DE84688C - - Google Patents

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DE84688C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand dieser -Erfindung bildet ein Stoffdrücker für Schuhwerk - Nähmaschinen, welcher, sobald er einmal.:auf das Arbeitsstück herabgelassen ist, derart sicher und fest auf das Arbeitsstück gedrückt wird, dafs er entweder nur in dem Augenblicke, wo die Stoffverschiebung erfolgt, von der Maschine selbst oder zu beliebiger Zeit durch den Schalthebel, niemals aber durch die Elasticität des Arbeitsstückes oder die das Arbeitsstück durchstechende Ahle gehoben werden kann. Der Stoffdrücker pafst sich ferner selbstthätig jeder Ungleichheit oder Veränderung in der Dicke des Arbeitsstückes völlig genau und leicht an.
Die Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen diesen Stoffdrücker in Seitenansicht und bezw. mit auf das Arbeitsstück herabgelassener und von dem Arbeitsstück aufgehobener Stoffdrückerklaue.
Um die eben genannten Wirkungen zu erreichen, ist das obere Ende χ der Stoffdrückerstange A (Fig. ι und 2) zu einer Zahnstange ausgebildet, welche mit dem Zahnbogen eines zweiarmigen Hebels Y in Zahneingriff steht. Der Hebel Y schwingt im Punkte Z an einem auf dem oberen Theil des Maschinengestelles sitzenden Ständer a. An dem den Zähnen gegenüberliegenden Ende des Hebels Y greift ein Lenker b an, dessen freies Ende bei c mit einer geschlitzten Schiene d verbunden ist. Die Schiene d ist zu dem Lenker b unter einem bestimmten Winkel angeordnet.
Diese Schiene d gleitet auf zwei Stiften e e\ die auf dem einen Schenkel f eines Winkelhebels g sitzen, der, um den Stift e1 schwingend, an dem Maschinengestell befestigt ist. Der andere Schenkel h des Winkelhebels g greift mittelst einer Rolle i in die Curvennuth j der auf der Antriebswelle M sitzenden Curvenscheibe L ein; es werden daher bei jeder Umdrehung der Antriebswelle M der Winkelhebel g und die geschlitzte Schiene d durch den Daumen j1 der Curvennuth j in die in Fig. 1 mit punktirten Linien angedeutete Lage bewegt. Durch diese kleine Schwingung der Schiene d wird dasjenige Ende des Hebels Y, welches durch den Lenker b mit der geschlitzten Schiene d verbunden ist, nach abwärts gezogen und somit das andere. mit Zähnen besetzte Ende des Hebels gezwungen, die Stoffdrückerstange A mit der Klaue A1 zu h'eben, so dafs dieselbe das Arbeitsstück selbstthätig frei läfst, worauf die Stoffverschiebung stattfinden kann.
Will man den Stoffdrücker mit der Hand hochheben, so geschieht dies dadurch, dafs man die geschlitzte Schiene d veranlafst, auf den Stiften e e1 zu gleiten, indem man den schwingend aufgehängten Handhebel k aus der in Fig. 1 mit vollen Linien gezeichneten Lage in die in Fig. 2 gezeichnete Lage herabdrückt. Hierdurch wird die Schiene d rückwärts, entgegen dem von der Feder / ausgeübten Zuge, gedrückt, der Lenker b abwärts gezogen und das gezahnte Ende des Hebels Y ebenso wie vorhin gehoben, so dafs' der Stoffdrücker um die gewünschte Strecke in die Höhe bewegt wird.
Wird nun das Arbeitsstück unter die Stoffdrückerklaue A1 gelegt, so wird letztere nach erfolgtem Loslassen des Handhebels k sich
auf das Arbeitsstück (gleichgültig, wie grofs die Dicke desselben sei) auflegen und letzteres durch den von der Feder / ausgeübten Druck festhalten.
Hat sich nun der Stoffdrücker A1 einmal auf das Arbeitsstück aufgelegt, so kann ein von dem Arbeitsstück gegen die Stoffdrückerklaue gerichteter Druck den Stoffdrücker nicht heben, wohl aber geschieht dies, wenn der Daumen j1 der Curvennuth j über die Rolle i des Hebels g hinweggleitet. Dies kommt daher, dafs einerseits der Eingriff der Rolle i in der Curvennuth eine Drehung des Kniehebels g verhindert, und dafs andererseits die gleitende Schiene d zu dem Hebel Y unter einem solchen Winkel angeordnet ist, dafs eine auf den Stoffdrücker hebend wirkende Kraft mittelst des Lenkers b in eine zur Längsachse der Schiene d fast senkrecht gerichtete Schubkraft umgewandelt wird. Diese Schubkraft kann daher keine Verschiebung der Schiene d in Richtung ihrer Längsachse veranlassen. Dahingegen kann aber die Feder I auf die Stoffdrückerklaue ^1 sehr wohl so wirken, dafs sie sich, entsprechend der jeweiligen Stärke des Arbeitsstückes, mehr oder weniger weit nach abwärts bewegt; die Feder ist nämlich zu der gleitenden Schiene d so angeordnet, dafs sie letztere auf den Stiften e e1 verschieben, dem Lenker b eine radiale Bewegung ertheilen und so das Ende des Hebels' Y, welches in die Zahnstange X des Stoffdrückerstieles A eingreift, nach abwärts drücken kann. Die Spannung der Feder / kann durch eine Stellschraube in bekannter Weise nach Belieben geregelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stoffdrücker für Schuhwerk-Nähmaschinen, welcher die zwecks Verschiebung des Stoffes bei der Stichbildung erforderliche Hubbewegung von einer Curvenscheibe (L) unter Vermittelung eines Winkelhebels (g), sowie einer Schiene (d) erhält, die auf den einen Schenkel (f) des Winkelhebels in einer Richtung und entgegen der Wirkung einer den Stoffdrücker auf das Arbeitsstück drückenden Feder (I) verschiebbar gelagert ist, und durch einen Lenker (b), sowie einen zweiarmigen Hebel (Y) derart mit dem Stoffdrücker verbunden ist, dafs dieser entweder nur durch eine durch die Curvenscheibe bewirkte Schwingung des Winkelhebels die für die regelmäfsigen Stoffschaltungen erforderlichen Hubbewegungen ausführt, oder auch durch eine durch einen Handhebel (k) bewirkte Verschiebung der Schiene auf dem Winkelhebel gehoben werden kann, während ein unbeabsichtigtes Heben des Stoffdrückers, z. B. durch einen vom Arbeitsstück nach dem Stoffdrücker gerichteten Druck verhindert ist, da derselbe weder eine Verschiebung der Schiene, noch eine Schwingung des Winkelhebels hervorzubringen vermag.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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