DE33717C - Selbstthätiger Zuführungsmechanismus an Wringmaschinen und anderen Walzenbetrieben - Google Patents

Selbstthätiger Zuführungsmechanismus an Wringmaschinen und anderen Walzenbetrieben

Info

Publication number
DE33717C
DE33717C DENDAT33717D DE33717DA DE33717C DE 33717 C DE33717 C DE 33717C DE NDAT33717 D DENDAT33717 D DE NDAT33717D DE 33717D A DE33717D A DE 33717DA DE 33717 C DE33717 C DE 33717C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lugs
rollers
plate
levers
soon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33717D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. PHILIPPSOHN in Berlin, Kaiserstrafse 39—41
Publication of DE33717C publication Critical patent/DE33717C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B15/00Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours
    • D06B15/02Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours by squeezing rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1885 ab.
Die nachstehend beschriebene und auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Erfindung bezweckt an Wringmaschinen und anderen Walzenbetrieben eine selbstthätige Zuführung des zu walzenden Materials, um zu verhüten, dafs die Hände und Finger des die Maschine bedienenden Arbeiters bei der Aufgabe des Materials, sei es durch unvorhergesehene Zufälle, sei es durch Fahrlässigkeit, zwischen die Walzen gerathen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen in einer Vorrichtung, welche das auf eine Platte vor den Walzen niedergelegte Material fest-, klemmt, es den Walzen zuführt und in dem Augenblick wieder freigiebt, sobald die Walzen das zu verarbeitende Material erfafst haben. Platte und Klemmvorrichtung werden darauf mittelst Federkraft selbstthätig in ihre ursprüngliche Stellung zurückbewegt.
Von den Zeichnungen stellt Fig. 1 eine Seitenansicht des Mechanismus, Fig. 2 eine Oberansicht, Fig. 3 einen Verticalschnitt durch die Mitte, Fig. 4 eine Ansicht von der Vorderseite und Fig. 5 eine einzelne Federklappe in der Ansicht und im Querschnitt dar.
Eine horizontale Platte B ist nach der Tiefe der Maschine zu auf seitlichen Gleitbahnen des Gestelles A verschiebbar. Der vordere Rand C der Platte B ist bis zur Berührungsebene der Walzen WW1 schräg aufgebogen. Quer über der Platte B ist eine in seitlichen Lagern bewegliche Stange . D angeordnet. Auf der Stange D sind federnde Klappen P aufgereiht, welche sich, sobald die aufserhalb der Lager an den .Enden der Stange D befestigten Verticalhebel F nach der Tiefe der Maschine zu angehoben werden, widerstandslos aufheben lassen, hingegen infolge ihrer federnden Befestigung auf der Stange D mit ihrer Kante fest auf den Rand C drücken, wenn die Hebel F sich beim Vorschieben der Platte B gegen die an den Gestellschienen A aufsen angebrachten Nasen G legen.
Auf der Platte B sind nach den Walzen zu zwei seitliche Stangen M befestigt, welche mit Ansätzen H versehen sind. Diesen Ansätzen entsprechen zwei Daumen X, welche an dem Umfange der Ober- oder Unterwalze befestigt sind. Sobald beim Vorschieben der Platte B die Nasen H an den Stangen M in den Bereich der Daumen an den Walzen gekommen sind, werden sie von den Daumen erfafst. Die Platte B wird hierdurch so weit an die Walzen herangezogen, bis die Kante C nahezu die Berührungslinie der Walzen erreicht hat.
In diesem Augenblicke kommen bei der Weiterdrehung der Walzen die Nasen H und die Daumen an den Walzen aufser Eingriff und die Hebel F sind zugleich über die Ansätze G an den Schienen A hinweggezogen. Die Federklappen P werden nun nicht mehr auf ihre Unterlagen gedrückt und lassen das zwischen beiden befindliche Material frei. Dieses befindet sich nunmehr im Bereich der Walzen und wird von diesen mit fortgenommen. Der Schlitten B wird, sobald die Nasen H freigelassen werden, durch zwei untere, federnde Hebel L, welche continuirlich auf Ansätze K am Schlitten B drücken, selbstthätig in seine Anfangsstellung zurückgebracht. Der Spielraum der Hebel L ist durch besondere Anschläge begrenzt. Ihre Federkraft erhalten die
Hebel L durch untere, am Gestell A angebrachte Spiralfedern /.
Handelt es sich um die Verarbeitung eines Materials von gleichförmiger Dicke, so genügt eine einzige breite Federklappe, ist das Material dagegen ungleich stark, so wendet man eine Reihe mehr oder weniger breite Einzelklappen an. Dieselben sind so auf der Welle D angebracht, dafs sie, wenn die Hebel F nach den Walzen zu vorgestöfsen werden, durch Anschlagstifte oder sonstwie von derselben mitgenommen und gehoben werden, bei umgekehrter Drehung der Welle D dagegen durch eingeschobene Gummiringe, Spiral- oder flache Federn auf das festzuhaltende Material bezw. die Kante C einen Druck ausüben.
Der Apparat furictionirt folgendermafsen: Der Arbeiter legt das auszuwringende oder zu walzende Material auf die mit der Hand hervorgezogene oder noch vom letzten Spiel her durch die Hebel L zurückgeworfene Platte B und schiebt dasselbe so unter die durch Anstofsen der Hebel F emporgehobenen Klappen P, dafs es über der Kante C der Platte um ca. 2 cm hervorsteht. Nunmehr wird der Schlitten B von Hand so weit an die Walzen herangeschoben, bis die Walzendaumen die Nasen H erfassen. Die Hebel F legen sich bei der nunmehr allein durch die Maschine erfolgten Vorbewegung des Schlittens B gegen die Ansätze G und nehmen, da die Welle -D immer weiter mitgezogen wird, eine immer schrägere Stellung ein, wodurch das Material zwischen P und C immer mehr zusammengeprefst wird. Schliefslich gleiten die Hebel F über die Ansätze G und der Druck von P auf C wird aufgehoben. Das Material ist in diesem Augenblicke von den Walzen W W1 erfaist worden und wird unter den lose aufliegenden Klappen P hervorgezogen. In diesem Augenblicke sind die Wellendaumen mit den Nasen H aufser Eingriff gekommen, der nun nicht mehr festgehaltene Schlitten wird durch die gegen die Ansätze K an demselben wirkenden Hebel L und die während des Anziehens des Schlittens gespannten Federn J in seine Anfangsstellung zurückgeworfen, wobei die Hebel F über die Nasen G hinweggleiten, und die Platte B ist wieder zur Aufnahme neuen, der Walzung zu unterbreitenden Materials bereit.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einem selbstthätigen Zuführungsmechanismus an Wringmaschinen und anderen Walzenbetrieben :
    ι. eine horizontale, auf Schienen A verschiebbare Platte B (Fig. ι bis 3) mit seitlichen Verlängerungsstangen M und Nasen H, welche von Daumen X an einer der Walzen W W1 erfafst und mitgenommen werden, wenn sie in deren Bereich gelangen, und somit die Platte B an die Walzen heranziehen ;
  2. 2. eine auf der Platte B montirte Klemmvorrichtung für das zu walzende Material, bestehend aus einer oder mehreren federnden, auf der horizontalen Welle D mit verticalen Seitenhebeln F aufgereihten Klappen P, welche letzteren das aufgelegte Material gegen die Platte B pressen, sobald die Hebel F bei der Vorbewegung des Schlittens sich gegen die Ansätze G an den Schienen A legen, dasselbe aber freigeben, sobald die Hebel F die Ansätze G passirt haben;
  3. 3. eine Vorrichtung, um den Schlitten B mit gelöster Klemmvorrichtung in seine Anfangsstellung zurückzuwerfen, sobald die Nasen H mit den Wellendaumen aufser Eingriff gekommen sind, bestehend aus den vermittelst der Spiralfedern J continuirlich gegen Ansätze K am Schlitten B gedrückten, im Spielräume begrenzten Hebeln L.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33717D Selbstthätiger Zuführungsmechanismus an Wringmaschinen und anderen Walzenbetrieben Expired - Lifetime DE33717C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE36913T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE33717C true DE33717C (de)

Family

ID=5622883

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT36913D Expired - Lifetime DE36913C (de) Zuführungsmechanismus an Wringmaschinen und anderen Walzenbetrieben
DENDAT33717D Expired - Lifetime DE33717C (de) Selbstthätiger Zuführungsmechanismus an Wringmaschinen und anderen Walzenbetrieben

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT36913D Expired - Lifetime DE36913C (de) Zuführungsmechanismus an Wringmaschinen und anderen Walzenbetrieben

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE33717C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE36913C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH623286A5 (de)
DE1782009B2 (de) Aufschnittmaschine
DE2244249C2 (de) Blattzuführvorrichtung
DE2508745A1 (de) Vorrichtung zum aufstauen vereinzelt vorgeschobener papierboegen zu stapeln und zum weitertransportieren dieser stapel
DE33717C (de) Selbstthätiger Zuführungsmechanismus an Wringmaschinen und anderen Walzenbetrieben
DE2450631B2 (de) Auswerfeinrichtung für Mehrstufen-Waagerechtschmiedepressen
DE1115501B (de) Vorrichtung zur Ablage von Lochkarten
CH402007A (de) Druck- und Vervielfältigungsmaschine
DE2164212C3 (de) Vorrichtung zum Vereinzeln des obersten Filmabschnitts
DE1561055B1 (de) Umdruckadressendruckmaschine
DE2303392C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Entnahme und Förderung von Bogen von einem Stapel
DE161238C (de)
DE454069C (de) Maschine zum Bekleben und Praegen von Schachtelteilen, bei der diese von im Kreise an einer Drehscheibe angeordneten Praegewerkzeugen bearbeitet werden
DE174385C (de)
DE1170965B (de) Bogenablegevorrichtung an Bogendruckmaschinen
DE153254C (de)
DE132158C (de)
DE25389C (de) Liniirmaschine für zweiseitige Liniatur
DE1561055C (de) Umdruckadressendruckmaschine
DE103498C (de)
DE502201C (de) Maschine zum Zaehlen von Banknoten, Zinsscheinen usw
DE476273C (de) Bogen-An- und Ablegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen mit einem am Tiegel gefuehrten Greiferschlitten
DE475723C (de) Vorrichtung zum Abnehmen des untersten Blattes eines in senkrechten Fuehrungen gehaltenen Blaetterstapels
DE52813C (de) Papierzuführung für Druckpressen
DE154056C (de)