AT95208B - Reibungsgetriebe. - Google Patents

Reibungsgetriebe.

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AT95208B
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AT
Austria
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rollers
shaft
ring
roller
outer ring
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English (en)
Inventor
George Smith Morison
Original Assignee
George Smith Morison
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  • Friction Gearing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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Die Erfindung betrifft ein Reibungsgetriebe zur Vergrösserung oder Verkleinerung der Geschwindigkeit irgendeines sich drehenden Teiles einer Maschine oder Triebvorrichtung und bezieht sich besonders 
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 sind, die geeignet sind, mit einer mittleren Welle, auf welcher eine Ringmuffe montiert ist, ein exzentrisch angeordnetes System von rotierenden Rädern zu bilden, wobei die Zwischenglieder zwecks selbsttätiger Einstellung in beweglichen Lagern montiert sind. 



   Bei Reibungsgetrieben wurden bisher diese Zwischenglieder in radial beweglichen Lagern montiert, die durch auf der mittleren Welle sitzende Arme getragen werden, wobei auch ein Keilglied vorgesehen ist, das in auf einem Schwingarm angebrachten Lagern montiert ist. 



   Gemäss vorliegender Erfindung sind die Räder, Scheiben, Walzen oder Rollen, die das Zwischengetriebe bilden und in Rotationseingriff mit einer Ringmuffe auf der mittleren Welle stehen, ferner ein rotierender Ring oder Reifen in Lagern montiert, die durch freischwebende, d. h. mitlaufende Gelenke miteinander verbunden sind. 



   In der Zeichnung ist ein Reibungsgetriebe gemäss der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Vorderansicht ; Fig. 2 ebenfalls eine Vorderansieht, wobei der vordere Ständerrahmen oder Gehäuseteil abgenommen ist. Fig. 3 ist eine Seitenansicht, wobei einzelne Teile im Schnitt veranschaulicht sind. Fig. 4 ist ein Querschnitt, der die Stellung der Rollen und Gelenke während bestimmter nachstehend angegebener Funktionen des Getriebes zeigt. Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Gelenke, wobei die oberen und unteren Rollen in Stellung sind. Fig. 6 zeigt in einer Einzelheit die mittlere Welle mit auf ihr montierten Muffen. Fig. 7 zeigt ebenfalls in einer Einzelheit die oberen Rollen und Achsspindel derselben. 



  Fig. 8 veranschaulicht den äusseren Ring oder Reifen im Schnitt sowie die Ringspur oder Ringnut, in der die Rollen oder Räder laufen. Fig. 9 zeigt wie die nachstehend angeführten Gelenke eingerichtet sein können, um mit den Rollen in einer etwas verschiedenen Stellung zu wirken. 



   Eine mittlere Muffe, Rolle, Rad oder Bund a ist auf der rasch laufenden Triebwelle   a1   der Antriebsmaschine befestigt oder bildet einen Teil dieser Welle. 



   Um diese Mittelrolle a auf der Welle al herum sind drei oder mehr Kreisrollen, Scheiben oder Räder b angebracht und in ungefähr gleichem Abstand voneinander oder in irgendeiner vorherbestimmten Stellung angeordnet. 



   Jede Rolle b dreht sich um ihre eigene Achse oder um einen Mittelzapfen, steht in Berührung mit der mittleren Rolle a und wälzt sich zwischen der Mittelrolle a auf der Welle und einem äusseren Ring oder Reifen (Kranz) c ab, der die Rollen b umgibt. Die Wellen bl der Rollen b können mit geeigneten Lagern ausgestattet sein, die durch Gelenke d miteinander gelenkig verbunden sind. Die Rollen b sind 
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 ringes c angeordnet, sie sind von verschiedener Grösse und verringern oder ändern sich im Durchmesser in einem bestimmten oder vorher festgesetzten Verhältnis, angefangen vom Durchmesser der grösseren oberen Rollen bis zu jenem der kleinsten oder unteren Rollen in der Reihe.

   Dies bewirkt, dass das geo-   metrische   Zentrum des äusseren Ringes c zum Zentrum der Welle a exzentrisch zu liegen kommt, wobei das Mass der Exzentrizität durch den Unterschied in den Rollendurchmessem und auch durch die Stellungen der Rollen, wenn sie in dem ringförmigen Zwischenraum zwischen der Welle a und dem äusseren Ringe c gelagert sind, bestimmt ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Der erforderliche Druck zwischen den   Rollenoberflächen,   der je nach der Geschwindigkeit der Mittelwelle a sich ändert, wird mittels der Rollen2 bewirkt, die im Zwischenraums   152   des Ringes liegen, 
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 in   Reibungsberührung   mit den Achsen der oberen Rollen b jedes Paares (s. Fig.   2). : Alan   kann anstatt der oberen Rollen b2 zwei fixe seitliche Rollen e (s. Fig. 9) anwenden.

   Die Gelenke sind entsprechend geformt, wie bei dl, um mit den Rollen e in Eingriff zu kommen zum Zwecke zu verhindern, dass die Rollenoberflächen sich in den   ringförmigen   Raume t heben und dadurch die Oberflächen ausser Eingriff miteinander bringt. 



   Der feste Ring a auf der Welle al sowie die Rollen b und die   Innenfläche     151   des Ringes   15   sind alle genau nach einem Kreis abgedreht und besitzen gerade parallele Flächen, aber dieselben können alle mit kreisförmig ausgedrehten Notflächen versehen sein, wobei die   Konvexflächen   jedes Teiles in die konkav gekrümmten Flächen des andern Teiles passen und dadurch einen vergrösserten Eingriff sichern. 



   Die Geschwindigkeit oder die Umdrehungszahl des äusseren Ringes e wird proportional kleiner sein als die der Welle al, u. zw. je nach dem Verhältnis des Durchmessers der Innenseite des Ringes c zum Durchmesser des fixen Ringes a auf der Welle al und den Durchmessern der Rollen   b     und   ; wobei diese   Durchmesserverhältnisse für   eine gegebene Geschwindigkeitverminderung vorher bestimmt werden müssen. 



   Die   Rollen bund b2 können   abgestuft oder mit zwei verschiedenen Durchmessern ausgestattet sein, so dass der Teil grösseren Durchmessers jeder Rolle in Berührung mit der Mittelmuffe a der Welle al kommt und sich auf ersterer abwälzt, während der Teil kleineren Durchmessers jeder Rolle in   Berührung   mit dem Aussenring c kommt und denselben trägt oder unterstützt, wodurch eine zweifache Geschwindig-   keitsänderung   oder eine zweite Reduktion der Umdrehungsgeschwindigkeit und infolgedessen eine viel grössere   Verringerung   in der Umdrehungszahl des äusseren Ringes c erzielt wird. 



   Der   äussere   Ring   c   kann bei seiner verhältnismässig niedrigen Geschwindigkeit in seiner Stellung auf der Welle al entweder als eine Riem-oder Seilscheibe für den Antrieb einer ändern Maschine oder zur Kupplung und zum Antrieb eines andern   Wellenstücke   mit verminderter Geschwindigkeit benutzt werden oder mit einem Zahnkranz an der Aussenseite des Ringes c versehen sein, welcher Zahnkranz mit 
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 exzentrischen ringförmigen Raume t zwischen der Triebwelle al und dem äusseren Ringe c angeordnet sind, das Bestreben sich selbst dicht zu verkeilen,

   indem sie sich gegen den engsten oder unteren Teil dieses   Ringraumes t hinwälzen   und bleiben daher in dauerndem Kontakt sowohl mit der Muffe ? auf der Welle al als auch mit der Innenfläche e1 des äusseren Ringes   c.   
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 und dem unteren Teil des Ringes c frei ; diese Raumverkleinerung erfolgt allmählich angefangen von der Stellung der grössten oder oberen Rolle b bei ihren Berührungspunkt mit dem Ringe a auf der Welle   a1   und dem äusseren Ringe   o   und diese Konvergenz setzt sich bis zur andern oder Unterseite des Ringraumes diametral gegenüber fort. 



   Die Rollen b nehmen daher entsprechend ihren Durchmessern ihre bezüglichen Stellungen im Raume f, wie es eben die Raumabnahme oder Konvergenz an den betreffenden Stellen zulässt ein und bleiben so jederzeit in dauerndem Kontakt sowohl mit der Welle bei   a1   als auch mit der Innenseite cl des äusseren Ringes e und üben sowohl auf die Welle und den Ring einen Druck aus, der auf dem äusseren Ring oder Rad lastet und der Belastung oder Arbeit entspricht, die auf dem Aussenring oder Rad   c   ver-   langt   wird. 



   Die Rollen   b2,   die in Drehungsberührung mit den oberen Rollen sind, dienen als Keilglieder, um den erforderlichen Druck zwischen den   Rollenflächen   herzustellen. 



   Sollte eine Abnutzung an einer   Muffe a ; auf   der Welle al oder an den Rollen b oder b2 oder auch auf der Innenfläche des äusseren Ringes   o   stattfinden, so nehmen die Rollen automatisch eine beständige   EingliffsteIIung   weiter oder tiefer in dem sich verengenden ringförmigen Raume t hinein ein, wobei alle Rollenflächen dauernd in Aibeitsberührung bleiben und sich der Abnutzung anpassen. 



   Bei der Anordnung der Verbindungsglieder nach Fig. 9 entfallen die oberen Rollen   ò2   und ihre Funktion wird durch die zwei seitlichen Begrenzungsrollen e bewirkt, die bezüglich der Welle fest gelagert sind und die Aufwärtsbewegung der Rollen bzw. deren Verbindungsglieder begrenzen können. Die Glieder oder Lenker sind entsprechend geformt, wie bei   ,   um mit den seitlichen Rollen e in Eingriff zu kommen. 



   Da keine gleitenden Flächen vorhanden sind und alle Teile mit wälzender Reibung sich benutzen, so ist ein Minimum an Reibung vorhanden. 



   Der Betrieb kann umgekehrt werden, um hohe Geschwindigkeit von einer niedrigen zu erzielen. 
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Claims (1)

1. Reibungsgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass Räder, Scheiben, Rollen (b) od. dgl., die in Drhungseingriff mit einem Ringe (a) od. dgl. einer Welle und einem sich frei drehenden Ring (c) <Desc/Clms Page number 3> od. dgl. stehen, in Lagern angeordnet sind, die durch Verbindungsglieder, wie Lenker (d) od. dgl., miteinander verbunden sind.
2. Reibungsgetuebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Rollen (b2) in Drehungsberüh@ung mit einer der Rollen (b), zweckmässig der oberen Rolle, jedes der durch die Lenker (d) vereinigten Rollenpaare stehen, um als Keilglied zu dienen und den erforderlichen Diuek zwischen den Rollenoberflächen hervorzubiingen (Fig. 1-8).
3. Reibungsgetriebe nach Ansp@uch 1, gekennzeichnet durch Rollen (e), die bezüglich der Welle fest gelagert sind und die Aufwärtsbewegung der Rollen bzw. deren Verbindungsglieder begrenzen können (Fig. 9). EMI3.1
AT95208D 1917-11-16 1921-06-11 Reibungsgetriebe. AT95208B (de)

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AU95208X 1917-11-16

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AT95208D AT95208B (de) 1917-11-16 1921-06-11 Reibungsgetriebe.

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