleichzeitig angehoben werden, wird die Sperrung der Gruppenschiene 8o aufgehoben, und diese kann nunmehr unter dem Einfluß der Feder 76 nach links gehen. Dadurch drängt sie mit ihrem Ansatz 83 auch die im Brückenteil 6o gelagerte Stange 66 nach links, und die Stange verschwenkt nunmehr ihrerseits mittels der Platte 67 den Schwenkhebel 57 aus der inFig. ro ausgezogenen Lage in die dort gezeichnete strichpunktierte Lage.
  • Um diesen Schwenkhebel 57 gemäß der gruppenweisen Abtastung nun gleichfalls zur Steuerung der Maschine heranziehen zu können, ist die eingangs beschriebene Steuerstange 43, die an ihrem unteren Ende bekanntlich die Stellung des Gabelstückes 35 und damit die Stellung der Stoßklinke 20 überwacht, an ihrem oberen Ende gegabelt. Wie besonders Fig. 3 erkennen läßt, läuft sie dort in einen Arm 95 und in einen zweiten Arm 96 aus. Der Arm 95 liegt unter dem üblichen, die Einzelauswahl bewirkenden Hebelbi (Einzelhebel), während der etwas längere Arm 96 unter dem die Gruppenauswahl bewirkenden Schwenkhebel 57 (Gruppenhebel) liegt, wenn dieser sich in der in Fig. io strichpunktiert gezeichneten verschwenkten Lage befindet. Das Zusammenarbeiten des Einzelhebels und des Gruppenhebels mit den beiden Armen 95 und 96 der Steuerstange 43 wird unten noch näher erläutert werden.
  • Neben der durch die Abfühlstifte 85 erfolgenden gruppenweisen Abtastung verläuft nun in üblicher Weise die Abtastung der Druckplatten auf Einzelmerkmale mit Hilfe von Abtaststiften 86 (Einzelstifte). Ein solcher Stift ist in Fig.9 dargestellt. Er besitzt einen dickeren Kopf 89, der oben dicht unter der Platte 63 liegt, aber im Gegensatz zu den Gruppenstiften 85 keinen nach hinten in die Aussparungen der Gruppenschiene 8o eingreifenden Ansatz trägt. Stößt ein solcher Stift 86 beim Nieder-,Zeilen der Auswahlbrücke auf einen Einzelreiter der Druckplatte, so wird der Brückenteil 6o nach verhältnismäßig kurzem Niedergehen aufgehalten, wodurch der Einzelhebel 61 die Steuerstange 95, 43 nur so weit senkt, daß das Gabelstuck 35 in die in Fig.2 gezeigte Mittelstellung gelangt, so daß ein Abdrucken erfolgt.
  • Will man aus irgendwelchen Gründen von der gruppenweisen Auswahl ganz absehen, so kann ein Sperrstift verwendet werden, der mit einem kurzen, in den Löchern der Auswahlschiene 7o geführten Schaft versehen ist und mit seinem dickeren, dem Kopfteil 89 des Einzelstiftes entsprechenden Kopfteil in die entsprechende Aussparung 84 der gespannten Gruppenschiene8o eingreift. Da dieser Sperrstift nach oben keinen Spielraum hat, so sperrt er die Gruppenschiene 8o vollständig, so daß die ganze Auswahlvorrichtung nunmehr nur noch in der üblichen Weise mit Einzelauswahl arbeitet. Durch die im Gegensatz zu den früher üblichen runden Abfühlstiften und Einstecklöchern vorgesehene längliche Ausbildung des Querschnitts dieser Stifte und der zugehörigen Löcher 73 ist es also möglich, ein und denselben Stift je nach seiner Einstellage ztt verschiedenenFunktionen heranzuziehen. Für besondere Zwecke können auch Einzelstifte verwendet werden, die in jeder Einstecklage außer der Einzelauswahl eine Sperrung der Gruppenauswahl herbeiführen. Solche Stifte würden dann außer dein nach vorn ragenden Kopfteil 89 noch den in Fig. 9 strichpunktiert gezeichneten, nach hinten ragenden Kopfteil 89' besitzen, der ständig in die Aussparungen 84 der Gruppenschiene eingreift und diese gesperrt hält.
  • Wird der Stift 86 länger ausgeführt, also so wie der in Fig.3 sichtbare Stift86', so wirkt er als Sperrstift. um in unten näher erläuterter Weise eine Sperrung der Grul>lw nach oben herbeiführen zu können. In diesem Fall wird nämlich das Herabgehen des Brückenteils 6o durch vorzeitiges Aufstoßen der Spitze des verlängerten Sperrstiftes 86' auf einen Reiter bereits in einem so frühen Zeitpunkt aufgehalten, daß der Einzelhebel 61 gar nicht mehr auf die Steuerstange 95. 43 stößt, so daß also der Gabelteil 35 nicht einmal bis in die in Fig.2 dargestellte Lage herabgedrückt wird, sondern gegenüber dieser Lage ein Stuck in Uhrzeigerrichtung verschwenkt stehenbleibt. Der Stift 31 kommt dann auf die Platte 36 ztt liegen, und es findet kein Abdruck statt. ' Wenn schließlich keiner der Stifte auf einen Reiter auftrifft, so kann der Einzelhebel 61 die Steuerstange 95, 43 ganz weit herunterdrücken, den Gabelteil 35 also noch weiter entgegen dem Uhrzeiger versch-,venken. als es in Fig. 2 dargestellt ist, und es findet ebenfalls kein Abdruck statt, da der Stift 3i sich dann auf die Platte 37 aufsetzt.
  • Durch Verwendung entsprechender Stifte, gegebenenfalls verschiedener Länge, lassen sich außerdem in an sich bekannter Weise noch weitere Steuerwirkungen erzielen, wobei auch Reiter mit mehreren Aufstoßebenen, etwa gemäß der deutschen Patentschrift 626 293, verwendet werden können. Auch können durch entsprechende Änderungen in an sich bekannter Weise andere und zusätzliche Steuerwirkungen ausgeübt werden.
  • Die Abfühlung und die daraufhin erfolgende oder unterbleibende Beeinflussung der Steuerstange 43 geschieht während des Herabgehens des bügelförmigen Maschinenteils 5o und der von ihm getragenen oder mitgenommnen Teile der Ausw-älilvorrichtung. Wenn dabei in der oben geschilderten #N 'eise eine Gruppe erfüllt ist, so kommt der Gruppenhebel 57 in die über dein Stangenende 96 liegende Wirkstellung. Wenn die Gruppe nicht erfüllt ist, so geht der Gruppenhebel unwirksam am Stangenende 96 vorbei. Wenn die Klinke 49 vom Ansatz 5 1 abgelaufen ist, so wird die Auswählvorrichtung durch die am Bügelteil 5o angreifende Feder 93 wieder in die angehobene Lage zurückgedrückt. Während dieses Zurückgehens läuft nun der Gruppenhebel 57 mit seiner linken Schulter gegen die schräge Anlauffläche eines fest am ortsfesten Maschinenteil 92 sitzenden Rückstellnockens 94. Dieser Nocken drückt dabei den Hebel 57 wieder in die in Fig. io ausgezogen gezeichnete Lage. Über die Platte 67 und die Stange 66 wird dabei auch der Ansatz 83 der Gruppenschiene 8o wieder nach rechts gedrückt und die Gruppenschiene gespannt. Die Gruppenstifte können somit wiederum in die erneut zu ihnen auesgerichteten Aussparungen 84 der Gruppenschiene einfallen, und die Auswählvorrichtung ist für das nächste Arbeitsspiel bereit.
  • Wenn es aus organisatorischen Gründen erwünscht ist, außer der Einzelauswahl auch eine Gruppenauswahl nach mehr als einer Gruppe durchzuführen, so kann die Gruppenschiene 8o gemäß der schematischen Darstellung nach Fig. i i auch in mehreren voneinander unabhängig verschiebbaren Gruppenschienen 8o° und Bob aufgeteilt werden. Die Aus-
    wahlbrücke7() wird datllt finit einer entsprechenden
    1lehrzahl von I#üllrutigastiftcn74 und Rückzugein-
    riclltun@etl ; < aus@@erüstet. jede der Gruppen-
    scliieneii So" u11,1 Sot' i,esitzt gleichfalls die ent-
    s()rcciletldc#n _\u@:;hnittc 8d° tlnd 84b an ihrer
    \@)rdcrkatite lind a@tl.,#erdeni je einen Steueransatz
    83" 1)zw. S3" a11 i111-V17 I lintcrkante- :1t1 Stelle einer
    Stange (,0 werden (11111i mehrere Stangen 66° und 66b
    vcrw-en<lct, clie finit <letz ciitsprechenden Vorsprüngen
    R3" und `3" in derscll)clt \\'eisc zitsatnnietiw-irkcn,
    wj; ts oben für die St:t!i1ul;6 und den Vorsprung 83
    lx#sclirielxn w@>r@len ist. 1kide Stangen 66R und 66n
    wii-kc#11 clattn ;@rmritt:am auf die 1'lattc f,7 zur
    Stenertitig lies l@ru()()cilhel>els 57. Wenn 1>e1 einer
    solchen :\usführungsform beispielsweise die eitle
    Gru(1Pe clurclt die Steilurigen 1. ;. 7 und (lie zweite
    Grnppc durch clic Ute llutlgen to und i i bezeichnet
    ist und wenn 1)e1 entsprechender Stifthesetzun;,r
    1)eis()iclswc is;# ,ine Platte erscheint. die nur die
    l@ru(>(>e to. r t. nicht sllrer die (drul>ped, 5, 7 tragt,
    so wird nuntllellr der Steuerimpuls von der zweiten
    Grul)llenscllictt: `oj' in derselben Weise geliefert,
    wie es c>hen für (lie Stetierachietie 8o geschildert
    wurde. I )ie I@ü; kstcllutl der Steuerschiene in die
    geal)annte licr-citschaftslage erfolgt genau so, wie
    1)e1 der .\nsführutlgsf@#rm mit nur einer Gruppen-
    schiene. Durch \-erw-en@lung entsprechender Sperr-
    stifte kann auch w-alilw-cise die eine oder die andere
    Gruppenschiene unwirksam gemacht werden tisw-:
    Zur I:rl<iuteruti@@ der Wirkuilgsweise sollen jetzt
    einige -\rheitsal)iele beschrieben werden, die sich
    jedoch durch \erwendutlg entsprcciiender Stifte und
    i\nordnung der -\uswahl@)rgatie noch vermehren und
    den jetveils auftretenden Bedürfnissen anpassen
    lielkli. Iss sei ailginonltilen, (1a1.) es sich nm eine
    Gruppe handelt, clcren ;;teulrstellett bei 4. 5 und 7
    liegen, tillcl dal.l aul.ierdem noch (lie Einzelstelltit1g 1 2
    interessiert- l)ie -\uswaltll@rücke wird dazu an den
    Stcllcil und ; lnit Gruppcllstiften 85 und an
    der Stelle 12 finit eilu#til I.:inzelstift 86 besteckt.
    Die Aufgabe sei zunächst, sämtliche Platten eines
    Druckplattcnstapels abzudrucken,die entweder bei 4,
    5, 7 bereitert sind, also (lie Gruplx erfüllen, oder die
    keinen der Reiter 4. 5. ; tragen, alter 1)e1.12 hereitert
    sind, oder die sowohl (lie Gruppe erfüllen und den
    Einzelreiter an der z\viilften Stelle tragen. Er-
    scheint nutz eine Platte ohne Reiter, so trifft keiner
    der Stifte auf eineu Widerstand. infolgedessen kann
    sowohl der Ilü@@elteil 5o mit seinem stets den vollen
    Hub initausführetielen Gruppenhebel 57 (in nicht
    verschwenkter Lage. wie er in l@ ig. to voll ausge-
    zogen gezeichnet ist) als auch der Brückenteil 6o
    mit seinem Hinzelliebel 61 den vollenHub ausführen.
    Der 1, inzelliebel61 st('ißt dabei auf die Steuerstange
    95, 43 titld drückt diese so weit lieral), daß der
    halx#ltcil 35 in die weitest ausgeschwenkte Lage
    gelangt. in ( ler der Stift 31 auf die Platte 37 zu
    liegen konnnt, so dar:) die Antriel)sklitike 2o am
    I)rurl:armatitriel>ahelx#13, i9 vorl>eigelit. 1? s wird
    also nicht gedruckt. Der Gruppenllel>#el 57 gellt Ohne-
    hin unwirksam seitlich an dein Zweig96 der ge-
    gabelten Stetieratange vorbei. jetzt soll eine
    Druckplatte erscheinen. die die Gruppe erfüllt und
    gegehetienfalls noch weitere Reiter tragen kann. In
    dieseln Fall wird heim Herabgehen des Bügelteils
    5o. des l'#r@ickettteils 6o und der Auswahlbrücke 70
    clit Gruppenschiene 8o aus der Sperrung gelöst, da-
    durch, claß die Gruppenstifte 85 auf die entsprechen-
    den Reiter aufstoßen und etwas angehoben werden.
    Padurch wird der Gruppenhebel 57 in die strich-
    punktiert gezeichnete Lage « nach Fig. io ver-
    sc1m-enkt, in der er über dem Ende 96 der Steuer-
    43 zu liegen kommt. Beim weiteren
    1leral)gehen drückt der Gruppenhebel
    57 also die
    Stange c)6. 13 Herab. Durch entsprechende Be-
    niessung der "feile und durch das Anstoßen der
    1@@1>fe der iiutiinehr angehobenen Gruppenstifte85
    an die Platte 63 des Brückenteils 6o wird die Steuer-
    st@rige @3 nin ein begrenztes Maß gesenkt, bis der
    (@al,.#Itcil35 :n die Mittellage nach Fig.2 gelangt.
    l!ifo>lgedcsscn kann die Stoßklinke 2o den Druck-
    a1-rtisChw-enkteil 3 mitnehmen, und es wird gedruckt.
    k-tzt soll eineDruckplatte erscheinen, die mindestens
    alt (1e1- Stelle 12 einen Reiter trägt, jedoch kehlen
    (@rul>1>enrciter. In diesem Fall wird das Herabgehen
    des Ilrückcnteils 6o null damit des Einzelhebels 61
    nach e:rlct- gewissen Zeit aufgehalten, sobald der
    h:iuzrla:ftBC, nämlich auf den Reiter gestoßen ist.
    Durch entsprechende Bemessung der Teile wird
    dahci slic Steuerstange 95, 43 durch den Einzelhebel
    61 wiederum bis in die Mittellage gemäß Fig.2
    nicclergedrücl:t, und es wird gedruckt. Der infolge
    l#hlclis eitles Gruppenreiters nicht verschwenkte
    (irul@(>cnhel)cl 57 geht dabei unwirksam an seinem
    I:ticlec@ti der Stetterstatlge-43 vorbei. Wenn jetzt
    eitre Platte kommt, die sowohl die Gruppe erfüllt als
    auch dcii I?inzelreiter 12 trägt, so wird .die -Steuer-
    nur durch den nunmehr verschwenkten
    Gruppenlicbel @7 um beschränktes Maß gesenkt, und
    es wird w-ieclerum gedruckt, während der Einzel-
    helrel 6i gar nicht erst mit seinem Ast 95 der Steuer-
    in Berührung kommt, da der Brückenteil
    ckirch die Köpfe der angehobenen Gruppenstifte
    daran gehindert wird, weiter herunterzugehen. Jetzt
    i n( 'i"e , eine Druckplatte kommen, die, gegebenenfalls
    aul3:r weiteren Reitern, z. B. auch einen in der
    i'ositiotl12, nur zwei Reiter der Gruppe -1, 5, 7,
    beispielsweise die Reiter .4 und 7, trägt. In diesem
    Fall werden zwar die Gruppenstifte 4 und 7 ausge-
    hoben. Da aller der Gruppenstift 5 auf keinen Reiter
    trifft, so wird die Gruppenschiene 8o trotzdem
    weiter gesperrt gehalten, verschwenkt also auch
    nicht den Gruppenhebel 57. Aus demselben Grunde
    \vie beint vorigen Beispiel wird auch bei Vor-
    hanrlensein des Einzelreiters 12 der Einzelhebel 61
    frühzeitig aufgehalten, und es wird nicht gedruckt,
    cla der nicht verschwenkte Gruppenhebel 57 unwirk-
    sattt 1111 (lein ilini zugeordneten Ende 96 der Steuer-
    stange 43 vorbeigeht und der Einzelhebel 61 das
    andere 1aide 95 der Steuerstange gar nicht erreicht.
    Wenn die Aufgabe gestellt ist, nur diejenigen
    Platten abzudrucken, die die Gruppe erfüllen, im
    übrigen aber an einer bestimmten Stelle, z. B. der
    Stelle 12. keinen Reiter tragen dürfen, so wird außer
    dcii Gruppenstiften an der betreffenden Stelle 12 ein
    Sperrstift eingesetzt. der länger ist als die gewöhn-
    licht>? Stifte. Bei dieser sogenannten Sperrung nach oben verläuft die Arbeitsweise wie folgt: Wenn die Gruppe erfüllt ist, so wird, wie oben beschrieben, gedruckt dadurch, claß der Gruppenhebel 57 die Steuerstange 96. 43 um ein begrenztes Stück senkt. Derslbe Vorgang tritt ein, wenn an irgendeiner Stelle außer der gesperrten Stelle 12 noch ein weiterer Reiter sitzt. Ist die Gruppe nicht erfüllt. (I. h. sind Gruppenreiter in unvollständiger Anzahl vorhanden. so wird aus den oben dargelegten Gründen ohnehin nicht gedruckt. Erscheint aber eine Platte mit einem Reiter an der Stelle r2, so ,#x-ird nicht gedruckt, selbst wenn diese Platte die Gruppe erfüllen sollte. Denn der lange Sperrstift86' bringt den zunächst zusammen mit dein Bügelteil 5o verschwenkten Brückentei16o durch Auftreffen auf den Reiter so frühzeitig zum Stehen, daß der Einzel-61 nicht in der Lage ist, die Steuerstange 43 wet genug zu senken, damit sie in die in Fig. 2 darsie llte Druckstellung gelangt. Ein Ausheben der Gruppenstifte und damit ein Lösen der Gruppenschien: 8o und Verschwenken des Gruppenhebels 57 kann in diesem Fall nicht erfolgen, weil der Sperrstift S6' die Abwärtsbewegung der Auswahlbrücke 7o bereits aufhält, bevor die Gruppenstifte so weit angelioben worden sind. daß sie die Gruppenschiene 8o freigeben. Denn der Sperrstift 86' stößt ja infolge seines dicken Kopfes bei Auftreffen auf eineu Reiter auch sofort oben gegen die Platte 63 des Brückenteils 6o. Wie Fig. 3 erkennen läßt, ist die Dinge des Schaftes unterhalb des Brückenteils 70 ltei dem Sperrstift 86' ebenso groß wie bei den Gruppenstiften 85. Dem Sperrstift fehlt aber die den Gruppenstiften eigene Verschiebbarkeit nach oben. Diese Verschiebbarkeit fehlt zwar dem Einzelstift 86 gleichfalls; dieser ist aber, um die geschilderte .'\rl>eitsweise zu ermöglichen, entsprechend kürzer, ragt also nicht so weit über die Auswahlbrücke 70 stach unten hinaus, daß er, wie es der Sperrstift 86' tut, die geschilderte Arbeitsweise der Gruppenstifte beeinträchtigt. Der Sperrstift 86' verhindert infolge dieser von den Einzelstiften 86 abweichenden 1.;ingenl)emessung gleichzeitig auch in an sich bekannter «'eise, daß etwa durch Einzelstifte 86 und t,ntsprechende Reiter der Druck ausgelöst werden könnte. Denn diese kürzer bemessenen Einzelstifte .`6 lassest ja den Brückenteil 6o bis zu der den Druck auslösenden Lage herabgehen, da sie infolge ihrer geringeren Länge erst später auf die Reiter stoßen.
  • 1)i:# vorstehend gegebenen Beispiele für verschiedene Arbeitsweisen stellen nur eine Auswahl der durch die Erfindung eröffneten Möglichkeiten dar, und durch entsprechende Bemessung und Anordnung der Stifte, Reiter und der Gruppeneinstellung lassen sich ohne weiteres auch mehr Arbeitsweisen erreichen.
  • Auch können zahlreiche Einzelheiten der beschriebenen Auswählvorrichtung geändert werden, ohne daß der Erfindungsbereich verlassen würde. So wäre es beispielsweise möglich, den auf die sperrbare Gruppenschiene oder ein ihr entsprechendes Organ ausgeübten Verstellimpuls nicht durch Federkraft (Feder 76), sondern durch einen federnd gelagerten Nocken od. dgi. itn Arbeitskontakt der Maschine auszuüben tisw. Die Erfindung ist gleichermaßen auf kraftangetriebene wie auf handangetriebene 'Maschinen anwendbar. Praktisch bedeutungsvoll ist die Möglichkeit. die Auswählvorrichtung nach der Erfindung mit ganz geringen Änderungen in vorhandene Maschinen einzubauen. Denn wie die Beschreibtttig gezeigt hat, ist außer der Änderung an der als Ganzes leicht auswechselbaren Ahtastvorrichtung selbst nur eine Gabelung (!ei, Steuerstange 43 oder eines ihr entsprechenden Org,ans erforderlich, um die Bekannten Maschinen auch zur Einzel- und Gruppenauswahl benutzen zu können. Auch können ohne weiteres Signaleinrichtungen eingebaut werden, durch die beispielsweise das Erscheinen einer Gruppe angezeigt wird. Ein solches Gruppensignal könnte beispielsweise ausgelöst werden durch einett mitgenommenen Teil. gegen den der Gruppenltebel " titir dann stößt, wenn er bei seinem die verschwenkte Lage einnimmt. Die im übrigen bekannte Einstellung der Maschine auf positive oder negative Arbeitsweise kann selbstverständlich beibehalten werden.

Claims (5)

  1. PATESTA\SYRCCHE: t. Adressendruckmaschine tnit mechanischer Auswählvorrichtung und einer zur Aufnahme auswechselbarer Abfühlstifte dienenden hin und her gehenden Wählerbrücke, deren durch das Zusammenarbeiten der einzelnen Abfühlstifte mit einzelnen Druckplattenmerkmalen bestimmter, verschieden großer Ausschlag das Maß der Verstellung eines Steuergestänges bestimmt, durch das die Maschinentätigkeit überwacht wird, gekennzeichnet durch eine an der Wählerbrücke verschiebbare federbelastete Schiene (Gruppenschiene 8o), die durch vom der Wählerbrücke getragene, gruppenweise wirkende Sperrstifte (85) gegen Verschiebung gesperrt gehalten wird, solange nicht sämtliche dieser Stifte durch Zusammentreten mit einer vollständigen Gruppe entsprechender Druckplattenmerkmale ihre Sperrstellung verlassen 'haben, worauf sich die nunmehr freigegebene Gruppenschiene verschiebt und jetzt ihrerseits mittels eines ausschließlich von ihr verstellbaren Arms (57) das die Maschinentätigkeit überwachende Steuergestänge (43) verstellt.
  2. 2. Adressendruckmaschine mit Auswählvorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählerbrücke und die Gruppenschiene zur Aufnahme der Gruppenstifte (85) dienende Aussparungen (73, 84) besitzen, die in der Grundstellung der Schiene zueinander ausgerichtet und durch die eingesetzten Gruppenstifte so lange in dieser Lage gehalten werden, wie diese mit gewissem Bewegungsspielraum in ihrer Längsrichtung versehenen Stifte nicht durch Auftreffen auf Druckplattenreiter aus den Aussparungen der Schiene ausgehoben werden.
  3. 3. Adressendruckmaschine mit Auswählvorrichtung nach Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, (laß die (Gruppenschiene durch Linsetzen von Stiften (86, W), die keinen Bewegungsspielraum in ihrerLängsrichtunghaben, dauernd gesperrt werden kann, so daß die \%'ählerl)riicke dann wie eine normale Brücke ausschließlich mit Einzelauswahl arbeitet. .
  4. 4. Adressendruckmaschine mit Auswählvorrichtung nach Anspruch a oder 3, dadurch gekennzeichnet, claß Abfiihlstifte länglichen Querschnitts verwendet werden, deren Köpfe, je nachdem die Stifte in der einen oder der anderen l.a@e in die entsprechend gestalteten Löcher eingesetzt werden, entweder in die Aussparungen der Gruppenschiene eingreifen, also die Schiene sperren. oder von diesen fortgerichtet sind, also die Gruppenschiene nicht sperren.
  5. 5. Adressendruckmaschine mit Auswählvorrichtung nach :ltlspriichen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in ihrer Längsrichtung hintereinanderliegende, unabhängig voneinander arbeitende Gruppenschienen (80a, Bob) vorhanden sind, die auf ein und dasselbe Verstellorgan (67) arbeiten. 6. :'@dressendruckmaschine mit Auswählvorrichtung nach Ansprüchen i bis 5 mit einer von der auf und ab gehenden Wählerbrücke um ein durch das Abfühlergebnis bestimmtes wechselndes Maß niedergedrückten Steuerstange zur LTberwachung der Maschinentätigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (43) an der mit d°_r Abfühlvorrichtung zusammenwirkenden Seite gegabelt ist und außer dem vom Steuerarm (61) fürEinzelauswahl betätigten Ende (95) noch ein zweites Ende (96) besitzt, das von dem durch die Gruppenschiene überwachten Steuerarm (57) aus betätigt wird. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr.75o630; britische Patentschriften Nr. 303 378, 377 057.
DEA3381D 1938-08-03 1938-08-03 Adressendruckmaschine mit mechanischer Auswaehlvorrichtung Expired DE856740C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030364B (de) * 1953-05-29 1958-05-22 Addressograph Multigraph Buerodruckmaschine mit einer Einrichtung zum Bestimmen der Anzahl der von den Druckplatten herzustellenden Abdrucke

Citations (3)

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GB303378A (en) * 1927-12-31 1929-08-22 Addressograph Ltd Improvements in or relating to selection devices for addressing and similar machines
GB377057A (en) * 1930-12-18 1932-07-21 Addressograph Co Improvements in and relating to addressing and like series printing machines
FR750630A (fr) * 1933-02-13 1933-08-14 L Muller Frossard Ets Procédé pour sélectionner les clichés, pour machines à adresser ou autres applications et machine pour la mise en ceuvre de ce procédé

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