DE84306C - - Google Patents

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DE84306C
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rollers
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/76—Stripping or cleaning carding surfaces; Maintaining cleanliness of carding area
    • D01G15/80—Arrangements for stripping cylinders or rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 76: Spinnerei.
Ausputzfreie Krempel.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. November 1894 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Krempel, bei welcher das Ansetzen des zu verarbeitenden Materials in den Kratzenbeschlä'gen derselben durch an einer beliebigen Stelle der Tambourperipherie angebrachte eigenartige Krempelwalzen (Reinigungswalzen) verhütet werden soll.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 eine solche Krempel im Schnitt dargestellt. Die Fig. 2 und 3 zeigen die eigenartigen Kratzenbeschläge der Reinigungswalzen. Um das Beladen der Kratzen zu verhüten, sind drei Krempelwalzen α b und c an einer beliebigen Stelle am Umfang des Tambours angeordnet, von welchen a mit langen, elastischen, diagonal (das ist nicht ganz radial) stehenden Kratzen, wie in Fig. 2 ersichtlich, versehen ist und eine etwas gröfsere Umfangsgeschwindigkeit als die des Tambours hat. Die Walze b ist mit langen, elastischen Kniekratzen (Fig. 3) bezogen und hat eine kleine bezw. die Geschwindigkeit der Arbeiterwalzen. Die Walze c ist mit denselben geradlinigen Kratzen wie α bezogen, nur sind die Kratzenzähne entgegengesetzt bezw. so gerichtet, dafs an der Tambourberührungsstelle der Zahn dieselbe Richtung hat wie der Tambourbeschlag.
Oberhalb der Berührungsstelle zwischen den Walzen α und b ist eine vierte glatte (das ist ohne Beschlag gelassene) Walze angeordnet, welche dazu dient, den entstehenden Materialstaub so zu hemmen, dafs derselbe von den Walzen α und b erfafst werden kann. Die beschriebenen Walzen abc und d sind von einem.
abhebbaren Deckel e überdeckt, welcher das Umherfliegen von Fasermaterial verhindert.
Das zu verarbeitende Material wird mittelst des Auflegetisches f und ,der Zuführungswalzen g g dem Tambour h zugeführt, an dessen Umfang die Arbeiter i mit Wendern i1, die Peigneurputzwalze k und der Peigneur k1 angeordnet sind.
Die Walze α (Wurfwalze), welche mit ihrem Kratzenbeschlag ungefähr 2 mm tief in den Beschlag des Tambours eingreift, hebt infolge ihrer gröfseren Umfangsgeschwindigkeit als die des Tambours das gesammte, in dem Beschlag desselben befindliche Material heraus. Dieses wird nun von der langsamer (am besten mit der Geschwindigkeit der Arbeiterwalzen) sich bewegenden Auffangwalze b mit ihrem der Bewegungsrichtung der Wurfwalze entgegengerichteten Beschlag aufgefangen und dem Tambour wieder zugeführt. Hierbei wirkt die Auffangwalze auf die Wurfwalze reinigend, welche sich sonst infolge der nahezu radialen Stellung ihres Kratzenbeschlages mit Material vollfüllen würde. Aus diesem Grunde werden auch die Beschläge der beiden Walzen α und b etwas in- bezw. an einander gesetzt.
Die dritte kleinere Walze c, welche eine gröfsere Umfangsgeschwindigkeit als b hat, dient dazu, das etwa tief in den Beschlag der Auffangwalze b gerathene Material herauszustreichen und dem Tambour zuzuführen.
Die Bewegungsrichtung dieser Reinigungswalze · c ist den beiden früher genannten entgegengesetzt, sie macht nur ungefähr 150
bis 400 Umdrehungen pro Minute, wodurch der Tambour das ihm von c zugeführte Material mit Leichtigkeit erfafst.
Durch diese Anordnung wird der Volant überflüssig gemacht und der Tambourbeschlag frei von Ausputz und Fett gehalten, infolge dessen die Krempel leistungsfähiger und eine erhebliche Materialersparnifs erzielt wird.
Bei der beschriebenen Krempel bleiben die Kratzen immer rein bezw. beladen sich nie, so dafs ein Materialverlust sich nicht ergeben kann, die Gleichmäfsigkeit des Gespinstes und die Leistungsfähigkeit der Maschine wesentlich erhöht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausputzfreie Krempel, gekennzeichnet durch die an einer beliebigen Stelle am Umfang des Krempeltambours angeordneten Krempelwalzen (a b und c), von welchen die Wurfwalze (a) mit geraden, elastischen, nahezu radialen Kratzenzähnen , die Auffangwalze (b) mit Kniekratzen und die Reinigungswalze (c) mit ebenfalls radialen Kratzen versehen ist, zum Zwecke, den Tambour dadurch frei von Ausputz zu halten, dafs die Walze (a) in den Beschlag des Tambours eingreift und infolge ihrer gröfserea Umfangsgeschwindigkeit das gesammte Material aus demselben heraushebt, welches wieder von der sich langsamer drehenden Walze (b) aus (a) herausgehoben und dem Tambour zugeführt wird, wobei die sich schneller als (b) drehende Walze (c) die etwa in (b) eingedrückten Fasern herausbürstet und wieder auf den Tambour legt und der entstehende Staub durch eine oberhalb der Berührungsstelle zwischen (a und b) angeordnete glatte Walze (d) gehemmt bezw. an (a und. b) geprefst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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