DE845063C - Schaltungsanordnung fuer Fernvermittlungssysteme mit Waehlbetrieb, bei denen fuer besondere Schaltaufgaben ein zusaetzliches Schaltkriterium (z. B. Fernkriterium) uebertragen wird - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernvermittlungssysteme mit Waehlbetrieb, bei denen fuer besondere Schaltaufgaben ein zusaetzliches Schaltkriterium (z. B. Fernkriterium) uebertragen wird

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DE845063C
DE845063C DEM894A DEM0000894A DE845063C DE 845063 C DE845063 C DE 845063C DE M894 A DEM894 A DE M894A DE M0000894 A DEM0000894 A DE M0000894A DE 845063 C DE845063 C DE 845063C
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DEM894A
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Erhard Guenther
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Mix und Genest AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/442Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies
    • H04Q1/4423Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies using one signalling frequency

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernvermittlungssysteme mit Wählbetrieb, bei denen für besondere Schaltaufgaben ein zusätzliches Schaltkriterium (z. B. Fernkriterium) übertragen wird In Fernvermittlungssystemen mit Wählbetrieb, bei denen über dieselben Verbindungseinrichtungen und Verbindungsleitungen Verbindungen von Teil-.llehmern und vom Fernplatz aus hergestellt werden, müssen Fernverbindungen erkennbar gemacht werden, weil diese in der Regel anderen Bedingungen unterworfen sind als Bezirks- oder Ortsverbindungen. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, beim Verbindungsaufbau ein besonderes Fernkriterium zu übertragen, das dazu dient, die Verbindungseinrichtungen den Bedingungen des Fernverkehrs anzupassen. Zu diesen Bedingungen gehören beispielsweise die Aufschaltemöglichkeit auf besetzte Ortsverbindungen und deren Trennung durch die Fernbeamtin.
  • Die Schwierigkeiten in der Gestaltung und der ÜhertragungdesFernkriteriums bestehen imwesentlichen darin, zu verhindern, daß das Fernkriterium von einem Teilnehmer nachahmbar ist.
  • Die bisher bekannten Anordnungen erfüllen diese wesentliche Forderung nicht immer im gewünschten Maße oder lassen sich, soweit sie dies tun, nicht in allen Systemen anwenden. So wird bei einer bekannten Anordnung mit Wechselstromw#ahl mittels des Stromstoßsenders der Fernbeamtin ein Vorimpuls ausgesendet, der von den Stromstoßübertragungseinrichtungen aufgenommen und weitergegeben wird. Da dieser Vorimpuls von den Sprechstellen nicht nachgebildet werden kann, besteht an sich eine Sicherheit gegen Nachahmung. Diese bekannte Anordnung versagt jedoch in den Fällen, wo Verbindungen über mehrere Leitungsabschnitte hinweg aufgebaut werden, weil in den Stromstoßübertragungseinric'htungen, über die der Verbindungsaufbau bereits hinaus ist, die Aufnahme und Weitergabe von Stromstößen, die von einem Teilnehmer z. 13. durch kurzzeitiges Niederdrijcken der Gabel des Sprechapparates bewirkt werden, nicht mehr \-erliindert ist. Ein Teilnehmer kann daher durch eine solche Maßnahme ein Fernkriterium bis zum Endwähler durchgeben und diesen für die Rufschaltung vorbereiten.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung, bei der die Fernbeamtin im Endfernamt, also in dem dem gewünschten Teilnehmer zugeordneten Fernamt, diesen mit Hilfe des Stromstoßsenders anwählt, wird im Anschluß an jede Stromstoßreihe durch deri Nummernschalter selbsttätig ein Fernkriterium auf den Ortsfernleitungswähler übertragen und dessen Schaltzustand damit für die Bedingungen des Fernverke'lirs vorbereitet. Dieses Fernkriterium kann von den Teilnehmern nicht nachgeahmt werden. Die .Anordnung läßt sich aber nicht mit dein gewiitischten Erfolg in Fernwahlsystemen anwenden, bei denen die Fernverbindung vom fernen Ende Tiber mehrere hintereinanderfiegende Leitungsabschnitte mit unterschiedlicher Betriebsweise, z.B. über abgeriegelte Leitungen mit Wechselstrom oder Tonfrequenzwahl, verläuft. In Systemen der letzteren Art hat man durch besondere Ausgestaltung des Fernkriteriums versucht, dessen Nachahmung soweit als möglich zu erschweren. Die zu diesem Zweck getroffenen Maßnahmen bestehen z. B. in der Anwendung von Impulsen bestimmter Länge, bestimmten Zeitabstandes, in Codezeichen, in der \A'alil verschiedener Frequenzen oder Frequenzkoinbinationen. Abgesehen davon, daß eine absolute Sicherheit gegen eine Nachbildung solcher Schaltkriterien nicht erreicht wird, erfordern diese Maßnahmen einen verhältnismäßig 'hohen Aufwand an Schaltmitteln.
  • Die Erfindung zeigt eine Lösung dieses Problems, die die Nachbildung des Fernkriteriums seitens der Teilnehmer praktisch ausschließt und die auch in solchen Systemen anwendbar ist, bei denen der Verbindungsaufbau über mehrere Leitungsabschnitte Hinweg erfolgt. Erreicht wird dies dadurch, daß das zusätzliche Schaltkriterium, das von einer bevorzugten Stelle aus im Anschluß an jede Wahlstromstoßreilie ausgesandt wird, im Anschluß an die erste Wahlstromstoßreihe in der ersten im "Zuge des Verhindungsaufbaues erreichten Stromstoßübertragungseinrichtung eine Zustandsänderung hervorruft, die bewirkt, daß die Weitergalle des zusätzlichen Schaltkriteriums im Anschluß an jede weitere Nahlstromstoßreihe unabhängig von der weiteren :Aussendung des Schaltkriteriums an der Ausgangsstelle erfolgt. In Anlagen, bei- denen das Fernkriterium über mehrere Leitungsabschnitte hinweg bis zum Endwähler übertragen werden muß, bewirkt gemäß weiterer Erfindung das zusätzliche Schaltkriterium in allen Stromstoßübertragungseinrichtungen, die am ankommenden Ende eines Leitungsabschnittes angeordnet sind, im Anschluß an die jeweils zuerst empfangene Aiischlußwahlstromreihe eine entsprechende Zustandsänderung. Des weiteren ist in solchen Fällen die Anordnung zweckmäßig so zu treffen, daß in allen Stromstoßübertragungseinrichtungen, die am ankommenden Ende eines Leitungsabschnittes angeordnet sind, im Anschluß an die jeweils zuerst übertragene Wahlstromstoßreihe eine Zustandsänderung eintritt, die bewirkt. daß nach jeder Wahlstromstoßreilie das von der bevorzugten Stelle erzeugte Schaltkriterium nachgebildet und zur nachfolgenden Stronistoßübertragungs- oder Verbindungseinrichtung übertragen wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In dieser stellt zig. r schematisch den Verbindungsaufbau zwischen mehreren Vermittlungsstellen dar, wobei eine \ erltitidutig entweder von einem Teilnehmer oder von einem Fernplatz aus aufgebaut werden kann. Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Ausbildung einer am abgeltenden Ende eines Leitungsabschnittes angeordneten Cbertragung. Diese Vbertragung ist ini Verbindungsaufbau gemäß Fig. i mit Uei bzw. Ue3 bezeichnet. Fig.3 zeigt die Ausbildung eurer ain ankommenden Ende eines Leitungsabschnittes angeordneten Übertragung. Diese Übertragung entspricht im Verbindungsaufbau gemäß Fig. i den L?llertragungen Ue2 hzw. C,'e-I. In den Vbertragungen g°inäß Fig. 2 und Fig. 3 sind die Stromkreise und Schaltmittel nur so weit dargestellt, wie es zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist. Die Wirkungsweise ist folgende: Es wird zunächst angenommen, daß der Teilnehmer TI r eine Verbindung finit dem Teilnehmer Ti 2 einer anderen A'erinittlungsstelle wünscht. Durch Einstellung des über den LhW erreichten LGW auf die gewünschte A'c#i-liinciungsriclitung wird die Übertragung Ue i belegt. Über die Prüfader c spricht daher das Relais C an, das mit seinem Kontakt c 1 einen Haltestromkreis'herstellt und mit Kontakt c III das Relais .°f einschaltet, welches mit seinen Kontakten a 1 und a I I Wechselstrom an die Verbindungsleitung I'1_ i anlegt. Durch Kontakt c 11 wird das ansprechverzögerte Relais I) eingeschaltet, das mit seinem Kontakt -(1 11 den Stromkreis für Relais _4 unterbricht und damit den Wechselstromstoß begrenzt. (1)er Kontakt c IV und Kontakt a.111 wurde Relais L" eingeschaltet. das mit seinem Kontakt v 11 den Stromkreis für Relais 17 schließt. Das Ansprechen dieser beiden Relais ist zunächst ohne Bedeutung. Sie fallen wieder ab, wenn nach Stromloswerden von Relais @4 der Kontakt a111 den Stromkreis für Relais V unterbricht.
  • Die in der Übertragung gemäß Fig. 3 am ankommetiden Ende der Verbindungsleitung durch den Belegungsstromkreis eingeleiteten Schaltvorgänge werden später erläutert.
  • Wählt der Teilnehmer zur I?iitstellung des 11.G11,7 die entsprechende Stromstoßreilie, so spielen sich in der abgehenden Übertragung folgende Vorgänge ab: Durch die übler die a-Ader eintreffenden Stromstöße wird das Relais .9 ülxr seine Wicklung 1. 2. impulsweise erregt. Durch Gien ersten Stromstoß werden nacheinander die Verzögerungsrelais V und (' eingeschaltet. Im Rhythmus der Stromstöße wird mittels der Kontakte a I und a 1I die Wechselstrom(luelle an die Verbindungsleitung angeschaltet, wodurch die Stromstöße auf das ankommende Ende der \jei-l)Iti(Itingsleitung übertragen werden. :\n 1?nde der Stronistoßreilte fallen die Relais V und L' nacheinander verzögert ab. Irgendwelche Schaltvorgänge werden hierdurch nicht ausgelöst. Die beiden nächsten Stromstoßreihen, die zur Einstellung des l.ll' auszusenden sind, bewirken in der abgehenden (tl>ertragung die gleichen soeben geschilderten Vorgänge. :\lit der Einstellung des LW ist der gew-iinsclite "Peilnehmer, in diesem Fall TI 2, erreicht. Die weiteren Schaltvorgänge, wie z. B. Rufen, N-felden, spielen sich in (l-er im automatischen @Välilverkehr üblichen Weise ab. Diese Vorgänge sind ini 7usaminenhang mit der 1?rfindung ohne Bedeutung.
  • I? s %\-erden nunmehr die Vorgänge betrachtet, di.: sich in der allgehenden Chertragung Ue r abspielen, wenn dieser Übertrager von einem Fernplatz aus Irlegt wird. Die im Anschluß an die Belegung sich abspielenden Vorgänge sind zunächst die gleichen, wie vorstehend beschrieben. Wird danach vom Fernplatz aus die erste Stromstoßreilie zur Herstellung der gewünschten Verbindung beispielsweise zum 'Peilnehmer T 13 ausgesandt, so werden diese Stromt wiederuni mittels des Impulsrelais A auf den s (A, ankommenden 1`'bertrager der Verbindungsleitung iibertragen. \\'ährend der Übertragung der Stromstoßreilie sind die Relais l' und U erregt. Ani Ente der Stroinstoßreilie wird am Fernplatz potential an die a-Ader angelegt, und zwar zu einem Zeitpunkt. in welchem das Relais V bereits abgefallen, das Relais 1' jedoch noch erregt ist. Infolgedessen wird (las dadurch an die a -Ader angeschaltete Relais F des Übertragers erregt. Dieses Relais 'hält sich über seinen Kontakt f 11 in einem Ortsstromkreis über seine Wicklung 3, d. Dieser Haltestromkreis von Relais F ist vom Belegungsrelais C abhä ngig und bleibt datier so lange bestehen, wie der Übertrager belegt ist. Bevor nach Ansprechen von Relais I# (las Relais (- zum Abfall kommt, wird in dein Stromkreis +, z, 11, ir 1, f I, c 111, A (4, 5) - (las l@elais .-I nochmals kurzzeitig erregt und sendet etwa ioonis nach beendeter t'1)ertragung der Stromstoßreilie einen weiteren Impuls filier die Verbindungsleitung aus. Dieser "#achiinl>uls ist das sogenannte Feriikeniizeichen. (las in der ankommenden U1>ertragung in sl):iter zu erläuternder Weise ausgewertet wird.
  • Bei der hrl>ertragung der nächsten Stroinstoßrei'lie, die (1,2-r Einstellung <fies Il. G61' in der Vermittlungsstelle dient, in welcher der gewünschte Teilnehmer T 13 angeschlossen ist, spielen sich in der abgehenden (Tbertragung die gleichen Vorgänge ab, jedoch finit (lein Unterschied, daß die (?l>ertragung eines "Zacliiinl)tilses unabhängig davon erfolgt, ob am Ende (ler Stronistoßreilie mittels des Nummernschalters der Fernbeamtin ein .Minuspotential an die a-Ader angelegt wird oder nicht. Nachdem also einmal durch Ansprechen von Relais F eine Zustandsänderung in (lern t11>ertrager erfolgt ist, wird im Anschluß an jede Stroinstoßreilie zwangsläufig ein Nachimpuls ausgesandt, der in der in dem Verbindungsaufbau gerade erreichten Stromstoßübertragungseinrichtung oder Verbindungseinrichtung zur Kennzeichnung einer Fernverbindung ausgewertet wird. Diese zwangsweise Wiederholung der Aussendung des Fernkriteriums in der Übertragung am abgehenden Ende einer Verbindungsleitung verhind:rt die Nachahmung des Fernkriteriums seitens eines Teilnehmers.
  • Es @verden nunmehr zunächst die Vorgänge erläutert. die sich in der ankommenden Übertragung gemäß Fig. 3 bei Herstellung einer Ortsverbindung abspielen. Diese Vorgänge sind folgende: \1'ird von der abgehenden Übertragung aus der Belegungsimpuls übertragen, so spricht Relais I an, das über die Kontakte i, u r 1I Relais A i einschaltet. Durch Kontakt a i III wird das Belegungsrelais C i eingeschaltet, das den Kurzschluß für Relais T aufhebt, so daß auch dieses Relais zum Ansprechen kommt. :Mittels Kontakt c 1 I wird der Il. G[4,' in der Vermittlungsstelle des gewünschten T eilnehmers T 12 belegt. Das im Ruhezustand über die abgehende c-Ader erregt gehaltene hoclioluriige Relais F. hält sich nach Kurzschluß seiner Wicklung 1, 2 mittels Kontakt c 1 I über seine Wicklung 3, .I weiter. Die Kontakte e I und e 1I sind in Arbeitsstellung dargestellt. Die durch Kontakt a 1 I erfolgende Erregung der Relais V i, 1' i ist zunächst ohne Bedeutung. Diese Relais fallen wieder ab, wenn nach Beendigung des Belegungsimpulses Relais A t wieder stromlos wird.
  • Die Crbertragung der Stromstöße zum nachfolgenden 11. G W erfolgt mittels Kontakt a t TI über die abgehende a. 2-Ader. Während der Übertragung der Stromstoßreihe sind die Verzögerungsrelais Vi und U i err.gt. Die nächsten Stromstoßreihen werden von dieser Übertragung in gleicher Weise zu der nachgeordneten Verbindungseinrichtung LW weitergeleitet. Besondere Vorgänge spielen sich dabei in der Übertragung nicht ab. Die weiteren Schaltvorgänge zur Herstellung der gewünschten Verbindung und (fieren Auslösung sind im Zusammenhang mit der Erfindung ohne Interesse.
  • Bei der Herstellung einer Fernverbindung vom Fernplatz aus wird der ankommende t-rl>ertrager zunächst in d-,-i- gleichen Weise belegt wie bei einer Ortsverbindung. Auch die Übertragung der Stromstoßreilie weist ]<eine Unterschiede auf. Wenn jedoch am Ende der ersten Stromstoßreihe von der abgehenden Übertragung her der Nachimpuls (Fernkriteritim) gegeben wird und infolgedessen das Relais I nochmals anspricht, bevor das Relais U i abgefallen ist, wird in dem Stromkreis +, i, u i II, f 1 1. F i - das Relais F i erregt, das sich über seinen Sclilel>p'kontakt f 1 I sowie über Kontakt (- 1 11 iin Ortsstromkreis weiterhält. Bevor das Relais 1' i endgültig zum Abfall kommt, wird hierdurch über die Kontakte f 1 1I, v 1 III und 2c 1-11I ein 1'I inuspotential an die abgehende a 2-Ader angelegt, wodurch in der vom IL GW belegten abgehenden Übertragung Ue 3, die in ihrer Schaltungsanordnung dem Übertrager Ue i entspricht, eine Zustandsänderung bewirkt wird, durch die dieser trl;: rträger für eine Fernverbindung gekennzeichnet wird. Die Folge davon ist, daß auch von dieser Übertragung aus im Ansc'hluß an die nächstfolgenden Stromstoßreihen das Fernkriterium zwangsweise weitergegeben wird. ' Die nächsten von dem Übertrager gemäß Fig. 3 aufgenommenen Stromstoßreihen werden in der gleichen Weise weitergegeben. Die Kennzeichnung des Leitungswählers in der Vermittlungsstelle des gewünschten Teilnehmers T 13 für den Fernverkehr erfolgt durch die Aussendung des Fernkriteriums vom Übertrager Ue 4, der schaltungstechnisch dem Übertrager gemäß Fig. 3 entspricht.
  • Die Vorgänge, die sich beim Melden des gewünschten Teilnehmers in den Übertragern abspielen, sind nicht besonders berücksichtigt, da sie für die Erfindung unwesentlich sind. Es ist nur zu erwähnen, daß in der Übertragung gemäß Fig. 3 bei Aufnähme des ein nicht dargestelltes Relais G zum Ansprechen kommt, durch das das Relais E kurzgeschlossen wird, wodurch mittels der Kontakte e I und e 1I ein Wechselstromi.mpuls zurück zur Übertragung gemäß Fig. 2 gegeben wird, von dem aus in nicht näher dargestellter Weise eine Zeichengabe zum Fernplatz veranlaßt wird. In ähnlicher Weise wird auch das Schlußzeichen zum Fernplatz übertragen.
  • Aus der Erläuterung des Ausführungsbeispiels geht also 'hervor, daß bei der Benutzung des Erfindungsgedankens in Fernwahlsystemen, bei denen Verbindungen über mehrere Leitungsabschnitte hergestellt werden, in den abgehenden Übertragungen jedes Leitungsabschnittes im Anschluß an die zuerst aufgenommene Stromstoßreihe eine Zustandsänderung hervorgerufen wird, durch die das Fernkriterium zwangsläufig im Anschluß an jede weitere Stromstoßreihe übertragen wird und daß in den ankommenden Übertragungen im Anschluß an die erste zu übertragende Stromstoßreihe eine Zustandsänderung eintritt, durch die das Fernkriterium nachgebildet und auf die abgehende Übertragung des nächsten Leitungsabschnittes übertragen wird, um dort ebenfalls einen der Kennzeichnung einer Fernverbindung entsprechenden Zustand hervorzurufen. Die Übertragung des Fernkriteriums vom Fernplatz und von den ankommenden Übertragungen aus ist nur im Anschluß an die zuerst aufgenommene Stromstoßreilie erforderlich, weil in den abgehenden Übertragungen, nachdem im Anschluß an die erste Stromstoßreihe das Fernkriterium einmal gespeichert ist, dieses zwangsläufig nach jeder weiteren Stromstoßreihe übertragen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für. Fernvermittlungssysteme mit Wählbetrieb, bei denen für besondere Schaltaufgaben ein zusätzliches Schaltkriterium (z. B. Fernkriterium) übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Schaltkrit°ritim, das von einer bevorzugten Stelle (z. v. Kernplatz) aus im Anschluß an jede Wahlstromstoßreihe ausgesandt wird, im Anschluß an die erste Wahlstromstoßreihe in der ersten im Zuge des Verbindungsaufbaues erreichten Stromstoßübertragungseinrichtung (Ue i in Fig. i) eine Zustandsänderung (F erregt) hervorruft, die bewirkt, daß die Weitergabe des zusätzlichen Schaltkriteriums im Anschluß an jede weitere Wahlstromstoßreihe unabhängig von der weiteren Aussendung des Schaltkriteriums an der Ausgangsstelle erfolgt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais (F) der erstem Stromstoßübertragungseinrichtung (Uei), das unmittelbar nach Übertragung einer Stromstoßreihe vorübergehend an eine Sprechader (a) der ankommenden Leitung angeschaltet wird, durch das vom Stromstoßsender der bevorzugten Stelle selbsttätig ausgesandte Schaltkriterium erregt wird und sich für die Dauer der Belegung der Stronistoßühertragungseinrichtung bindet.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, claß die Schaltmittel (V, U), die das Relais (F) vorübergehend an die Sprechader anschalten, auch die Übertragung des Schaltkriteriums zu den nachgeordneten Stromstoßübertragungs- und Verbindungseinrichtungen steuern.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen, bei denen das zusätzliche Schaltkriterium über mehrere Leitungabschnitte hinweg bis zum Endwähler übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Schaltkriterium in allen Stronistoßübertragungseinrichtungen (Ue i, (1e 3), die ain abgehenden Ende eines Leitungsabschnittes angeordnet sind, im Anschluß an die jeweils zuerst empfangene Wahlstromstoßreihe eine entsprechende Zustandsänderung (F erregt) bewirkt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, claß in allen Stromstoßübertragungseinrichtungen (Ve2, Ue4), die am ankommenden Ende eines Leitungsabschnittes angeordnet sind, im Anschluß an die jeweils zuerst übertragene @Vahlstroinstoßreihe eine Zustandsänderung (F i erregt) eintritt, die bewirkt, daß nach jeder Wahlstronistoßreihe das von der bevorzugten Stelle (Fernplatz) erzeugte Schaltkriterium (- an a-:@der) nachgebildet und zur nachfolgenden Strolnstoßübertragungs-oder Verbindungseinrichtung übertragen wird.
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