DE844673C - Sprech- bzw. Hoer- oder Loeschkopf fuer Magnettontraeger - Google Patents

Sprech- bzw. Hoer- oder Loeschkopf fuer Magnettontraeger

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Publication number
DE844673C
DE844673C DEF5128A DEF0005128A DE844673C DE 844673 C DE844673 C DE 844673C DE F5128 A DEF5128 A DE F5128A DE F0005128 A DEF0005128 A DE F0005128A DE 844673 C DE844673 C DE 844673C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
lamellas
lamellae
cross yoke
housing
Prior art date
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Expired
Application number
DEF5128A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmuth Sabersky-Muessigbrodt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BEILHACK FEUERLAND WERK
Original Assignee
BEILHACK FEUERLAND WERK
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

  • Sprech- bzw. Hör- oder Löschkopf für Magnettonträger Die Erfindung betrifft einen Sprech- bzw. Hör-oder Löschkopf für Magnettonträger, insbesondere für bandförmige Tonträger. Die bisher bekannten, zur magnetischenSchallaufzeichnung undLöschung benutzten Abtastköpfe bestehen meist aus ringförmig gestanzten Kernblechen oder hochkant gestellten Blechlamellen aus hochpermeablem Material, das an der am Tonträger anliegenden Seite einen sogenannten Luftspalt aufweist, dessen Breite in bezug auf den zu übertragenden Frequenzbereich genau einjustiert werden muß. Diese Einjustierung erfordert einen großen Zeitaufwand und ist daher unwirtschaftlich.
  • Dieser Nachteil der bekannten Anordnungen wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die etwa halbkreisförmigen aufeinandergeschichteten Blechlamellen des an dem Tonträger anliegenden Teiles des Abtastkopfes in einem ihrer Form angepaßten Kopfgehäuse angeordnet sind und durch das ebenfalls aus Blechlamellen gebildete, die Erregerspule des Abtastkopfes tragende Querjoch des Gesamtsystems in das Kopfgehäuse fest hineingedrückt werden. Diese Blechlamellen brauchen nicht unbedingt eine Halbkreisform aufzuweisen, sondern .können geradlinige, unter einem geeigneten Winkel konvergierende äußere Flanken aufweisen, denen die Form des Kopfgehäuses entsprechend angepaßt ist.
  • Diese den am Tonträger anliegenden Teil des Abtastkopfes bildenden- Blechlamellen können in üblicher Weise in der Mitte unterteilt sein. Sie werden nach Zwischenfügung eines senkrecht zu den Lamellen stehenden flachen Distanzstückes aus nicht magnetischem Werkstoff, z. B. aus Bronze od. dgl., in das Kopfstück eingelegt, und zwar in der Weise, daß sich unter der Wirkung des durch (las Querjoch ausgeübten Druckes auf die Enden der Kopflamellen die jeweils gewünschte Spaltbreite an der Abtaststelle des Kopfes ergibt, die durch die Dicke des zwischengefügten Distanzstückes aus nicht magnetischem Werkstoff bestimmt ist. Da sich unter der Wirkung des Druckes durch das Querjoch die oberen Enden der unterteilten Blechlamellen allseitig fest gegen das Distanzstück anlegen, ist hierdurch ohne weitere Justierung eine genaue Einhaltung der Spaltbreite gegeben. .
  • Die Schichtung der Lamellen des die Erregerspulen tragenden Querjoches erfolgt senkrecht zu der Schichtung der z. B. halbkreisförmigen Kopflamellen. Dieses elastisch wirkende Querjoch wird mittels zweier in das Kopfgehäuse eingedrehter Schrauben fest gegen die unteren Enden der Kopflamellen gepreßt.
  • Der die Blechlamellen aufnehmende Teil des Kopfgehäuses wird durch eine Deckplatte aus nicht magnetischem Werkstoff abgedeckt, welches mittels einer quer durch den Sprechkopf in die Rückwand des Kopfgehäuses hineingedrehten Schraube die Blechlamellen des Kopfes fest zusammenpreßt.
  • Will man aus irgendwelchen Gründen die den am Tonträger anliegenden Teil des Abtastkopfes bildenden Blechlamellen zwecks Bildung des Spaltes nicht vorher unterteilen, so kann man sie auch ohne vorherige Unterteilung in den Sprechkopf einlegen. Nach fertiger Montage des Sprechkopfes und nach Anziehen sowohl der Schrauben des Querjoches als auch der die Kopflamellen zusammenpressenden Druckschraube kann der Luftspalt mittels einer Säge oder eines Fräsers entsprechender Stärke hergestellt werden.
  • Zur Erläuterung der Erfindung und ihrer Wirkungsweise ist in der Zeichnung eine der möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Hierin bedeutet Fig. i eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Abtastkopfes teilweise im Schnitt mit abgenommener Deckplatte, Fig. 2 eine Ansicht von unten nach Fig. i, Fig. 3 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Anordnung in der Linie A-A.
  • Das aus nicht magnetischem Material bestehende Kopfgehäuse i des Abtastkopfes gemäß Fig. i weist eine Ausfräsung auf, in welcher die z. B. halbkreisförmigen Blechlamellen 2 des Kopfteiles des Abtastkopfes eingelegt werden. Diese Ausfräsung ist der äußeren Form dieser Blechlamellen genau angepaßt. Die die Erregerspulen 4 tragenden Blechlamellen des Querjoches 3 sind mittels Druckschrauben 5 an dem Kopfgehäuse i befestigt. Wie in der Fig. i angedeutet, ragen die Enden der Blechlamellen 2 nach unten etwas aus der Ausfräsung des Kopfgehäuses i heraus. Werden nun die Sehrauben 5 fest angezogen, so werden die Blechlamellen 2 fest gegen die den Blechlamellen angepaßte Ausfräsung gepreßt. Wenn nun, wie üblich, diese Blechlamellen an den an dem Tonträger anliegenden Stellen zwecks Bildung des erforderlichen Luftspaltes 2a vorher unterteilt sind, so kann vor dem Anziehen der Schrauben 5 in die Trennstelle 2a ein Distanzstück aus nicht metallischem Material eingelegt werden, dessen Fläche quer zur Schichtung der Blechlamellen 2 angeordnet ist und dessen Stärke entsprechend der gewünschten Spaltbreite gewählt ist. Werden nun die Schrauben 5 fest angezogen, so legen sich die Blechlamellen 2 mit ihren oberen Enden beiderseits des erwähnten Distanzstückes gegen dieses fest an, so daß die erwünschte Spaltbreite 2a ohne weitere Justierung erreicht wird. Damit die Blechlamellen 2 aus dem Kopfgehäuse i nicht herausfallen können, ist dieses gemäß Fig. 3 durch eine Deckplatte 7 abgedeckt. Eine Druckschraube, welche von dieser Deckplatte 7 quer durch den Abtastkopf hindurchgeht und in die Rückwand des Kopfgehäuses i eingeschraubt ist, preßt die Blechlamellen 2 seitlich fest zusammen (vgl. hierzu auch Fig. 2). Die Blechlamellen 2 weisen in der Nähe des an dem vorbeigleitenden Tonträger anliegenden Teiles eine Aussparung auf, durch welche die Druckschraube 6 hindurchgeht, ohne die Blechlamellen 2 selbst zu berühren.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sprech- bzw. Hör- oder Löschkopf für Magnettonträger, insbesondere für bandförmige Tonträger, dadurch gekennzeichnet, daß die etwahalbkreisförmigen,aufeinandergeschichteten Blechlamellen (2) des Kopfes in einem ihrer äußeren Form angepaßten Kopfgehäuse (i) angeordnet sind und durch das ebenfalls aus Blechlamellen gebildete, die Erregerspule tragende Querjoch (3) des Magnetsystems in das Topfgehäuse (i) fest hineingedrückt werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Mitte unterteilten, hall)kreisförmigen Blechlamellen (2) des Kopfes nach Zwischenfügung eines senkrecht zu den Lamellen (2) stehenden flachen Distanzstückes aus nicht magnetischem Werkstoff, z. B. aus Bronze od. dgl., in das Kopfstück eingelegt werden, derart, daß sich unter der Wirkung des durch das Querjoch ausgdübten Druckes auf die Enden der Kopflamellen (2) die jeweils gewünschte Spaltbreite an der Abtaststelle des Kopfes ergibt, die durch die Dicke des zwischengefügtenDistanzsttückes aus nicht magnetischem Werkstoff bestimmt ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtung der Lamellen des die Erregerspule (4) tragenden Querjoches (3) senkrecht zu der Schichtung der halbkreisförmigen Kopflamellen (2) erfolgt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Querjoch (3) mittels zweier in das Kopfgehäuse (i) eingedrehter Schrauben (5) fest gegen die unteren Enden der Kopflamellen (2) gepreßt wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieB@lechlamellen des Kopfes (2) mittels einer durch die Deckplatte (7) und quer *durch den Sprechkopf in die Rückwand des Kopfgehäuses (i) hineingedrehten Schraube (6) fest zusammengepreßt werden.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung des jeweils erwünschten Luftspaltes an der f@btaststelle des Sprech-, Hör- bzw. Löschkopfes gemäß Anspruch.i, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgtem Einbau der vorher nicht unterteilten Kopflamellen (a) in das Kopfgehäuse (i) und nach Anziehen sowohl der Schrauben (5) des Querjoches (3) als auch der die Kopflamellen (2) zusammenpressenden Druckschraube (6) der Luftspalt mittels einer Säge oder eines Fräsers entsprechender Stärke hergestellt wird.
DEF5128A 1950-12-05 1950-12-05 Sprech- bzw. Hoer- oder Loeschkopf fuer Magnettontraeger Expired DE844673C (de)

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DE (1) DE844673C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948089C (de) * 1952-09-04 1956-08-30 Philips Nv Loeschkopf zum Entmagnetisieren eines Aufzeichnungstraegers mittels eines asymmetrischen Wechselkraftlinienflusses
DE1093104B (de) * 1957-11-14 1960-11-17 Carl Schneider K G Magnetkoepfe und Verfahren zu ihrem Zusammenbau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948089C (de) * 1952-09-04 1956-08-30 Philips Nv Loeschkopf zum Entmagnetisieren eines Aufzeichnungstraegers mittels eines asymmetrischen Wechselkraftlinienflusses
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