DE25845C - Maschine zum Aufheften von Knöpfen auf Karten unter Anwendung von Elektrizität - Google Patents

Maschine zum Aufheften von Knöpfen auf Karten unter Anwendung von Elektrizität

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DE25845C
DE25845C DENDAT25845D DE25845DA DE25845C DE 25845 C DE25845 C DE 25845C DE NDAT25845 D DENDAT25845 D DE NDAT25845D DE 25845D A DE25845D A DE 25845DA DE 25845 C DE25845 C DE 25845C
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GlLLON & CO. in Lilas bei Paris
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B15/00Attaching articles to cards, sheets, strings, webs, or other carriers
    • B65B15/02Attaching small articles, e.g. buttons, to cards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. April 1883 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, welche dazu dient, Knöpfe auf Karten oder Cartons zu befestigen, und ist im wesentlichen durch die Anwendung von Elektricität gekennzeichnet, welche hier den Zweck hat, die Knöpfe mit Metallbutze aus Eisen oder einem anderen Metall, das von Magneten angezogen wird, auf den Cartons richtig zu vertheilen und dieselben zu fixiren, bis sie durch mechanischen Druck auf den Kartons befestigt werden.
Auf beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine obere Ansicht und Fig. 3 eine Endansicht der Maschine.
Die Maschine ist hier doppelt angeordnet, kann aber auch einfach oder mehrfach eingerichtet sein.
Die mit Knöpfen zu besetzenden Karten sind auf je zwei endlosen Bändern υ befestigt, welche durch ein Schaltwerk eine intermittirende Bewegung erhalten.
Die Knöpfe werden in die etwas geneigten Rinnen α gebracht, von denen eben so viel hergestellt sind, als Knöpfe in einer Reihe auf den Cartons befestigt werden sollen. In Fig. 2 ist nur eine Rinne ausgezeichnet, von den übrigen . sind nur die Mittellinien angedeutet.
Die Neigung der Rinnen α ist so bemessen, dafs die in ihnen liegenden Knöpfe in denselben abwärts rollen, was noch durch eine mittelst des Rades b, Fig. 1, auf dessen gezahnten Umfang die mit der Traverse 9 verbundene Stange c mittelst einer an ihrem unteren Ende angebrachten Rolle sich stützt, hervorgerufene Rüttelbewegung unterstützt wird. Die Rinnen liegen mit ihren oberen Enden auf der Traverse 9 und ihre Neigung kann mittelst Schrauben 8 eingestellt werden. Die nach abwärts rollenden Knöpfe finden am unteren Ende der Rinne einen Widerstand durch je ein Nadelpaar de, Fig. 4, welches die Knöpfe einzeln abtheilt und auf die Karten fallen läfst, welche sich unter den Rinnen α hinwegbewegen. Die Nadeln de erhalten zu diesem Zweck eine auf- und abwärtsgehende Bewegung und sind auf den Schienen//, Fig. i, befestigt, welche durch Stangen 6 und 7 von den Hebeln 4 und 5 bewegt werden, deren Enden auf Daumenscheiben der Welle ζ aufliegen. Der Horizontalabstand der Nadeln d e, Fig. 2, ist gleich der Gröfse eines Knopfes, und die Nadeln d senken sich erst, nachdem die Nadeln e sich gehoben und einen Knopf abgetheilt haben. Die Knöpfe fallen dann auf die Karten, und es erfolgt nun ihre richtige Vertheilung mittelst eines Elektromagnetes k, Fig. 3. Die nnterhalb der Karten, speciell unterhalb der Traverse i angeordneten Polschuhe/ desselben sind gezähnt, derart, dafs je einem Knopf , ein Zahn entspricht, der sich genau unter der Stelle befindet, wo ein Knopf auf dem Carton hinkommen soll, wie dies in Fig. 2 durch Kreise angedeutet ist. Die Knöpfe werden alsdann mittelst einer Traverse i, welche auf ihrer Unterseite mit den Knöpfen entsprechenden Aussparungen versehen ist, in den Carton eingedrückt. Zu diesem Zweck erhält die Traverse i, Fig. 3, mittelst der Daumenscheibe χ von den Stangen / eine entsprechende Bewegung. Wie leicht einzusehen, darf der den Elektromagnet k durchlaufende Storm nur

Claims (1)

  1. von ganz kurzer Dauer sein, eben genügend, die Knöpfe nach ihren Plätzen zu befördern. Zu diesem Zweck ist ein Commutator m auf der Welle ζ angeordnet, und auf demselben gleitet die Contactfeder oder Bürste n. Der Strom wird dem Commutator von irgend einer Elektricitätsquelle zugeleitet. Nachdem die Knöpfe, wie beschrieben, befestigt sind, hebt sich die Traverse i und die Karten rücken um den Abstand zweier Knopfreihen vor. Auf diese Weise werden die Knöpfe reihenweise auf ihren Karten befestigt.
    Der Betrieb der Welle ζ erfolgt durch Zwischenrad 2 mittelst Räder 1 und 3, wie dies Fig. 1 klar zeigt. Die Kanten sind mit Klammern auf den Bändern ν befestigt, welche durch die verschiebbaren Lager u gespannt werden können. Ihre Bewegung erhalten diese Bänder durch ein Schaltwerk, dessen Schalthebel durch Stange q, Hebel/ von der Daumenschraube ο der Welle ζ bewegt wird.
    Die Schaltklinke r gleitet bei jedem Hub des Schalthebels über fünf Zähne hinweg, wird aber durch einen federnden Stift t so ausgehoben, dafs sie für gewöhnlich das Schaltrad ί nur um einen Zahn schaltet, nach vier solchen Schaltungen aber voll, d. h. um fünf Zähne schaltet, zu welchem Zweck der Stift t durch am Rad s angebrachte Vorsprünge zur Seite gedrängt und aufser Wirksamkeit gesetzt wird. Auf diese Weise werden die Karten viermal um einen geringen, entsprechend dem Abstand zweier Knopfreihen, dann aber um einen viel gröfseren Zwischenraum vorwärts bewegt, wie dies aus Fig. 2 deutlich hervorgeht.
    Patenτ-Anspruch:
    Bei Maschinen zum Aufheften von Knöpfen mit Metallbutze die Anwendung eines Elektromagnetes, der in geeignetem Augenblick durch einen elektrischen Strom erregt wird und dann die Knöpfe an ihre richtige Stelle führt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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