DE37256C - Schutzvorrichtung an Wringmaschinen und ähnlichen Walzenbetrieben - Google Patents
Schutzvorrichtung an Wringmaschinen und ähnlichen WalzenbetriebenInfo
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- DE37256C DE37256C DENDAT37256D DE37256DA DE37256C DE 37256 C DE37256 C DE 37256C DE NDAT37256 D DENDAT37256 D DE NDAT37256D DE 37256D A DE37256D A DE 37256DA DE 37256 C DE37256 C DE 37256C
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- Germany
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- rollers
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- wringing machines
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- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 10
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F45/00—Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus
- D06F45/16—Details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachstehend beschriebene Schutzvorrichtung verhütet, dafs bei Aufgabe des Materials die
Finger oder gar die Hand des die Maschine bedienenden Arbeiters durch Unachtsamkeit etc.
von den Walzen gefafst werden können, weil das Material vermittelst einer geeigneten Hebel-.
vorrichtung durch die untere Kante eines vor den Walzen angebrachten Schutzbleches gegen
die Berührungslinie beider Walzen gedrückt und somit ein Fassen des Materials durch die
Walzen selbst erzielt wird.
Fig. ι und 2 zeigen Vorder- und- Seitenansicht
des Apparates in der Endstellung bezw. in Thätigkeit,
Fig. 3 und 4 desgleichen in der Anfangsstellung bezw. in Ruhe.
Fig. 5 zeigt eine übersichtliche Bewegungsbezw. Wirkungsweise der Vorrichtung.
Fig. 6 und 7 zeigen ein Schutzblech, welches angewendet wird, wenn das bezügliche
Material in ungleichmäfsiger Stärke zur Aufgabe gelangt.
An der Welle a, Fig. 1 bis 4, sitzen der
Handhebel b, sowie die Hebel cc1 fest, gleichsam
Kniehebel bildend; cc1 sind an ihren
Enden durch Scharnierbolzen mit den Zugstangen d bezw. d1 verbunden, welche ihrerseits
wieder an die an dem Schutzblech S fest- sitzenden Hebel e e1 angreifen.
In Verbindung und parallel mit e e1 sind
am Schutzblech, und zwar in dessen seitlichen Verlängerungen die Zapfen ff 7 befestigt, welche
sich in den Schlitzen g der Ständer h h1 führen.
Die Ständer h h1 tragen am oberen Ende einen
Knopf mit Hohlkehle; gleiche Knöpfe sind auf die, Zapfen ff1 geschraubt und mit den an
den Ständern festsitzenden durch Gummiringe verbunden, welche den Zweck haben, die
Zapfen ff1, sowie das Schutzblech vermöge ihrer Elasticität mit einer gewissen Federkraft
am oberen Ende der Schlitze g festzuhalten.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgendermafsen:
Die zu reinigende Wäsche oder anderes zu walzendes Material wird auf das Vorlegeblech χ
gelegt und von da aus durch den vorhandenen Raum, welcher sich zwischen Vorlege- und
Schutzblech befindet, der Berührungslinie der Walzen zugeführt.
Alsdann wird der Hebel b mit der Hand nach vorn gedrückt, wodurch vermittelst der
Hebel c c1 die Zugstangen nach unten bewegt werden, welche, an den kleinen Hebeln
e e1 wirkend, das Schutzblech um die Zapfen
ff1 drehen, weil ff1 durch die Gummiringe
an einer verticalen Bewegung im Sinne der Zugstangen verhindert werden, und zwar bis
die Unter- bezw. Druckkante des Schutzbleches (S, Fig. 5, Mittelstellung) die obere Walze trifft.
Von diesem Zeitpunkt ab wirkt der Druck nach unten stark genug, um die Gummiringe
auszudehnen, weil das Schutzblech an der weiteren Drehung durch die Peripherie der
oberen Walze begrenzt wird.
Es mufs nun, da sich die Zapfen ff1 in
den Schlitzen g g1 entlang führen, die Druckkante
des Schutzbleches längs der Peripherie der oberen Walze nach der Berührungslinie
beider Walzen zu gleiten.
Bei diesem ganzen Bewegungsgang wird das Material bei der Drehung des Bleches gegen
die Walzen gestrichen, und zwar erst leicht,
dann aber immer stärker. Hierdurch erfolgt ein Platt- oder Scharfdrücken desselben auf
die, untere Walze und somit die Einführung zwischen die Walzen.
Sobald die Walzen das Material erfafst haben, hebt der Arbeiter den Druck auf den
Hebel b auf, und der Apparat wird durch eine während des Vordrückens gespannte Feder in
seine Anfangsstellung zurückgezogen.
Ist das Material derartig beschaffen, dafs es stets in gleichförmiger Stärke zur Aufgabe gelangt,
so genügt ein aus einem Stück bestehendes Schutzblech, wie Fig. ι bis- 5 zeigt;
kommt es aber in ungleichmäßiger Stärke zur Aufgabe, so müfste das in Fig. 6 und 7 gezeichnete
Schutzblech zur Verwendung kommen. Dasselbe besteht aus dem Blech S mit oben umgebogenem Rand und der angeschraubten
Schiene Z, an welcher die Zapfen ff1 und die Hebel e e1 angeschraubt oder anderweitig
befestigt sind. In die Schiene I sind diverse Führungen für die je nach dem Material
nothwendig werdende Anzahl Schieber k eingearbeitet.
Das untere Ende der Schieber ist keilförmig umgebogen und versteift; das obere Ende ist
gleichfalls umgebogen und trägt je einen Stift, welcher sich in dem umgebogenen Rand des
Bleches S führt und zur Aufnahme der Spiralfeder n, die den Schiebern k den genügenden
Druck auf das Material ertheilt, dient.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:• Die Hebelcombination bcdef in Verbindung mit dem als Feder dienenden Gummiring, welche den Zweck hat, das auszu wringen de oder zu walzende Material durch das mit dem Hebel e und Zapfen/ starr verbundene Schutzblech S vorn platt zu drücken, an die Walzen zu pressen und so zwischen. dieselben zu bringen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37256C true DE37256C (de) |
Family
ID=313023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37256D Expired - Lifetime DE37256C (de) | Schutzvorrichtung an Wringmaschinen und ähnlichen Walzenbetrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37256C (de) |
-
0
- DE DENDAT37256D patent/DE37256C/de not_active Expired - Lifetime
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