DE39098C - Neuerung an Rauhmaschinen - Google Patents
Neuerung an RauhmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C11/00—Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
Die Erfindung betrifft einen neuen Frictionsantrieb für die Rauhwalzen einer Rauhtrommel,
in welcher diese kleinen Rauhwalzen auf zwei Armkreuzen oder Scheiben in gleichem Abstande
von der Trommelachse kreisförmig gelagert sind. Dieser Frictionsantrieb soll den
bisher gebräuchlichen Antrieb durch Bremsriemen, welcher vielerlei Unzuträglichkeiten und
Reparaturen mit sich bringt, ersetzen.
In Fig. 2 und 3 ist C die Achse der Rauhtrommel;
auf dieser Achse sind zwei Armkreuze oder Scheiben A aufgekeilt, in deren
Umfang die Zapfen der kleinen, mit Kratzen besetzten Rauhwalzen mittelst stellbarer Lager
ruhen. Auf den äufseren Enden der Achse jeder kleinen Rauhwalze α ist je eine Frictionsrolle
b befestigt, welche mit einer auf der Trommelachse C lose aufsitzenden Frictionsscheibe
B Berührung hat. Durch Stellung der Achslager der Rauhwalzen α in ihren Lagerböcken
auf der Scheibe A kann diese Berührung und die dadurch verursachte Reibung
regulirt bezw. auch ganz aufgehoben werden.
Die Welle C trägt aufsen ein Winkelrad d,
welches mit einem Winkelrad d1 einer senkrechten
Welle m Eingriff hat. Auf dieser ist eine Reibrolle e verschiebbar befestigt, welche
gegen die Seitenfläche einer Scheibe E wirkt und letztere, welche auf einer Welle η befestigt
ist, in Drehung setzt.
Die Scheibe E und mit ihr die Welle η
wird folglich in schnellere oder bis zum völligen Stillstand langsamere Drehung versetzt werden,
je nachdem die Reibrolle e näher am Umfange der Scheibe E oder näher der Mitte derselben
gegen deren Fläche wirkt. Auf der Welle η ist eine Riemscheibe R1 befestigt, welche die
Rotation durch Riemen P auf eine an der Frictionsscheibe B angeformte Riemscheibe jR
überträgt.
Durch Stellung der Reibrolle e auf der Welle m kann folglich die Scheibe B die Reibrollen
b auf den Walzen α und mithin diese letzteren selbst ganz nach Bedarf in schnelle
oder langsame Drehung versetzen; diese Drehung erfolgt entweder in derselben Richtung mit der
Achse C der Rauhtrommel oder in entgegengesetzter Richtung; um letzteres zu bewirken,
braucht nur die Reibrolle e auf der Welle m über die Drehungsachse der Scheibe E hinaus
verschoben zu werden; letztere rotirt dann in einer zur vorhergehenden entgegengesetzten
Richtung und ebenso die Riemscheiben' R R1 und die Frictionsscheibe B.
Um die Rauhtrommel als Volltrommel wirken zu lassen, d. h. ohne dafs jede Rauhwalze a
einzeln um ihre Achse rotirt, werden die Achsen dieser Walzen a mit ihren stellbaren
Lagern so weit emporgezogen, dafs die Reibrollen b aufser Berührung mit dem Reibrade B
kommen.
In Fig. 4, 5 und 6 ist eine Modification dieser Einrichtung dargestellt, welche eine Vereinfachung
dadurch erzielt, dafs die Reibrollen b auf deri Achsschenkeln der Rauhwalzen α kegelförmig
gestaltet sind und gegen eine entsprechende kegelförmige Kranzfläche des Frictionsrades
B anliegen. Letzteres, lose auf der Achse C, ist so weit in der Längenrichtung
derselben verschiebbar, dafs es mehr oder weniger gegen die Reibrollen b angedrückt
oder so weit abgerückt werden kann, dafs die Berührung aufhört. Die stellbare Einrichtung
der Lager der Walzen α im Umfange der Scheiben A fällt dadurch weg und es braucht
nicht jede einzelne Rolle b in oder aufser Berührung mit dem Reibrade gestellt zu werden,
sondern letzteres tritt gleichzeitig mit allen Reibkegeln b in oder aufser Berührung. Das
Reibrad B ist zum Zweck seiner Verschiebung auf der Achse C zweckmäfsig mittelst einer
Hülse B1 auf letztere aufgesteckt, Fig. 7.
Die Aufhebung der Drehung der Frictionsscheibe B kann auch dadurch bewirkt werden,
dafs der mittelst Schraube χ oder Feder bewirkte Druck (Fig. 6) der Scheibe E gegen
die Reibrolle e gelöst oder abgestellt wird, so dafs die Rotation von e nicht mehr auf E
übertragen wird.
Die Maschine kann schliefslich auch als gewöhnliche Kratzenrauhmaschine benutzt werden,
indem man die Kupplung der Scheiben oder Armkreuze A mit ihrer Welle C löst;
die Trommel steht dann still und nur die kleinen Rauhwalzen α werden durch die
Frictionsscheibe B um ihre eigene Achse gedreht.
Die Reibung zwischen der Scheibe B und den kleinen Scheiben b auf den Enden der
Rauhwalzenachsen kann schliefslich auch, anstatt durch directe Berührung, durch einen
Riemen P1 hervorgebracht werden, welcher, wie aus Fig. 8 und 9 ersichtlich, um die Scheibe B
gelegt und von da ausgehend über die kleinen Scheiben b geführt ist, welche demnach der
durch das Frictionsgetriebe e E regulirbaren Drehung der Scheibe B zu folgen gezwungen
sind.
Claims (1)
- PATENT-Anspruch:An Rauhmaschinen mit kreisförmig um die Trommelachse gelagerten Rauh walzen die Vorrichtung zur Uebertragung der Rotationsbewegung auf diese Rauhwalzen α in gleicher Richtung mit oder in entgegengesetzter Richtung zur Trommelachse C mittels einer auf letztere lose aufgesteckten Frictionsscheibe B, welche je nach Stellung einer Frictionsrolle e gegen das Getriebe E nach links oder rechts schneller oder bis zum völligen Stillstand langsamer in Umdrehung gesetzt wird und gegen die Frictionsrollen b auf den Rauhwalzenachsen direct oder durch Riemen P1, Fig. 8 und 9, wirkt, wobei durch Aufhebung der Frictionsübertragung die Rauhtrommel nach Gefallen auch als Volltrommel arbeiten oder durch Aufhebung der Kupplung zwischen den Scheiben A und ihrer Achse C die Maschine als Kratzenrauhmaschine benutzt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39098C true DE39098C (de) |
Family
ID=314748
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39098D Expired - Lifetime DE39098C (de) | Neuerung an Rauhmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39098C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078078B (de) * | 1956-11-15 | 1960-03-24 | Franz Mueller Maschinenfabrik | Kratzenrauhmaschine |
-
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- DE DENDAT39098D patent/DE39098C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078078B (de) * | 1956-11-15 | 1960-03-24 | Franz Mueller Maschinenfabrik | Kratzenrauhmaschine |
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