DE85293C - - Google Patents
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- DE85293C DE85293C DENDAT85293D DE85293DA DE85293C DE 85293 C DE85293 C DE 85293C DE NDAT85293 D DENDAT85293 D DE NDAT85293D DE 85293D A DE85293D A DE 85293DA DE 85293 C DE85293 C DE 85293C
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- DE
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- 238000004513 sizing Methods 0.000 claims description 2
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/04—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B2700/00—Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
- D06B2700/25—Sizing, starching or impregnating warp yarns; Making glazed yarn; Drying sized warp yarns
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher bekannten Apparaten zum Aufwickeln des Zettels auf den Zettelbaum bei
Schlichtmaschinen kommen Frictionsscheiben in Anwendung, welche durch Reibung auf den
Zettelbaum einwirken und diesen in Drehung versetzen. Die mitnehmende Kraft der Frictionsscheiben
wird durch Stellschrauben oder durch mehr oder weniger stark belastete Bremshebel
geregelt.
Diese Einrichtung bewährt sich nur bei Apparaten, welche mit verhältnifsmäfsig geringer
Geschwindigkeit arbeiten, jedoch genügt dieselbe bei den für grofse Leistung bestimmten
Maschinen nicht, bei welchen die Scheiben einen unverhältnifsmäfsig grofsen Durchmesser
erhalten müssen. Die zwischengeschalteteri Tücher oder Filzstücke werden sehr bald heifs,
so dafs sie stark leiden und in kurzer Zeit unbrauchbar werden.
Um diesen Uebelständen zu begegnen, werden die Frictionsscheiben durch ein Differential-
oder Umlaufgetriebe ersetzt, welches unter der Einwirkung einer Bremse steht.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in Vorder- und Fig. 2 in Seitenansicht.
Der Antrieb des Zettelbaums \ erfolgt durch die Welle α mit Hülfe von Mitnehmerstiften a1.
Die Welle α wird von einer drehbaren Hohlwelle b lose umgeben, auf welcher an einem
Ende das Antriebsrad c und am anderen Ende ein mit zwei Zapfen d ausgerüsteter Ring oder
Bund d1 fest angeordnet ist. Auf den Zapfen d
drehen sich lose die beiden Kegelräder e und e1,
welche mit den Rädern h und f im Eingriff stehen und mit diesen ein Differentialgetriebe
bekannten Systems bilden. Das Rad h sitzt auf der mit der Welle α fest verbundenen
Hülse oder Nabe 0, welche in dem Lager m1
gelagert ist. Das Rady sitzt auf der Hülse bl,
welche die Hohlwelle b lose umgiebt und eine Bremsscheibe g trägt. Gegen die Umfläche
der Bremsscheibe g legen sich die Bremsbacken g1, welche durch Hebel k und kl und
eine Schraubenspindel / mit einer gewissen Kraft angedrückt werden. Mittelst des Handrades
I1 kann diese Kraft geregelt werden.
Die Hohlwelle b überträgt die Drehung des durch das Zahnrad i angetriebenen Rades c
auf den Ring oder Bund d1, welcher die Räder e und e1 mittelst der Zapfen d mitnimmt
, wodurch sowohl das Rad f unter Ueberwindung der Bremse g g1 als auch das
Rad h behufs Antriebs des Zettelbaums ^ gedreht wird.
Die Geschwindigkeiten der Räder f und h sind gleich grofs, wenn die Spannung des
sich von den Speisewalzen j abwickelnden Garnes dem Druck der Bremsbacken g1 und
der Drehgeschwindigkeit des Rades c entspricht. In diesem Falle findet auch eine Drehung der
Räder e und e1 auf ihren Zapfen nicht statt. Wird das Handrad I1 fester angezogen, so verändert
sich die Drehbewegung des Rades f oder es wird ganz zum Stillstand gebracht.
Die Folge davon ist, dafs die Räder e und e1
sich drehen und das Rad h und mit ihm der Zettelbaum \ eine gröfsere Geschwindigkeit
annehmen. Erfährt andererseits der Zettel einen Widerstand bei seiner Bewegung, so
wird das Rad h angehalten und die Folge ist
Claims (1)
- nur, dafs das Rad f und mithin die Bremsscheibe g eine beschleunigte Geschwindigkeit erhält.Es kann also mit der oben beschriebenen Vorrichtung die Spannung der Zettelgarne zwischen der Speisewalze und dem Zettelbaum durch Drehen des Handrades Z1 auf das Genaueste geregelt werden.Paten τ-Anspruch:Antriebsvorrichtung für den Kettenbaum von Schlichtmaschinen, gekennzeichnet durch ein Differentialgetriebe, dessen eines Antriebsrad mit dem Kettenbaum in Verbindung steht, während das andere Antriebsrad unter der Einwirkung einer Bremse steht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85293C true DE85293C (de) |
Family
ID=357448
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85293D Active DE85293C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85293C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073407B (de) * | 1960-01-14 | Gebrüder Sucker G. m. b. H., M. Gladbach | Antriebsvorrichtung für Bäum- und Wickelmaschinen |
-
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- DE DENDAT85293D patent/DE85293C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073407B (de) * | 1960-01-14 | Gebrüder Sucker G. m. b. H., M. Gladbach | Antriebsvorrichtung für Bäum- und Wickelmaschinen |
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